Aktuelles in Kürze

Nach Entgleisung im Bahnhof Luzern: Nacharbeiten während drei Nächten. (Do, 06 Apr 2017)
Nach der Entgleisung eines Euro-City-Zuges am Mittwoch, 22. März 2017, musste der Bahnhof Luzern viereinhalb Tage lang für die umfangreichen Reparaturarbeiten gesperrt werden. Nun sind – wie nach solchen Arbeiten üblich – Nacharbeiten nötig. Diese finden ab Sonntagabend während drei Nächten statt.
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Einheitliche digitale Identität für die Schweiz: Markus Naef wird neuer CEO von SwissSign. (Do, 06 Apr 2017)
Markus Naef übernimmt ab Mitte Mai 2017 die Geschäftsführung der SwissSign AG, dem zukünftigen Joint Venture von Post und SBB. In dieser Funktion wird er in erster Linie die Entwicklung und Vermarktung der neuen einheitlichen digitalen Identität verantworten, die die Schweizerische Post und die SBB ab Herbst 2017 lancieren. Die Beteiligung der SBB an der Posttochter SwissSign AG erhielt im März 2017 grünes Licht von der Wettbewerbskommission (WEKO) und der EU-Kommission.
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Wechsel in der Führung von SBB Historic: Stefan Andermatt wird neuer Geschäftsleiter. (Mi, 05 Apr 2017)
Der Stiftungsrat der Stiftung «Historisches Erbe der SBB» (SBB Historic) hat Stefan Andermatt zum neuen Geschäftsleiter der Stiftung gewählt. Der 55-jährige Luzerner Maschineningenieur, heute Geschäftseinheitsleiter Instandhaltung der Region Mitte bei SBB Infrastruktur, wechselt am 1. Oktober 2017 zu SBB Historic. Bis zu diesem Zeitpunkt leitet Walter Hofstetter weiterhin die Geschäftsstelle.
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Einschränkung: Promontogno, posta - Promontogno, Punt Spizarun (Mo, 30 Okt 2017)
30.10.2017 - 09.12.2017 21:00 Der PostAuto-Betrieb 4 + 361 zwischen Promontogno, posta und Promontogno, Punt Spizarun ist eingeschränkt. Die Haltestelle Promontogno, Punt Spizarun wird nicht bedient. Es verkehren Ersatzbusse Promontogno, posta - Promontogno, Punt Spizarun / Bondo. Bitte rechnen Sie zirka 30 Minuten mehr Reisezeit ein. Die Anschlüsse sind nicht gewährleistet. Grund: Erdrutsch Dauer bis 09.12.2017 . Bitte beachten Sie die Hinweise am Bahnhof.
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Einschränkung: Sembrancher, gare - Aosta, Autostazione (Di, 24 Okt 2017)
21.09.2017 - 30.11.2017 Der Busbetrieb ligne 211 (TMR) zwischen Sembrancher, gare und Aosta, Autostazione ist eingestellt. Auf der Strecke Sembrancher, gare - Aosta, Autostazione ist keine Ersatzbeförderung möglich. Grund: Schliessung Grand-St-Bernard-Tunnel Dauer der Einschränkung unbestimmt.
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Unterbruch: Alpnachstad - Pilatus Kulm (Do, 16 Nov 2017)
17.11.2017 - 19.11.2017 Zwischen Alpnachstad und Pilatus Kulm ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Reisende von Alpnachstad nach Pilatus Kulm oder umgekehrt reisen via Luzern - Kriens - Fräkmüntegg. Grund: Starker Schneefall Dauer des Unterbruchs von 17.11.2017 bis 19.11.2017 .
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Une identité numérique uniforme pour la Suisse: Markus Naef est nommé directeur général de SwissSign. (Do, 06 Apr 2017)
Markus Naef reprendra à partir de la mi-mai 2017 la direction de SwissSign AG, la future co-entreprise de la Poste et des CFF. A ce titre, il sera principalement responsable du développement et de la commercialisation de la nouvelle identité numérique uniforme que la Poste et les CFF lanceront à l’automne 2017. La prise de participation des CFF dans la filiale de la Poste SwissSign AG a reçu en mars 2017 le feu vert de la Commission de la concurrence (COMCO) et de la Commission européenne.
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Inauguration du nouveau passage sous-voies de Renens (Mi, 05 Apr 2017)
Après une première amélioration concrète, le Conseil d’Etat souhaite investir 11 millions de francs pour poursuivre la métamorphose de la gare de Renens. Première amélioration concrète du programme Léman 2030, le passage sous-voies de la gare de Renens est inauguré aujourd’hui. Il permet désormais à chacun de traverser la gare plus facilement et en toute sécurité. Première étape d’une grande métamorphose en marche, c’est l’occasion pour le gouvernement vaudois de mettre sur les rails le futur ouvrage emblématique de la mobilité dans l’Ouest Lausannois: Rayon vert. En effet, le gouvernement demande au Grand Conseil d’accorder une subvention de près de 11 millions de francs pour financer la réalisation de cette vaste passerelle reliant des métros, des trains et bientôt des trams. Le nouvel ouvrage d’art de 130 mètres de long facilitera également les déplacements entre les différents quartiers des communes situées aux abords des voies CFF.
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Einführung trinationale Verbindung und 25 Jahre ICE in der Schweiz (Sa, 18 Nov 2017)
Am 10. Dezember 2017 führt die SBB in Kooperation mit der Deutschen Bahn (DB) und Trenitalia eine neue tägliche Direktverbindung von Frankfurt über die Schweiz nach Mailand ein. Zudem feiern die DB und SBB das 25-jährige Bestehen der ICE-Verbindung von Deutschland in die Schweiz.
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Chaostage bei den SBB (Fr, 17 Nov 2017)
Neue Zürcher Zeitung: Der Bahnbetrieb in der Schweiz läuft nicht mehr wie am Schnürchen. Für Verzögerungen mitverantwortlich ist laut den SBB eine neue Software für den Einsatz der Lokomotivführer.
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Trains remplacés par des bus entre Vevey et Puidoux-Chexbres durant le week-end des 18 et 19 novembre 2017 (Fr, 17 Nov 2017)
Afin d’effectuer les travaux de remplacement du pont de Chexbres, le trafic ferroviaire sera totalement interrompu entre Vevey et Puidoux-Chexbres du vendredi 17 novembre 2017 à 20 heures au lundi 20 novembre 2017 à 6 heures. Un service de bus de remplacement circulera durant les travaux.
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St. Gallen: Modernisiertes Bahnhofgebäude öffnet seine Tore (Fr, 17 Nov 2017)
Nach einer rund 1,5-jährigen Bauzeit ist das Bahnhofgebäude St. Gallen ab 17. November 2017 wieder vollständig öffentlich zugänglich. Die rundum sanierte Halle im Ostflügel erstrahlt nun in neuem Glanz.
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Umfangreiche Test für die neue Stoosbahn in Küssnacht (Fr, 17 Nov 2017)
Umfangreiche Test für die neue Stoosbahn in Küssnacht.
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Der Umbau Bahnhof Felsberg ist abgeschlossen (Fr, 17 Nov 2017)
Der Bahnhof Felsberg der Rhätischen Bahn (RhB) erfüllt nun die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG). In sechs Monaten Bauzeit wurden die Perronanlage und die Personenunterführung den heutigen Bedürfnissen angepasst. Der Mittelperron wurde erhöht und auf der gesamten Länge zu einem Hochperron ausgebaut. Der Perronzugang erfolgt neu über zwei überdachte Rampen und eine überdachte Treppe. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 3.3 Millionen Franken. Die Bauarbeiten konnten hauptsächlich an regionale Unternehmen vergeben werden. Der umgebaute Bahnhof Felsberg wurde am 14. November 2017 in Betrieb genommen.
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Prose führt eine umfangreiche Testkampagne im Auftrag von Bombardier durch (Fr, 17 Nov 2017)
In einer umfangreich angelegten Testkampagne prüfen Prose-Ingenieure den neuen Fernverkehrs-Doppelstocktriebzug (FV DoSto) "Twindexx" der Firma Bombardier. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben 62 dieser Züge bestellt, die in Zukunft das Rückgrat des schweizerischen Fernverkehres bilden sollen.
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Abschluss SECO-Programm: Die letzten acht BVB-Guggummere verlassen Basel (Fr, 17 Nov 2017)
Diese Woche werden die letzten Trams des Typs Be 4/6 S (659-686) nach Sofia transportiert. Die letzte der insgesamt 28 sogenannten Guggummere (Gelenktram mit niederflurigem Sänftenteil) war am Morgen des 26. Oktobers 2017 auf der Linie 21 im Einsatz. In Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO übergibt die BVB seit Januar Trams dieser Flotte an die Verkehrsbetriebe der bulgarischen Hauptstadt. Die Trams sind dort bereits im Einsatz.
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BE: Kommission des Grossen Rates für Tram Bern – Ostermundigen (Do, 16 Nov 2017)
Die Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission des bernischen Grossen Rates (BaK) unterstützt den Bau einer neuen Tramlinie zwischen Bern und Ostermundigen. Der Grosse Rat befand darüber in der Junisession.
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DB Arriva bestellt für die Niederlande Züge mit innovativem Antriebskonzept für 170 Millionen Euro (Do, 16 Nov 2017)
Die DB-Tochter Arriva kauft für die Verkehre auf den "Nördlichen Linien" in den Niederlanden 18 besonders umweltfreundliche Züge des Typs Stadler Flirtino. Der Wert des Vertrages mit dem Schweizer Hersteller beträgt 170 Millionen Euro.
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Archiv ausgesuchte Meldungen September 2015





Mi

30

Sep

2015

Rotkreuz: Mehr Züge dank neuem Stellwerk

Die SBB nimmt von Samstag, 3. Oktober bis Montagmorgen, 5. Oktober 2015, das neue Stellwerk in Rotkreuz in Betrieb. Dank diesem können auf der Strecke Oberrüti–Rotkreuz–Immensee mehr Züge auf der Nord-Süd-Achse verkehren. Während der Inbetriebnahme ist der Bahnverkehr leicht eingeschränkt.

Züge werden teilweise umgeleitet oder durch Busse ersetzt                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Künftig werden mehr Züge in kürzeren Abständen auf der Nord-Süd-Achse verkehren: Auf den Zufahrtsstrecken zum Gotthard- und Ceneri-Basistunnel folgen sich die Züge in einem Abstand von drei statt vier Minuten. Dafür wurden zwischen Rotkreuz und Immensee während zwei Jahren Bauzeit 130 Kilometer Kabel verlegt und über 260 Signale aufgestellt. Diese Anpassungen haben neue Anforderungen an das Stellwerk ausgelöst. Die bestehenden Relais-Stellwerke in Rotkreuz und Immensee werden durch ein elektronisches Stellwerk in Rotkreuz und einen Rechner in Immensee ersetzt. An beiden Standorten steht ein neues Technikgebäude.

 

Das neue Stellwerk wird zwischen Samstag, 3. Oktober, 12 Uhr, und Montagmorgen, 5. Oktober 2015, 4.30 Uhr, in Betrieb genommen. Dies hat Einfluss auf den Fern- und Regionalverkehr. Auf den Strecken Luzern–Arth-Goldau–Gotthard, Lenzburg–Rotkreuz und Zürich–Zug–Luzern muss in beide Richtungen mit Verspätungen im Minutenbereich gerechnet werden. Einzelne Züge werden umgeleitet und Kreuzungen abgewartet. Zudem werden einzelne Regionalzüge spätabends durch Busse ersetzt. Detaillierte Informationen zum Fahrplan finden sich unter www.sbb.ch. Die SBB setzt alles daran, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

 

Die Investitionen in das neue Stellwerk belaufen sich auf rund 34 Millionen Franken. Die Finanzierung erfolgt über die Leistungsvereinbarung zwischen dem Bund und der SBB sowie dem Programm «Zukünftige Entwicklung Bahninfrastruktur (ZEB)».

