Aktuelles in Kürze

Wettbewerbsbehörden genehmigen Joint Venture von Post und SBB. (Fr, 24 Mär 2017)
Die Schweizerische Post und die SBB planen ab Herbst 2017, über ein Joint Venture eine einheitliche digitale Identität für Privatpersonen, Unternehmen und Behörden in der Schweiz anzubieten. Die Beteiligung der SBB an der Posttochter SwissSign AG erhielt kürzlich grünes Licht von der Wettbewerbskommission (WEKO) und der EU-Kommission. Mit dem positiven Entscheid für die Bildung dieses Joint Ventures haben die Post und die SBB einen wichtigen Meilenstein erreicht. Somit können sie das Angebot zeitnah interessierten Behörden und Unternehmen zur Verfügung stellen und dadurch den digitalen Wirtschaftsstandort Schweiz weiter stärken.
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Bern–Fribourg: Einschränkungen wegen Bauarbeiten. (Do, 23 Mär 2017)

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SBB Verwaltungsrat: Fabio Pedrina als neuer SBB Verwaltungsrat vorgeschlagen. (Mi, 22 Mär 2017)
Die Personalverbände der SBB schlagen Fabio Pedrina als neuen Personalver-treter im Verwaltungsrat der SBB vor. Er soll Dr. Andrea Hämmerle ersetzen, der altershalber ausscheidet. Der SBB-Verwaltungsrat heisst den Vorschlag der Personalverbände gut.
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Unterbruch: Luzern (Fr, 24 Mär 2017)
22.03.2017 - 27.03.2017 02:00 Der Bahnhof Luzern ist für den Bahnverkehr unterbrochen. Die S-Bahnzüge S4 / S44 / S5 / S55 + IR Luzern - Engelberg / Brünig-Hasliberg (Zentralbahn) verkehren planmässig. Reisende von Genève / Lausanne / Biel/Bienne / Basel SBB / Olten nach Arth-Goldau / Lugano / Milano Centrale oder umgekehrt reisen via Zürich HB. Richtung Rotkreuz, Zug + Zürich HB: Es verkehren Ersatzbusse Luzern - Ebikon + Bus 22 / 23 (VBL). Richtung Hochdorf + Lenzburg: Reisende von Luzern nach Lenzburg benützen die Buslinien 2 (VBL) nach Emmenbrücke, Sonnenplatz und steigen in Emmenbrücke, Sonnenplatz / Gersag auf die S-Bahn-Züge S 9 nach Lenzburg um. Richtung Sursee, Zofingen, Olten, Basel SBB / Bern: Es verkehren Ersatzbusse Luzern - Emmenbrücke + Bus 2 (VBL). Es verkehren Extrazüge Emmenbrücke xx:33 - Sursee (» S8 Olten) /// (S8 Olten xx:36 ») Sursee xx:11 - Emmenbrücke. Richtung Wolhusen, Langnau i.E. / Langenthal: Es verkehren Ersatzbusse Luzern - Littau. Richtung Arth-Goldau, Erstfeld / Bellinzona + Lugano: Reisende von Luzern nach Arth-Goldau benützen die Buslinien 6 / 8 / 24 (VBL) nach Luzern Verkehrshaus und steigen in Luzern Verkehrshaus um. Abfahrtsort Ersatzbus Luzern: Europaplatz vor KKL Die Fernverkehrszüge IR Luzern - Zürich HB (- Zürich Flughafen) fallen zwischen Luzern und Ebikon aus. Die Fernverkehrszüge ICN / IR Basel SBB - Luzern - Arth-Goldau - Erstfeld / Lugano fallen zwischen Basel SBB und Arth-Goldau aus. Die Fernverkehrszüge IR Luzern - Zofingen - Bern - Genève-Aéroport fallen zwischen Luzern und Sursee aus. Die Fernverkehrszüge IR Luzern - Sursee - Olten - Gelterkinden - Basel SBB fallen zwischen Luzern und Sursee aus. Die Züge VAE Luzern - Rapperswil - St. Gallen fallen zwischen Luzern und Luzern Verkehrshaus aus. Die Züge VAE halten ausserordentlich in Meggen, Merlischachen + Immensee. Die Züge RE Luzern - Olten fallen zwischen Luzern und Emmenbrücke aus. Die Züge RE Luzern - Langnau i.E. - Bern fallen zwischen Luzern und Littau aus. Die S-Bahnzüge S1 Sursee - Luzern - Zug - Baar fallen zwischen Emmenbrücke und Ebikon aus. Die S-Bahnzüge S3 Luzern - Küssnacht am Rigi - Arth-Goldau - Brunnen fallen zwischen Luzern und Luzern Verkehrshaus aus. Die S-Bahnzüge S6 Luzern - Wolhusen - Langenthal fallen zwischen Luzern und Littau aus. Die S-Bahnzüge S61 Luzern - Littau fallen aus. Die S-Bahnzüge S9 Luzern - Lenzburg fallen zwischen Luzern und Emmenbrücke Gersag aus. Die S-Bahnzüge S99 Luzern - Hochdorf LU fallen aus. Grund: Bauarbeiten ausserordentlich Dauer des Unterbruchs von 22.03.2017 14:00 - 26.03.2017 Betriebsschluss. Weitere Informationen erhalten Sie bei der kostenlosen SBB-Hotline, Telefon 0800 99 66 33.
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Unterbruch: Brünig-Hasliberg - Meiringen (Fr, 24 Mär 2017)
23.03.2017 - 25.03.2017 07:00 Zwischen Brünig-Hasliberg und Meiringen auf der Linie Luzern - Meiringen - Interlaken Ost ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Die Züge IR Luzern - Meiringen - Interlaken Ost fallen zwischen Brünig-Hasliberg und Meiringen aus. Es verkehrt ein Bahnersatzbus Brünig-Hasliberg - Meiringen - Brünig-Hasliberg. Die Anschlüsse sind gewährleistet. Grund: Steinschlag Dauer des Unterbruchs bis 25.03.2017 06:55.
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Reisehinweis: Franche-Comté (Fr, 24 Mär 2017)
28.03.2017 00:00 - 23:59 In der Region Franche-Comté ist der Bahnverkehr nur eingeschränkt möglich. Sie müssen mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Grund: Streik in Frankreich Dauer am 28.03.2017 Der Online-Fahrplan www.sbb.ch ist nicht angepasst. Bitte beachten Sie die Informationen in dieser Meldung. info grève info SNCF
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Licht am Ende des Tunnels (Mi, 22 Mär 2017)

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Mit der U-Bahn U3 zu südlichen Ufern - Tour 2 (Di, 07 Mär 2017)

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Mit dem Bus X69 zum Müggelsee - Tour 3 (Di, 07 Mär 2017)

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Les autorités de surveillance de la concurrence donnent leur accord à la co-entreprise de la Poste et des CFF. (Fr, 24 Mär 2017)
La Poste et les CFF prévoient de proposer dès l’automne 2017, via une co-entreprise, une identité numérique uniforme pour les particuliers, les entreprises et les autorités en Suisse. La prise de participation des CFF dans la filiale de la Poste SwissSign SA a reçu le feu vert de la Commission de la concurrence (COMCO) et de la Commission européenne. Avec l’approbation de la formation de cette co-entreprise, la Poste et les CFF ont franchi une étape importante. Ils pourront mettre l’offre à la disposition des autorités et entreprises intéressées dans les meilleurs délais, et renforcer ainsi la place économique suisse dans le domaine du numérique.
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Trains supprimés entre Fribourg et Berne et horaires modifiés. (Do, 23 Mär 2017)

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SOB Südostbahn - Medien

Versuchsschüttung in Neukirch-Egnach (Do, 23 Mär 2017)

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Kein SOB-Einstieg bei Drittverkaufsstellen (Di, 21 Mär 2017)

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Abbruch Bahnhofgebäude Brunnadern-Neckertal (Mi, 08 Mär 2017)

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Trenitalia ETR 610 002 im Bahnhof Luzern entgleist (Fr, 24 Mär 2017)
Am Nachmittag des 22. März 2017 ist beim Bahnhof Luzern der ETR 610 002 von Trenitalia entgleist. Sechs Personen sind leicht verletzt worden. Der Bahnhof Luzern bleibt wegen der umfassenden Reparaturarbeiten bis voraussichtlich Montagfrüh für Normalspurbahnen nicht befahrbar. Die Züge der schmalspurigen Zentralbahn verkehren ohne Einschränkungen. Die Unfallursache ist noch unklar.
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Neuer Bernina Express Bus und modernes Infosystem (Fr, 24 Mär 2017)
Er ist da: Der neue Bernina Express Bus, welcher ab dem 17. April 2017 zwischen Tirano und Lugano verkehren wird, wird am Freitag und Samstag, 24. und 25. März 2017, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert – zusammen mit einem Bernina Express Panoramawagen auf dem Alexanderplatz in Chur. Anlässlich der Präsentation der beiden Fahrzeuge wird dem Publikum auch das neue, moderne Informationssystem im Bernina Express der Rhätischen Bahn (RhB) vorgestellt.
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Modernisation de la gare de Zweisimmen: La rénovation de la gare est en bonne voie (Fr, 24 Mär 2017)
Dans le cadre de la modernisation de la gare de Zweisimmen, les voies en direction du Saanenland et de la Lenk seront remises à neuf. BLS et le MOB pourront terminer les travaux dans les délais et mettre en service la gare modernisée à la mi-décembre. Les voitures voyageurs équipées du dispositif de changement d’écartement circuleront probablement dès la fin 2019 entre Montreux et Interlaken Ost.
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Modernisierung Bahnhof Zweisimmen: Bahnhofumbau ist auf Kurs (Fr, 24 Mär 2017)
Im Rahmen der Modernisierung des Bahnhofs Zweisimmen werden die Gleise in Richtung Saanenland und Lenk neu gebaut. Die BLS und die MOB können die Arbeiten planmässig abschliessen und den modernisierten Bahnhof Mitte Dezember 2017 in Betrieb nehmen. Die umspurfähigen Personenwagen werden voraussichtlich ab Ende 2019 zwischen Montreux und Interlaken Ost verkehren.
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116-jährige Emmer Von-Moos-Dampflok wird wieder flott gemacht (Fr, 24 Mär 2017)
Luzerner Zeitung: Emmenbrücke: Eine bedeutende Zeitzeugin der Dampflokgeschichte wird wieder wachgeküsst. Die 116 Jahre alte Lok Nr. 41 der früheren Schweizerischen Centralbahn (SCB) wurde am Freitag für eine 660'000 Franken teure Revision nach Landquart GR gebracht.
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SBB Bilanz 2016: Mehr Passagiere und Güter, zufriedenere Kunden und gestiegener Konzerngewinn (Fr, 24 Mär 2017)
2016 war für die SBB ein erfolgreiches Jahr: Sie beförderte täglich 1,25 Mio. Passagiere, mehr als je zuvor. Ebenso erreichte die Güterverkehrsleistung einen Höchststand. Kundenzufriedenheit und Pünktlichkeit sind gestiegen, trotz hoher Bautätigkeit. Das Schienennetz wurde noch nie so intensiv genutzt. Die digitalen Absatzkanäle setzten ihren Aufwärtstrend fort. Das Konzernergebnis stieg dank Einmaleffekten um CHF 135 Mio. auf CHF 381 Mio., das Betriebsergebnis hingegen ist gesunken. Der Güterverkehr erreichte trotz des schwierige wirtschaftlichen Umfelds wieder ein positives Ergebnis. Für die Bahninfrastruktur investierte die SBB letztmals CHF 123 Mio. aus eigenwirtschaftlichen Mitteln. Die Entgelte der öffentlichen Hand stiegen um 7,7 Prozent, insbesondere wegen Folgekosten neuer Infrastrukturen.
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Steinschlag am Brünig führt zu Streckenunterbruch (Fr, 24 Mär 2017)
Ein Steinschlag zwischen Meiringen und Brünig-Hasliberg führt zu einem Streckenunterbruch. Am Freitag, 24. März 2017 verkehren deshalb zwischen Meiringen und Brünig-Hasliberg Bahnersatzbusse.
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Via libera delle autorità competenti in materia di concorrenza alla joint venture tra Posta Svizzera e FFS (Fr, 24 Mär 2017)
A partire dall’autunno 2017, la Posta Svizzera e le FFS intendono proporre un’identità digitale unitaria ai privati, alle aziende e alle autorità elvetiche grazie a una joint venture. La partecipazione delle FFS alla società affiliata della Posta Swiss Sign SA ha recentemente ottenuto il nulla osta da parte della Commissione della concorrenza (COMCO) e della Commissione europea. Il via libera alla costituzione della joint venture rappresenta per la Posta e le FFS una tappa fondamentale: potranno così mettere a breve l’offerta a disposizione delle autorità e delle aziende interessate e rafforzare ulteriormente la piazza economica digitale svizzera.
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Les autorités de surveillance de la concurrence donnent leur accord à la co-entreprise de la Poste et des CFF (Fr, 24 Mär 2017)
La Poste et les CFF prévoient de proposer dès l’automne 2017, via une co-entreprise, une identité numérique uniforme pour les particuliers, les entreprises et les autorités en Suisse. La prise de participation des CFF dans la filiale de la Poste Swiss Sign SA a reçu le feu vert de la Commission de la concurrence (COMCO) et de la Commission européenne. Avec l’approbation de la formation de cette co-entreprise, la Poste et les CFF ont franchi une étape importante. Ils pourront mettre l’offre à la disposition des autorités et entreprises intéressées dans les meilleurs délais, et renforcer ainsi la place économique suisse dans le domaine du numérique.
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Wettbewerbsbehörden genehmigen Joint Venture von Post und SBB (Fr, 24 Mär 2017)
Die Schweizerische Post und die SBB planen ab Herbst 2017, über ein Joint Venture eine einheitliche digitale Identität für Privatpersonen, Unternehmen und Behörden in der Schweiz anzubieten. Die Beteiligung der SBB an der Posttochter Swiss Sign AG erhielt kürzlich grünes Licht von der Wettbewerbskommission (WEKO) und der EU-Kommission. Mit dem positiven Entscheid für die Bildung dieses Joint Ventures haben die Post und die SBB einen wichtigen Meilenstein erreicht. Somit können sie das Angebot zeitnah interessierten Behörden und Unternehmen zur Verfügung stellen und dadurch den digitalen Wirtschaftsstandort Schweiz weiter stärken.
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Archiv ausgesuchte Meldungen September 2014

 

 

 

 

Di

30

Sep

2014

Der Löwe ist wieder da: Das Wahrzeichen des Südbahnhofs nun auch am Wiener Hauptbahnhof

Er ist wieder da:  Der Steinlöwe, das unter Denkmalschutz stehende Wahrzeichen des alten Südbahnhofs, ist am 29. September 2014 in den Wiener Hauptbahnhof zurückgekehrt. Mit besonders grosser Vorsicht wurde der allseits beliebte und markante Blickfang in die Eingangshalle gebracht und auf seinem 1,2 Meter hohen Sockel befestigt.

Der Löwe am Wiener Hauptbahnhof                                                                                                Foto: ÖBB

 

 

Der steinerne Löwe wiegt exakt eine Tonne, ist mit Sockel drei Meter hoch und wirft von seinem neuen Zuhause ein beschützendes Auge auf die Fahrgäste. Das Gesamtgewicht der Konstruktion beträgt 7,5 Tonnen. Gute Nachrichten also für Freunde, Verliebte, Gruppenreisende und Schulklassen: Schon mit der Eröffnung des Wiener Hauptbahnhofs am 10. Oktober gibt es wieder den seit Jahrzehnten eingeübten Treffpunkt „beim Löwen“.

 

 

ÖBB: Bahn der Zukunft ehrt historisches Erbe

 

Seit 140 Jahren grüßt der Markuslöwe die Fahrgäste: Als Symbol für die über Laibach und Triest nach Venedig fahrenden Züge wurden die venezianischen Markuslöwen im Jahr 1874 am Bahnhofsgebäude – damals noch an Erkern und Fassade –angebracht.

 

Von den insgesamt acht Kalkstein-Skulpturen sind heute nur noch zwei Exemplare übrig: Ein Löwe steht südlich von Wien im Schlosspark von Laxenburg, der Zweite stand bis zum Abriss des 3. Südbahnhofes im Jahr 2009 in dessen Kassenhalle. Während der fünfjährigen Bauzeit des Wiener Hauptbahnhofs hat er sich zum „Winterschlaf“ zurückgezogen und diese Zeit für eine Beauty-Kur genützt. Nun steht der Löwe im bereits vierten Bahnhof – und doch am selben Ort.

