Aktuelles in Kürze

Unterbruch: Varzo - Preglia (Do, 24 Mai 2018)
24.05.2018 00:00 - 22:00 Zwischen Varzo und Preglia auf der Linie Brig - Domodossola (I) ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Es verkehrt ein Bahnersatzbus Varzo - Preglia - Domodossola (I). Die internationalen Züge EC Genève - Milano Centrale fallen zwischen Brig und Domodossola (I) aus. Die internationalen Züge EC Basel SBB - Milano Centrale fallen zwischen Brig und Domodossola (I) aus. Die Fernverkehrszüge IR Brig - Domodossola (I) fallen zwischen Varzo und Domodossola (I) aus. Die Züge RE Bern - Spiez - Domodossola (I) fallen zwischen Varzo und Domodossola (I) aus. Reisende von Basel SBB / Bern / Olten nach Milano Centrale reisen via Zürich HB. Grund: Hindernis auf Gleis Dauer des Unterbruchs bis mindestens 20:00.
>> mehr lesen

Einschränkung: Frankreich (Do, 24 Mai 2018)
22.05.2018 19:00 - 25.05.2018 08:00 Der Bahnverkehr in Frankreich ist nur eingeschränkt möglich. Sie müssen mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Nähere Informationen über die genauen Auswirkungen liegen zur Zeit nicht vor. Grund: Streik in Frankreich Dauer von 22.05.2018 19:00 bis 25.05.2018 08:00. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.sncf.com / www.infolignes.com / www.ter-sncf.com / www.tgv-lyria.com. Grève SNCF 24.05.2018 Grève SNCF 25.05.2018
>> mehr lesen

Unterbruch: Estavayer-le-Lac - Payerne (Do, 24 Mai 2018)
24.05.2018 00:00 - 20:30 Zwischen Estavayer-le-Lac und Payerne auf der Linie Yverdon-les-Bains - Payerne ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Die S-Bahnzüge Yverdon-les-Bains - Fribourg/Freiburg fallen zwischen Estavayer-le-Lac und Payerne aus. Es verkehrt ein Bahnersatzbus Estavayer-le-Lac - Payerne. Die Haltestelle Cugy FR wird nicht bedient. Reisende von Yverdon-les-Bains nach Fribourg/Freiburg reisen via Neuchâtel. Grund: Bauarbeiten ausserordentlich Dauer bis 20:00.
>> mehr lesen

Breuer Rangiertraktor „Aluminium Rheinfelden“ in H0 (Do, 24 Mai 2018)
Rivarossi hat als neue H0-Variante den Breuer Rangiertraktor der "Aluminium Rheinfelden" in Epoche IV realisiert.
>> mehr lesen

Les CFF remercient les 480’000 titulaires de l’AG (Do, 24 Mai 2018)
Les CFF ont envoyé aux 480'000 titulaires de l’AG un carnet de bons d’une valeur de 120 francs. Les bons peuvent être utilisés pour le transport de bagages, pour un voyage à destination d’un pays voisin, pour la restauration ferroviaire et pour un surclassement.
>> mehr lesen

Le FFS fanno un regalo a tutti i 480’000 clienti AG (Do, 24 Mai 2018)
In questi giorni le FFS spediscono un set di buoni del valore di 120 franchi a tutti i 480'000 clienti AG. I buoni possono essere riscossi per diversi servizi legati ai bagagli, al traffico viaggiatori internazionale, alla gastronomia ferroviaria o al cambio di classe.
>> mehr lesen

SBB beschenkt alle 480’000 GA-Kunden (Do, 24 Mai 2018)
Alle 480'000 GA-Kunden erhalten in diesen Tagen von der SBB ein Gutscheinheft im Wert von 120 Franken. Diese können für Gepäckdienstleistungen, für den internationalen Personenverkehr, die Bahngastronomie oder für Klassenwechsel eingelöst werden.
>> mehr lesen

HG 4/4 Mai 2018 (Do, 24 Mai 2018)
Kurz vor der Fertigstellung die Lok HG 4/4, in den Werkstätten in Uzwil gedreht am 11. Mai 2018.
>> mehr lesen