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Di

29

Sep

2015

Rhätische Bahn: Bau einer zweiten Eisenbahnbrücke in Reichenau

Der Projektwettbewerb der Rhätischen Bahn (RhB) für die Projektierung einer zweiten Eisenbahnbrücke über den Hinterrhein bei Reichenau ist entschieden. Aus den 42 eingereichten Beiträgen ging das Projekt «Sora giuvna» (Rätoromanisch für «jüngere Schwester») der Ingenieurgemeinschaft Flint & Neill Ltd, London / Walt Galmarini AG, Zürich als Sieger hervor. Alle eingereichten Projekte sind noch bis am 9. Oktober 2015 in einer Ausstellung an der HTW Chur zu besichtigen.

Eine jüngere Schwester für die Hinterrheinbrücke                                                Bild: Rhätische Bahn

 

 

Im Hinblick auf das zukünftige Angebotskonzept hat die RhB eine Verlängerung der Doppelspur in Reichenau und damit eine neue Linienführung über den Hinterrhein projektiert. Die Doppelspur trägt zudem zur Fahrplanstabilität in der Surselva und am Albula bei und ermöglicht zusammen mit anderen baulichen Massnahmen sowie der Verpendelung mittelfristig eine Steigerung der Produktivität. Für den Bau der zusätzlichen Brücke hat die RhB einen Projektwettbewerb lanciert. Das Siegerprojekt besticht durch ein optimales Zusammenspiel von Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und gestalterischen Anforderungen.

 

 

Herausfordernde Ausganglage

 

Hauptbestandteil des Wettbewerbs, welcher im anonymen, einstufigen und offenen Verfahren durchgeführt wurde, war der Neubau der Hinterrheinbrücke. Zusätzlich waren eine zweite Überführung über die Nationalstrasse A13 und der Ersatz der bestehenden A13-Überführung zu projektieren. Da die Linienführung zwischen den neuen Brücken und dem Bahnhof Reichenau-Tamins neu angelegt und gestreckt wird, mussten zudem die entsprechenden Anpassungen wie Abtragungen, Dammschüttungen sowie der Bau von neuen Stützbauwerken im Wettbewerbsbeitrag aufgezeigt werden. Christian Florin, Leiter Infrastruktur bei der RhB und Präsident der Wettbewerbsjury, bezeichnete die Aufgabe denn auch als ungewöhnlich: «Es galt, eine wertvolle eiserne Eisenbahnbrücke aus dem 19. Jahrhundert mit einer neuen Brücke in unmittelbarer Nähe zu ergänzen, erschwert durch die Sachzwänge der Querung der Nationalstrasse».

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Mo

28

Sep

2015

SBB Infrastruktur beschafft 485 neue Güterwagen

Im März 2014 hat die SBB für den Schienenbau und -unterhalt 485 neue Güterwagen bestellt, diese werden nun laufend geliefert. Den Auftrag über 50 Millionen Franken hatte die Firma Žos aus Trnava in der Slowakei erhalten. Die neuen Güterwagen sind eine wichtige Voraussetzung, damit die SBB die stetig zunehmende Bau- und Unterhaltstätigkeit auf ihrem Schienennetz bewältigen kann.

Neue Güterwagen am Grenzbahnhof in Buchs SG                                                Foto: Marcel Manhart



Bis Ende 2016 beschafft die SBB 485 neue Güterwagen. Die neuen Fahrzeuge werden für den Schienenbau und -unterhalt eingesetzt. Mit der Beschaffung erneuert und ergänzt die SBB die Güterwagenflotte der Infrastruktur. Diese hat mittlerweile ein Durchschnittsalter von 40 Jahren. Den Auftrag über 50 Millionen Franken hat die Firma Žos aus Trnava in der Slowakei erhalten. Žos ist die grösste Werkstätte für Reparaturen von Eisenbahnwagen in Mitteleuropa, produziert neue Güterwagen und führt Revisionen, Umbauten und Modernisierungen von Güter- und Reisezugwagen durch. Ein Teil der Wertschöpfung wird in der Schweiz anfallen, da namhafte Zulieferer wie die Josef Meyer Rail AG in Rheinfelden am Projekt beteiligt sind.

Die neuen Güterwagen werden in der ganzen Schweiz im Einsatz sein. Gemäss den Plänen sollten bis im Oktober 2016 alle Wagen ausgeliefert sein. In Spitzenzeiten sollen bis zu 12 Wagen pro Woche fertig gestellt und ausgeliefert werden. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um 200 Transport- und 285 Schotterwagen. Die Fahrzeuge sind multifunktionell einsetzbar, beispielsweise für den Transport, aber auch für das Abladen und Verteilen des Schotters. Die SBB benötigt die neuen Güterwagen, damit sie die die stetig zunehmende Bau- und Unterhaltstätigkeit auf ihrem Schienennetz bewältigen kann. Denn nur mit einem gut unterhaltenen Schienennetz kann sie ihren Kundinnen und Kunden einen einwandfreien und pünktlichen Bahnbetrieb garantieren.

Die SBB hielt sich auch bei diesem Vergabeverfahren an die gesetzlichen Vorgaben des öffentlichen Beschaffungsrechts (BöB/VöB). Dieses umfasst insbesondere die Grundsätze der Transparenz, der Förderung des Wettbewerbes, des wirtschaftlichen Einsatzes öffentlicher Mittel und der Gleichbehandlung aller in- und ausländischen Anbieter.



Die Fahrzeugbeschaffung im Detail:

    70 Schotterwagen 2-achsig mit Schwerkraftentladung
    140 Schotterwagen 4-achsig mit Schwerkraftentladung
    50 Kippwagen 4-achsig mit hohen Seitenwänden
    25 Kippwagen 4-achsig mit tiefen Seitenwänden
    50 Schwellentransportwagen 4-achsig
    150 Transportwagen 2-achsig

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So

27

Sep

2015

Der Schul- und Erlebniszug gastiert im Kanton St.Gallen

Der Schul- und Erlebniszug der SBB hat auf seiner nationalen Tournee auch die Region St. Gallen besucht: Zwischen dem 14. September und dem 25. September 2015 haben rund 90 Schulklassen mit über 1600 Jugendlichen aus St. Gallen und der Region das rollende Klassenzimmer erlebt.

Der Schul- und Erlebniszug in Buchs SG                                                                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Unter dem Motto «Verantwortung» bietet die SBB eine einzigartige, praxisnahe und – dank zahlreichen interaktiven Elementen – erlebnisorientierte Lernumgebung an. Themen sind Sicherheit, nachhaltige Energienutzung, Mobilität und Berufswahl.

 

Seit September neu im Programm ist der Gotthard-Basistunnel, der die Jugendlichen auf die Eröffnung des Jahrhundertbauwerks im Juni 2016 einstimmt. Auf einer Zeitreise steigen Schülerinnen und Schüler in das Gotthardmassiv ein, erleben den Bau mitten im Berg, sprengen sich den Weg mit Hilfe der Tunnelbohrmaschine «Sissi» frei und treten in den Zukunftstunnel ein. Dort werden sie von jugendlichen Moderatoren virtuell und multimedial durch den Mythos Gotthard und den längsten Eisenbahntunnel der Welt geführt.


 

Themen hautnah erleben

 

Wofür sind die weissen Linien auf dem Perron gut? Welche Kräfte wirken in den Fahrleitungen? Wie viel Energie braucht es, um Radio zu hören? Mit welchen einfachen Tricks kann man Energie sparen? Was ist E-Ticketing? Wie sieht der öffentliche Verkehr der Zukunft aus? Welche Berufe passen zu uns? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erleben und erarbeiten Schülerinnen und Schüler im Schul- und Erlebniszug der SBB im wahrsten Sinne des Wortes hautnah und handfest.

 

Das Programm kommt an. Von den Lehrkräften erhält der SBB Schul- und Erlebniszug in allen Landesteilen eine durchschnittliche Gesamtbewertung von 9 auf einer 10er Skala. Für die jeweils zweistündigen, kostenlosen Führungen können Lehrkräfte ihre Schulklassen über die Webseite der SBB anmelden:  www.sbb.ch/schulen.


 

SBB Schulen: Was dahintersteckt

 

SBB Schulen ist eine Initiative der SBB und ein schweizweit einzigartiges Programm in der Schulbildung. Unter dem Motto «Verantwortung» tourt der SBB Schul- und Erlebniszug durch alle Landesteile und bietet 18 000 Jugendlichen pro Jahr eine erlebnisorientierte Lernumgebung rund um die Themen Sicherheit, nachhaltige Energienutzung, Mobilität und Berufswahl.

 

Der SBB ist es ein wichtiges Anliegen, die Jugendlichen zu fairem und verantwortungsvollen Verhalten zu sensibilisieren und zu motivieren. Seit 2003 begeisterte der SBB Schul- und Erlebniszug bereits über 9000 Schulklassen mit rund 180 000 Jugendlichen. Ein betreuter Besuch dauert rund zwei Stunden und ist kostenlos.

 

Nebst dem rollenden Klassenzimmer umfasst das Angebot von SBB Schulen auch Basislehrmittel und Vertiefungslektionen für den Unterricht. SBB Schulen wird durch das Bundesamt für Energie im Rahmen des Programms EnergieSchweiz sowie dem Ausbildungsverbund login unterstützt.

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Sa

26

Sep

2015

Cash-Trapping: Manipulierte Billettautomaten in der Stadt Zürich

Unbekannte Täter haben in den letzten Tagen und Wochen an verschiedenen Bahnhöfen in der Stadt Zürich Billettautomaten manipuliert und dabei Bargeld in unbekannter Höhe erbeutet.

Manipulierte Billettautomaten sorgen für Ärger                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Seit anfangs September 2015 wurden der Stadtpolizei Zürich rund 30 Fälle von sogenanntem „Cash-Trapping“ (Geldfalle) gemeldet. Dabei handelt es sich um eine besondere Form des Diebstahls an Geld- oder Billettautomaten. In den vorliegenden Fällen wurden SBB-Billettautomaten durch unbekannte Täter mechanisch präpariert.

 

Das Vorgehen ist immer dasselbe: Der Notengeldausgabeschacht für das Rückgeld wird so präpariert bzw. verstopft, dass die Noten hängen bleiben und nicht mehr entnommen werden können. Auf dem Display erscheint in der Folge eine Fehlermeldung und es ist keine weitere Transaktion mehr möglich. Sobald sich dann Betroffene aufgrund der Störungsmeldung vom Automaten entfernen, begibt sich die Täterschaft zum Billettautomaten, um das hängengebliebene Notengeld aus dem Automaten zu entnehmen.

 

Betroffen von diesen Manipulationen waren SBB-Billettautomaten an Bahnhöfen in den Stadtkreisen 1, 2, 3, 8, 10 und 11 – wobei ein Automat am Bahnhof Zürich Wipkingen besonders oft Ziel der Täter war. Seit Beginn dieser Meldungen sind sowohl die Stadtpolizei Zürich wie auch die SBB sensibilisiert, entsprechende Massnahmen wurden eingeleitet. Wieviele Personen bereits davon betroffen waren und wie hoch der genaue Deliktsbetrag ist, kann nicht beziffert werden.

 

Tipps an die Bevölkerung: Wenn Sie an einem Billettautomaten kein Noten-Rückgeld erhalten und eine Störungsmeldung erscheint, bleiben Sie wenn möglich beim Automaten und lassen Sie sich auch nicht von vermeintlich hilfsbereiten Personen weglocken. Bitten Sie eine andere Person, die Störung am Billettschalter zu melden und verständigen Sie via Notrufnummer 117 die Polizei. Falls Sie Personen beobachten, die sich rund um Billettautomaten verdächtig verhalten, melden Sie diese ebenfalls der Polizei.

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Fr

25

Sep

2015

Zürcher Trambeschaffung: VBZ und ZVV streben gemeinsame Lösung an

Der Zürcher Regierungsrat hat den Beschluss des Verkehrsrats in Sachen Trambeschaffung aufgehoben und zur Neubeurteilung zurückgewiesen. Die Verkehrsbetriebe Zürich VBZ und der Zürcher Verkehrsverbund ZVV wollen nun in gemeinsamer Absprache einen Gutachter für eine neue Expertise bestimmen.

Das "Tram 2000" ist mittlerweile "in die Jahre" gekommen                              Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Der ZVV und die VBZ sind sich einig, dass die Stadt Zürich neue Trams braucht. Zu diesem Zweck führten die VBZ eine Ausschreibung nach GATT/WTO für 70 neue Trams durch. Für die Finanzierung der Folgekosten ist per Gesetz der ZVV zuständig.