Wie der „Herr“, so … der Löwe

 

Die ÖBB gestalten mit dem Bau moderner Bahnhöfe die Mobilität der Zukunft und berücksichtigen auch die Historie: So wie nun der Markuslöwe zurück gekehrt ist, ist auch die Sissi-Statue am Wiener Westbahnhof – dem Anfangspunkt der ehemaligen Kaiserin Elisabeth-Bahn – nach der Renovierung des Bahnhofs im Jahr 2011 wieder aufgestellt worden. Sie befindet sich zwischen den Bahnsteigen und den Liften, die hinab zur U-Bahn führen. Zwei Jahre lang – zwischen 2009 und 2011 – haben sich der Markuslöwe und Kaiserin Sissi von der Öffentlichkeit unbeobachtet gemeinsam die Zeit vertrieben.

 

 

Vom Markuslöwen zum Markusplatz

 

Vom Wiener Hauptbahnhof fahren – passend zum Markuslöwen – ab 14. Dezember 2014 wieder die Fernzüge nach Venedig. täglich ideale Bahnverbindungen nach Italien zu günstigen Preisen an. Für Schulgruppen ab 15 Schüler (bis 19 Jahre) gibt es Sonderpreise auf Sparschienen-Niveau. Vom Treffpunkt „geflügelter Markuslöwe“ geht es zukünftig für die Schüler also besonders günstig vom neuen Hauptbahnhof Wien nach Bella Italia. Jährlich nutzen bereits über 300.000 Kunden die ÖBB-Anbindungen in die venezianische Lagunenstadt.

 

 

Löwe mit Lasertechnik

 

Doch bevor der ein Tonnen schwere, venezianische Löwe heute wieder an seinen neuen Platz kam, ist er komplett gereinigt und restauriert worden. Die ÖBB haben ihm – gerade wegen seines fortgeschrittenen Alters - modernste Technik angedeihen lassen: Ohne Berührung der sensiblen Steinoberfläche wurden Schmutzablagerungen und schwarze Krusten mit genau abgestimmter, pulsierender Lasertechnik entfernt, um die historisch bearbeiteten Oberflächen nicht zu verletzen. Der Markuslöwe ist ein Zeitdokument, das unter Denkmalschutz steht.

 

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Mo

29

Sep

2014

Kabeldiebe verursachen Signalstörungen bei Berliner S-Bahn

Erneut haben Kabeldiebe den S-Bahn-Verkehr im Norden Berlins beeinträchtigt. Auf den Linien S1, S2 und S25 kam es am Montagmorgen im Berufsverkehrs wegen mehrerer Signalstörungen zu Verspätungen. Dies wurde offiziell von der S-Bahn GmbH bestätigt.

Bei der Berliner S-Bahn kam es am Morgen zu Verspätungen                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Unbekannte hatten Kabel entwendet und damit Signalstörungen hervorgerufen. Betroffen waren S1, S2 und S25. Auf der Ringbahn wurde die Strecke zwischen Halensee und Westend gesperrt.

 

Berliner Morgenpost: Verspätungen und Streckensperrung bei Berliner S-Bahn

Die S25 fuhr zudem nur zwischen Teltow Stadt und Potsdamer Platz. Erst am Freitag vergangener Woche hatten Kabeldiebe für Verspätungen und Zugausfälle auf den Linien S1 und S25 zwischen den Bahnhöfen Wollankstraße und Bornholmer Straße gesorgt. Gegen 13 Uhr konnte von der Leitstelle Entwarnung gegeben werden.

 

Nach Angaben eines szenekundigen Beamten wird das Problem des Diebstahl von Kabeln in der Gesellschaft unterschätzt. "Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine schwere Straftat", so der Polizist. Es sei nicht nur so, dass durch diese Taten zahlreiche Menschen von Verkehrsbeeinträchtigungen betroffen sind, auch die Kabeldiebe selbst seien in Gefahr. "Gefährlich sind nicht nur die Berührungen mit den Starkstromleitungen, sondern auch das Herumlaufen auf den Trassen, um an die Kabel zu kommen. Denn dort verkehren die Züge zum Teil mit Höchstgeschwindigkeit." Genauso wie Graffiti-Sprayer könnten auch Kabeldiebe von eben diesen Zügen überrascht und erfasst werden.

 

 

Banden agieren gern in der Nacht zu Montag

 

Gerade die Bundespolizei hat spezielle Einsatzeinheiten, die zur Nachtzeit unterwegs sind, um gegen solche Täter vorzugehen. Diese Aktionen beziehen sich nicht nur auf das Überwachen der Bahnstrecken, sondern auch auch auf das Kontrollieren verdächtiger Fahrzeuge, die sich im Bereich der Gleise aufhalten. Zumeist haben es die Bundespolizisten mit organisierten Banden aus Rumänien oder Bulgarien zu tun. Diese gelten allerdings nicht als gefährlich, sondern würden aus Geldnot agieren und deshalb ihr Leben riskieren. Am liebsten agierten die Banden in der Nacht zu Montag, weil sie dann am Morgen danach ganz früh beim Schrotthändler ihre Beute als Erste an den Mann bringen können.

 

Der Deutschen Bahn entstand 2013 bundesweit ein Schaden von 17 Millionen Euro, in Berlin und Brandenburg lagen er im einstelligen Millionenbereich.

 

 

Unglück auf der Ringbahn

 

Auf der Ringbahn ereignete sich am Montagmorgen ein Unglück. Zwischen Halensee und Westend wurde die Strecke gesperrt. Wie die Bundespolizei mitteilte, soll eine Person von einem Zug in der Nähe der Station Messe Nord erfasst worden sein. Wie es zu dem Unglück kam, blieb am Morgen zunächst unklar.

 

Der Zugbetrieb der Linien S41, S42 und S46 zwischen Halensee und Westend blieb wegen des Notarzt- und Polizeieinsatz in Messe Nord bis etwa 10.30 Uhr unterbrochen. Seitdem fahren die Bahnen wieder regulär.

 

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So

28

Sep

2014

Achtung! Züge ab Zürich nach Österreich verkehren die nächsten 2 Wochen teilweise mehr als eine Stunde früher

Wer derzeit von der Schweiz nach Österreich fahren möchte sollte unbedingt die Online-Fahrpläne konsultieren, ansonsten ist dann der Zug "schon abgefahren....!"   Denn die Österreichischen Bundesbahnen führen in den nächsten 2 Wochen auf der Arlbergstrecke Bauarbeiten durch. In der Zeit vom 28. September bis 12. Oktober 2014 haben die Arbeiten grosse Auswirkungen auf den Bahnverkehr zwischen der Schweiz und Österreich. Die Tagesverbindungen ab Zürich HB nach Wien und Graz verkehren 40 bis 70 Minuten früher, und es ist ein Umsteigen auf Ersatzbusse nötig.

Statt um 12.40 verkehrt der Railjet 167 bereits um 11.40 ab Zürich HB            Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Österreichischen Bundesbahnen setzen auf der 90 Kilometer langen Arlbergstrecke zwischen Tirol und Vorarlberg diverse Massnahmen zur Modernisierung sowie Erhöhung der Sicherheit um. Die Bauarbeiten führen zu einer Streckensperrung zwischen Landeck-Zams und Bludenz vom 28. September bis zum 12. Oktober 2014. Die Züge werden auf den betroffenen Streckenabschnitten durch Busse ersetzt. Dies hat Auswirkungen auf den Fahrplan der Tagesverbindungen zwischen der Schweiz und Österreich.

 

Die Railjet -Verbindungen ab Zürich HB nach Wien und der EuroCity "Transalpin" nach Graz verkehren 40 bis 60 Minuten früher, um die Anschlüsse an die Ersatzbusse zu gewährleisten. Die Nachtzüge auf diesen Strecken fahren in der Schweiz zu den gewohnten Abfahrtszeiten ab und werden grossräumig umgeleitet.

 

Am 11. Oktober 2014 von 15:10h  bis mindestens 19:30 / 20:30 Uhr ist der Arlbergtunnel komplett gesperrt. Die Schienenersatzverkehr-Busse müssen während dieser Zeit über den Arlbergpass umgeleitet werden. Bitte rechnen Sie daher in diesem Zeitraum mit einer zusätzlichen Verspätung von mind. 15 Minuten.

 

 

Umleitung Nachtzüge

 

In den Nächten von 28./ 29.09.2014 bis 11./ 12.10.2014 werden folgende Züge umgeleitet

  • die Nachtzüge EN 246/ 247 werden über Salzburg - München - Lindau - Bregenz umgeleitet und verkehren bis/ ab Feldkirch. Zusätzlich wird für diese Züge zwischen Salzburg und Bludenz ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet.
  • die Züge EN 466/ 467 werden über Salzburg - München - Lindau - Bregenz - Feldkirch - Buchs umgeleitet.
    Für EN 466 wird zusätzlich zwischen Salzburg und Sargans ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet.
    Für EN 467 wird zusätzlich zwischen Feldkirch und Salzburg ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet.
  • die Züge EN 464/ 414 und EN 465/ 415 werden über Bischofshofen - Salzburg - München - Lindau - Bregenz - Feldkirch - Buchs umgeleitet.
    Zusätzlich wird für diese Züge zwischen Bischofshofen und Feldkirch ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen eingerichtet.

 

 

Änderungen im Fernverkehr tagsüber

 

Für Sonntag 28.09.14 bieten wir für Kundinnen und Kunden aus dem Bereich Bregenz und Dornbirn für die starken Abendzüge  zusätzliche Direktbusse (als Schienenersatz) bis nach Landeck-Zams - ab dort können Sie mit dem railjet weiter nach Innsbruck fahren.

Zwei Busse ab Bregenz um 17:40 bis nach Landeck für railjet 363 (An Innsbruck 20:16 Uhr)
Zwei Busse Dornbirn um 17:50 bis nach Landeck für railjet 363 (An Innsbruck 20:16 Uhr)

Zwei Busse ab Bregenz um 19:40 bis nach Landeck für railjet 365 (An Innsbruck 22:16 Uhr)
Zwei Busse ab Dornbirn um 19:50 bis nach Landeck für railjet 365 (An Innsbruck 22:16 Uhr)

 

Von 28. September - 02. Oktober 2014

  • werden die Züge rj 760, rj 362, IC 118 (IC 962), rj 364, rj 160 (rj 560),  rj 860,  rj 162, EC 164, IC 864, rj 166 (rj 566), rj 168, rj 662, rj 663, rj 863, rj 161, IC 865, rj 163, rj 165, rj 167, IC 961, rj 169, IC 119, rj 363 und rj 365 zwischen Landeck-Zams und Bludenz im Schienenersatzverkehr mit Autobussen geführt

 

Von 03. Oktober - 12. Oktober 2014

  • werden die Züge rj 760, rj 362, IC 118 (IC 962), rj 364, rj 160, rj 860, rj 162, EC 164 (bis 11.10.2014), IC 864 (bis 11.10.2014), rj 166 (bis 11.10.2014), rj 168 (bis 11.10.2014), rj 662 (bis 11.10.2014), rj 663, rj 863, rj 161, IC 865, rj 163, rj 165, rj 167, IC 961, rj 169, IC 119 (bis 11.10.2014), rj 363 (bis 11.10.2014) und rj 365 (bis 11.10.2014) zwischen Ötztal und Bludenz im Schienenersatzverkehr (SEV) mit Autobussen geführt.

 

Von 28.09.2014 bis 12.10.2014 können folgende Züge zwischen Bludenz und Bregenz NICHT geführt werden:

  • Zug rj 562 - ERSATZBEFÖRDERUNG: REX 5664
  • Zug rj 569 - ERSATZBEFÖRDERUNG: REX 5667

 

Von 28.09. 2014 bis 12.10.2014 kann folgender Zug von Bregenz bis Feldkirch NICHT geführt werden:

  • Zug IC 865 - ERSATZBEFÖRDERUNG: REX 5559

Bei den Zügen rj 560, rj 566, rj 565 und rj 567 werden die Fahrzeiten zwischen Bludenz und Bregenz angepasst.

 

 

Ausfall Autoreisezug

 

Von 28. September - 12. Oktober entfällt bei den Zügen  IC 860 und IC 961 die Autobeförderung von/ nach Feldkirch.

 

 

Änderungen im Nahverkehr

 

Bei folgenden Zügen wird  zwischen Landeck-Zams - Imst Pitztal - Ötztal ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Es kommst zu früheren Abfahrtszeiten:

  • Von 03. - 12. Oktober 2014 (an Werktagen außer Samstag):

S1 (5101), S2 (5143), REX 5301, S2 (5145), REX 5361, REX 5363, REX 5365, REX 5367, REX 5369, REX 5381, REX 5383, REX 5385, REX 5389, S2 (5159), REX 5391, REX 5393, REX 5395, REX 5397, S2 (5175).

  • Von 03. - 12. Oktober an Samstagen: S1 (5101), S2 (5143), REX 5301, REX 5373, REX 5367, REX 5381, REX 5383, REX 5385, REX 5389, REX 5393, REX 5395, REX 5397, S2 (5175).
  • Von 03. - 12. Oktober an Sonn-/ Feiertagen: S2 (5143), REX 5301, S1 (5105), REX 5367, REX 5317, REX 5383, REX 5321, REX 5323, REX 5325, REX 5327, REX 5329 und S2 (5175).

Zwischen Ötztal und Landeck-Zams werden folgende Züge im Schienenersatzverkehr mit Autobussen geführt:

  • Von 03. - 12. Oktober 2014 (an Werktagen außer Samstag):

S1 (5142), S1 (5102), S2 (5146), REX 5382, S2 (5150), REX 5384, S2 (5154), REX 5386, REX 5388, REX 5390, REX 5360, REX 5392, REX 5362, REX 5394, REX 5396, REX 5366, S2 (5170), S2 (5172), REX 5134 und S2 (5178).

  • Von 03. - 12. Oktober 2014 an Samstagen:

S1 (5102), REX 5382, REX 5384, REX 5386, REX 5388, REX 5392, REX 5362, REX 5394, REX 5366, S2 (5170), S2 (5172), REX 5134 und S2 (5178).

  • Von 03. - 12. Oktober 2014 (an Sonn-/ Feiertagen):

S1 (5104), REX 5382, REX 5328, REX 5330, REX 5392, REX 5332, REX 5366, S2 (5172) und S2 (5178).

 

Bitte denken Sie daran, dass die Fahrt auf der Strasse deutlich länger dauert und wählen Sie wenn nötig einen früheren Zug. Anschlüsse können nicht gewährleistet werden!

 

Mobilitätseingeschränkte Reisende werden gebeten sich unbedingt rechtzeitig für Ihre Reise voranzumelden.

 

Im Fernverkehr können Fahrräder nur mit Reservierung befördert werden.

 

Detaillierte Auskünfte über die veränderten Abfahrtszeiten erhalten Kundinnen und Kunden an den Bahnschaltern oder unter  www.sbb.ch/fahrplan  sowie 24 Stunden am Tag über den  Rail Service  0900 300 300 (1.19 CHF/Min. ab Schweizer Festnetz).

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Sa

27

Sep

2014

InnoTrans 2014 Berlin mit Erfolgsbilanz

· Neue Dimension als Innovationsplattform und Marktplatz

· Aussteller- und Fachbesucherrekord

· Publikumstage am 27. und 28. September 2014

· Stimmen der Aussteller

 

Nach vier erfolgreichen Messetagen endet am 26. September die InnoTrans 2014. Ein neuer Aussteller- und Fachbesucherrekord, 140 Weltpremieren, 145 Fahrzeuge auf dem Freigelände und eine gestiegene Besucherzufriedenheit sind die zentralen Punkte der bisher besten Messebilanz der InnoTrans. In Berlin präsentierten 2.758 Aussteller aus 55 Ländern ihre innovativen Produkte und Services. Rund 139.000 internationale Fachbesucher aus über 100 Ländern besuchten die diesjährige Weltleitmesse für Verkehrstechnik.

Die InnoTrans 2014 endet mit einer Erfolgsbilanz                                                  Foto:  Marcel Manhart

 

 

„Erneut hat die InnoTrans ihre unumstrittene Position als wichtigste Innovationsplattform und weltweit größter Marktplatz für Bahntechnik ausgebaut“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe Berlin, Dr. Christian Göke. „Mit einem Aussteller- und Besucherplus von zehn Prozent bleibt die Veranstaltung bei den entscheidenden Parametern ausgewogen auf Wachstumskurs.“

 

 

Highlight: Fahrzeugpräsentationen auf dem Frei- und Gleisgelände

 

Erstmals in der Geschichte der InnoTrans wurden 145 Schienenfahrzeuge auf dem Frei- und Gleisgelände ausgestellt. Die führenden Hersteller von rollendem Material haben im Rahmen von Presseterminen 17 innovative Schienenfahrzeuge medienwirksam präsentiert oder symbolisch an ihre Kunden übergeben. So hat beispielsweise Alstom gemeinsam mit der Deutschen Bahn seine neue H3 Hybridlok vorgestellt. Bombardier hat unter anderem den Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa 1000 präsentiert, zusammen mit Ansaldobreda und dem italienischen Verkehrsunternehmen Trenitalia.