Grösster Auftrag in Grossbritannien für Stadler: Vertrag für 58 FLIRT mit Abellio East Anglia und Rock Rail unterzeichnet (Do, 24 Mai 2018)
Stadler hat seinen bisher grössten Auftrag in Grossbritannien gewonnen. Der Auftrag sieht die Lieferung von insgesamt 58 FLIRT für Abellio East Anglia Ltd im Wert von über GBP 600 Mio. vor. Das Projekt wird von Rock Rail finanziert, die Finanzierungsvereinbarung wurde am 4. Oktober 2016 abgeschlossen. Der Zuschlag ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von Stadler, denn dies ist der erste Auftrag, den das Unternehmen für den britischen Fernverkehrsmarkt erhalten hat.
>> mehr lesen

Erste Vectron-Lokomotive von SBB Cargo International ausgeliefert und getauft (Do, 24 Mai 2018)
Am 14. Dezember 2017 wurde die Flottenerweiterung von SBB Cargo International mit der ersten von insgesamt 18 Vectron-Lokomotiven gefeiert. Der Stadtpräsident von Olten, Martin Wey und der CEO von SBB Cargo International, Michail Stahlhut, tauften diese erste Lok auf den Namen "Olten". Die weiteren 17 Loks werden bis im Mai 2018 geliefert.
>> mehr lesen

Point de situation sur les travaux de la gare de Montbovon: Le nouvel aiguillage de la gare a été posé (Do, 24 Mai 2018)
Les travaux se poursuivent à la gare de Montbovon. Les Transports publics fribourgeois (TPF) ont procédé jeudi 17 mai 2018 à la pose d'un 5e aiguillage. Ce dernier sera situé devant la gare de Montbovon. Pour rappel, le tronçon ferroviaire entre Grandvillard et Château-d'Oex est totalement interrompu depuis le lundi 19 mars 2018 jusqu'au vendredi 1er juin 2018 afin de moderniser la gare et répondre aux exigences de la loi sur l'égalité pour les handicapés (LHand).
>> mehr lesen

Bernmobil – Tramverein – Dampftram: Aus drei mach eins (Do, 24 Mai 2018)
Seit Anfang 2018 werden die historischen Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs aus der Region Bern durch die Stiftung Bernmobil historique gepflegt.
>> mehr lesen

Zunahme von Graffiti: Welle von Spray-Attacken gegen die SBB (Do, 24 Mai 2018)
20 Minuten: Immer häufiger werden SBB-Züge vollgesprayt. Die Bahn setzt auf Videoüberwachung und Anzeigen. Die Sprayer haben aber auch Sympathisanten.
>> mehr lesen

Wien Hauptbahnhof: Vollinbetriebnahme nach sechs Jahren Bauzeit

Die finalen Handgriffe werden getätigt, die letzten Schrauben gedreht: Der Wiener Hauptbahnhof befindet sich auf der Zielgerade zur Vollinbetriebnahme. Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 dürfen sich Kunden über kürzere Fahrzeiten, mehr Verbindungen, bequemes Umsteigen am gleichen Bahnsteig in ansprechender Architektur des Wiener Hauptbahnhofes inklusive BahnhofsCity freuen. Die ÖBB haben rund 1 Mrd. Euro in den Wiener Hauptbahnhof investiert, er ist pünktlich und ohne Kostenüberschreitung fertig gebaut worden.

Judith Engel, Franz Bauer und Alois Stöger beim letzten Handgriff            Foto: ÖBB / Scheiblecker

 

 

Alois Stöger, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie: „Der Wiener Hauptbahnhof hat sich bereits in seinem ersten Jahr zu einer der wichtigsten Mobilitätsdrehscheiben Österreichs entwickelt, obwohl er noch nicht ganz fertig war. Die letzten Handgriffe passieren jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt. Durch den kommenden Fahrplanwechsel und dem Übergang zum Taktfahrplan laufen hier in Zukunft noch mehr Züge im Regional- und Fernverkehr zusammen und machen den Hauptbahnhof zu dem Knotenpunkt der er sein soll. Damit schaffen wir die besten Verbindungen für die Menschen und stellen sicher, dass Österreich weiterhin Bahnland Nummer 1 in der EU bleibt.“

 

Franz Bauer, Vorstandsdirektor ÖBB-Infrastruktur AG: „Mit der Vollinbetriebnahme drehen wir den Schlüssel im Schloss, völlig neue Mobilität entsteht. Der Wiener Hauptbahnhof ist ein regionaler, nationaler und internationaler Verkehrsknoten, er weckt das volle Potential der bisherigen Ausbaumaßnahmen entlang der Weststrecke. Bahnfahrer kommen nun schneller ans Ziel, sparen noch mehr Zeit und sind besonders umweltfreundlich unterwegs“.