 

Zweitmeinung soll eingeholt werden


Der ZVV und die VBZ sind zu einem sorgfältigen, wirtschaftlichen und effizienten Einsatz der öffentlichen Mittel verpflichtet. Damit der Verkehrsrat als oberstes Organ des ZVV einen Entscheid für die Finanzierung eines Fahrzeugtyps fällen kann, soll gemäss Regierungsrat eine Zweitmeinung zum Ergebnis der Auswertung der VBZ eingeholt werden. Eine solche Expertise war bisher nicht abschliessend möglich, weil nicht alle Anbieter dem vom ZVV beauftragten Gutachter Einblick in ihre Offerten gewähren wollten. Nun werden VBZ und ZVV wie vom Regierungsrat gefordert in gemeinsamer Absprache einen Gutachter für eine neue Zweitmeinung bestimmen.


 

Bedarf für neue Trams unbestritten


Der mittelfristige Bedarf für neue Trams als Ersatz älterer Fahrzeuge war nie bestritten. Der Trambetrieb in der Stadt Zürich ist trotz des laufenden Verfahrens im bisherigen Umfang sichergestellt. ZVV und VBZ werden alles daran setzen, innert angemessener Frist und mit der Unterstützung aller Beteiligten zu einem Resultat zu gelangen.

 

Chronologie zur Trambeschaffung:

  • Die Verkehrsbetriebe Zürich VBZ starteten im Jahr 2011 mit einer öffentlichen Ausschreibung nach GATT / WTO für 70 neue Tram-Fahrzeuge. Diese sollen Fahrzeuge des Typs Tram 2000 ersetzen.
  • Die Beurteilung der Offerten im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens erfolgte durch die VBZ. Die Angebote sind seit dem Herbst 2013 vollständig ausgewertet, die Resultate hingegen noch nicht kommuniziert. Über den Zuschlag entscheidet das zuständige städtische Gremium. Für die Finanzierung der Folgekosten ist jedoch per Gesetz der ZVV zuständig. Die VBZ stellten beim ZVV im Januar 2014 ein Gesuch um Kostengutsprache. Über die Kostengutsprache entscheidet der Verkehrsrat des Kantons Zürich.
  • In diesem Verwaltungsverfahren prüft der ZVV das Gesuch auf die Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben aus dem Personenverkehrsgesetz des Kantons Zürich, insbesondere hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit.
  • Eine Zweitmeinung sollte Klarheit über offene Fragen zum Gesuch schaffen. Nicht alle Anbieter gewährten jedoch dem vom ZVV beauftragten Gutachter Einblick in die Offerten. Das verunmöglichte dem ZVV eine abschliessende Beurteilung. Aufgrund des laufenden Ausschreibungsverfahrens kann über diese Punkte keine Auskunft gegeben werden.
  • Der Verkehrsrat beschloss daher, keine Kostengutsprache zu leisten. Gegen diesen Entscheid erhob die Stadt Zürich, vertreten durch die VBZ, Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Zürich.
  • Der Regierungsrat hob mit Beschluss vom 15.9.2015 den Beschluss des Verkehrsrats auf und wies den ZVV an, in gemeinsamer Absprache mit den VBZ einen neuen Gutachter zu bestimmen.
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Do

24

Sep

2015

Neue Gleise und Weichen am Pasedagplatz in Berlin Weißensee

Um die Berlinerinnen und Berliner auch in Zukunft zuverlässig und sicher an ihr Ziel bringen zu können, tauscht die BVG an der Gleisschleife Pasedagplatz in Weißensee Gleise und Weichen aus. Dafür ist von Montag, den 28. September, ca. 04:30 Uhr bis Montag, den 26. Oktober 2015, ca. 04:30 Uhr eine Sperrung der Straßenbahn-Endhaltestelle Weißensee, Pasedagplatz notwendig.

Strassenbahn-Endhaltestelle Pasedagplatz                                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

An der Gleisschleife Pasedagplatz in Weißensee tauscht die BVG Gleise und Weichen aus. Dafür ist von Montag, den 28. September,  04:30 Uhr bis Montag, den 26. Oktober 2015,  04:30 Uhr eine Sperrung der Straßenbahn-Endhaltestelle Weißensee, Pasedagplatz notwendig.



Linien 12 und 27 sind betroffen


Die betroffenen Linien 12 und 27 fahren im genannten Zeitraum nur bis Berliner Allee / Rennbahnstraße. Auf dem Abschnitt Weißensee, Pasedagplatz <> Berliner Allee / Rennbahnstraße wird ein barrierefreier Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der Umstieg vom Ersatzverkehr zur Straßenbahn und umgekehrt erfolgt an der Haltestelle Berliner Allee/Rennbahnstraße in der Bernkasteler Straße.

 

Die BVG bittet ihre Fahrgäste zu beachten, dass die Linie 27 auch von der Sperrung der Dammbrücke betroffen ist und in Fahrtrichtung Köpenick ab Bahnhofstraße/Lindenstraße weiter als Line 62 zum S-Bahnhof nach Mahlsdorf fährt.

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Mi

23

Sep

2015

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sucht Auszubildende für 2016

Lust auf Nahverkehr? Unter diesem Motto sucht die BVG ab heute wieder Auszubildende. Der Bewerbungszeitraum für die zwölf Ausbildungsberufe im gewerblich-technischen, verkehrsspezifischen sowie im kaufmännischen Bereich läuft bis zum 31. Dezember 2015. Besonders gefragt sind derzeit Auszubildende der Richtungen Elektronik für Betriebstechnik, Gleisbau und Industriemechanik. Insgesamt 140 Auszubildende werden 2016 eingestellt. Ausbildungsstart ist der 1. September 2016.

Berufe mit Zukunft                                                                                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Deutschlands grösstes Nahverkehrsunternehmen gehört auch zu den grössten Ausbildungsbetrieben in Berlin. Die BVG ist ein moderner und verantwortungsbewusster Arbeitgeber, der grossen Wert auf eine fundierte und zukunftsfähige Ausbildung legt. Darüber hinaus bietet die BVG eine attraktive Ausbildungsvergütung, einen Fahrausweis und eine betriebliche Altersversorgung. Jeder Auszubildende wird nach erfolgreichem Abschluss für mindestens ein Jahr und einen Tag übernommen. Im Anschluss daran stehen die Chancen auf eine Festanstellung sehr gut. In den nächsten Jahren werden bei der BVG mehrere Tausend Stellen neu zu besetzen sein. Das liegt zum Teil an rentenbedingten Abgängen, aber vor allem daran, dass Berlin weiter wächst und das ÖPNV-Angebot mitwachsen soll und muss.

 

„Mir gefällt besonders, dass man sieht, was man geschafft hat“, sagt Charleen, angehende Elektronikerin für Betriebstechnik. „Das Einsatzgebiet ist sehr vielfältig. Elektronische Ausrüstung der Fahrzeuge, Signaltechnik oder die Energieversorgung von Bahnhöfen, Werkstätten und Verwaltungsgebäuden – wir sind das mobile Einsatzkommando der BVG.“

 

Erstmalig bietet die BVG auch die Möglichkeit eines Dualen Studiums an. Das Studium dauert insgesamt drei Jahre und besteht aus sich abwechselnden Theorie- und Praxisphasen. Je nach Studiengang wird der Student in verschiedenen Fachbereichen eingesetzt. Am Ende steht ein Bachelorabschluss. Die BVG übernimmt die Kosten für den Studienplatz und zahlt eine Vergütung.

 

Auf  BVG.de/Ausbildung  lassen sich alle Informationen rund um die Ausbildungsberufe und das Bewerbungsverfahren finden. Macht die Bewerbung einen guten Eindruck, folgt ein zweistufiges Bewerbungsverfahren, bestehend aus einem Online-Test und einem Bewerbungsgespräch. Weitere Informationen rund um die Ausbildungsberufe gibt es auf Ausbildungs-Messen und am 17. Oktober 2015 auf dem Alexanderplatz, wo sich die BVG mit einem Stand präsentiert.

 

 

Messetermine:

 

02.10.2015                 Bernauer Ausbildungs- und Studienplatzbörse

06.10.2015                 Parentum I, Atrium Deutsche Bank

10.10.2015                 Stuzubi, ESTREL Congress & Messe Center

13.10.2015                 Einstieg, Messegelände Berlin    

14.10.2015                 Einstieg, Messegelände Berlin

17.10.2015                 BVG-Informationsstand für Azubis, 10:00 – 16:00 Uhr, Alexanderplatz

07.11.2015                 Impuls, A10 Center in Wildau

07.11.2015                 Parentum II, Oberstufenzentrum Technische Informatik Industrieelektronik Energiemanagement

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Mo

21

Sep

2015

RhB-Direktor Hans Amacker geht aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Pension

Hans Amacker, Direktor der Rhätischen Bahn (RhB), legt aus gesundheitlichen Gründen seine Tätigkeit nieder und geht vorzeitig in Pension. Er führte das Unternehmen seit Februar 2011 und hat es in dieser Zeit erfolgreich weiterentwickelt.

Hans Amacker (l.) zusammen mit René Ziehli im Mai 2014 in Landquart        Foto: Marcel Manhart

 

 

Hans Amacker (61), der Direktor der RhB, fällt seit März dieses Jahres krankheitsbedingt aus und befindet sich in medizinischer Therapie. Diese Umstände haben ihn dazu bewogen, dem Verwaltungsrat der RhB anzubieten, aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Pension zu gehen. «Mein Gesundheitszustand erlaubt es mir leider nicht, in absehbarer Zeit meine Tätigkeit als Direktor wiederaufzunehmen. Deshalb möchte ich es der Unternehmung ermöglichen, die Führung der RhB in andere Hände zu geben», begründet Hans Amacker seinen Entscheid, der ihm sehr schwer gefallen ist.

 

In den letzten über vier Jahren hat Hans Amacker zusammen mit dem Verwaltungsrat die Unternehmensstrategie 2020 erarbeitet und deren Umsetzung in die Wege geleitet. In dieser Zeit ist es ihm und seinem Team gelungen, das Unternehmen, dessen Marktauftritt und die einzelnen Geschäftsfelder erfolgreich weiterzuentwickeln sowie wichtige Projekte umzusetzen. Beispiele dafür sind das Flottenkonzept und die daraus resultierende Beschaffung von neuem Rollmaterial. Dank zeitgemässen Fahrzeugen, einem neuen Betriebskonzept und Investitionen in die Standardisierung kann die RhB den Verkehr künftig effizienter abwickeln und ihre Rolle als Rückgrat im Tourismuskanton Graubünden unterstreichen.

 

Zugleich wurden in den letzten vier Jahren umfangreiche Investitionen in den Substanzerhalt der Infrastruktur getätigt. So konnte Hans Amacker im vergangenen Jahr den Spatenstich zum Neubau des Albulatunnels vornehmen. Weitere Höhepunkte in seiner Amtszeit waren die Bahnhofsumbauten in den Tourismusdestinationen Davos, Arosa und St. Moritz. Der enge Kontakt mit dem RhB-Personal bedeuteten Hans Amacker stets sehr viel. Auch die letztjährigen Feierlichkeiten zum 125-Jahr-Jubiläum der RhB wurden für diesen Austausch mit den Mitarbeitenden besonders genutzt.

 

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung bedauern die krankheitsbedingte vorzeitige Pensionierung von Hans Amacker sehr. Sie danken ihm für sein erfolgreiches und engagiertes Wirken und wünschen ihm viel Kraft und baldige Genesung.

 

Der Verwaltungsrat wird nun die notwendigen Schritte einleiten, um die Stelle des Direktors rasch neu zu besetzen. Sie wird demnächst öffentlich ausgeschrieben. Bis zur Wiederbesetzung der Direktorposition wird die Unternehmensleitung weiterhin interimistisch von Christian Florin, Stellvertretender Direktor, wahrgenommen.

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So

20

Sep

2015

SBB WiFi in Landquart, Lenzburg und Schlieren 

An 75 Bahnhöfen bietet die SBB bereits kostenloses Internet an – neu sind auch Landquart, Lenzburg und Schlieren online. Rund 860 000 Reisende nutzen den Service bisher. Während die SBB in den Bahnhöfen auf WiFi setzt, hat sie in den Zügen mit den Mobilfunkanbietern neue Signalverstärker eingebaut, um den Empfang zu verbessern.