 

Im Beisein des britischen Verkehrsministers Patrick McLoughlin hat Siemens erstmals den Desiro City Thameslink der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Mit dem DB-Link hat Pesa auf der InnoTrans feierlich den ersten polnischen Zug an die Deutsche Bahn übergeben. Feierlich war auch die Übergabe der G 18 Lokomotive von Vossloh an die Firma Spitzke. Stadler präsentierte in Berlin gemeinsam mit der Bahngesellschaft Serbiens den neuen Regionaltriebzug Flirt 3.

 

 

Hohe Entscheidungskompetenz der Fachbesucher

 

Erstmals haben sich etwa 139.000 Fachbesucher auf der InnoTrans in Berlin über den State of the Art der globalen Bahnbranche informiert. Zahlreiche Delegationen aus beispielsweise Japan, Vietnam, Korea sowie Italien und den Niederlanden waren vor Ort. Allein die türkischen Delegationen zählten 420 hochrangige Personen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

 

Laut ersten Ergebnissen einer repräsentativen Fachbesucherbefragung ist sowohl die Zahl der Geschäftsabschlüsse als auch die Entscheidungskompetenz der Fachbesucher gegenüber der vergangenen Veranstaltung deutlich gestiegen. So ist der Anteil der Entscheider unter den Besuchern um zehn Prozent auf rund 50 Prozent gewachsen. 90 Prozent der Fachbesucher erklärten ihre Bereitschaft, die Messe weiterzuempfehlen.

 

 

Publikumstage am 27. und 28. September2014

 

Eisenbahnliebhaber und Unternehmungslustige kommen am Wochenende auf dem Gleisgelände der Messe Berlin voll auf ihre Kosten. An den Publikumstagen der InnoTrans können sie die neuesten Schienenfahrzeuge bestaunen: vom innovativen Hochgeschwindigkeitszug bis zu megastarken Loks ist alles dabei. Dabei gehören Spannung, Spiel und deftige Speisen zu den Publikumstagen wie die Uniform zum Zugpersonal. Zu den Attraktionen zählen die größte begehbare Spielzeugeisenbahn des Landes und die alte Dampflok Emma.

 

Ort: Frei- und Gleisgelände der Messe Berlin, Eingang Süd

Anreise mit ÖPNV: S5 bis S-Bahnhof Messe Süd

Datum und Zeit: 27. und 28. September 2014 von 10.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt: 2,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei

 

 

Stimmen der Aussteller zur InnoTrans 2014

 

Dr. Lutz Bertling, Präsident und COO der Bombardier Transportation GmbH:

 

„Die InnoTrans hat sich auch in diesem Jahr wieder als die wichtigste Leistungsschau der Branche erwiesen, ihr kontinuierliches Wachstum spricht für sich. Bombardier hatte hier hervorragend Gelegenheit, seine innovativen Produkte und Technologien zu zeigen. Mit diesen gestalten wir, gemeinsam mit unseren Kunden, die Zukunft der Mobilität. In zahlreichen Begegnungen und Gesprächen mit unseren Kunden und Partnern konnten wir anhand der Themenschwerpunkte Urban Flow, Capacity und Efficiency unsere Kompetenz als Lösungsanbieter unter Beweis stellen. Wir freuen uns heute schon auf ein Wiedersehen im Jahr 2016.“

 

Philippe Citroën, Generaldirektor des Verbandes der Europäischen Eisenbahnindustrie (UNIFE):

„Für die Unife bleibt die InnoTrans das bedeutendste Zusammentreffen der globalen Bahnindustrie. In diesem Jahr erlebten wir erneut eine große Teilnahme, die aus meiner Sicht ein klarer Beweis für die große Zukunft der Bahnindustrie und die nachhaltige Mobilität auf der Schiene ist. Die ausgestellten Innovationen und der Austausch von Zukunftsideen für unseren Sektor sind entscheidend dafür, den Schienenverkehr noch attraktiver zu gestalten und fördern die notwendige Verlagerung des Verkehrs von der Straße und aus der Luft auf die Schiene. Dies ist auch der Fokus der gemeinsamen Shift2Rail-Initiative der Unife und ihrer Mitglieder.“

 

Dr. Jochen Eickholt, CEO der Division Rail Systems, Sektor Infrastructure & Cities, Siemens AG:

 

„Digitalisierung wird auch bei Mobilitätssystemen eine immer wichtigere Rolle spielen. Das hat die InnoTrans 2014 gezeigt. Denn „Mobilität 4.0“ war eines der zentralen Stichworte dieser Messe. Wir bei Siemens sehen neben der klassischen Bahntechnik in Digitalisierung und intelligenter Vernetzung der Verkehrsträger unsere Hauptkompetenzen. Die Innovationen, die wir auf der InnoTrans 2014 dazu gezeigt haben, sind bei unseren Kunden, aber auch bei unseren Gesprächspartnern in der Politik auf große Resonanz gestoßen. Die InnoTrans hat sich so einmal mehr als unverzichtbares Forum erwiesen, von dem zukunftsweisende Impulse für die Mobilitätsbranche ausgehen.”

 

Jürgen Fenske, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV):

 

„Die InnoTrans hat ihren Ruf als weltweit größte und bedeutendste Bahnmesse auch in diesem Jahr wieder bestätigt. Die Vielfalt und Bandbreite des Bahnsektors geballt auf über 100.000 Quadratmetern Messefläche sind ein beeindruckender Beweis dafür, wie relevant die Eisenbahn in Deutschland nach wie vor ist. Wir sollten als Branche gemeinsam mit den politischen Entscheidern, die ja auch sehr stark auf der InnoTrans vertreten waren, dafür sorgen, dass Eisenbahnen und Öffentlicher Verkehr in Deutschland auch künftig leistungsstarke Dienstleister und Arbeitgeber bleiben.“

 

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG:

 

„Die InnoTrans war für die Deutsche Bahn ein voller Erfolg. Geschäftsbeziehungen auf allen Ebenen konnten ausgeweitet und vertieft werden, insbesondere zu unseren Kunden in Asien und im Nahen Osten. Das Interesse an öffentlicher Mobilität wächst, vor allem am Schienenverkehr der Zukunft im digitalen Zeitalter. Das hat die bislang größte InnoTrans einmal mehr gezeigt. Die Messe ist und bleibt die wichtigste Drehscheibe für die weltweite Branche.“

 

Prof. Dr. Ronald Pörner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland e.V. (VDB):

 

„Die InnoTrans in Berlin ist weltweit das unbestrittene Kraftzentrum für Bahntechnik und Schienenverkehr. Das hat diese einzigartige Leistungsschau für zukunftsweisende Mobilität auch 2014 einmal mehr eindrucksvoll deutlich gemacht. Die großen Erwartungen der Bahnindustrie in Deutschland hat die InnoTrans nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Ich bin mir sicher, dass von den vielen Impulsen dieser intensiven Messetage die künftige Geschäftslage unserer Unternehmen profitieren wird.“

 

Henri Poupart-Lafarge, Präsident von Alstom Transport:

 

„Bei Alstom arbeiten wir jeden Tag an der Zukunft der Mobilität. Um unsere Technologien und Innovationen zu präsentieren und sich mit der Branche auszutauschen gibt es keinen besseren Ort als die InnoTrans. Wir danken dem gesamten Organisationsteam und freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2016.”

 

Dr. h.c. Hans M. Schabert, Vorstandsvorsitzender der Vossloh Aktiengesellschaft:

 

„Die InnoTrans 2014 war ein großer Erfolg für unser Unternehmen. Die Nachfrage war unglaublich groß. Die geglückte Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich hat uns überzeugt. Wir haben gute Rückmeldungen auch von unseren Kunden.“

 

Russell Stokes, Senior Vice President, President und CEO von GE Transportation:

 

„Die InnoTrans war eine großartige Gelegenheit für uns, um zu präsentieren, wie wir die Fähigkeiten des industriellen Internets für unsere Bahnkunden nutzbar machen. Wir freuen uns, in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten auf den während der Messe gemachten Kontakten aufzubauen.“

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Fr

26

Sep

2014

STADLER Pankow präsentiert 1. FLIRT der 3. Generation für die DB Regio

Die Stadler Pankow GmbH präsentiert gemeinsam mit der DB Regio AG und dem Zweckverband Schienen-Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, stellvertretend für die am Regional-Express Rheinland-Pfalz beteiligten Aufgabenträger, im Rahmen der InnoTrans auf dem Freigelände der Messe Berlin den FLIRT3. Dabei handelt es sich um das erste Fahrzeug der Serie für die DB Regio AG. Insgesamt wurden 28 Fahrzeuge des Typs in Auftrag gegeben. Die Fahrzeuge werden ab Dezember 2014 das Rückgrat des neuen, landesweiten RE-Netzes in Rheinland-Pfalz bilden.

Präsentation am 25. September 2014 auf Gleis 6/2                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die neuen Triebzüge sind erstmals nicht im typischen „DB Rot“ der Deutschen Bahn gestaltet, sondern in der Grundfarbe weiss lackiert und mit grauen und roten Elementen an den Triebfahrzeugköpfen versehen. Des Weiteren ist die Inneneinrichtung abweichend vom bisherigen DB-Design gestaltet. Eine technische Besonderheit ist die Kuppelbarkeit der FLIRT-Züge mit den doppelstöckigen KISS-Zügen der CFL (Luxemburgische Staatsbahn): Erstmals werden Triebzüge unterschiedlichen Typs von zwei europäischen Staatsbahnen aneinandergekoppelt fahren.

 

„Wir sind stolz darauf, dass zwei Staatsbahnen gekoppelt mit zwei unterschiedlichen Produkten aus unserem Hause zukünftig die Strecken Trier – Koblenz befahren werden“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Der FLIRT der 3. Generation ist ein hochmodernes Schienenfahrzeug und bietet viel Komfort. Erstmals finden wir in der Ausführung für die DB Regio einen Mittelwagen ohne Tür, welcher den Fahrgästen einen komfortablen Ruhebereich ermöglicht. Die Zulassung für die Flirt3-Doppeltraktion liegt bereits vor.“

 

Die fünfteiligen Fahrzeuge sind in den Vis-à-vis-Sitzbereichen mit grossen Tischen ausgestattet. Fahrgastbereiche und Fahrerraum sind klimatisiert. Eines der beiden behindertengerechten WCs ist auch für Elektrorollstühle geeignet, der Einstieg in den Zug ist barrierefrei. Jedes Fahrzeug bietet 249 Sitzplätze in der zweiten und 21 Sitzplätze in der ersten Klasse. Der FLIRT verfügt über eine hohe Antriebsleistung und erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h. Insgesamt wurden 28 Züge bei Stadler Pankow bestellt.

 

„Für die Fahrzeuge vom Hersteller Stadler haben wir uns entschieden, da sie sowohl eine optimale Lösung für die Komfortansprüche unserer Kunden darstellen als auch die besonderen betrieblichen und technischen Rahmenbedingungen des RE-Netzes erreichen können,“ so Kay Euler, Vorstand Produktion Schiene der DB Regio AG.

 

„Die Flirt-Fahrzeuge der neuesten Generation werden Kernstück des Rheinland-Pfalz-Taktes 2015 sein. Mit neuen Regional-Expresslinien, wie z.B. des RE 1 von Koblenz über Trier, Saarbrücken, Kaiserslautern nach Mannheim wird eine neue Qualität im schnellen Regionalverkehr geschaffen. Durch die Einbindung in die Knotenpunkte Koblenz, Trier und Kaiserslautern wirkten die Vorteile des neuen RE weit in die Fläche hinein, weil die Fahrzeiten der Regionalbahnen optimal mit den Fahrplänen des RE verknüpft werden konnten,“ so Michael Heilmann, Geschäftsführer des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd.

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Do

25

Sep

2014

STADLER “Blizzard”-Tram für die Strassenbahnmärkte der GUS-Länder

Die Stadler Rail Group hat auf der diesjährigen InnoTrans in Berlin eine ihrer jüngsten Innovationen vorgestellt: den Prototyp einer 100-Prozent-Niederflur-Breitspurstrassenbahn namens Metelica. Die Strassenbahn Metelica (russisch Mетелица, was Schneesturm oder Blizzard bedeutet), wurde von Stadler Minsk, dem neu gegründeten weissrussischen Tochterunternehmen der Stadler Rail Group, entwickelt. Die Strassenbahn ist als Ein- und Zweirichtungsfahrzeug erhältlich und primär für den Betrieb in den GUS-Ländern gedacht.

Die Strassenbahn Metelica (russisch Mетелица)                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Die elegante dreiteilige 100-Prozent-Niederflurstrassenbahn bietet hervorragende Passagierkapazität und ist für Hochgeschwindigkeits-Pendlerstrecken auf Stadt- und Regionalbahnlinien geeignet. Das Einrichtungsfahrzeug bietet 70 Sitzplätze, das Zweirichtungsfahrzeug 60 Sitzplätze. Die Höchstgeschwindigkeit beider Versionen beträgt 75 km/h. Der Innenraum ist hell und freundlich und kann an die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden. Die Strassenbahn verfügt über ein visuelles und akustisches Kundeninformationssystem sowie Videoüberwachung. Das für den gesamten Temperaturbereich von -40 bis +40 Grad Celsius konzipierte Fahrzeug kommt mit den typisch extremen Witterungsbedingungen der Zielmärkte perfekt zurecht. Aus Gründen der Witterung ist die Strassenbahn auch mit einer modernen Klimaanlage sowie einer leistungsfähigen Heizung ausgestattet.

 

Darüber hinaus verfügt die Strassenbahn über getrennte Bereiche für Rollstühle, Fahrräder oder Kinderwägen und erfüllt so die aktuellen Anforderungen und Grundsätze der Barrierefreiheit. Der Rollstuhlbereich ist zusätzlich mit einer Gurtoption und einer Fahrerwarnfunktion ausgestattet. Manuell klappbare Rampen erleichtern den Ein- und Ausstieg.

 

Der Wagenkasten ist mit Paneelen aus leichtem und korrosionsbeständigem Aluminium verkleidet. Das steigert die Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit des Fahrzeugs. Jeder der vier Antriebsmotoren ist mit einem separaten luftgekühlten IGBT-Umrichter ausgestattet. Optional ist ein Führerstand erhältlich, der die Sicherheitsanforderungen gemäss EN 15227 erfüllt, sodass im Kollisionsfall Schäden minimiert werden. Die Drehgestelle sorgen nicht nur für Laufruhe, sondern schützen auf Schieneninfrastruktur von geringerer Qualität auch vor Entgleisungen. Die Metelica stellt für die Kunden eine optimale High-End-Lösung für Regionalstrecken mit hohem Verkehrsaufkommen dar und bietet Passagieren und Personal höchsten Komfort.

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Mi

24

Sep

2014

FLIRT3 für Serbien auf der InnoTrans präsentiert

Der neueste Zug aus dem Hause Stadler heisst FLIRT3. Die nationale Bahngesellschaft Serbiens, Železnice Srbije ŽS und Stadler Rail haben auf der InnoTrans dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit zum ersten Mal dieses neue Fahrzeug vorgestellt. Die ŽS bestellte im März 2013 bei Stadler Rail 21 elektrische 4-teilige FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) für den hochfrequentierten Vorort- und Regionalverkehr. Die Finanzierung des Auftrages erfolgt über die EBRD in London (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung).

Präsentation FLIRT3 für Serbien heute auf der InnoTrans                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Auf der Basis des in den letzten 12 Jahren über 960-fach verkauften FLIRT hat Stadler die nächste Generation FLIRT3 entwickelt. In dieser modernsten Zugsfamilie gibt es verschiedene modular aufgebaute Unterfamilien. Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler Rail, freut sich sehr über den fabrikneuen Zug: “Wir sind stolz, dass die serbische Staatsbahn ŽS mit unserem FLIRT3 einen neuen Standard im Regionalverkehr setzen wird. Erstmals werden damit die FLIRT-Züge auch in Südosteuropa verkehren. Ich danke dem ganzen Team, welches es möglich gemacht hat, einen vollständig TSI-konformen Zug innerhalb von nur 18 Monaten seit Vertragsunterzeichnung an den Kunden auszuliefern.“

 

 

Massgeschneidert auf Kundenbedürfnisse

 

Den Bedürfnissen der Serbischen Bahn entsprechend hat jeder der vier Wagenkasten eine Passagiertüre pro Seite. Hier kommt eine der Stärken des FLIRT3-Konzeptes zum Ausdruck: Anzahl Türen, wie auch verschiedene weitere Merkmale können variabel auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden.

 

Die Züge sind mit einem elektrischen Antrieb für eine Spannung von 25kV 50Hz ausgerüstet. Die Höchstgeschwindigkeit der modernen Fahrzeuge, die in 3-fach-Traktion eingesetzt werden können, beträgt 160 km/h. Die Züge sind wie alle FLIRT durchgehend stufenlos begehbar und verfügen über 235 Sitzplätze, davon 11 Klappsitze und 12 Plätze in der 1. Klasse, enthalten grosszügige Multifunktionsabteile im Einstiegsbereich für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder, ein behindertenfreundliches WC und eine Klimaanlage für Fahrgastraum und Führerstand. SOS-Sprechstellen ermöglichen den Kontakt mit dem Lokführer.

 

 

Geringer Energieverbrauch

 

Die Fahrzeuge verfügen vorerst über einen lokalen Typ der Indusi-Zugsicherung, wobei auch eine allfällige spätere Nachrüstung auf das europäische ETCS 2 bei der Planung berücksichtigt wurde. Wie alle Stadler-FLIRT sind auch die ŽS Triebzüge in Aluminium-Leichtbauweise hergestellt und verfügen somit über ein geringes Gewicht. Dadurch werden höhere Beschleunigungswerte erzielt und somit der Energieverbrauch und die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erheblich gesenkt. Dieser Effekt wird zudem durch die Energierückgewinnung verstärkt. Bremsenergie wird hierbei jeweils an die Fahrleitung zurückgespeist. Der Vertrag zwischen ŽS und Stadler hat ein Volumen von rund EURO 100 Mio.. Die Auslieferung der Züge erfolgt in einem 2-Wochen-Takt bis im Sommer nächsten Jahres.

 

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Di

23

Sep

2014

InnoTrans in Berlin begeht zehntes Veranstaltungsjubiläum und erreicht neue Spitzenwerte

Mit neuen Spitzenwerten startet am Dienstag, dem 23. September, die zehnte internationale Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin. Diese Jubiläumsveranstaltung ist zugleich die größte in der Geschichte der InnoTrans: 2.758 Aussteller aus 55 Ländern präsentieren ihre bahntechnischen Innovationen und Services auf dem komplett belegten Messegelände Berlin ExpoCenter City. Das bedeutet ein Ausstellerplus von zehn Prozent gegenüber der vergangenen InnoTrans. Der Anteil internationaler Aussteller liegt diesmal bei 61 Prozent – ein neuer Spitzenwert.

Der Frecciarossa  ETR 1000  kurz  vor der offiziellen Eröffnung der InnoTrans am 23. September                                                                                                                                Foto: Marcel Manhart

 

Mit 140 Weltpremieren baut die InnoTrans auch eindrucksvoll ihre Position als Innovationstreiber und weltweit führende Marketingplattform der globalen Bahnindustrie aus. Erstmals werden 145 innovative Fahrzeuge auf dem Frei- und Gleisgelände präsentiert. Insgesamt rechnet die Messe Berlin an den vier Fachmessetagen mit über 100.000 Fachbesuchern aus allen Teilen der Welt.

 

 

InnoTrans knackt eigene Bestmarken

 

„Die InnoTrans ist ein echtes Phänomen“, so Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. „Seit ihrem Start im Jahr 1996 hat sie den Wachstumspfad nie verlassen und sich in Rekordzeit zur führenden Branchenplattform der Bahnindustrie entwickelt. Passend zum zehnten Jubiläum knackt sie mit 200.000 Bruttoquadratmetern und einem erneuten Ausstellerplus ihre eigenen Bestmarken.“

 

„Für die globale Bahnindustrie ist die InnoTrans der ideale Ort für die Positionierung des eigenen Unternehmens am Markt, für die Einführung neuer Produkte und den Eintritt in neue Märkte“, so Messedirektor Matthias Steckmann. „Innerhalb von vier Tagen führt die Messe die höchste Konzentration von Angebot und Nachfrage des weltweiten Bahnmarktes zusammen. Damit gehen exzellente Voraussetzungen für die Absatzorganisation und das Beschaffungsmanagement einher.“

 

 

Markenzeichen Internationalität

 

Die internationale Ausstellerbeteiligung ist seit der vergangenen InnoTrans um vier Prozentpunkte auf 61 Prozent gestiegen. Neben den Global Playern der Branche prägen vor allem die zahlreichen internationalen Zulieferer und Bahnunternehmen sowie 35 Industrie- und Fachverbände aus 21 Ländern das Bild der InnoTrans 2014. Zudem zählen branchenrelevante Dienstleister und renommierte Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland zu den Ausstellern der diesjährigen Veranstaltung.

 

Premiere: Erstmals auf der InnoTrans dabei sind Aussteller aus den Ländern Argentinien, Marokko und Weißrussland sowie Litauen und Mazedonien.

 

Der Anteil nichteuropäischer Aussteller ist in diesem Jahr erstmals auf 17 Prozent gestiegen, wobei Asien sowie Nord- und Südamerika die größten Zuwächse verzeichnen. Dabei fallen insbesondere China und die USA ins Auge. Gegenüber 2012 beträgt das chinesische Ausstellerplus 41 Prozent und das US-amerikanische 71 Prozent. Die große Mehrheit der InnoTrans-Aussteller kommt erneut aus den europäischen Schwerpunktmärkten. So sind Deutschland, Italien und Frankreich am stärksten auf der Fachmesse vertreten.

 

Die Nettoausstellungsfläche der InnoTrans 2014 ist gegenüber 2012 um neun Prozent auf 102.802 Quadratmeter gewachsen. Dabei werden 56 Prozent der Fläche von ausländischen Ausstellern belegt. Überproportionales Flächenwachstum von über 50 Prozent verzeichnen diesmal zum Beispiel Portugal, Ungarn, Rumänien sowie Irland und die Türkei. Insgesamt bündeln 39 Gemeinschaftsstände aus 21 Nationen und Regionen auf der Messe die Bahntechnikkompetenz der internationalen Zuliefererindustrie. Japan belegt erneut eine ganze Messehalle, der US-Gemeinschaftsstand fällt doppelt so groß aus wie 2012.

 

 

Weltpremieren und Freigeländeausstellung

 

Innovationstreiber und Premierenplattform: Insgesamt 140 Weltpremieren präsentiert die globale Bahnindustrie diesmal in Berlin – ein neuer Rekord und Beleg für die gewachsene Bedeutung der InnoTrans als Präsentations- und Marketingplattform für die Branche. Die Palette der Weltneuheiten reicht von innovativer Kommunikationstechnik über kreative Cateringartikel bis zu neuen Fahrzeuggenerationen. Erstmals werden 145 Fahrzeugexponate aller namhaften Hersteller der globalen Bahnbranche auf den insgesamt 3.500 Meter umfassenden Gleisen der InnoTrans vorgestellt.

 

Die Weltpremieren der Global Player zählen auch diesmal zu den größten Attraktionen auf dem Freigelände: Alstom zeigt das neueste Modell seiner Citadis-Straßenbahnfahrzeuge, Bombardier präsentiert seine neue Innovia Monorail und Siemens stellt den neuen Desiro City für die Londoner Thameslink-Strecke vor. Auch Vossloh präsentiert mit der Stadtbahn Citylink NET 2012 eine Weltneuheit in Berlin. Zudem umfasst die Premierenparade leistungsstarke Loks, Zweiwege- und Rangierfahrzeuge sowie Metros und Waggons. Der italienische Hersteller Ansaldobreda stellt dem Fachpublikum den Hochgeschwindigkeitszug ETR 1000 vor.

 

Eine Übersicht der Innovationen und Weltpremieren auf der InnoTrans 2014 bietet der Neuheitenreport: www.innotrans.de/neuheiten

 

 

Future Mobility Park: Zukunftsvisionen und Design-Konzepte für den ICE Velaro und den Intercity Express der nächsten Generation

 

Erstmals gibt es in diesem Jahr einen Future Mobility Park. Dort werden zukunftsweisende kreative und visionäre Verkehrskonzepte vorgestellt. Darunter ist zum Beispiel das visionäre Mobilitätssystem Horizon, ein Beförderungssystem mit nahtloser und dynamischer Verbindung zwischen Boden- und Luftverkehr, das Verspätungen eliminieren soll.

 

Im Auftrag der „Wirtschaftswoche“ gestalteten drei internationale Designteams neue Logistikkonzepte, attraktive Innenräume und zeitgemäße Ausstattungen für die Bahn der Zukunft – zwei davon sind auf dem Future Mobility Park zu sehen. Ein Entwurf stellt beispielsweise ein ökonomisches Konzept und neue Möglichkeiten vor, wie man mit intelligenten Add-Ons die Aufwertung und Modernisierung von ICE Velaro-Zügen realisieren könnte. Darüber hinaus werden auf dem Future Mobility Park neue Design-Konzepte für den Intercity Express der nächsten Generation präsentiert.

 

 

Neu: Special Gauge Display, CityCube Berlin, Career Tours & Co.

 

Die Freigeländeausstellung ist das Alleinstellungsmerkmal der InnoTrans. Mit einem neuen Special Gauge Display gibt es auf dem Freigelände erstmals eine zusätzliche Präsentationsplattform für Schienenfahrzeuge mit Breit- und Schmalspur. Acht Aussteller, darunter Solaris und Stadler, zeigen dort ihre neuen Fahrzeuge. Mit dem Special Gauge Display bekommt die Branche noch mehr Möglichkeiten, um ihre Schienenfahrzeuge auf der InnoTrans der Weltöffentlichkeit vorzustellen.

 

CityCube Berlin: Mit der neuen multifunktionalen Messe- und Kongressarena stehen der InnoTrans zwei zusätzliche Ausstellungsebenen mit jeweils 6.000 Quadratmetern zur Verfügung. Damit sind erstmals 40 statt bisher 38 Hallen zur InnoTrans belegt. Schwerpunktthemen im CityCube Berlin sind Verkehrsunternehmen und der Bereich Maintenance. Zu den Ausstellern zählen neben anderen die Deutsche Bahn, die Russische Bahn (RZD) und die East Japan Railway Company.

 

Mit Studentenrundgängen erweitert die InnoTrans ihren Karriereservice und unterstützt damit aktiv das für die Bahnbranche wichtige Thema Nachwuchs und Karriere. Täglich werden zwei kostenlose Career Tours angeboten, die den Nachwuchs direkt mit den Ausstellern ins Gespräch bringen. Für das Trendthema Travel Catering & Comfort Services gibt es in diesem Jahr eine eigene Route. Damit gelangen die Besucher zielsicher und auf direktem Weg zu den Exponaten rund um die Themen Bahncatering und Reisekomfort.

 

 

CEO-Rundgänge auf der InnoTrans

 

Am Freitag, 26. September 2014, besuchen internationale Top-Manager der Verkehrsbranche bei einem individuell geführten Rundgang über die InnoTrans ihre wichtigsten Zulieferer. Mit diesen Rundgängen ergibt sich für die CEOs die besondere Chance zur persönlichen Kontaktaufnahme auf höchster Ebene mit ihren Partnern und Zulieferern. An den Rundgängen teilnehmen werden die CEOs der Firmen Solaris Bus & Coach, Istanbul Ulasim, Hitachi Europe und SC Softronic.

 

 

InnoTrans Convention: Ideendialog auf höchstem Niveau

 

Ergänzend zur Ausstellung bietet das fachliche Rahmenprogramm der InnoTrans Convention hochkarätige Podiumsdiskussionen zu aktuellen und zukunftsrelevanten Mobilitätsthemen. Beste Voraussetzungen also für den fachlichen Austausch und Ideendialog auf höchstem Niveau. Das Programm besteht in diesem Jahr aus fünf Schwerpunktveranstaltungen. Dies sind das Dialog Forum, der Rail Leaders‘ Summit, das International Tunnel Forum sowie das ÖPNV-Forum und das PTI-Hallenforum.

 

Genaue Informationen zum fachlichen Rahmenprogramm stehen im Internet bereit: http://www.innotrans.de/Events/Convention/

 

 

Eisenbahnfest: Publikumstage am 27. und 28. September 2014

 

Hightech, Bahnromantik und beste Unterhaltung stehen an den Publikumstagen auf dem Frei- und Gleisgelände der InnoTrans auf dem Programm. Technikbegeisterte können am 27. und 28. September innovative Schienenfahrzeuge bestaunen – von Straßenbahnmodellen über Waggons bis zu megastarken Loks ist alles dabei. Mit deftigen Speisen, Blaskapelle und einem bunten Strauß an Attraktionen steigt unter dem Funkturm ein einzigartiger Event für kleine und große Eisenbahnfans. Auch die historische Dampflok "Emma" schnauft wieder und kutschiert die Kinder über die Gleise. Aktuelle Informationen zu Fahrgastangeboten und Ausbildungsmöglichkeiten runden das Angebot ab.

 

 

Über die InnoTrans

 

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. Die fünf Messesegmente der InnoTrans sind Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin. Die zehnte InnoTrans findet vom 23. bis 26. September 2014 statt. Mehr Informationen stehen online unter www.innotrans.de bereit.

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Mo

22

Sep

2014

BAV schliesst Vereinbarung für den 4-Meter-Korridor auf der Luino-Linie ab

Die Schweiz finanziert Ausbaumassnahmen in Italien, damit Sattelauflieger mit 4 Metern Eckhöhe per Bahn über die Gotthard-Achse durchgehend bis zu den Umladeterminals in Norditalien befördert werden können. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) und die italienische Bahninfrastrukturgesellschaft Rete Ferroviaria Italiana (RFI) haben nun die Vereinbarung über die Finanzierung, die Planung und die Realisierung der nötigen Anpassungen auf der Luino-Linie abgeschlossen.

Ein Güterzug von SBB Cargo am Bahnhof Luino                                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Vereinbarung setzt das bilaterale Abkommen um, das die Schweiz und Italien am 28. Januar 2014 unterzeichnet haben. Sie regelt die technischen Anforderungen für den Bau eines Vier-Meter-Korridors bis 2020 zwischen der Schweiz und Novara/Busto Arsizio (I) und legt die Zusammenarbeit bei der Projektaufsicht fest. Ausserdem definiert die Vereinbarung die Verantwortlichkeiten der RFI für die Ausführung der Arbeiten sowie für die Vergabeverfahren. Das BAV verpflichtet sich, die Finanzierung der Massnahmen auf der Luino-Linie im Umfang von 120 Millionen Euro sicherzustellen.

 

Der Ausbau der Gotthard-Eisenbahnachse auf ein grösseres Profil ist ein wichtiges Element der schweizerischen Verlagerungspolitik, da die Transport- und Logistikbranche immer mehr Sattelauflieger mit einer Eckhöhe von 4 Metern einsetzt. Für dieses Projekt hat das Parlament einen Gesamtkredit von 990 Millionen Franken, inkl. Finanzierung von Massnahmen in Italien, gutgeheissen. Insgesamt werden in der Schweiz zwischen Basel und der Alpensüdseite 170 Ausbaumassnahmen (Tunnelanpassungen, Perrondächer, Fahrstromanlagen, Signalanlagen und Überführungen) umgesetzt. Die grösste Einzelmassnahme ist der Neubau des zweieinhalb Kilometer langen Bözberg-Tunnels.

 

 

Im Interesse der Schweiz


Die Profil-Ausbaumassnahmen in Italien sind nötig, damit der 4-Meter-Korridor seine volle Wirkung entfalten kann. Sie sorgen dafür, dass die Transporte bis zu den Umschlagterminals in Norditalien geführt werden können.

 

Mit der unterschriebenen Vereinbarung mit RFI kann die Planung und Realisierung der Ausbauten nun in Angriff genommen werden. Mit dieser Vereinbarung kann die Schweiz direkt auf die Projektumsetzung Einfluss nehmen, die technischen Anforderungen präzisieren, beim Vergabeverfahren mitwirken und die korrekte Verwendung der Mittel sicherstellen.

 

Das Lichtraumprofil der Strecke zwischen Chiasso und Mailand wird ebenfalls auf 4 Meter erweitert. Die Arbeiten auf dieser Strecke werden von Italien finanziert (rund 40 Mio. €). Die entsprechenden Gelder wurden über ein Dekret sichergestellt.

 

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So

21

Sep

2014

Erster neuer Panoramatriebzug der Wengernalpbahn wird angeliefert

Bei der Wengernalpbahn (WAB) wird auf Seite Lauterbrunnen das Rollmaterial erneuert. Dafür wurden bei der der Firma Stadler AG sechs neue dreiteilige Panoramatriebzüge bestellt. Der erste Wagen wird am Montag, 22. September 2014, von Bussnang nach Grindelwald Grund transportiert.

Der Panoramatriebzug am 13. Juni 2014 im Stadler Werk Bussnang               Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Bau der neuen Pano-Züge für die WAB läuft auf Hochtouren. Im August 2014 wurden bei der Firma Stadler AG in Bussnang diverse Inbetriebnahme-Tests an der ganzen, zusammengesetzten Komposition Nr. 145 durchgeführt. Am Montag, 22. September 2014, erfolgt die Anlieferung des ersten Wagens. Dieser trifft voraussichtlich zwischen 14 und 16 Uhr in Grindelwald Grund ein.