Ab sofort gibt's auch in Landquart kostenloses Internet                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Seit kurzem surfen Kundinnen und Kunden in Landquart, Lenzburg und Schlieren kostenlos im Internet. Der Rollout geht weiterhin rasch voran. Seit September 2013 hat die SBB 75 Bahnhöfe ausgerüstet, bis Ende 2015 wird WiFi an den rund 80 meistfrequentierten Bahnhöfen zur Verfügung stehen. Das kostenlose WiFi kommt gut an: Bereits rund 860 000 Personen haben sich seit dem Start angemeldet und nutzen den Service. Nach einer einmaligen und einfachen Registrierung kann an allen bereits ausgerüsteten Bahnhöfen gesurft werden.

 

Auf  www.sbb.ch/wifi  ist ersichtlich, welche Bahnhöfe mit WiFi ausgerüstet sind. Welcher Bahnhof wann online geht, wird jeweils kurz vorher bekannt gegeben.

 

 

Mobilfunkstrategie orientiert sich am grössten Kundennutzen

 

Die optimale Mobilfunkversorgung auf der ganzen Reisekette hat für die SBB eine hohe Priorität. Im Fernverkehr sind gemeinsam mit den Mobilfunkanbietern bereits alle geplanten 1083 Wagen und 51 Kompositionen mit Signalverstärkern ausgerüstet worden, um den Empfang zu verbessern. Auch in die rund 1700 Wagen der Regionalverkehrsflotte wollen SBB und Mobilfunkanbieter bis spätestens Ende 2020 Signalverstärker einbauen.

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Sa

19

Sep

2015

Positive Halbjahresbilanz für SBB RailAway

Im ersten Halbjahr erzielte die Freizeitanbieterin SBB RailAway eine positive Bilanz. Über 660 000 Personen waren mit SBB RailAway unterwegs, was einem Plus von rund 1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dadurch hat sich der Umsatz um 23.1% auf rund 45.3 Millionen. erhöht. Das Umsatzwachstum ist vor allem auf die sehr hohe Nachfrage von Expo Packages mit Übernachtung zurück zu führen. Dennoch musste SBB RailAway Einbussen beim Verkauf von Kombiangeboten aus dem Sport und Erholungssortiment sowie bei den regionalen Angeboten verzeichnen.

Die SBB RailAway Lok Re 460 048-2 unterwegs in Mols am Walensee           Foto: Marcel Manhart

 

 

Über 660 000 Personen reisten im ersten Halbjahr mit SBB RailAway. Dies entspricht einem Plus von rund 1% gegen über dem Vorjahr. Der Umsatz stieg um +23.1% gegenüber Vorjahr auf rund 45.3 Millionen. Das Umsatzwachstum ist vor allem der sehr hohen Nachfrage nach Expo Packages mit Übernachtung in Milano zu verdanken. Bis Ende Juni besuchten über 16 000 Besucher die Weltausstellung in Milano, was die Erwartungen deutlich übertrifft. Dank der Expo entwickelte sich die Nachfrage im gesamten Gruppengeschäft erfreulich (+10%). Das Segment der Snow'n'Rail Angebote wuchs in den Wintermonaten ebenfalls um 10% gegenüber dem Vorjahr. Zu dem erhöhte sich die Bahn & Hotelnachfrage für Panoramareisen wie den Glacier Express.

 

Einbussen erzielte SBB RailAway beim Verkauf von Kombi-Angeboten aus dem Sortiment Sport und Erholung sowie bei regionalen Angeboten. Eine durchzogene Bilanz zieht der Freizeitanbieter auch bei den nationalen Publikumsmessen. Dagegen liegen die Kombi-Angebote aus dem Sortiment von Ausstellungen mit 115,3% über dem Vorjahr. Zu diesen erfreulichen Zahlen trug die Ausstellung «Paul Gauguin» in der Fondation Beyeler massgeblich bei.

 

 

SBB hat mehr Passagiere befördert – Güterverkehr mit Verlust

 

Im ersten Halbjahr 2015 hat die SBB täglich 1,20 Mio. Passagiere befördert (+3%). Das Konzernergebnis stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 34 auf CHF 92 Mio., dank Immobilienverkäufen, höheren Erträgen im Personenverkehr und Sparprogrammen. Die Kundenzufriedenheit im Personenverkehr stieg um 0,4 auf 74 Punkte. Der Güterverkehr leidet unter der Frankenstärke und rückläufigen Mengen im Import und Export. SBB Cargo weist einen Halbjahresverlust von CHF -25 Mio. aus (CHF 15 Mio.).

 

Die SBB erlebte ein anspruchsvolles erstes Halbjahr: Aufgrund der Entgleisung von Güterwagen in Daillens, VD, hat die SBB ihr Engagement bei Gefahrguttransporten verstärkt, auch auf europäischer Ebene, und zusätzliche Massnahmen wie die teilweise Verringerung der Höchstgeschwindigkeit von Gefahrguttransporten ergriffen. Die Kundenpünktlichkeit ist von 89,6 auf 87,4 Prozent zurückgegangen. Gründe dafür sind zahlreiche Unterhalts- und Ausbauarbeiten im hochbelasteten Netz bei laufendem Betrieb, ungünstigere Wetterbedingungen (härterer Winter, Überschwemmungen, Hitze) sowie Anlagen- und Rollmaterialstörungen. Die gewährten Anschlüsse waren auf hohem Niveau rückläufig: Sie lagen bei 97 Prozent (-0,4).

 

 

Höheres Konzernergebnis dank Sparen und Mehrerträgen

 

Das Konzernergebnis stieg um 34 auf CHF 92 Mio. Dies ist vor allem auf Immobilienverkäufe, leicht höhere Personenverkehrserträge sowie Spar- und Effizienzprogramme zurückzuführen. Die Frankenstärke belastete das Ergebnis mit CHF 44 Mio. Bereits 2014 eingeleitete Spar- und Effizienzmassnahmen wurden verstärkt und weitere Massnahmen wie die Reduktion der Gemeinkosten und eine Priorisierung der Investitionen initiiert.

Der Free Cash Flow nach Finanzierung durch die öffentliche Hand belief sich auf CHF -226 Mio. (CHF +157 Mio. ggü. Vorjahr). Die verzinsliche Nettoverschuldung erhöhte sich um CHF 228 Mio. auf CHF 7948 Mio. Der Schuldendeckungsgrad verschlechterte sich leicht von 6,7 auf 6,8.

 

Personenverkehr: besseres Ergebnis, mehr Passagiere

 

Die SBB beförderte erneut mehr Passagiere. Täglich waren 1,20 Mio. Fahrgäste in den Zügen unterwegs – rund 3 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode (1,16 Mio.). Die Personenkilometer stiegen um 2,2 Prozent auf 9,1 Mrd. Kilometer. Ende Juni waren 452 000 Generalabonnemente im Umlauf (+1,9 Prozent). Die Anzahl Halbtaxabonnemente stieg um 0,6 Prozent auf 2,4 Mio. Das Ergebnis im Personenverkehr stieg um 28 auf CHF 26 Mio., dank höherer Verkehrserträge sowie tieferem Personalaufwand.

 

Mehr als 1000 kundenfreundliche Billettautomaten der neusten Generation wurden eingeführt. Neue Generalanzeiger an grossen Bahnhöfen verbessern die Kundeninformation, gerade im Störungsfall. Der Absatz der Sparbillette ist deutlich gestiegen; an Spitzentagen nutzen über 6000 Kunden dieses Angebot. SBB Kunden beziehen immer mehr Billette per Smartphone und online: Im ersten Halbjahr lag der Anteil am gesamten Billettabsatz bei 19,3 Prozent (Vorjahrsperiode: 15,2).

 

Per 1. August führte die öV-Branche mit ihren 248 Unternehmen den SwissPass ein. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem einfachen, kundenfreundlichen und zukunftsorientierten Zugang zum öffentlichen Verkehr und zu Partnerdiensten. Rund 250 000 Reisende sind bereits mit dem SwissPass unterwegs (Stand 9. Sept.).

 


Immobilien mit Ergebnisverbesserung

 

SBB Immobilien profitierte von der guten Nachfrage nach attraktiven Objekten in Zentrumslage. Die Mieterträge wuchsen aufgrund von Neueröffnungen um 5,2 Prozent auf CHF 217 Mio. Ohne Eröffnungen und Umbauten sanken die Drittumsätze jedoch, insbesondere aufgrund von Preissenkungen im Detailhandel sowie speziell in grenznahen Gebieten. Das Ergebnis vor Ausgleichszahlungen stieg dank den höheren Mieterträgen und gesteigerten Immobilienverkäufen um 38 Prozent auf CHF 188 Mio.


 

SBB Cargo: Frankenstärke stoppt Aufwärtstrend

 

Die Entwicklung im Güterverkehr war gekennzeichnet durch direkte und indirekte Auswirkungen der Frankenstärke. So sank ab April das Transportvolumen deutlich: Die Verkehrsleistung in der Schweiz verringerte sich um 1,2 Prozent auf 3180 Mio. Nettotonnenkilometer (Vorjahresperiode: 3219). Der Rückgang betraf hauptsächlich den Einzelwagenladungsverkehr mit seinen hohen Fixkosten; er betrug bei Grossverteilern, der Baubranche und Transporten im Import/Export teilweise über 5 Prozent. Hingegen stieg die Verkehrsleistung im Speditionsgeschäft und den Transitverkehren von SBB Cargo International; hier sind die Margen tief und international fallen die Einnahmen vor allem in Euro, die Kosten in Schweizer Franken an. Insgesamt sank die Gesamtverkehrsleistung beim Güterverkehr um 0,3 Prozent auf 7616 Mio. Nettotonnenkilometern (Vorjahr 7637). Für SBB Cargo resultierte ein negatives Ergebnis von -25 Mio. (Vorjahr: CHF 15 Mio.). Das Ergebnis von SBB Cargo International fiel aufgrund des Währungseffektes mit CHF -3,9 Mio. ebenfalls negativ aus (Vorjahresperiode CHF 1,1 Mio.).

 

Die Anzeichen einer Deindustrialisierung in gewissen Branchen haben sich verstärkt. Dauerhaft wegfallende Transportvolumen sind zu befürchten, gleichzeitig sinken die Margen. Deshalb sind weitere Massnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und der langfristigen Kundenbindung sowie strukturelle Anpassungen notwendig.


 

Infrastruktur: Unterhaltskosten belasten Ergebnis weiterhin

 

Die Anzahl der verkauften Trassenkilometer ist um 1,3 Prozent auf 86,6 Mio. Kilometer gestiegen. Das Ergebnis von SBB Infrastruktur ist mit CHF -58 Mio. weiterhin negativ (Vorjahresperiode: CHF -61 Mio.). Der Verlust ist grösstenteils darauf zurückzuführen, dass die SBB mehr für die Infrastruktur aufgewendet hat, als aus der Leistungsvereinbarung 2013-2016 mit dem Bund zur Verfügung steht. Diesen zusätzlichen Aufwand finanziert die SBB im Interesse von Sicherheit und Pünktlichkeit aus eigenen Mitteln. Die laufenden Programme zur Steigerung von Qualität und Produktivität haben dafür gesorgt, dass der Verlust bei SBB Infrastruktur eingegrenzt werden konnte.


 

Starkes Fundament für die Mobilität der Zukunft

 

Im Hinblick auf die künftige Entwicklung des Schienenverkehrs stehen wichtige Wei-chenstellungen bevor. Ende 2015 erfolgt mit Inbetriebnahme der zweiten Etappe der Zürcher Durchmesserlinie der anspruchsvollste Fahrplanwechsel seit Bahn2000. In der Westschweiz starten umfangreiche Bauarbeiten im Rahmen des Grossprojekts „Léman 2030", die sich auch auf den Fahrplan 2016 auswirken. Mit dem neuen Gotthardtunnel steht ein Jahrhundertbauwerk vor seiner Vollendung. Die Vorbereitungsarbeiten für die Inbetriebnahme Ende 2016 sind auf Kurs.

 

Die Umsetzung von FABI – die 2014 gutgeheissene Vorlage zur Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur – ist in vollem Gang. Angesichts des Netzzustands und neuer Infrastrukturbauten plädiert die SBB für genügend Mittel für den Unterhalt. Bei der Planung der weiteren Ausbauschritte ist zu berücksichtigen, dass sich Kundenbedürfnisse wegen der Digitalisierung künftig stark verändern werden. Durch Anreize wie flexiblere Arbeits- und Ausbildungszeiten können Nachfragespitzen geglättet werden; somit verringert sich der Druck auf künftige Investitionen in Infrastruktur und Rollmaterial sowie auf Preiserhöhungen. Die SBB will hier zusammen mit andern grossen Arbeitgebern einen Beitrag leisten. Auch ist sie in der Pflicht, die steigenden Gesamtsystemkosten des Schienenverkehrs zu senken und Angebotskonzepte zu überprüfen.

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Mi

16

Sep

2015

Berlin: Mit dem Bike und zu Fuss sicher unterwegs

In Berlin veranstalten der ADAC Berlin-Brandenburg und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bereits zum zweiten  Mal in diesem Jahr die Verkehrssicherheits-Aktionstage „Mit dem Bike und zu Fuss sicher unterwegs“. Vom 8. bis 10. sowie vom 15. bis 17. September 2015 können Schulkinder ihre Verkehrssicherheit auf dem Betriebshof Weißensee trainieren.

Gemeinsame Aktion von BVG und ADAC                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Schulkinder der 5. Klassen werden an verschiedenen Stationen auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht. Durch den Bremsvergleich zwischen Auto und Straßenbahn lernen die Kinder, den Anhalteweg der Fahrzeuge richtig einzuschätzen. Beim Programmpunkt „Toter Winkel“ erfahren die Schüler auf dem Fahrersitz eines Busses anschaulich, warum sie im Rückspiegel manchmal buchstäblich unsichtbar sind. In einem Fahrrad-Parcours trainieren sie das richtige Verhalten im Straßenverkehr und können ihr neues Wissen im Anschluss in einem Verkehrs-Quiz testen.

 

Christian Gaebler, Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, würdigt die Aktion als wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. „Unser Ziel ist es, allen Berlinerinnen und Berlinern eine sichere, umweltfreundliche und barrierefreie Mobilität in ihrer Stadt zu ermöglichen. Das gilt auch und besonders für die Kinder. Deshalb fördern wir gern das erfolgreiche Engagement von ADAC und BVG.“

 

„Schulkinder sind schon richtig mobil und täglich in der Stadt unterwegs – zu Fuß, auf dem Rad, mit Bussen und Bahnen. Doch im Straßenverkehr lauern viele Gefahren, die sie noch nicht so gut abschätzen können“, sagt Volker Krane, Verkehrsvorstand des ADAC Berlin-Brandenburg. „Darum organisieren wir jedes Jahr zusammen mit der BVG diese Aktionstage. Mit unserem Training lernen die Schüler anschaulich und eindrucksvoll mit Risiken richtig umzugehen und bekommen so mehr Sicherheit.

„Die Berliner Schüler sind wirklich aufgeweckte und motivierte Teilnehmer“, freut sich BVG-Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta. „Unsere Betriebshöfe bieten ideale Bedingungen, um mit den Kindern die sichere Teilnahme am Straßenverkehr gefahrenlos einzuüben. Die große Nachfrage der Schulen zeigt uns, dass das Thema Verkehrssicherheit nach wie vor aktuell ist und die Aktionstage von ADAC und BVG einen wichtigen Beitrag dazu leisten.“

 

Die Aktionstage sind ein Gemeinschaftsprojekt des Forums für Verkehrssicherheit „Berlin Sicher Mobil“, dem der ADAC Berlin-Brandenburg und die BVG angehören. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt fördert die Aktion in diesem Jahr mit 35.000 Euro. Der ADAC übernimmt die Kofinanzierung in Höhe von 8.750 Euro.

 

Mehr als 4.000 Schulkinder aus circa 200 Klassen von Schulen aller zwölf Berliner Bezirke haben in den vergangenen acht Jahren an den Aktionstagen auf Betriebshöfen der BVG teilgenommen. Die Reaktionen von Lehrern und Schulkindern sind einhellig positiv.

 

„Die Verkehrserzieher von BVG und ADAC sind freundlich, lustig und geduldig. Sie haben den Kindern verständlich die Gefahren des Straßenverkehrs vermittelt“, beschreibt eine Grundschullehrerin aus Pankow den Tag.


„Den Bremsvergleich finden die Schüler besonders spannend“, erzählt eine Lehrerin aus Köpenick. „Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge überrascht die Kinder. Ich bin mir sicher, dass sie viel gelernt haben und dabei großen Spaß hatten.“


Begeistert bringt es eine Grundschule aus Mitte auf den Punkt: „Die Anschaulichkeit ist nicht zu ersetzen. Jede Grundschulklasse sollte dieses Verkehrstraining machen!“

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Sa

12

Sep

2015

Berlin: BVG gibt arabisch-englischen Netzplan und ÖPNV-Informationen für Flüchtlinge heraus

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat in Zusammenarbeit mit der Willkommensinitiative „Moabit hilft!“ ein Faltblatt mit den wichtigsten Informationen zur Nutzung von Bussen und Bahnen auf Arabisch und Englisch produziert. Dank der reibungslosen Kooperation und dem grossen Engagement aller Beteiligten konnte das anspruchsvolle Vorhaben in nur einer Woche realisiert werden. Bereits im Laufe des gestrigen Freitags wurde die Erstauflage von 5000 Exemplaren an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern von „Moabit hilft“ am Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) in der Turmstraße ausgeliefert, die dort den unmittelbaren Kontakt zu allen ankommenden Flüchtlingen bei deren Registrierung haben, und sich um die Verteilung der Faltblätter kümmern.

Arabisch-englisches Faltblatt der Berliner Verkehrsbetriebe                                             Quelle: BVG

 

 

Das Faltblatt enthält alle wesentlichen Informationen zum öffentlichen Nahverkehr in Berlin, zu den wichtigsten Ticketarten und praktische Hinweise zu deren Nutzung, beispielsweise zur Entwertung. In einem eigens überarbeiteten Netzplan sind die wichtigsten Anlaufstellen für Flüchtlinge markiert, die jeweiligen Fahrhinweise finden sich ebenfalls in Arabisch und Englisch in einer Legende. Auf Wunsch der Helferinnen, Helfer und Flüchtlinge wurden außerdem die wichtigsten Bahnhofsnamen zum Teil phonetisch ins Arabische übersetzt, sodass Flüchtlinge, die keine lateinischen Buchstaben lesen können, sich über das Hören ebenfalls orientieren können.

 

Ein besonderer Punkt an der Zusammenarbeit: Alle Übersetzungen hat Ebrahim Kadour – selbst erst vor wenigen Wochen als Flüchtling aus Syrien in Berlin angekommen – gemeinsam mit Rafael Sanchez von „Moabit hilft!“ angefertigt. Beide investierten dafür ein ganzes Wochenende unentgeltliche Arbeit. Auch die Auswahl der Anlaufstellen und der wichtigsten Bahnhöfe wurde in enger Abstimmung zwischen der BVG und „Moabit hilft!“ festgelegt. Die gesamte technische Produktion und Logistik hat die BVG übernommen.

 

„Ehrlich gesagt hätte ich nicht erwartet, dass die BVG so flexibel und schnell helfen kann“, sagt Rafael Sanchez. „Umso mehr bin ich von dem Ergebnis begeistert. Dieses Faltblatt erleichtert die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sehr, vor allem ist es aber eine immense Hilfe für die Menschen, die aus dem arabischen Raum als Flüchtlinge in unsere Stadt kommen.“

 

„Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem tollen Produkt nun einmal mehr ganz konkrete Hilfe leisten können“, sagt Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorstandsvorsitzende der BVG. „Wir engagieren uns seit Wochen sehr stark, leisten an vielen Stellen schnelle und unbürokratische Hilfe. Wir stellen täglich Busse und Fahrer für Sonderfahrten zwischen Behörden und Unterkünften bereit, leisten der Polizei Sicherheitshilfe, haben ein Expertenteam für die Bewertung von Immobilien für Unterkünfte zur Verfügung gestellt und darüber hinaus auch angeboten, berufliche Perspektiven für Flüchtlinge zu schaffen. Seit dieser Woche läuft außerdem eine unternehmensweite Spendenaktion, bei der die Kolleginnen und Kollegen an mehr als einem Dutzend BVG-Standorten Sachspenden abgeben können. Das jetzt fertige Faltblatt ist ein weiterer, wichtiger Baustein unseres Engagements. Ich danke allen, die das in so kurzer Zeit möglich gemacht haben.“

Arabisch-englisches Faltblatt der Berliner Verkehrsbetriebe
bvg_15_fluechtlingsflyer_150909_2.pdf
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Fr

11

Sep

2015

ÖBB Info zur aktuellen Situation im Zugverkehr von/nach Ungarn

Die ÖBB setzen aufgrund der massiven Überlastung von und nach Ungarn den Zugverkehr weiterhin aus, er wird auch am Wochenende nicht aufgenommen. Bis auf weiteres werden keine Tickets für Fahrziele in Ungarn verkauft. Für Pendler und Schüler wird im Abschnitt Bruck/Leitha – Zurndorf ein Schienenersatzverkehr mit Bussen organisiert. Der Verkehr Richtung Wien aus und nach Neusiedl/See bzw. Kittsee ist davon nicht betroffen und wird planmässig geführt.

Ebenfalls betroffen ist der Nachtzug EN 467 "Wiener Walzer" Zürich HB - Budapest-Keleti,  dieser Zug fällt zwischen Wien und Budapest aus                                                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Durch die Massnahme die Verkehre von und nach Ungarn einzustellen konnte die Situation an den grossen Wiener Bahnhöfen stabilisiert werden. Das ist wichtig um den Bahnbetrieb aufrecht zu erhalten. Bereits ein einziger überfüllter Bahnhof kann zum Erliegen des gesamten Bahnverkehrs führen.

 

Die ÖBB arbeiten bereits den zwölften Tag mit Hochdruck daran einen stabilen Zugverkehr aufrecht zu erhalten. Weiterhin sind alle Zugkapazitäten und die Mitarbeiterressourcen im Einsatz, die Kapazitätsgrenzen sind derzeit erreicht. Die ÖBB fahren heute 6 Züge vom Osten Österreichs nach Deutschland. Die Deutsche Bahn hat sich bereit erklärt diese Züge zu übernehmen.

 

Aufgrund des die Kapazitäten übersteigenden Zulaufs ersuchen die ÖBB freiwillige Helfer und Busunternehmen, keine weiteren Reisenden an die Bahnhöfe zu bringen, eine geordnete Abwicklung der aktuellen Situation kann sonst nicht mehr gewährleistet werden. Die angeführten zusätzlichen Züge werden benötigt, um den Rückstau der Reisenden von den vergangenen Tagen zu bewältigen. Außerdem wird weiterhin mit einem ungebrochen großen Zustrom gerechnet.

 

Das „blaue Haus“ der ÖBB am Wiener Westbahnhof bleibt als Übernachtungs-Notquartier für bedürftige Menschen weiter geöffnet und in Betrieb. Dort können rund 600 Menschen übernachten. Gemeinsam mit dem Arbeitersamariterbund, dem Roten Kreuz und der Caritas helfen die ÖBB den Menschen weiterhin.

 

Fahrgäste können die üblichen im Fahrplan geplanten Züge wie in den letzten Tagen benützen. Für Fragen stehen an den grossen Bahnhöfen die ÖBB Reisezentren, telefonisch das ÖBB Kundenservice unter 05 1717 und per Mail unter kundenservice@oebb.at oder im Internet die elektronische Fahrplanauskunft unter scotty.oebb.at zur Verfügung.

 

Die ÖBB haben zusätzlich eine Informationskampagne gestartet, um auf die außergewöhnliche Situation hinzuweisen und bitten Fahrgäste um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen.