 

Die weiteren Wagen des ersten fertigen Pano-Zuges werden zwischen dem 23. und 25. September 2014 von Bussnang nach Grindelwald transportiert. Anfang Oktober 2014 werden Inbetriebsetzungsfahrten durchgeführt. Nach der Abnahme durch das Bundesamt für Verkehr (BAV) und der Personalschulung ist es das Ziel, den ersten von sechs neuen Pano-Zügen auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2014 auf Seite Lauterbrunnen fahrplanmässig einzusetzen. Die Inbetriebnahme der weiteren Züge erfolgt im Jahr 2015.

 

 

Nachbau mit Modifikationen

 

Bei den Zügen handelt es sich um einen Nachbau der bisherigen Pano-Züge der WAB, welche seit acht Jahren auf der Seite Grindelwald verkehren. Sie verfügen über leichte Modifikationen wie die neuen Fahrgastinformationsanzeigen oder die zusätzlichen Multifunktionsabteile im Einstiegsbereich. Die neuen Züge werden in Doppeltraktion auf der WAB-Strecke Lauterbrunnen – Kleine Scheidegg eingesetzt. Sie ersetzen sechs Triebwagen, zwölf Steuerwagen und sechs Skirolli des heute eingesetzten Rollmaterials aus den 50er Jahren.

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Sa

20

Sep

2014

Ausbau der Bahninfrastruktur für Regioexpress St. Gallen - Kreuzlingen / Konstanz

Ab Dezember 2015 werden die regionalen Zentren St. Gallen und Kreuzlingen / Konstanz mit dem Regioexpress direkter und schneller verbunden. Dafür baut die SBB im Auftrag des Bundes zwischen St. Gallen und Kreuzlingen Hafen die Infrastruktur aus.

In Uttwil wurden die Bahnanlagen bereits ausgebaut                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Mit dem Anschluss an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz wird die Region Ostschweiz als Wirtschafts- und Tourismusstandort gestärkt. Zur Umsetzung des Angebotskonzeptes investiert die SBB im Auftrag des Bundes rund 26 Millionen Franken in verschiedene Ausbauten zwischen Romanshorn und Kreuzlingen Hafen.

 

Bis Ende 2015 entstehen in Kreuzlingen Hafen ein neues Kundencenter mit Treppe und Rampe sowie eine Personenunterführung zum neuen, überdachten Aussenperron. Zudem wird das bestehende Perron verlängert. «Die Arbeiten sind auf Kurs. Wir werden rechtzeitig zum Seenachtsfest im August 2015 alle drei Gleise und die neue Publikumsanlage in Betrieb nehmen können», bestätigt Stefan Windmüller, Gesamtprojektleiter der SBB Infrastruktur.

 

Darüber hinaus passt die SBB die Bahnanlagen in Uttwil und Altnau an, damit zukünftig Zugskreuzungen möglich sind. In Uttwil sind diese bereits realisiert; in Altnau werden sie im Oktober 2015 abgeschlossen sein. In Romanshorn wird die SBB voraussichtlich im nächsten Jahr zwei Spurwechsel bauen, die schnellere Zugskreuzungen erlauben.

 

 

Neuer Regioexpress bringt kürzere Fahrzeit

 

Dank diesen Ausbauten kann die SBB auf Dezember 2015 den neuen RegioExpress einführen. Dieser wird zweistündlich St. Gallen mit Konstanz verbinden, mit Halt in Romanshorn und Kreuzlingen Hafen. Ab Dezember 2018 wird der RegioExpress stündlich verkehren. Die Fahrzeit von Kreuzlingen Hafen nach St. Gallen wird 33 Minuten betragen (heute 52 Minuten).

 

Darüber hinaus investiert die SBB bis Dezember 2018 in zahlreiche Infrastrukturausbauten in der Ostschweiz, welche die folgenden Angebotsverbesserungen
ermöglichen:

  • Bessere Anschlüsse in Schaffhausen, Kreuzlingen, Romanshorn und Rorschach (Fahrzeitgewinn bis 10 Minuten)
  • Fernverkehrs-Vier-Zugskonzept Zürich – St. Gallen in der Hauptverkehrszeit (2 IR und 2 IC pro Stunde). Fahrzeitverkürzung und bessere Anschlüsse in St. Gallen
  • Durchgehender Halbstundentakt auf allen S-Bahn Linien im Kanton Thurgau
  • Zusätzliche schnelle S-Bahn zwischen Romanshorn und Weinfelden.

Neben diesen Ausbauten steht für die SBB der Unterhalt der Bahninfrastruktur im Zentrum. «Die Einführung des Regioexpress erfordert eine Modernisierung der Bahnanlagen. Aber ganz allgemein weist der Gleiskörper einen immer grösseren Instandhaltungsbedarf aus», erklärte Markus Geyer, stellvertretender Leiter SBB Infrastruktur. Gründe dafür sind das wachsende Verkehrsaufkommen, die immer schnelleren und schwereren Züge, der Ausbau der Bahninfrastruktur und der bestehende Nachholbedarf.

 

 

Koordinierter Unterhalt entlastet Anwohner

 

Mit längeren Streckensperrungen und Bündelung der verschiedenen Instandhaltungsarbeiten im selben Zeitfenster gibt die SBB Gegensteuer gegen die Kostenentwicklung. So werden in der Ostschweiz 14 Strecken mit Unterhaltsfenstern in der Nacht und 3 Strecken mit Unterhaltsfenstern am Tag umgesetzt. Beispielsweise besteht auf der Stecke Romanshorn – Rorschach seit 2013 während zwei Wochen pro Jahr ein Unterhaltsfenster in der Nacht. Zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein wird die SBB im Jahr 2015 die notwendigen Unterhaltsarbeiten während einer zweiwöchigen Totalsperre realisieren, damit die Arbeiten verdichtet ausgeführt werden können. Dazu wird die Strecke zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein gesperrt, und den Kunden stehen Busse zur Verfügung. «Die komplette Streckensperrung verkürzt die Bauzeit, verringert die Nachtarbeit und deshalb auch die Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner. Zudem fallen weniger Züge aus, was auch der öffentlichen Hand Einsparungen einbringt», führte Markus Geyer weiter aus.

 

Ausbau Romanshorn - Kreuzlingen Hafen
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Fr

19

Sep

2014

Bundesrat legt dem Parlament das CEVA-Abkommen zur Ratifizierung vor

Das bilaterale Abkommen zwischen der Schweiz und Frankreich über die Bahnlinie zwischen dem Genfer Bahnhof Eaux-Vives und Annemasse, welche Teil des Projekts CEVA ist, soll demnächst ratifiziert werden. Heute hat der Bundesrat seine diesbezügliche Botschaft an das Parlament verabschiedet. Das Abkommen legt die Rollen der Akteure beidseits der Landesgrenze fest, die an der Planung, am Bau, am Betrieb und an der Finanzierung der Linie beteiligt sind. Dazu gehört der Bau eines Gleises im Bahnhof Annemasse für Züge, die mit Schweizer Einphasenwechselstrom fahren.

Derzeit ist in Lancy-Pont-Rouge noch Endstation                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Modernisierung der Bahnlinie zwischen der französischen Stadt Annemasse und dem Bahnhof Eaux-Vives in Genf ist unabdingbar für die künftige Bahnverbindung Cornavin-Eaux-Vives-Annemasse (CEVA). Die 16 Kilometer lange neue Verbindung – wovon 2 Kilometer über französisches Territorium führen – erlaubt die Realisierung eines S-Bahn-Netzes, das die gesamte Region von Lausanne über Bellegarde, Annecy und Saint-Gervais bis nach Evian erschliesst. Knapp eine Million Menschen leben in diesem Gebiet. Die neue Bahnverbindung begünstigt den wachsenden Austausch zwischen der Schweiz und Frankreich und erleichtert den grenzüberschreitenden Verkehr.

 

Die Kosten für die Arbeiten am schweizerischen Abschnitt von CEVA belaufen sich auf rund 1,56 Milliarden Franken (Preisstand Oktober 2008) und werden vom Bund und vom Kanton Genf getragen. Der Bau des auf französischem Boden gelegenen Streckenabschnitts wird dem Territorialprinzip entsprechend von Frankreich finanziert.

 

Eine Ausnahme von diesem Grundsatz sieht das Abkommen in Bezug auf den Bau eines Gleises im Bahnhof Annemasse vor, das mit Schweizer Bahnstrom versorgt wird. Dieses ist unverzichtbar für Züge, die mit Schweizer Einphasenwechselstrom fahren, denn der Streckenabschnitt auf französischem Territorium wird an das Bahnstromnetz der schweizerischen Infrastrukturbetreiberin (SBB) angeschlossen. Der Bund finanziert diese Massnahme über eine einmalige Zahlung in Höhe von 15,7 Millionen Euro. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass diese Lösung kostengünstig und sowohl aus technischer wie auch aus Angebotssicht vorteilhaft ist.

 

Bundesrätin Doris Leuthard und ihr französischer Amtskollege Frédéric Cuvillier haben das schweizerisch-französische Abkommen am 19. März 2014 in Paris unterzeichnet.

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Do

18

Sep

2014

Bahnhof Genève Cornavin nach Umbau eingeweiht - Ein Bahnhof für die internationalen Ansprüche

Der Bahnhof Genève Cornavin wurde heute in Anwesenheit der Bundesrätin Doris Leuthard sowie von Vertreterinnen und Vertretern von Stadt und Kanton eingeweiht. Die im Jahr 2010 aufgenommenen Umbauarbeiten mit Investitionen von mehr als 110 Millionen Franken für den Bahnhof Genf sind abgeschlossen. Der Bahnhof bietet den Kundinnen und Kunden mehr Raum und Licht sowie eine breite Palette an Serviceangeboten.

Bundesrätin Doris Leuthard und SBB CEO Andreas Meyer in Genf                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Bahnhof Genève Cornavin präsentiert sich ab sofort in neuem Gewand und wurde heute von Bundesrätin Doris Leuthard eingeweiht. Dabei erinnerte die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) daran, dass «Genf zu denjenigen Schweizer Agglomerationen gehört, für die bis 2030 mit einem durchschnittlichen Anstieg des Personenverkehrs auf der Schiene um deutlich mehr als 60 Prozent gerechnet wird. Nun verfügt die grösste Stadt der Westschweiz über einen ihr angemessenen Bahnhof.»

 

«Ich möchte an dieser Stelle unseren Kunden, unseren Mietern, den Vertretern der Stadt und des Kantons Genf sowie unseren Kolleginnen und Kollegen bei der SBB ganz herzlich für die geleistete Arbeit danken», so Andreas Meyer, CEO der SBB. «Diese Einweihung hat einen hohen Symbolwert. Sie zeigt, dass die Projekte in der Westschweiz auf Kurs sind.» Im Rahmen des Projekts «Léman 2030» hat die SBB Investitionen von knapp 3 Milliarden Franken vorgesehen. Dazu gehören vor allem die Erhöhung der Kapazitäten in den Bahnhöfen von Lausanne und Genf sowie ein zusätzliches Gleis zwischen Lausanne und Renens.

 

 

Investitionen von mehr als 110 Millionen Franken

 

Die SBB hat für die Umbauarbeiten, die im Jahr 2010 aufgenommen wurden, insgesamt 110 Millionen Franken investiert. Das renovierte Gebäude verfügt nun über eine lichtdurchflutete Mittelpassage, die Ost- und Westflügel miteinander verbindet. Das SBB Bahnreisezentrum mit seinen 16 Schaltern und einem Reisebüro kehrt an seine alte Stelle zurück, aber in deutlich grössere Räumlichkeiten. Das SBB Personal am InfoPoint bedient Tag für Tag mehr als 1200 Kunden mit unterschiedlichsten Informationen.

 

Zudem wurde oberhalb der Schalter mit dem «Businesspoint» ein Konferenz- und Sitzungszentrum für die Kundschaft eingerichtet. Unmittelbar daneben ist die SBB Lounge gelegen, die den 1. Klasse-Kunden 48 Plätze, Kaffee und eine kostenlose Auswahl an Publikationen bietet. Mit über 30 Geschäften bietet der Bahnhof eine äusserst umfangreiche Auswahl an Dienstleistungen – der Bahnhof Genf Cornavin wird täglich von mehr als 115 000 Besucherinnen und Besuchern genutzt. Ihnen wird nicht nur ein umfassend renoviertes Bahnhofsgebäude mit einer vielfältigen Serviceauswahl geboten, sie profitieren ausserdem auch vom kostenlosen SBB WiFi. Eine einmalige Anmeldung genügt, um in diesem Gratisnetz, das bereits in rund fünfzig SBB Bahnhöfen zur Verfügung steht, zu surfen.

 

Die Verbesserung der Fussgängerströme im Bahnhof war ein zentraler Aspekt des Projekts. Durch die komplette Umstrukturierung des Gebäudeinneren steht eine um 15 Prozent grössere Oberfläche zur Verfügung. Die historischen Fassaden, die Mauerfresken und die grosse Uhr blieben erhalten und wurden in Absprache mit dem Denkmalschutz restauriert.

 

Das Bahnhofsgebäude ist nun bereit für den Kundenzuwachs, der für die Zukunft erwartet wird. Auf der Strecke Lausanne – Genf beispielsweise wird sich das Aufkommen zwischen 2010 und 2030 von 50 000 auf 100 000 Reisende am Tag verdoppeln. Nach dem Abschluss der Arbeiten am Bahnhofsgebäude steht nun die Erhöhung der Zugkapazitäten an. Die Planungsphase für den unterirdischen Ausbau des Bahnhofs (ein Perron und zwei zusätzliche Gleise) läuft bereits.

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Mi

17

Sep

2014

Bundesverkehrsminister Dobrindt: Was heute alles machbar ist, zeigt die Branche auf der InnoTrans in Berlin

Das Who is Who der globalen Bahnbranche trifft sich auf der Eröffnungsveranstaltung der InnoTrans 2014 in Berlin. Mehr als 1.000 nationale und internationale Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden am 23. September 2014 zum Auftakt der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik im Palais am Funkturm erwartet. Neben dem EU-Kommissar für Verkehr Siim Kallas und dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt werden Verkehrsminister sowie hochrangige Manager von Bahnherstellern und Verkehrsunternehmen aus der ganzen Welt an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Eröffnungsveranstaltung der InnoTrans 2014  am 23. September macht Berlin zur Hauptstadt der Bahnwelt                                                     Foto (von der letzten InnoTrans 2012) :  Marcel Manhart

 

Einführende Statements werden Siim Kallas und Alexander Dobrindt geben. "Die Bahn kann das Verkehrsmittel des digitalen Zeitalters werden“, so Bundesminister Alexander Dobrindt. „Es geht in den nächsten Jahren darum, die Bahn weiter zu modernisieren. Was heute alles machbar und auf dem Markt ist, zeigt die Branche auf der InnoTrans.“ An die Impulsvorträge der beiden Politiker schließt das Podiumsgespräch mit dem Titel „Urban & Regional Transport“ direkt an. Damit greift die Eröffnungsveranstaltung ein Topthema der Branche auf, schließlich verlangt die weltweit zunehmende Urbanisierung nach neuen und innovativen Mobilitätslösungen.

 

An dem Podiumsgespräch nehmen der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Dr. Rüdiger Grube sowie der CEO der East Japan Railway Company Tetsuro Tomita und Jürgen Fenske, Präsident des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, teil. Als prominente Vertreter der Bahnindustrie beteiligen sich Henri Poupart-Lafarge, Präsident von Alstom Transport, Dr. Lutz Bertling, Präsident von Bombardier Transportation, und Dr. Jochen Eickholt, CEO der Siemens Division Rail Systems, an der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion.

 

 

Über die InnoTrans

 

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 126.110 Fachbesucher aus 140 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2.515 Unternehmen aus 49 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. Die fünf Messesegmente der InnoTrans sind Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin. Die zehnte InnoTrans findet vom 23. bis 26. September 2014 statt.

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Di

16

Sep

2014

BLS-Rollmaterial: Rochade für bessere Qualität

Die BLS trifft Massnahmen zur Verbesserung der Angebotsqualität im Raum Luzern West: Auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2015 hin werden drei der vier bisher für die RegioExpress-Züge Bern – Luzern eingesetzten Kompositionen des Typs EW III durch Lötschberger-Züge ersetzt. Dies ist das Ergebnis von Verhandlungen mit dem Bundesamt für Verkehr, dem Verkehrsverbund Luzern und dem Kanton Bern sowie eines optimierten Fahrzeugeinsatzes innerhalb der bestehenden BLS-Flotte. Die damit verbundene «Fahrzeugrochade» ermöglicht zugleich einen Qualitätsgewinn zwischen Zweisimmen und Interlaken Ost.