Folder werden entlang der Weststrecke und an betroffenen Streckenabschnitten an die Fahrgäste verteilt, auch online sind die Informationen hier abrufbar:

www.oebb.at/menschlichkeit-faehrt-bahn

UPDATE:


Am 11. September 2015 wurde die Komposition des EN 467 "Wiener Walzer" Zürich HB (21.40) - Wien Hbf (7.51) zum Abdrehen nach Schwerzenbach geleitet. Von der Abstellanlage Herdern verkehrte der Zug via S-Bahnhof Museumstrasse (hier im Video) - Stettbach nach Schwerzenbach, zurück dann via Oerlikon - Wipkingen in den Hauptbahnhof. Anstelle der ungarischen MÁV-Wagen waren zwei SBB 1. Kl.-Wagen (Apm) am Zug, diese beiden Wagen waren auf 2. Klasse deklassiert. 

 

EN 467 "Wiener Walzer"

Am 11. September 2015 wurde die Komposition des EN 467 "Wiener Walzer" Zürich HB (21.40) - Wien Hbf (7.51) zum Abdrehen nach Schwerzenbach geleitet. Von der Abstellanlage Herdern verkehrte der Zug via S-Bahnhof Museumstrasse (hier im Video) - Stettbach nach Schwerzenbach, zurück dann via Oerlikon - Wipkingen in den Hauptbahnhof. Anstelle der ungarischen MÁV-Wagen waren zwei SBB 1. Kl.-Wagen (Apm) am Zug, diese beiden Wagen waren auf 2. Klasse deklassiert. --> siehe auch:http://info24bahnnews.jimdo.com/2015/09/11/%C3%B6bb-info-zur-aktuellen-situation-im-zugverkehr-von-nach-ungarn/

Posted by info24 - ÖV Schweiz - Europa on Freitag, 11. September 2015

 

 


Hier im Video ist der Zug bei der Abfahrt in Schwerzenbach zu sehen:

 

EN 467 "Wiener Walzer"

Am 11. September 2015 wurde die Komposition des EN 467 "Wiener Walzer" Zürich HB (21.40) - Wien Hbf (7.51) zum Abdrehen von der Abstellanlage Herdern via S-Bahnhof Museumstrasse - Stettbach nach Schwerzenbach geleitet. Zurück ab Schwerzenbach (hier im Video) verkehrte der Zug via Oerlikon - Wipkingen in den Hauptbahnhof. Anstelle der ungarischen MÁV-Wagen waren zwei SBB 1. Kl.-Wagen (Apm) am Zug, diese beiden Wagen waren auf 2. Klasse deklassiert. --> siehe auch:http://info24bahnnews.jimdo.com/2015/09/11/%C3%B6bb-info-zur-aktuellen-situation-im-zugverkehr-von-nach-ungarn/

Posted by info24 - ÖV Schweiz - Europa on Freitag, 11. September 2015
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Do

10

Sep

2015

Prozess für eine koordinierte Neugestaltung des ÖV-Tarifsystems ist lanciert

Der Verband öffentlicher Verkehr (VÖV) hat an seiner Generalversammlung in Zürich die Wichtigkeit des gemeinsamen Erarbeitens eines Zielbildes für eine koordinierte Neugestaltung der Tariflandschaft betont. Ziel ist es, die historisch gewachsenen und deshalb sehr komplexen Tarifstrukturen in ein einheitliches und verständliches Tarifsystem zu überführen. Gleichzeitig verlangt der VÖV, dass für den neuen Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) genügend Mittel für den Agglomerationsverkehr bereitgestellt werden.

Auch  wenn's  ab  und  zu  kleine  Verspätungen gibt,  der  ÖV  in der Schweiz ist eine Erfolgsstory                                                                                                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Öffentliche Verkehr (ÖV) ist eine Erfolgsstory und ein einzigartiger Standortvorteil für die Schweiz. Jeden Tag benützen 1,5 Millionen Reisende Züge, Busse, Trams und Schiffe. Trotzdem ist die Branche gefordert, die Kundenfreundlichkeit fortlaufend zu verbessern und den Zugang zum ÖV weiter zu vereinfachen. Deshalb hat der Verband öffentlicher Verkehr heute an seiner Generalversammlung in Zürich die Wichtigkeit des Erarbeitens eines Zielbildes für die koordinierte Neugestaltung der Tariflandschaft und des Vertriebssystems der Zukunft betont.

Den Entscheid zur Erarbeitung eines breit abgestützten Zielbildes (ÖV-Unternehmen, Verbünde, Bund und Kantone) hat die Branche bereits gefällt. Ziel ist es, umfassende Lösungen aufzuzeigen, wie ein für die Reisenden einheitliches, einfaches und transparentes Tarifsystem geschaffen werden kann. Gleichzeitig soll dieses Tarifsystem auf den ÖV-Errungenschaften General- und Halbtax- und regionale Abos aufbauen und auch weiterhin auf dem bekannten, offenen System (Billette ohne Zugbindung) basieren.

«Unser gemeinsames Zielbild für eine koordinierte Neugestaltung des Tarifsystems und des Vertriebs soll unseren Kundinnen und Kunden das Reisen erleichtern – und es zeigt, dass sich die ÖV-Branche bewegt, dass die brancheninterne Zusammenarbeit sehr gut funktioniert», sagte VÖV-Präsident Michel Joye in Zürich vor über 300 GV-Teilnehmenden. Man stehe aber erst ganz am Anfang eines mehrjährigen Prozesses, und dessen Ausgang sei heute noch völlig offen, betonte der VöV-Präsident.


 
Der VÖV sagt zum NAF «Ja, aber…»


Der VÖV unterstützt eine ausreichende und unbefristete Finanzierung des Strassen- und Agglomerationsverkehrs, wie sie mit dem NAF vorgesehen ist. Der stetig wachsende Agglomerationsverkehr ist angewiesen auf eine solide Strasseninfrastruktur, auf der zwei Drittel der ÖV-Passagiere transportiert werden.

Besonders in dicht besiedelten Agglomerationen ist der ÖV die effizienteste Mobilitätsform. Und gerade hier ist der Nachholbedarf gross. Deshalb forderte VÖV-Direktor Ueli Stückelberger in seinem Referat, dass dem Agglomerationsverkehr genügend Mittel zur Verfügung stehen. Der VöV verlangt, dass aus dem NAF pro Jahr mindestens 280 Mio. Franken dem Agglomerationsverkehr zukommen. Dies sei unerlässlich für die mittelfristige Planungssicherheit, so Stückelberger.

Es sei sehr wichtig, dass der Fonds ausreichend und fair finanziert sei. Die Nutzerfinanzierung müsse man auch bei der Strasse durchsetzen, nicht nur bei den ÖV-Billettpreisen, betonte der VÖV-Direktor. Es müsse für die öV-Kundschaft auch Gründe geben, dem NAF zuzustimmen. Dies dürfe man in der momentanen politischen Debatte nicht vergessen, so Stückelberger.

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Mi

09

Sep

2015

Ausschreibung für SOB-Fahrzeuge eröffnet

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) eröffnet das Ausschreibungsverfahren für die Beschaffung neuen Rollmaterials: Sechs Fahrzeuge für den Voralpen-Express und fünf Fahrzeuge für den Regionalverkehr will die SOB bis 2019 beschaffen.

Voralpen-Express unterwegs von St. Gallen nach Luzern in Uznach                Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Seit dem Fahrplanwechsel 2013 betreibt die SOB den aufgefrischten und modernisierten Voralpen-Express (VAE) zwischen St. Gallen und Luzern mit geänderten Kompositionen. Das Erfolgsprodukt VAE soll ab Fahrplanwechsel 2018/19 mit einer neuen Fahrzeuggeneration weitergeführt werden. Seit Bund und Kantone 2014 grünes Licht für die Rollmaterialneubeschaffung gegeben haben, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Erwartungen und Anforderungen an die neue Fahrzeuggeneration wurden zusammengetragen gesichtet und priorisiert.


 

Einbezug der Reisenden


Die Meinungen und Wünsche der VAE-Reisenden holte die SOB in der ersten Jahreshälfte mit einer Online-Umfrage zur Innenausstattung allgemein, zu Verpflegungsmöglichkeiten etc. ein und erstellte das Anforderungsprofil. Zurzeit können die Reisenden ausserdem in zwei VAE-Musterwagen Probe sitzen und Musterstühle bewerten. Auch die Erkenntnisse dieser Umfrage sollen in die Beschaffung der neuen Bestuhlung einfliessen. Mit einer hochwertigen Fahrzeuggeneration sollen die Reisenden die Strecke zwischen St. Gallen und Luzern zurücklegen können, so das Ziel der SOB.


 

Befruchtender Austausch mit BLS


Seit einigen Jahren arbeiten die BLS und die SOB in vielen Bereichen zusammen. Dies ist auch der Fall bei der Entwicklung der Fahrzeugkonzepte, denn beide Unternehmen müssen in den kommenden Jahren neues Rollmaterial beschaffen. Die SOB benötigt ihre neuen Fahrzeuge bis 2019, die BLS hingegen erst bis 2025.

 

SOB und BLS haben in der Folge Synergien genutzt und den Anforderungskatalog für die neuen Fahrzeuge, die innovative Neuerungen zu etlichen Aspekten wie beispielsweise Energieeffizienz, optimierte Fahrwerkslösungen zur nachhaltigen Schonung der Gleise, vernetzte Leit- und Steuerungssysteme oder Instandhaltung aufweisen müssen, gemeinsam erarbeitet.

 

Auch wenn die beiden Beschaffungsprojekte eng aufeinander abgestimmt sind, wählen beide Bahnen nun unterschiedliche Ausschreibungsverfahren. Die SOB entschied sich aus Zeitgründen im Gegensatz zur BLS, die eine Präqualifikation favorisiert, für ein einstufiges Verfahren (sog. offenes Verfahren). Die internationale Ausschreibung für die neue SOB-Flotte ist eröffnet.



Auszüge aus der Ausschreibung:


… im Vergleich zur aktuellen SOB-Fahrzeugflotte innovative Neuerungen aufzuweisen, insbesondere:


  • hochwertiges und markentypisches Interior- und Exterior-Design
  • optimierte Fahrwerkslösungen zur nachhaltigen Minimierung des Rad- und Schienen-Verschleisses,
  • auf absolute Energieeffizienz ausgelegte Antriebs- und Hilfsenergiesysteme,
  • Nutzung der Vernetzung der verschiedenen Leittechnik- und Steuerungssysteme zur Vereinfachung der Bedienung und Instandhaltung der Fahrzeuge,
  • auf die Methoden der „Zustandsorientierten Instandhaltung“ sowie der „modularen Revision“ ausgerichtete Konzeption / Auslegung der verschiedenen Fahrzeug- Komponenten und –Systeme zur gesicherten Erreichung hoher Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit,
  • hohes Entwicklungspotential, Robustheit und Bewährung im Eisenbahnbetrieb.


Die neue Rollmaterialflotte wird aus zwei oder drei verschiedenen Triebfahrzeugtypen bestehen:

  • Fahrzeugtyp 1 (Zug mit einer Länge von ca. 150 m) als Interregio-Zugseinheit sowie Fahrzeugtyp 2 (Zug mit einer Länge von ca. 75 m) als kompatible Verstärkungseinheit bzw. als S-Bahn-Einheit (zusammen sog. Hauptangebot bzw. Haupt-Serie)
  • sowie eventuell ein vom Fahrzeugtyp 1 abgeleiteter, mittellanger Fahrzeugtyp 3 (Zug mit einer Länge von min. 100 m und max. 120 m) für erweiterten Regional-Verkehr (sog. Nebenangebot bzw. Neben-Serie).


Die Passagierbereiche sollen sich gegenüber dem heutigen SOB-Standard abheben:

  • hoher Niederfluranteil mit ausreichendem Platz für einen optimalen Fahrgastwechsel,
  • genügend Platz für Kinderwagen, Velo, Ski, Gepäck etc.
  • bestmöglicher Komfort für den 1.Klasse-Passagier,
  • Entwicklung des Bistro-Bereichs als „Wohlfühloase“.