Diese EW III Kompositionen werden durch Lötschberger-Züge ersetzt            Foto: Marcel Manhart

Im März 2014 hat das Bundesamt für Verkehr mitgeteilt, dass die Beschaffung von zusätzlichen Lötschberger-Zügen zur vorzeitigen Ablösung der Züge des Typs EW III auf Grund veränderter Normen nicht möglich ist.

 

Daraufhin hat die BLS ein Projekt für eine Neubeschaffung von Fahrzeugen mit Zeithorizont 2020 in Angriff genommen. Gleichzeitig hat sie mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV), dem Verkehrsverbund Luzern (VVL) und dem Kanton Bern nach Lösungen gesucht, um zwischenzeitlich die Qualität des RegioExpress -Angebots Bern – Luzern zu verbessern. Insbesondere jene Züge, die für die Hauptverkehrszeit am Morgen und Abend um zusätzliche Wagen ergänzt werden, erreichen heute nicht die gewünschte Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit.

 

 

Durch eine Verschiebung des bestehenden Rollmaterials kann die BLS nun in Absprache mit den Bestellern auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2015 hin folgende Verbesserungen realisieren:

 

  • Drei der vier bisher für die RE-Züge Bern – Luzern eingesetzten Züge des Typs EW III werden durch Lötschberger-Züge ersetzt. Nebst einer Qualitätsverbesserung wird es damit insbesondere auch möglich, in den Hauptverkehrszeiten auf den Einsatz der störungsanfälligen Zusatzwagen zu verzichten und das Platzangebot um rund 40 Sitzplätze zu erhöhen. Ein EW III-Zug bleibt auf dieser Strecke.
  • Die EW III-Züge werden inskünftig als RegioExpress-Züge «Goldenpass» zwischen Interlaken Ost und Zweisimmen eingesetzt. Dank der Klimatisierung und der grosszügigen Innenraumgestaltung werden die Fahrgäste dort gegenüber den heute eingesetzten S-Bahn-Pendelzügen ebenfalls von einer Qualitätsverbesserung profitieren.

 

Maximum mit bestehendem Rollmaterial

 

 

Daniel Meier, Geschäftsführer des VVL, zum neuen Fahrzeugeinsatz: «Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, eine Verbesserung für unsere Kundinnen und Kunden in der Region Luzern West zu erreichen.» Und Andreas Willich, Leiter Personenverkehr BLS und Mitglied der Geschäftsleitung, ergänzt: «Mit der neuen Lösung erreichen wir eine Qualitätsverbesserung bei maximaler Nutzung des bestehenden Rollmaterials. Ziel bleibt es aber, die EW III-Züge mit einer Fahrzeug-Neubeschaffung mit Horizont 2020 zu ersetzen.»

 

Die Verschiebung der EW III-Züge hat auch Auswirkungen auf andere Strecken, namentlich im Bereich der S-Bahn Bern. Sämtliche Veränderungen im Einsatz der Fahrzeuge sind mit allen beteiligten Kantonen abgesprochen. Die Umstellung des Rollmaterials ist zudem ein weiterer Schritt in Richtung Zugskoppelungen zwischen dem RE und der S7 auf der Strecke Wolhusen – Luzern (Flügelzugkonzept), welche bis spätestens 2020 eingeführt werden sollen. Der Wechsel erfolgt auf den Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2015. Eine Einführung des neuen Konzeptes bereits auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2014 ist auf Grund der notwendigen Vorlauffrist nicht möglich.

 

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Mo

15

Sep

2014

SBB WiFi neu auch in Chur, Brugg AG, Winterthur und Genf

An 36 Bahnhöfen bietet dies SBB bereits an – neu sind auch Chur, Brugg AG, Winterthur und Genf online. Bis Ende 2014 wird das SBB WiFi an rund 50 Bahnhöfen zur Verfügung stehen. Während die SBB in den Bahnhöfen auf WiFi setzt, baut sie in den Zügen mit den Mobilfunkanbietern neue Signalverstärker ein, um den Empfang unterwegs weiter zu verbessern.

Neu gibt es kostenloses Internet der SBB auch in Chur                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Seit kurzem surfen Kundinnen und Kunden in Chur, Brugg AG, Winterthur und Genf kostenlos im Internet. Der Rollout geht weiterhin rasch voran. Seit September 2013 hat die SBB insgesamt 36 Bahnhöfe ausgerüstet, bis Ende 2014 wird WiFi an rund 50 Bahnhöfen zur Verfügung stehen. Das SBB WiFi kommt bei den Kundinnen und Kunden gut an: Bereits gegen 200‘000 Personen haben sich seit dem Start angemeldet. Nach einer einmaligen und einfachen Registrierung können sie an allen bereits ausgerüsteten Bahnhöfen (siehe unten) surfen. Die SBB erfasst bei der Registration aus gesetzlichen Gründen und im Einklang mit den Vorgaben des Datenschutzes die Telefonnummer und Geräteadresse. Auf der «Landingpage» werden neben Informationen zum jeweiligen Bahnhof und zum Bahnbetrieb auch Werbeflächen eingeblendet.

 

 

Mobilfunkstrategie orientiert sich am grössten Kundennutzen

 

Die optimale Mobilfunkversorgung auf der ganzen Reisekette hat für die SBB eine hohe Priorität. Im Fernverkehr sind gemeinsam mit den Mobilfunkanbietern bereits über 90 Prozent der insgesamt über 1000 Wagen mit Signalverstärkern ausgerüstet und mit entsprechenden Aufklebern gekennzeichnet worden. Bis Ende 2014 ist in sämtlichen Wagen des Fernverkehrs ein guter Empfang möglich. Auch in der Regio-nalverkehrsflotte wollen SBB und Mobilfunkanbieter Signalverstärker einbauen. Voraussetzung dafür ist, dass sich Bund und Kantone an der Finanzierung beteiligen.

 

 

Rollout Bahnhöfe mit SBB WiFi

 

23.09.2013: Bern Wankdorf, Burgdorf, Wetzikon

06.11.2013: Nyon, Montreux, Morges, Vevey

18.11.2013: Zürich Altstetten, Bülach, Weinfelden, Thalwil, Pfäffikon SZ, Stettbach

31.03.2014: Thun, Wädenswil, Uster, Dietikon, Zürich Hardbrücke, Effretikon,

                       Liestal, Arth-Goldau, Yverdon-les-Bains, Visp

05.05.2014: Wil, Baden

06.06.2014: Zürich HB

14.07.2014: Zürich Enge, Schaffhausen

04.08.2014: Bern, Neuenburg, Freiburg, Luzern

15.09.2014: Genf, Brugg AG, Winterthur, Chur

Hier  ist  jeweils  ersichtlich,  welche  Bahnhöfe  mit  WiFi  ausgerüstet  sind

 

Welcher Bahnhof wann online geht, wird jeweils kurz vorher bekannt gegeben

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Sa

13

Sep

2014

Mit der RhB zum HCD – Bündner Powerplay

Es geht wieder los! Mit einer Vollrunde hat gestern die Schweizer Eishockey Meisterschaft begonnen. Sein erstes Saison-Heimspiel trägt der HC Davos heute Abend gegen den HC Fribourg-Gottéron aus.  Zuschauer, die zu den Heimspielen des HCD mit der Rhätischen Bahn an- und abreisen, profitieren von einer generellen Ermässigung des Fahrpreises von 20 Prozent. Direkt am Bahnhof Landquart gibt es genügend Parkplätze für Hockeyfans, welche die Fahrt nach Davos mit der RhB antreten wollen. Selbstverständlich führt die RhB auch während der Meisterschaft 2014/15 nach den Abendspielen wieder den beliebten Extrazug zurück nach Landquart und Chur.

In  Doppeltraktion  und  mit  Zusatzwagen  ist  der  RE  1059  am  13.  September 2014  unterwegs von Landquart (ab: 17.47) nach Davos Platz (an: 18.56)                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

Beliebter Spätextrazug auch in der neuen Spielsaison

 

Auch während der Meisterschaft 2014/15 führt die Rhätische Bahn nach den Abend-Heimspielen des HC Davos den beliebten Extrazug. Abfahrt ist jeweils 30 Minuten nach Spielschluss; allfällige Verlängerungen und Penaltyschiessen werden abgewartet. Der Extrazug fährt ab Davos Platz über Klosters und Landquart bis nach Chur und hält an allen Unterwegsstationen. An Freitagen und Samstagen während der Meisterschaft sorgt die RhB auch dafür, dass Fans aus dem Engadin bei Verlängerung oder Penaltyschiessen bis zum Ende mitfiebern können: Dann ermöglicht der HCD-Extrazug den Anschluss an den letzten Zug nach Scuol-Tarasp, welcher am Freitag und am Samstag um 23.32 Uhr ab Klosters geführt wird.

 

 

Günstige Bahnfahrten

 

Zuschauer, die zu den Heimspielen des HCD mit der Rhätischen Bahn an- und abreisen, profitieren von einer generellen Ermässigung des Fahrpreises von 20 Prozent (gilt auch für das Halbtaxabo!). Tickets für die Eishockeyspiele können im Vorverkauf an jedem bedienten RhB-Bahnhof, bei den Stationshaltern Bonaduz, Filisur, Zuoz und Celerina sowie bei der Post Küblis gelöst werden. Bahnbillette mit einer Ermässigung des Fahrpreises von 20 Prozent sind an allen bedienten Bahnhöfen der Rhätischen Bahn gegen Vorweisen eines gültigen HCD-Tickets erhältlich.

 

 

Park+Ride in Landquart

 

Direkt am Bahnhof Landquart gibt es genügend Parkplätze für Hockeyfans, welche die Fahrt nach Davos mit der Rhätischen Bahn antreten wollen. HCD und RhB empfehlen, für die Fahrten zu den Heimspielen das RhB-Angebot zu benützen – damit entfallen die Parkplatzsuche in Davos und die Stausituation auf der Strasse nach Spielschluss.

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Fr

12

Sep

2014

Neue Blumenrainbrücke in Biel feierlich eingeweiht

Heute Freitag weihten die SBB und die Stadt Biel die neue Blumenrainbrücke ein. Die Bieler Bevölkerung erhält eine sichere und zeitgemässe Brücke mit grösserer Traglast als die vorherige. Die Brücke verfügt über zwei Trottoirs und beidseitige Randstreifen, damit Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Fahrradfahrende sie sicherer überqueren können.

Die neue Blumenrainbrücke in Biel                                                                              Foto: Heinz Hunziker

 

«Wir freuen uns, die neue Blumenrainbrücke heute der Stadt Biel und damit der Bevölkerung zu übergeben», sagte Jean-Luc Spertini, Regionalleiter Projekte Westschweiz bei SBB Infrastruktur, an der kleinen Einweihungsfeier. 17 Monate nach dem symbolischen Meisselschlag sind die technisch sehr anspruchsvollen und zeitintensiven Arbeiten an der Blumenrainbrücke nun abgeschlossen.

 

Die Bielerinnen und Bieler können die neue Blumenrainbrücke ab sofort benutzen und ab Samstag, 13. September 2014, fahren die Busse der Bieler Verkehrsbetriebe wieder nach offiziellem Fahrplan. Während die alte Brücke nur eine Traglast von 18 Tonnen aufwies, können künftig bis zu 40 Tonnen schwere Fahrzeuge die Brücke überqueren. Dank einem modernen Oberbau wird sie den Anforderungen des heutigen Verkehrs besser entsprechen.

 

«Die neue, breitere Brücke wurde mit zwei leicht erhöhten, befahrbaren seitlichen Banketten – sogenannten Randstreifen – von je 90 Zentimeter Breite ergänzt. Diese gewährleisten Fahrradfahrenden einen Sicherheitsabstand zur Stahlkonstruktion des Fachwerkes», so Barbara Schwickert, Bieler Gemeinderätin und Direktorin der Bau, Energie und Umwelt Direktion der Stadt Biel. Sie betonte, dass ihr die Sicherheit des Langsamverkehrs auf der neuen Brücke besonders am Herzen liege.

 

Die neue Brücke verfügt zudem über zwei Trottoirs, damit auch die Fussgängerinnen und Fussgänger sie sicherer überqueren können. Gleichzeitig mit dem Brückenumbau wurden auch die Fahrleitungen der SBB erneuert – unter laufendem Bahnbetrieb und ohne Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

 

Jean-Luc Spertini betonte, dass das Bauprojekt nicht nur eine grosse Herausforderung für die beteiligten Unternehmen war, sondern auch von den Anwohnerinnen und Anwohnern viel Geduld erforderte. Aus betrieblichen und sicherheitstechnischen Gründen mussten etwa bestimmte Arbeiten nachts durchgeführt werden. «Wir bedanken uns deshalb bei den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner für das Verständnis», so Spertini.

 

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Do

11

Sep

2014

Wiener Linien bauen Zusammenarbeit mit Wiener Polizei aus

Weit über 1.000 Wiener Polizisten und Polizistinnen waren in den vergangenen zwei Wochen auf Weiterbildung bei den Wiener Linien zu Besuch. Ziel dieser Kooperation ist es, den PolizeibeamtInnen einen detaillierten Einblick in den Öffi-Betrieb zu liefern und das Wissen über die Sicherheitseinrichtungen in U-Bahnstationen und Fahrzeugen zu vertiefen.

Die Weiterbildungsmassnahmen sollen dabei helfen, im Alltag aber auch besonders bei Grosseinsätzen im Bereich der Öffis bestmöglich vorbereitet zu sein.

Zusätzliche  Weiterbildungsmassnahmen  für mehr als 1000 Wiener Polizisten und Polizistinnen

                                                                                                                               Foto: Wiener Linien / Jantzen

 

Weit über 1.000 Wiener PolizistInnen waren in den vergangenen zwei Wochen auf Weiterbildung bei den Wiener Linien zu Besuch. Ziel dieser Kooperation ist es, den PolizeibeamtInnen einen detaillierten Einblick in den Öffi-Betrieb zu liefern und das Wissen über die Sicherheitseinrichtungen in U-Bahnstationen und Fahrzeugen zu vertiefen. Die Weiterbildungsmaßnahmen sollen dabei helfen, im Alltag aber auch besonders bei Großeinsätzen im Bereich der Öffis bestmöglich vorbereitet zu sein.

 

Über 150 PolizistInnen der Bereitschaftseinheit sind täglich im Wiener U-Bahn-Netz unterwegs. Aber auch alle anderen PolizeibeamtInnen haben in ihrem Arbeitsalltag immer wieder mit U-Bahn, Bim und Bus zu tun. Damit auch sie für Einsätze im Bereich der Öffis bestens vorbereitet sind, bekamen sie nunmehr vertiefende Einblicke in den Betrieb der Wiener U-Bahn sowie die Möglichkeit, die Besonderheit des Einsatzes im U-Bahn-Bereich in Theorie und Praxis zu erproben. „Wir freuen uns über die außerordentlich gute Zusammenarbeit mit der Polizei. Der Einsatz der Bereitschaftseinheiten hat sich sehr bewährt. Gerne stellen wir unser Wissen und Know-How den KollegInnen der Polizei zur Verfügung“, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter.

 

Nach einer Führung durch die U-Bahn-Leitstelle der Wiener Linien und wichtigen Informationen über den U-Bahn-Betrieb wurde den PolizistInnen auch die Funktionsweise der Sicherheitseinrichtungen am Bahnsteig erläutert. „Besonders bei Großereignissen, wie etwa Sportveranstaltungen, wird die Wiener U-Bahn oftmals von vielen Menschen gleichzeitig frequentiert. Die koordinierten Einsatzübungen von Wiener Polizei und Wiener Linien im Bereich der U-Bahn sind daher eine wichtige gemeinsame Initiative, um im Ernstfall rasch für Sicherheit und Hilfe zu sorgen“, betont Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl.

 

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Mi

10

Sep

2014

SBB Lounge in Zürich Hauptbahnhof begrüsst den millionsten Gast

Die SBB Lounge im Hauptbahnhof Zürich feiert heute das 5-Jahr-Jubiläum. Gleichzeitig konnte die SBB die millionste Besucherin begrüssen. Neben Zürich führt die SBB eine Lounge am Bahnhof Genf, eine weitere ist in Basel geplant.

SBB Lounge in Zürich HB mit millionstem Gast                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Damit die Kundinnen und Kunden der SBB vor, während und nach der Reise ihre Zeit optimal nutzen können, bietet die SBB an den Bahnhöfen Genf und Zürich eine Lounge an.

 

Peter Zeier, SBB-Vertriebsleiter der Region Zürich, begrüsste heute die millionste Besucherin der Lounge im HB Zürich und überreichte ihr einen Reisegutschein im Wert von 500 Franken. In den letzten fünf Jahren konnte die SBB die Zahl der Besucherinnen und Besucher laufend steigern. An Spitzentagen besuchen bis zu 800 Personen die Lounge in Zürich.