Die Schweizerische Südostbahn AG erwartet als Hauptangebot (Haupt-Serie) eine Offerte für:

  • 6 Fahrzeuge des Fahrzeugtyps 1 (Länge ca. 150 m) und
  • 5 Fahrzeuge des Fahrzeugtyps 2 (Länge ca. 75 m)


… als Nebenangebot (Neben-Serie) eine Offerte für:

  • 6 Fahrzeuge des Fahrzeugtyps 3 (Länge von min. 100 m und max. 120 m), abgeleitet als «Downsizing» des Fahrzeugtyps 1
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Di

08

Sep

2015

Gotthard-Basistunnel: Der Testbetrieb kann bald beginnen

Die Vorbereitungen zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels laufen auf Hochtouren: Der Einbau der Bahntechnik wurde in den Sommermonaten fortgesetzt, damit die Testphase wie geplant im Oktober beginnen kann. Ende August besichtigte die letzte Journalistengruppe den Tunnel. Bis zur Eröffnung haben nun nur noch Fachleute Zutritt zum längsten Eisenbahntunnel der Welt.

Die SBB Re 460 107-6 weist auf die "Flachbahn durch die Alpen" hin              Foto: Marcel Manhart



Bald werden im Gotthard-Basistunnel die Betriebstests aufgenommen. In der Testphase werden die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Tunnels geprüft. Die für den Bau verantwortliche AlpTransit Gotthard AG (ATG) hat bis zur offiziellen Eröffnung am 1.  Juni 2016 über dreitausend Testfahrten geplant. Die hierfür erforderliche Bewilligung wird demnächst vom Bundesamt für Verkehr (BAV) erteilt.


Mit der Eröffnung am 1. Juni 2016 erfolgt die Übergabe des Tunnels von der ATG an den Bund. Dieser übergibt ihn wiederum der SBB, die den Tunnel betreiben wird. Die SBB führt dann bis zum 11. Dezember 2016, dem Tag des Fahrplanwechsels und der Inbetriebnahme des Tunnels für den Personen- und Güterverkehr, zahlreiche weitere Probefahrten und Tests durch.

In der Zwischenzeit baut die SBB weitere Abschnitte der Bahninfrastruktur auf der Gotthard-Achse so aus, dass eine effiziente Nutzung des Basistunnels möglich ist. Mitte August wurde das Führerstandsignalisierungssystem ETCS Level 2 zwischen Brunnen und Erstfeld in Betrieb genommen. Damit wurde der erste Abschnitt der Achse Basel-Chiasso mit dieser modernsten Technologie ausgerüstet, die erforderlich ist, damit mehr Züge verkehren können.



Eine breite Palette von Anlässen


Der Gotthard-Basistunnel ist eine technische Meisterleistung von lokaler, nationaler und internationaler Bedeutung. Im Vorfeld der Eröffnung finden deshalb verschiedene Anlässe und Aktionen statt, um in der Schweiz und im Ausland gebührend auf die anstehende Eröffnung des Jahrhundertbauwerks hinzuweisen. Dazu gehören auch Medienkonferenzen, das Aufschalten einer Webseite, Werbung mit TV-Spots und Plakaten und auch «Railshows» in den grossen Bahnhöfen ab Mitte Oktober. All diese Anlässe werden von der SBB, der ATG und dem BAV gemeinsam oder auch einzeln organisiert.


Am 10. und 11. September 2015 werden Sportler, Privatpersonen und Vertreter von SBB, ATG und BAV das Bergmassiv zwischen den Kantonen Uri und Tessin mit einer Wanderung oder im Rahmen eines Staffellaufs überwinden. Ihr Ziel besteht darin, der Strecke des Gotthard-Basistunnels möglichst direkt über den Berg  zu folgen. Ein gemeinsamer Anlass in Sedrun rundet den Event ab.



Alle Aspekte bedenken


Damit die Feierlichkeiten im Juni 2016 reibungslos und erfolgreich ablaufen, ist viel Vorarbeit nötig. Noch diesen Herbst erhalten die offiziellen Gäste ihre Einladungen. Für die Sicherheit der ausländischen Staatsgäste und der übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der offiziellen Eröffnung, am Volksfest und am Fest für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen dem 1. und 5. Juni 2016 sorgen die Armee und die Kantone. Das Militär hilft auch beim Aufbau und Abbau vor und nach den Feierlichkeiten. Weiter werden derzeit die Formalitäten für den im Januar 2016 startenden Wettbewerb definiert, bei dem tausend Plätze für die erste Fahrt in den beiden Eröffnungszügen von Norden und Süden an die Bevölkerung vergeben werden. Dabei soll jede der 500 ausgelosten Personen zwei Tickets erhalten.


Die Organisation des Projekts Gottardo 2016 wurde kürzlich  angepasst. Das Gesamtprojekt ist neu in drei Teilprojekte mit einer jeweils eigenen Organisation und einem eigenem Budget gegliedert. Demnach ist das BAV nun ausschliesslich für den offiziellen Anlass des Bundes am 1. Juni 2016 verantwortlich. Dafür stehen wie bereits früher kommuniziert acht Millionen Franken aus dem bestehenden NEAT-Kredit zur Verfügung. Die SBB verantwortet den Publikumsanlass vom 5. und 6. Juni 2016 sowie die Kommunikationskampagne im Vorfeld und bis zur Inbetriebnahme im Dezember 2016. Die ATG organisiert den Anlass für die Projektbeteiligten.

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Mo

07

Sep

2015

Auf ins Bündnerland: SBB-Sparbillette und RhB-Freizeit-Bons kombinieren

Wer mit der Bahn reist, hat mehr von Graubünden! Dank der Zusammenarbeit der Rhätischen Bahn (RhB) mit den SBB profitieren Bahnreisende diesen Herbst gleich mehrfach: Bis zum 30. Oktober 2015 ist für die Anreise ab Zürich, Wil, St. Gallen oder Rorschach eine limitierte Anzahl Sparbillette mit bis zu 75 % Reduktion auf den Vollpreis erhältlich. Kombiniert mit Vergünstigungen der RhB-Freizeit-Bons, werden Herbstausflüge in und nach Graubünden noch attraktiver.

Attraktive Herbstausflüge in Graubünden                                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

Ob Wellness, Kulinarik, Kultur oder Aktiv- und Familienerlebnisse: Mit den RhB-Freizeit-Bons kommen Bahnreisende in den Genuss von zahlreichen, vorteilhaften Reduktionen oder Zusatzleistungen. Kunst- und Kulturliebhaber erhalten in Chur, St. Moritz und Poschiavo Vergünstigungen auf Museumsbesuche oder Stadtführungen. Im Davoser Wellness-Erlebnisbad Eau-là-là oder im neuen Hallen- und Wellnessbad OVAVERVA in St. Moritz warten Badespass, Entspannung und Erholung. Und im Valposchiavo sowie im angrenzenden Städtchen Tirano geniessen Feinschmecker Bündner oder Italienische Spezialitäten mit einem edlen Tropfen Veltliner.

 

Das Prinzip der Freizeit-Bons ist einfach: Wer im Besitz eines tagesaktuellen Fahrausweises des öffentlichen Verkehrs mit Einbezug einer RhB-Strecke (auch gültig mit GA und BÜGA) sowie eines ausgedruckten oder via Smartphone ersichtlichen Freizeit-Bons ist, profitiert von Reduktionen oder Zusatzleistungen der beteiligten Partner. Jeder Freizeit-Bon ist für eine Person gültig und nicht mit anderen Vergünstigungen der Partner kumulierbar. Die Gültigkeit der Angebote ist auf den entsprechenden Bons ersichtlich.

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So

06

Sep

2015

Weltpremiere: Neuer Grossraum-Bus auf Hamburgs Strassen

Im vergangenen Juni noch der Hingucker auf dem 61. UITP-Weltkongress in Mailand feiert er am 31. August 2015 Weltpremiere auf Hamburgs Strassen. Das neueste Modell von Mercedes-Benz, der 21 Meter lange Großraumbus CapaCity L, geht erstmals in den Fahrgastbetrieb und wird für ein Jahr auf Herz und Nieren getestet. Das neue Fahrzeug bietet bis rund 125 Fahrgästen Platz. Eingesetzt wird das Fahrzeug zunächst auf der MetroBus-Linie M5 und auf der „Airbus-Linie“ E86, auf denen derzeit überwiegend Doppelgelenkbusse zum Einsatz kommen.

 CapaCity L für mehr Platz                                                                   Foto:  Hamburger Hochbahn AG

 


Am 31. August 2015 sind zwei neue Grossraum-Busse vom Typ CapaCity L erstmals in den Fahrgastbetrieb gegangen. Auf dem Foto sind Kollegen der HOCHBAHN und von Mercedes-Benz bei der Übernahme der Fahrzeuge in Mannheim, zu sehen.

 

•  Erprobung:  Weltneuheit wird im Hamburger Fahrgastbetrieb getestet

•  Erwartung:  Mehr Fahrgastplätze auf hochfrequentierten MetroBus-Linien

•  Erleichtert:  Fünf Türen für leichteren Ein- und Ausstieg

 

Bewährt sich das Fahrzeug im Fahrgastbetrieb, könnte der CapaCity L eine zusätzliche Alternative zu den Standard-Gelenkbussen (18 Meter, 105 Fahrgastplätze) und den Doppelgelenkbussen (25 Meter, 140 Fahrgastplätze) auf hochfrequentierten MetroBus-Linien sein.


Der Bus mit einem schadstoffarmen Euro-6-Antrieb verfügt über fünf Doppeltüren, die den Fahrgastfluss unterstützen, indem sie das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste erleichtern. Während die erste Tür vom Busfahrer bedient wird, verfügen die Türen zwei bis fünf über eine Schließautomatik. Außerdem hat der Bus eine so genannte „Stadionschaltung“, mit der sich alle fünf Türen gleichzeitig öffnen lassen und einen optimalen „Fahrgastfluss“ ermöglichen. Das Fahrzeug verfügt über mehrere Sondernutzungsflächen, die bedarfsweise von stehenden Fahrgästen, Rollstuhlfahrern oder Fahrgästen mit Kinderwagen genutzt werden können.

 

 

Hamburger Hochbahn AG

 

Die 1911 gegründete Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) befördert mit ihrem eigenen Fahrzeugpark aus mehr als 210 U-Bahnen und 720 Bussen über 1,2 Millionen Fahrgäste täglich. Dabei bedient die HOCHBAHN als einer von 34 Partnern im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) über 1.400 Haltestellen und ist das größte Verkehrsunternehmen im HVV-Einsatzgebiet. 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bei der HOCHBAHN rund um die Uhr für einen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr und bequeme, zukunftsorientierte Mobilität in Hamburg.

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Sa

05

Sep

2015

SBB erneuert Fahrbahn im Bahnhof Zürich Stadelhofen

Im Bahnhof Zürich Stadelhofen erneuert die SBB im September und Oktober 2015 insgesamt 673 Meter Gleise. Wegen der Arbeiten sind die Gleise 1 und 2 in 25 Nächten unter der Woche gesperrt. In den betroffenen Nächten fällt die letzte Verbindung der S16 zwischen Zürich Tiefenbrunnen und Zürich HB aus. Die Reisenden steigen auf das Extratram der VBZ um.

Siemens DTZ auf Gleis 1 bzw. Gleis 2 in Zürich Stadelhofen                             Foto: Marcel Manhart


 

Zwischen dem 6. September und dem 28. Oktober 2015 erneuert die SBB die Fahrbahn der Gleise 1 und 2 auf einer Länge von 673 Metern sowie eine Weiche im Bahnhof Zürich Stadelhofen. Verbaut werden über 1300 Meter Schienen und rund 2000 Tonnen Schotter. Die Kosten betragen rund zwei Millionen Franken. Grund für die Erneuerungsarbeiten ist die stetige Abnutzung der Gleise im Bahnhof durch die intensive Nutzung. Der Bahnhof Stadelhofen ist mit rund 80 000 Ein-, Aus- und Umsteigern pro Tag der siebtgrösste der Schweiz.

 

Die Arbeiten erfolgen in 25 Nächten jeweils zwischen 0.35 und 5.00 Uhr. Deswegen fällt in den betroffenen Nächten die letzte Verbindung der S16 zwischen Zürich Tiefenbrunnen und Zürich HB aus. Die Reisenden steigen auf das Extratram der VBZ um. Das Nachtnetz ist nicht betroffen, da nur in Nächten von Sonntag auf Montag bis Donnerstag auf Freitag gearbeitet wird. Der Güterverkehr ist ebenfalls nicht betroffen. Allerdings muss die SBB gewisse Leerfahrten umleiten.

 

Der Online-Fahrplan ist mit einem entsprechenden Hinweis versehen.

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Fr

04

Sep

2015

Hamburg: Neuer Busbetriebshof für umweltfreundliche Busse

Nördlich der City Nord und südwestlich des Hamburger Flughafens plant die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) einen neuen Busbetriebshof. Der Baubeginn soll 2016 erfolgen. Anfang 2019 sollen rund 320 Busse auf dem Busbetriebshof Gleisdreieck abgestellt, gewartet, gewaschen und auf ihren täglichen Einsatz vorbereitet werden. Der Busbetriebshof wird im so genannten „Gleisdreieck“ zwischen Güterumgehungsbahn, S-Bahn und dem westlichen Ast der U1 liegen.

Visualisierung: Hamburger Hochbahn AG

 

• Steigende Fahrgastzahlen machen Kapazitätsausbau erforderlich

• Standort für umweltschonende Antriebstechnologien im Gleisdreieck

• Betriebshof in Barmbek wird für Wohnungsbau frei gemacht

 

 

Mit dem neuen Busbetriebshof Gleisdreieck erweitert die HOCHBAHN ihre Buskapazitäten. Aufgrund steigender Fahrgastzahlen wird die Anzahl der Busse in den kommenden Jahren um rund 15 Prozent auf eine Gesamtzahl von dann rund 1 200 ansteigen. Gleichzeitig schafft die HOCHBAHN damit auch die infrastrukturellen Voraussetzungen für die politische Vorgabe, ab dem Jahr 2020 ausschließlich emissionsfreie Busse mit innovativen Antriebstechnologien zu kaufen. In der Planung für den Betriebshof sind sowohl Ladekapazitäten für Batteriebusse wie auch der Betrieb von Brennstoffzellenbussen (Herstellung und Lagerung von Wasserstoff und spezielle Tankanlagen) berücksichtigt.


Die Lage des Busbetriebshofs Gleisdreieck erfüllt alle wesentlichen Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb. Er liegt verkehrszentral in der Nähe der stark frequentierten Metrobuslinien 6, 7, 20, 23, 25, 26 und der Innovationslinie 109 sowie weiterer wichtiger Stadtbuslinien. Das verkürzt die Einsetzzeiten der Busse auf dem Weg zu den Fahrgästen, begrenzt die Betriebskosten und vermeidet unnötige Schadstoffemissionen.


Trotz der verkehrszentralen Lage hat der Busbetriebshof auch hinsichtlich des Lärmschutzes wichtige Vorteile: Die einzige Wohnbebauung in der Nähe liegt durch die S-Bahn getrennt östlich des Busbetriebshofs. Auch die Zu- und Abfahrt der Busse erfolgt weit entfernt von Wohnbebauung über die Hebebrandtstraße. Gleichwohl wird der Busbetriebshof von einer sechs Meter hohen Schallschutzwand mit einem Grüngürtel umgeben sein. Alle Busse werden unter Carport-Dächern abgestellt. Die Dächer der Gebäude und Carports werden sämtlich begrünt.

Bei ihren Planungen greift die HOCHBAHN auch auf den Austausch mit Anwohnerinnen und Anwohnern zurück. Eine erste Veranstaltung war im Januar 2014. Ende September wird die HOCHBAHN die Anwohnerinnen und Anwohner über die Planungsergebnisse und das weitere Vorgehen informieren.


Das für den Busbetriebshof benötigte Areal umfasst rund 4,5 Hektar. In den frühen siebziger Jahren wurde die damalige Kleingartenanlage aufgegeben und für ÖPNV-Zwecke umgewidmet. Mehrfach war die Areal, das sich seit Jahren als verwilderte Brachfläche im Eigentum der HOCHBAHN befindet, im Gespräch als ÖPNV-Fläche – zuletzt als Werkstattstandort für die unter dem Vorgängersenat geplante Stadtbahn. Das Gesamtareal umfasst weitere Flächen, die bei der U-Bahn-Netzerweiterung für den Betrieb der U5 genutzt werden könnten.


Einen weiteren positiven Aspekt hat der Neubau: Der sanierungsbedürfte Busbetriebshof Mesterkamp in Barmbek-Süd kann aufgegeben werden. Die Busse, die derzeit hier gewartet und abgestellt werden, werden in den neuen Busbetriebshof integriert. Das spart nicht nur die aufwändige Sanierung, sondern schafft auch Platz für den dringend benötigten Wohnungsbau in einer attraktiven städtischen Lage.


Die 1911 gegründete Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) befördert mit ihrem eigenen Fahrzeugpark aus mehr als 210 U-Bahnen und 720 Bussen über 1,2 Millionen Fahrgäste täglich. Dabei bedient die HOCHBAHN als einer von 34 Partnern im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) über 1.400 Haltestellen und ist das größte Verkehrsunternehmen im HVV-Einsatzgebiet. 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bei der HOCHBAHN rund um die Uhr für einen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr und bequeme, zukunftsorientierte Mobilität in Hamburg.

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Do

03

Sep

2015

Bahninfrastruktur: Bund und SBB einigen sich auf Leistungsvereinbarung für 7,6 Milliarden

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) und die SBB haben sich auf einen Zahlungsrahmen von 7,632 Milliarden Franken für die Leistungs-Vereinbarung 2017 bis 2020 geeinigt. Dies sind 15 Prozent mehr als in der Leistungs-Vereinbarung 2013 bis 2016. Der höhere Zahlungsrahmen basiert auf der Notwendigkeit, mehr präventiven Unterhalt zu machen und auf dem Verkehrs- und Anlagenwachstum. Die SBB kann beim BAV bei nachgewiesenem Bedarf Zusatzmittel beantragen, um die Pünktlichkeit zu gewährleisten und auf Unvorhergesehenes reagieren zu können.

Erste Hilfe für die Bahninfrastruktur...                                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Für die Leistungsvereinbarung (LV) 2017 bis 2020 resultiert gemäss Einigung von BAV und SBB ein Zahlungsrahmen von insgesamt 7,632 Milliarden Franken. Der finanzielle Rahmen für Betrieb, Erhalt und Erneuerung der Bahninfrastruktur in den Jahren 2017 bis 2020 beträgt 7,361 Milliarden Franken. Hinzu kommen 271 Millionen Franken für zusätzliche Projekte wie die Ausbauten der Bahnhöfe in Altdorf, Givisiez und Weinfelden. Zudem kann veränderten rechtlichen Grundlagen Rechnung getragen werden. Diese betreffen die Finanzierung von Fahrzeugen der Bahninfrastruktur, von Bahnstromanlagen und Knotenbahnhöfen oder die Verbilligung von Trassen.

 

Mit dem vereinbarten Zahlungsrahmen stehen der SBB 15 Prozent mehr Mittel zur Verfügung als in der LV 2013 bis 2016. Der gestiegene Mittelbedarf basiert auf der Notwendigkeit, mehr präventiven Unterhalt zu machen, sowie auf der steigenden Netzauslastung. Die Bruttotonnenkilometer nehmen gegenüber der laufenden LV-Periode um 9 Prozent zu, die Trassenkilometer um 4 Prozent. Hinzu kommen neue Infrastrukturanlagen wie die Basistunnel der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) und die 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn. Die Zahl der Anlagen im Tunnelbau steigt um 54 Prozent. Eine externe Expertise hat den finanziellen Mehrbedarf bestätigt.

 

Angesichts des stark gestiegenen Bedarfs ist der vereinbarte Finanzrahmen aus Sicht der SBB trotz mehr Mitteln eng. Zur Sicherstellung der Pünktlichkeit und um insbesondere im Bereich Fahrbahn auf Unvorhergesehenes reagieren zu können, kann die SBB in der LV-Periode 2017 bis 2020 beim BAV bei nachgewiesenem Bedarf zusätzliche Mittel beantragen. Die SBB schätzt das Risiko für den Zusatzbedarf auf 200 Millionen Franken ein. Sie wird die Effizienz im Unterhalt weiter steigern, etwa indem Unterhaltsarbeiten möglichst gebündelt und in längeren Bauintervallen ausgeführt werden; für die Kunden werden Ersatzangebote zur Verfügung gestellt, und sie werden frühzeitig über diese informiert.

 

Abgestimmt auf den vereinbarten Zahlungsrahmen wird die SBB bis Ende Oktober die definitive Offerte für die Leistungsvereinbarung 2017-2020 erarbeiten. Den Zahlungsrahmen für diese Leistungsvereinbarung wird der Bundesrat nach einer Anhörung dem Parlament unterbreiten. Nebst den Zahlungen an die SBB sind darin auch diejenigen an die Privatbahnen enthalten.

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Di

01

Sep

2015

Der Vortrieb am RhB Albulatunnel beginnt

Beim Nordportal des Albulatunnels der Rhätischen Bahn (RhB) in Preda erfolgte am Montag, 31. August 2015 der Anschlag zum Neubau Albulatunnel. Somit kann nach 14 Monaten intensiver Vorarbeiten mit dem eigentlichen Tunnelbau begonnen werden. Für die RhB und die ausführenden Unternehmungen wurde damit ein wichtiger Meilenstein erreicht. Im Beisein von RhB-Verwaltungsratspräsident Stefan Engler, Medienschaffenden sowie Vertretern und Arbeitern der mit dem Neubau beauftragten Unternehmungen wurde mit einer kleinen Feier der Tunnelanschlag vollzogen.

Blick aus dem Albulatunnel auf den Bahnhof Preda                                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Mit der Anschlagfeier wird jener Moment gefeiert, in welchem mit dem eigentlichen Tunnelbau begonnen wird und die sogenannten Vortriebsarbeiten gestartet werden. Mit einer Messe, geführt durch Pfarrer Kurt Benedikt Susak, wurde eine Statue der Schutzpatronin der Bergleute, der Heiligen Barbara, gesegnet und eingesetzt. Hans Köhler, Abteilungsleiter Tunnelbau der federführenden Unternehmung Porr Suisse, und RhB-Verwaltungsratspräsident Stefan Engler richteten ihre Grussbotschaften an die anwesenden Tunnelbauer.

 

 

Projekt befindet sich im Zeitplan

 

Seit dem Spatenstich Ende Juni 2014 wurden umfangreiche Vorbereitungsarbeiten getätigt. Die Erschliessung der Baustelle erfolgt zu einem Grossteil per Bahn. Dafür wurden am Nord- und Südportal in Preda und Spinas Baubahnhöfe mit Gleisanschluss eingerichtet. Das beim Vortrieb im Tunnel anfallende Ausbruchmaterial dient als Rohstoff für die Beton- und Schotterproduktion und wird ab dem kommenden Jahr in Preda aufbereitet. Dazu wurden eine Betonmischanlage, Werkplätze sowie Einrichtungen zur Kiesaufbereitung erstellt. Für Gesteinsmaterial ungenügender Qualität zur direkten Wiederverwendung wurde im Gebiet «Las Piazzettas» bei Preda eine geeignete Geländekammer zur Ablagerung von bis zu 250 000 m³ Ausbruchmaterial vorbereitet. Im bestehenden Tunnel standen die Ertüchtigung und Sicherung der maroden Naturstein-Tunnelverkleidung sowie die Erweiterung der Kaverne bei Tunnelmeter 1 300, zur Vorbereitung für die Durchörterung der geologischen Störzone «Rauwacke», im Zentrum.

 

 

Informationen zum Neubau Albulatunnel vor Ort in Preda

 

Beim Nordportal des Albulatunnels in Preda dokumentiert die Infoarena bis zur Fertigstellung des neuen Albulatunnels im Jahr 2021 das Grossprojekt und gibt Besucherinnen und Besuchern Einblick in die Welt des Tunnelbaus. Dabei werden auch Themen wie das Bauen im UNESCO-Welterbe-Perimeter und Massnahmen zum Schutz von Flora und Fauna aufgezeigt. Die Infoarena ist bis Ende Oktober täglich geöffnet. Nebst dem freien, individuellen Besuch der Infoarena, bieten bis Ende September Baustellenführungen Gelegenheit, spezifischere Informationen zu erhalten.

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