 

Zutritt zur SBB Lounge haben alle, die ein GA 1. Klasse oder einen internationalen Fahrschein der 1. Klasse besitzen. Besucherinnen und Besucher können dort vor und nach der Reise entspannen und arbeiten – bei kostenlosen alkoholfreien Getränken, Internet und Zeitungen. Weil die Lounge in Zürich einem breiten Kundenbedürfnis entspricht und die Erwartungen übertroffen wurden, entschied sich die SBB, in Genf und Basel weitere Lounges anzubieten. Diejenige in Genf ist seit diesem Jahr in Betrieb, die Lounge in Basel soll ab 2019 eröffnet werden.

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Di

09

Sep

2014

LITRA-Verkehrszahlen Ausgabe 2014 des Schweizer öffentlichen Verkehrs

Was ist die Transportleistung des öffentlichen Verkehrs? Wie viele Beschäftigte, wie viele Fahrzeuge, Schienen, Strassen, Energie und Raum sind nötig, um die Schweiz mobil zu halten? Die Antworten auf diese und weitere Fragen zum öffentlichen Verkehr sind in den LITRA-Verkehrszahlen Ausgabe 2014 zu finden.

Bahnhof Luzern                                                                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

Die LITRA trägt jedes Jahr die wichtigsten Zahlen zum öffentlichen Verkehr der Schweiz in einem handlichen Nachschlagewerk, den Verkehrszahlen, zusammen. Darin sind allgemeine Angaben zu Netz und Rollmaterial, zur Verkehrsleistung des Personen- und Güterverkehrs, zur Finanzierung, zur Energie und zur Ökologie enthalten. Damit entfällt eine langwierige Zahlensuche.

 

 

Einige Eckwerte:

 

  • Die 412 Unternehmen des öffentlichen Verkehrs transportierten 2012 2‘192 Millionen Reisende und 60.2 Millionen Tonnen Güter.
  • Für diese Leistung war die Arbeit von 56‘630 Beschäftigten und der Einsatz von 1‘003 Lokomotiven, 3‘897 Personen-, 8‘781 Güterwagen, 634 Trams, 4‘890 Bussen und 148 Schiffen notwendig.
  • Das Netz des öffentlichen Verkehrs umfasste 27‘385 km Schienen und Strassen, sowie nicht weniger als 28‘298 Haltepunkte.
  • Der öffentliche Verkehr finanzierte sich 2012 zu rund 51% aus Kundenerträgen (Personen-, Güterverkehr und Nebenerträge), zu 38% aus allgemeinen Steuermitteln von Bund, Kantonen und Gemeinden und 11% aus zweckgebundenen Steuern.
  • Die Mobilität verbrauchte 35% des inländischen Energieabsatzes. Der Verbrauch verteilte sich zu 77% auf die Strasse, zu 19% auf die Luftfahrt und zu 4% auf die Schiene.
  • Die Mobilität benötigte rund einen Drittel aller Siedlungsflächen. Dies entspricht 95‘000 Hektaren oder 125 Quadratmetern pro Einwohner. Davon beanspruchen die Strassen 88%, die Bahnen 10% und die Flughäfen 2%.
  • Der öffentliche Verkehr löste 2012 Aufträge in Höhe von 6.2 Mia. CHF bei der Schweizer Wirtschaft aus

 

Die Verkehrsstatistik Ausgabe 2014 kann auf dieser Website heruntergeladen werden.

Sie ist auch – solange vorrätig – in gedruckter Form bei der LITRA-Geschäftsstelle zu beziehen.

LITRA: Verkehrszahlen Ausgabe 2014
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Mo

08

Sep

2014

Spektakulärer Transport von Doppelstockzügen für Aeroexpress

Der erste 6-teilige Doppelstockzug für die Bahngesellschaft Aeroexpress hat am 06. September 2014 pünktlich seine Schiffsreise von Muttenz via Amsterdam in Richtung Ostsee begonnen. Die Züge werden auf den Linien vom Moskauer Stadtzentrum zu den drei Flughäfen eingesetzt. Die ersten vier der insgesamt 25 Züge werden von Stadler Rail in Altenrhein am Bodensee gebaut. Sie müssen auf einem von langer Hand geplanten Transport via Basel (Muttenz), Amsterdam und Sassnitz an der Ostsee ins Stadler Werk nach Minsk gebracht werden. Da die Züge in allen GUS-Staaten grundsätzlich breiter und höher sind als im übrigen Europa, ist ein Transport auf dem Schienenweg ausgeschlossen.

Der erste Aeroexpress Zug verlässt Basel                                                                       Foto: Stadler Rail

 

 

Nur schon die erste Etappe von Altenrhein SG zum Auhafen von Muttenz BL stellte die involvierten Unternehmen vor einige Herausforderungen. So musste in Absprache mit den Behörden und Polizeiorganen aller zu befahrenden Kantone eine Strassenroute gefunden werden, die mit einem derart gross dimensionierten Fahrzeug überhaupt befahren werden kann. Da galt es, sowohl die Höhe zu beachten, beispielsweise wenn das Unterqueren einer Brücke die Durchfahrt verunmöglicht – wie auch die Breite und Länge. Letztere stellen vor allem an Kreuzungen ein Problem dar.

 

Nach 13 Monaten der Planung konnte der Transport Mitte August in Angriff genommen werden und die sechs Wagen des ersten Zuges erreichten Muttenz rechtzeitig zum geplanten Verladetermin am vergangenen Samstag. Danach konnte der Transport auf einem Rheinschiff Richtung Amsterdam fortgesetzt werden. Ab Amsterdam führt die Reise auf einem Küstenmotorschiff weiter via Nord-/Ostseekanal bis nach Sassnitz. Dort erfolgt der Umschlag auf die Gleisfähre Kaunas, welche mit Breitspurgleisen ausgerüstet ist. Diese bringt den Zug nach Klaipeda in Litauen. Von dort wird der Zug auf der Breitspur-Strecke nach Minsk gezogen, wo im neuen Stadler-Werk die Inbetriebsetzungsarbeiten abgeschlossen werden.

Der Aeroexpress in Basel auf dem Weg nach Amsterdam                                           Foto: Stadler Rail

 

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So

07

Sep

2014

Schienengüterverkehr durch die Schweizer Alpen legt im ersten Halbjahr zu

Der alpenquerende Schienenverkehr durch die Schweiz verzeichnete von Januar bis Juni 2014 ein starkes Wachstum und erreichte dadurch mit 67,5 Prozent seinen höchsten Marktanteil seit Einführung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) im Jahr 2001. Im Strassengüterverkehr gingen sowohl die Zahl der Lastwagen wie auch das Transportaufkommen zurück.

Ein  Gotthard-Güterzug  unterwegs auf der Luino-Linie am  Lago Maggiore zwischen  San Nazzaro  und  Gerra Gambarogno                                                                                                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2014 knapp 20 Millionen Tonnen Güter auf Schiene und Strasse über die Alpen transportiert. Das sind 2,9% mehr als im ersten Semester 2013. Die Wachstumsrate im ersten Quartal 2014 (+5,4%) war dabei deutlich höher als jene im zweiten Quartal 2014 (+0,6%).

 

Schiene und Strasse haben sich unterschiedlich entwickelt: Der alpenquerende Schienenverkehr konnte von Anfang Januar bis Ende Juni 2014 mit 13,4 Millionen Tonnen ein starkes Wachstum verzeichnen (+5,3% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013). Alle Schienensegmente profitierten vom Wachstum, besonders zulegen konnte der Wagenladungsverkehr mit einer Zunahme von 6,2%. Der unbegleitete kombinierte Verkehr stieg um 5,4%.

 

Der Strassengüterverkehr transportierte im ersten Halbjahr 2014 gegen 6,5 Millionen Tonnen (-1,6%). Die Zahl der alpenquerenden Güterfahrten ging etwas weniger stark zurück, sie sank um 1,3% auf 567'000. Das sind rund 7000 Güterfahrzeuge weniger als im ersten Semester 2013.

 

Aufgeschlüsselt auf die Alpenübergänge transportierte die Bahn im ersten Halbjahr 5,8% mehr Güter über die Gotthard-Achse als ein Jahr zuvor. Das Wachstum auf der Simplon-Achse betrug 4,5%. Im Strassengüterverkehr ging die Zahl der Fahrten am San Bernardino (-4,8%) und am Grossen St. Bernhard (-3,1%) am stärksten zurück. Neben der nur zögerlichen wirtschaftlichen Erholung in Italien ist für die beobachtete Entwicklung von Bedeutung, dass sich die Anbieter im Schienengüterverkehr mit attraktiven Angeboten trotz des konjunkturell schwierigen Umfelds behaupten konnten. Daneben dürften der schneereiche Winter und die damit verbundenen Strassensperrungen die Entwicklung auf der Strasse mit geprägt haben.

 

Der Bahnanteil im alpenquerenden Güterverkehr betrug im ersten Halbjahr 2014 67,5 Prozent, dies sind 1,5 Prozentpunkte mehr als im ersten Semester des Vorjahres. Der Bahnanteil erreichte damit den höchsten Marktanteil seit Einführung der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA). Der positive Trend des Vorjahres setzte sich so auch im ersten Semester 2014 fort.

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Sa

06

Sep

2014

SBB führt im Rheintal letzte Fahrleitungsarbeiten durch

Seit dem Frühjahr 2013 erneuert die SBB die Fahrleitungsanlagen im Rheintal. Mitte September werden die Bauarbeiten mit der letzten Bauetappe zwischen Heerbrugg und St. Margrethen beendet. Die Strecke Heerbrugg – St. Margrethen ist deshalb vom Freitag, 12. September 2014 bis am Montag 15. September 2014 für den Bahnbetrieb durchgehend gesperrt. Es verkehren Ersatzbusse.

Heerbrugg, alles aussteigen in Richtung St. Margrethen...                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Die SBB besitzt das meistbefahrene Bahnnetz der Welt. Was so intensiv genutzt wird, muss auch unterhalten werden. Im Rahmen dieses Unterhalts erneuert die SBB bereits seit Februar 2013 die Fahrleitungsanlagen im Rheintal. Auf der 35 km langen Strecke zwischen Buchs und St. Margrethen wurden rund 40 km Fahrdraht und 700 Masten erneuert, die ihr Lebensende erreicht haben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 12 Millionen Franken. In der letzten Bauetappe werden ab Freitag, 12. September 2014 ab 22.20 Uhr, bis zum Betriebsbeginn am Montag, 15. September 2014, die Anlagen zwischen Heerbrugg und St. Margrethen ersetzt.

 

Während dieser Zeit fallen die Züge der S2 zwischen Altstätten und St. Margrethen aus. Die restlichen S-Bahnlinien inklusive der S4 fallen zwischen Heerbrugg und St. Margrethen aus. Die Anschlüsse von Bahn auf Bus sind gewährleistet. Die Anschlüsse von Bus auf Bahn können mehrheitlich nicht abgewartet werden. Die Reisenden werden gebeten, mehr Reisezeit einzuberechnen. Die genauen Fahrzeiten sind an den Bahnhöfen ausgehängt und über das Internet auf www.sbb.ch zu finden sowie unter Telefon 0900 300 300 (1.19 CHF/Min. ab Schweizer Festnetz) abrufbar. Die SBB setzt alles daran, den Lärm und die Einschränkungen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und dankt den Kundinnen und Kunden für ihr Verständnis.

 

Video von Toni Blaser

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Fr

05

Sep

2014

Kurzfristige Bauarbeiten am Abend im Bahnhof Thalwil

Im Bahnhof Thalwil kommt es wegen kurzfristigen Bauarbeiten zu Verspätungen im Bahnverkehr. Da die Reparaturen wegen der hohen Zugsdichte erst ab 19.45 Uhr in den Nachtstunden durchgeführt werden können, fällt die S25 Zürich HB – Linthal zwischen Zürich und Pfäffikon SZ bis zum Abschluss der Arbeiten am Samstagmorgen aus.

Die S25 fällt zwischen Zürich HB und Pfäffikon SZ aus                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Anwohner des Bahnhofs Thalwil müssen wegen kurzfristig angesetzten Arbeiten zwischen heute 19.45 Uhr bis Samstag, 6.00 Uhr mit Lärmimmissionen rechnen. Grund sind Reparaturarbeiten an mehreren Weichen. Bei der jüngsten Kontrolle der Bahnanlagen in Thalwil wurden Abnutzungen an Weichen festgestellt. Diese müssen nun repariert werden. Die Arbeiten dienen einer pünktlichen und sicheren Bahn.

 

Da der Bahnhof Thalwil bis zum Abschluss der Arbeiten nur mit verminderter Geschwindigkeit befahren werden kann, entstehen Verspätungen im Fernverkehr von 5 bis 10 Minuten. Die S-Bahnzüge S25 Zürich HB – Linthal fallen zwischen Zürich HB und Pfäffikon SZ bis zum Abschluss der Arbeiten am Samstagmorgen aus. Reisende von Zürich HB nach Linthal reisen via S2 oder S8.

 

Ab 19.45 Uhr kommt es durch die Reparaturarbeiten im Bahnhof zu weiteren Umleitungen und einzelnen Zugsausfällen im Fernverkehr. Die EC-Züge Tessin–Gotthard–Zürich werden umgeleitet und erhalten dadurch rund 20 Minuten Verspätung. Kunden, welche am späteren Abend ins Tessin reisen, finden die aktuellen Fahrplaninformationen unter www.sbb.ch/fahrplan oder der Bahnverkehrsinformationsseite www.sbb.ch/166. Die SBB bittet die Anwohner im Bahnhof Thalwil wegen der Lärmimmissionen in der Nacht um Verständnis.

 

 

Unterhalt auf dem SBB-Netz im Jahr 2014

 

Die SBB unterhält das meistbefahrene Bahnnetz der Welt. 2013 verkehrten pro Hauptgleis und Tag rund 97 Züge. Was so intensiv genutzt wird, muss gepflegt werden: 2014 investiert die SBB über eine Milliarde in die Erneuerung des Schienennetzes. Dazu kommen jährlich Unterhaltsarbeiten von 500 Millionen Franken.

 

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Do

04

Sep

2014

Umbau des Bahnhofs Genève beendet

Die 2010 begonnenen Arbeiten zum Umbau des Bahnhofs Genf Cornavin sind so gut wie beendet. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung Mitte September sind am 20./21. September 2014 die Bevölkerung und die Benutzerinnen und Benutzer zu einem Fest im Bahnhofsinneren eingeladen.

Das grosse Fest in Genève ist am 20./21. September 2014                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Die im Januar 2010 aufgenommenen und mit rund 110 Millionen Franken veranschlagten Umbauarbeiten am Bahnhof Genf Cornavin sind fast abgeschlossen. Im September werden nach mehr als viereinhalb Jahren Bauzeit die letzten von insgesamt 36 Geschäften ebenso wie die verschiedenen Serviceangebote des Bahnhofs wieder ihren festen Platz gefunden haben.

 

Der viertgrösste Bahnhof der Schweiz wird Mitte September in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard, SBB CEO Andreas Meyer und den Vertreterinnen und Vertretern von Stadt und Kanton Genf offiziell eingeweiht. Am 20. und 21. September 2014 folgt dann ein im Innenbereich des Bahnhofs ausgerichtetes Volksfest mit Musik, Spielen, Wettbewerben und zahlreichen Animationen, damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Region sich diesen Bahnhof förmlich zu Eigen machen.

 

Schliesslich ist er nicht nur ein wichtiges Element für die Mobilität in der Region, sondern auch ein einladender Mittelpunkt für das Leben im Herzen der Stadt. Dieses Fest ist ein Dank an alle Reisenden und die Benutzerinnen und Benutzer des Bahnhofs für ihre Geduld und ihr Verständnis, mit denen sie während all der Monate und Jahre dem Baustellenumfeld und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten begegneten.

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Mi

03

Sep

2014

Neue RhB-Werbelokomotive zum Jubiläum “100 Jahre Chur-Arosa”

Heute präsentierte die Rhätische Bahn (RhB) ihre neuste Werbelokomotive. Die Ge 4/4 II 627 ist ab sofort im Look zum Jubiläum "100 Jahre Chur - Arosa" unterweg und macht im ganzen Kanton auf das Jubiläumswochenende im Dezember aufmerksam.  Am 13. / 14. Dezember 2014 würdigt die RhB das 100-jährige Bestehen der Bahnlinie von Chur nach Arosa mit einem Festwochenende und feiert sowohl in Arosa als auch in Chur.

Die Ge 4/4 II 627 am 03. September 2014 in Landquart                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Wie eine Strassenbahn durchquert die RhB auf der Arosalinie die Stadt Chur, ehe sie zur Gebirgsbahn wird und sich auf der rechten Talseite oberhalb der Plessur in Richtung Langwies schlängelt. Einheimische und Touristen reisen in knapp einer Stunde in den bekannten Kurort und überwinden dabei fast 1 000 Höhenmeter. Mehrere Tunnels und Brücken ermöglichen den Weg durchs Schanfigg hinauf nach Arosa. Das grösste Bauwerk der Arosalinie ist der 284 Meter lange und 62 Meter hohe Langwieserviadukt. Zum Zeitpunkt seiner Erstellung war er das bedeutendste Eisenbetonbauwerk der Schweiz und er ist auch heute noch eine imposante Erscheinung.

 

 

1914: In Arosa bricht ein neues Zeitalter an

 

Die Eröffnung der Arosalinie im Dezember 1914 bedeutete für Arosa den Eintritt in ein neues Tourismuszeitalter. Durch den Anschluss an die Bahn verkürzte sich die Reisezeit von Chur nach Arosa von fünf Stunden Postkutschenfahrt auf 80 Minuten Bahnfahrt. Gleichzeitig ermöglichte sie den Reisenden einen eindrücklichen Blick auf die imposante Plessurschlucht.

 

 

2014: Die Arosalinie putzt sich heraus

 

Im Hinblick auf das 100-Jahr-Jubiläum der Arosalinie hat die Rhätische Bahn sämtliche Bahnhöfe zwischen Chur und Arosa optisch aufgefrischt. Bis zu den offiziellen Feierlichkeiten vom 13./14. Dezember 2014 modernisiert sie den Bahnhof Arosa. Er wird komplett erneuert und behindertengerecht ausgebaut. Zudem werden vom neuen Aussenperron her die Bergbahnen mittels einer Überführung direkt erschlossen. Der Umbau des Bahnhofs Arosa erfolgt in Kooperation zwischen der RhB, dem Kanton Graubünden, der Gemeinde Arosa sowie der Arosa Bergbahnen AG. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 24,4 Millionen Franken.

 

 

Ein reichhaltiges Programm und ein Buch zum Jubiläum

 

Am Jubiläumswochenende vom 13./14. Dezember 2014 dürfen sich die Besucher auf zahlreiche Überraschungen freuen. An den beiden Ausgangsorten der Arosalinie finden am Jubiläumswochenende und bereits im Vorfeld verschiedene Veranstaltungen statt. Zudem können attraktive Pauschalangebote bei Chur Tourismus und Arosa Tourismus gebucht werden. Interessante Fakten und eindrückliche Bilder zum Bau und der Geschichte der Arosalinie sind im soeben im AS-Verlag erschienenen offiziellen Jubiläumsbuch «Erlebnis Chur-Arosa-Bahn» zu entdecken.

 

Jubiläumsfest «100 Jahre Chur – Arosa» am Samstag/Sonntag, 13./14. Dezember 2014

 

Die Höhepunkte in Arosa:

  • Schneedom mit Ausstellung
  • Historische Züge
  • Feuerwerk
  • Lichtzauber im Sonderzug
  • Humoristische und musikalische Rahmenprogramme
  • Final der RhB memory®-Meisterschaft

Die Höhepunkte in Chur:

  • Loksimulator Chur – Arosa
  • Eisschaulaufen zum Thema «100 Jahre Chur – Arosa»
  • Lichtzug Chur – Arosa

 

 

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Di

02

Sep

2014

ÖBB saniert die Ennstalstrecke zwischen Bischofshofen und Stainach-Irdning

Auf der Ennstalstrecke werden auch heuer Sanierungsarbeiten durchgeführt. Daher sind von Dienstag, 2. September 2014 (05:00 Uhr), bis Sonntag, 28. September 2014 (05:00 Uhr), keine Fahrten zwischen den Bahnhöfen Bischofshofen und Stainach-Irdning möglich. Die ÖBB sanieren den 83 Kilometer langen Abschnitt. Dabei werden auch drei neue Brücken gebaut. Es gibt einen Schienenersatzverkehr.

Während der Sanierung gibt's kein Zugverkehr auf der Ennstalstrecke          Foto: Marcel Manhart

 

 

Insgesamt investieren die ÖBB für die Sanierung der Bahn im Ennstal elf Millionen Euro. Für die Dauer der Sperre bis Ende September gibt es einen Schienenersatzverkehr. Rund elf Kilometer Schienen und etwa 9.000 Schwellen werden komplett neu verlegt. Dazu kommen 25.000 Tonnen neuer Gleisschotter und etwa 12.000 Kubikmeter Unterbaumaterial. Entlang der gesamten Strecke führen Arbeiter wichtige Sicherungs- und Erhaltungsmassnahmen durch: Baumschnitt, Sanierung von Entwässerungsgräben und Randwegen.

 

Die Gesamtinvestitionen der ÖBB-Infrastruktur AG betragen in Salzburg im Jahr 2014 rund 130 Mio. Euro. Zusätzlich fließen bundesweit noch rund 459 Mio. Euro in die Instandhaltung der Bahnanlagen, wobei auch ein erheblicher Teil dem Bundesland Salzburg zugutekomme, so das Unternehmen. Während der Sperre im Ennstal bis 28. September wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Bischofshofen und Stainach-Irdning. eingerichtet.

 

 

Drei neuen Brücken

 

Im Gemeindegebiet von Hüttau (Pongau) wird während der Sperre die neue, rund 30 Meter lange Brücke über den Fritzbach in die Bahntrasse eingeschoben. In der Gemeinde Michaelerberg wird beim Bahnhof Gröbming (Obersteiermark) eine rund 100 Meter lange Strassenbrücke über die Eisenbahn und die Landesstraße fertiggestellt.

 

Bei der neuen, acht Meter langen Eisenbahnbrücke in Öblarn, die bereits fertiggestellt wurde, wird während der Sperre die Hilfbrücke ausgebaut. Zudem werden bei vier Eisenbahnbrücken im Bereich zwischen Bischofshofen und Eben die Randbalken saniert, neue Abdichtungen hergestellt und Arbeiten an den Widerlagern durchgeführt.

 

 

Grossbaumaschinen im Einsatz

 

Während der Sperre kommen grosse Gleisbaumaschinen zum Einsatz. Im Bereich der Gemeinde Schladming werden die Gleisanlagen auf einer Länge von 200 Metern mit der Reinigungsmaschine gründlich gereinigt und die Spuren einer Hangrutschung beseitigt. Wichtiger Sicherheitshinweis: Trotz Sperre der Bahnstrecke zwischen Bischofshofen und Stainach-Irdning sind Baustellenzüge und Arbeitslokomotiven unterwegs. Das Betreten der Bahnanlagen ist daher strengstens untersagt. Auch an Bahnübergängen gilt: „Vorsicht und Aufmerksamkeit“.

 

 

Fernverkehr

 

Die Fernverkehrszüge nach Graz werden zwischen Bischofshofen und Stainach-Irdning im Schienenersatzverkehr geführt. Im Streckenabschnitt Stainach-Irdning - Liezen - Seltzthal - Stadt Rottenmann - St. Michael - Leoben - Graz werden diese Züge mit rund 25 Minuten Verspätung und anderen Wagen als gewohnt geführt.

 

Die Fernverkehrszüge von Graz - Leoben - St. Michael - Stadt Rottenmann - Selzthal - Liezen in Richtung Bischofshofen und darüber hinaus werden mit Ersatzzugsgarnituren um ca. 20 Minuten früher abfahren. Sie fahren im Streckenabschnitt Stainach-Irdning bis Bischofshofen im Schienenersatzverkehr mit Bussen.

 

Nahverkehr

 

Alle Züge des Nahverkehrs im Ennstal werden im Streckenabschnitt Bischofshofen – Stainach-Irdning durch Busse ersetzt. Daher kommt es zu geänderten Abfahrts- und Ankunftszeiten. Die Busse von z. B. Schladming oder Radstadt fahren früher ab, um in Bischofshofen die gewohnten Anschlüsse zu erreichen.

 

Bitte denken Sie daran, dass die Fahrt auf der Strasse deutlich länger dauert und wählen Sie wenn nötig einen früheren Zug. Anschlüsse können nicht gewährleistet werden!

Im Fernverkehr können Fahrräder nur mit Reservierung befördert werden. Im Nahverkehr ist im Schienenersatzverkehr keine Fahrradbeförderung möglich.

 

Die Fahrpläne in SCOTTY für die Zeit der Bauarbeiten sind bereits aktualisiert. An den Stationen werden die Informationen rund zwei Wochen vor Baubeginn aufgehängt. Das ÖBB-Kundenservice 05-1717 steht gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

 

Alle Informationen zu den Bauarbeiten finden Sie

in der ÖBB-Streckeninformation unter streckeninfo.oebb.at.

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Mo

01

Sep

2014

SBB im ersten Halbjahr 2014 operativ gut unterwegs

Die Anzahl SBB Passagiere ist im ersten Halbjahr 2014 gegenüber der Vorjahresperiode um drei Prozent auf täglich 1‘002‘000 gestiegen; beim Güterverkehr stieg die Gesamtverkehrsleistung um 27 %. Die Kundenpünktlichkeit konnte von 87,3% auf 89,6% gesteigert werden. Das Konzernergebnis verringerte sich um 43 Prozent auf CHF 57 Mio. Gründe dafür waren höhere Aufwendungen für Unterhalt der Infrastruktur, höhere Abschreibungen primär aufgrund neuer Züge sowie tiefere Veräusserungsgewinne für Immobilien. SBB Cargo International realisierte im ersten Halbjahr erstmals schwarze Zahlen.

Mehr  Passagiere  und  Güter,    Konzernergebnis  tiefer  als  im  Vorjahr,    SBB  Cargo  erneut  mit  Gewinn                                                                                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

Gute Sicherheitsbilanz und hohe Kundenpünktlichkeitswerte gegenüber Vorjahr

 

Die SBB weist im ersten Halbjahr 2014 eine gute Sicherheitsbilanz aus: Der positive Trend des letzten Quartals 2013 konnte fortgesetzt und das hohe Sicherheitsniveau damit bestätigt werden.

 

Mit 89,6 Prozent konnte die Kundenpünktlichkeit gegenüber der Vorjahresperiode (87,3 Prozent) gesteigert werden. Die gewährten Anschlüsse blieben mit 97,4 Prozent auf hohem Niveau stabil (97,5 Prozent). Diese Werte sind im internationalen Vergleich führend. Das gute Ergebnis konnte bei voll laufendem Betrieb und trotz grosser Bau- und Unterhaltstätigkeit am Schienennetz erreicht werden.

 

 

Konzernergebnis trotz höherem Betriebsertrag gesunken

 

Der Betriebsertrag auf Konzernebene stieg um 3,2 Prozent auf CHF 4‘173 Mio. Dieses Ergebnis ist insbesondere auf höhere Personenverkehrserträge dank höherer Verkehrsleistung, auf die Tarifmassnahmen 2012 und auf gestiegene Güterverkehrserträge zurückzuführen. Der Betriebsaufwand stieg um 3,6 Prozent auf CHF 4‘073 Mio. als Folge höherer Abschreibungen beim Rollmaterial und Personalkosten in den Bereichen Infrastruktur und Personenverkehr. Um hier Gegensteuer zu geben, hat die SBB Sparmassnahmen im gesamten Unternehmen und insbesondere bei Verwaltungsstellen eingeleitet. Diese werden in der zweiten Jahreshälfte wirksam sein. Das Konzernergebnis sank als Folge tieferer Veräusserungsgewinne bei Immobilien und dem negativen Ergebnis beim Personenverkehr um 43 Prozent auf CHF 57 Mio. (Vorjahr: CHF 101 Mio.).

 

Der Free Cash Flow nach Finanzierung der öffentlichen Hand belief sich auf CHF -384 Mio. und liegt damit CHF 102 Mio. besser als in der Vorjahresperiode und zwar als Konsequenz der geringeren Rollmaterialbeschaffungen 2014 sowie zeitlichen Verschiebungen von Immobilienprojekten. Als Folge des negativen Free Cash Flows erhöht sich die verzinsliche Verschuldung um 7 Prozent auf CHF 8‘703 Mio. (CHF 8‘102 Mio.).

 

 

Personenverkehr: Ergebnis als Folge hoher Abschreibungen unter Druck

 

Die SBB beförderte täglich rund 1‘002‘000 Passagiere, was einem Zuwachs von 3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht (970‘000). Die Anzahl Personenkilo-meter stieg gleichzeitig um 1,7 Prozent auf 8,9 Mrd. Kilometer. Der Grund für diesen Anstieg ist primär ein überproportionales Nachfragewachstum in den Regionen Mittelland und im Tessin sowie in den Hauptverkehrszeiten. Die Zahl der Generalabonnemente nahm erneut zu: Ende Juni waren 443‘000 Generalabonnemente im Umlauf, was gegenüber der Vorjahresperiode einem Zuwachs von 1,6 Prozent entspricht. Die Anzahl Halbtaxabonnemente sank um -0,6 Prozent auf 2,338 Millionen.

 

Das Ergebnis im Personenverkehr sank als Folge der höheren Abschreibungen auf Rollmaterial infolge der kontinuierlich modernisierten Flotte auf CHF -2 Mio. (Vorjahr: CHF 29 Mio.). Die SBB erwartet für das Gesamtjahr ein positives Ergebnis, dies aufgrund des saisonalen Geschäftsgangs mit höheren Verkehrserträgen im 2. Halbjahr.

 

 

Immobilien: Ergebnis verhalten – gesteigerte Mieterträge

 

SBB Immobilien profitierte nach wie vor von der guten Nachfrage nach Objekten an zentralen Lagen sowie hohen Personenfrequenzen in den Bahnhöfen. Trotzdem sank das Ergebnis vor Ausgleichszahlungen als Folge tieferer Immobilienveräusserungen um 28 Prozent auf CHF 114 Mio. (Vorjahr: CHF 158 Mio.). Grössere Veräusserungen werden erst im zweiten Halbjahr vollzogen, weshalb sie noch nicht ergebniswirksam sind. Die Mieterträge Dritter konnten um 5 Prozent auf CHF 206 Mio. gesteigert werden (Vorjahr: CHF 197 Mio.). Dieser Anstieg resultiert vor allem aus Neubauten wie dem Baufeld E der Europaallee in Zürich sowie den Neueröffnungen im Bahnhof Genf-Cornavin.

 

 

SBB Cargo: Positives Ergebnis und Zunahme der Verkehrsleistung

 

Die Gesamtverkehrsleistung beim Güterverkehr Schweiz stieg deutlich um 27 Prozent auf 7,6 Mrd. Nettotonnenkilometer (Vorjahr: 6,0 Mrd.). Dies ist vor allem auf Neuverkehre auf der Nord-Süd-Achse zurückzuführen. Nach dem positiven Jahresergebnis 2013 schreibt SBB Cargo auch im ersten Halbjahr 2014 schwarze Zahlen: Gegenüber der Vorjahresperiode ist das Ergebnis von CHF 3 Mio. auf CHF 15 Mio. gestiegen. SBB Cargo ist es gelungen, in einem nach wie vor anspruchsvollen Marktumfeld Neuverkehre zu akquirieren und sich bei bestehenden Verkehren zu behaupten.

 

Positiv entwickelt hat sich auch SBB Cargo International. Massgeblich dazu beigetragen haben die Neuverkehre und Produktivitätssteigerungen; dies hat zu einem Gewinn von CHF 1,1 Mio. (+ CHF 3,9 Mio. gegenüber 1. Halbjahr 2013) geführt.

 

 

Infrastruktur: Verlust aufgrund hoher Unterhaltskosten

 

Die verkauften Trassenkilometer sind um 1.7 Prozent auf 86 Mio. Kilometer (85 Mio. Kilometer) gestiegen; darin spiegelt sich die gestiegene Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr.

 

Das Ergebnis des Segments Infrastruktur wurde wie 2013 von den zusätzlichen Unterhaltsmassnahmen am Schienennetz belastet. Dies führte zu einem Verlust von CHF –61 Mio. (Vorjahr: CHF - 71 Mio.). Die SBB trägt diese zusätzlichen Aufwendungen, welche nicht in der Leistungsvereinbarung vorgesehen waren, bis zum Inkrafttreten von FABI in 2016.

 

 

Zweites Halbjahr: Leistungen und Angebote weiter ausbauen

 

Die SBB wird auch im zweiten Halbjahr Leistungen und Angebote weiter verbessern. Insbesondere in der Westschweiz wird das Angebot weiter ausgebaut: In Genf eröffnet die SBB im September den neuen Bahnhof Cornavin und im November erfolgt in Lausanne der Spatenstich für das Generationenprojekt „Léman 2030“.

 

Bis Ende Jahr werden SBB Kunden von gutem Mobilfunk-Empfang in sämtlichen Wagen des Fernverkehrs profitieren, dank Ausrüstung mit Signalverstärkern. Bis Ende 2015 werden die Kunden in rund 100 Bahnhöfen kostenlosen Internet-Zugang zur Verfügung haben.

 

 

Bericht SRF Tagesschau vom 01. September 2014

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