 

Judith Engel, Projektleiterin Hauptbahnhof ÖBB-Infrastruktur AG:  Wir haben den Bahnhof im vorgesehenen Zeitrahmen und ohne Kostenüberschreitung gebaut. Heute beenden wir symbolisch die Umsetzung eines Projektes, das aus Kundensicht mit dem Abriss des alten Südbahnhofs im Dezember 2009 begonnen hat.“

 

 

Rückblick und Ausblick: Hauptbahnhof Wien

 

Bereits im Oktober 2014 öffnete die BahnhofCity am Wiener Hauptbahnhof, zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 wurden zusätzlich zur Teilinbetriebnahme für den Nah- und Regionalverkehr auch die ersten Fernverkehrszüge am Wiener Hauptbahnhof geführt. Jetzt, ein Jahr später, am 13. Dezember 2015, werden die ÖBB ihren gesamten Fernverkehr von und nach Wien über das neue Bahnhofsystem Wien Meidling/Wien Hauptbahnhof führen. Alle Züge werden in Wien Meidling und Wien Hauptbahnhof halten. Die Bahn rückt ins Zentrum der Stadt Bahnfahrer werden auf vielen Strecken schneller am Ziel sein als Autofahrer. Mit dem Wiener Hauptbahnhof sparen Kunden Fahrzeit ein, er verkürzt die Wege der Menschen in der Ostregion pro Jahr um 3,05 Millionen Fahrgaststunden.

 

Mit Dezember 2015 werden die Gleisanlagen an der Ostseite des Hauptbahnhofs plangemäß fertig gebaut, ab diesem Zeitpunkt wird der Bahnhof seine volle Funktion als nationale und internationale Verkehrsdrehscheibe aufnehmen.

 

Derzeit ist die Gleisanlage östlich der Bahnsteige des Hauptbahnhofes provisorisch mit den Streckengleisen den weiterführenden Gleisen der Ostbahn verbunden. Der letzte Abschnitt des Projekts Wien Hauptbahnhof (der Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Gudrunstraße) nimmt mit Fahrplanwechsel den Betrieb auf und schließt an die bestehenden Gleise in etwa auf Höhe der Gudrunstraße an. Die endgültige Anbindung und damit die Herstellung der vollen Kapazitäten erfolgt in den letzten Tagen vor der Vollinbetriebnahme, um die Beeinträchtigungen im Bahnverkehr zu kurz wie möglich zu halten. Es wird der Gleisbereich entlang der Arsenalstraße mit den weiterführenden Streckengleisen verbunden. Dafür werden zunächst die derzeit noch befahrenen provisorischen Weichen- und Gleisverbindungen entfernt und für die einzelnen Gleise der Lückenschluss mit den weiterführenden Streckengleisen hergestellt. Die Anlagen der Oberleitung und Sicherungstechnik werden ebenfalls Gleis für Gleis fertiggestellt. Der Bahnverkehr muss während der Bauzeit aufrechterhalten werden, es kann daher nur ein Gleis nach dem anderen bearbeitet werden.

 

Die Arbeiten erfolgen in Tag- und Nachschichten, um die Gesamt-Bauzeit möglichst kurz zu halten. Mit Fahrplanwechsel nimmt auch ein ca 1,5km langer Tunnelabschnitt entlang der Arsenalstraße den Betrieb auf. Er ermöglicht – analog zum Überwerfungsbauwerk zwischen Bahnhof Meidling und Bahnhof Wien Hauptbahnhof) den Richtungsbetrieb am Hauptbahnhof. Damit kann ein kurzes Umsteigen direkt am Bahnsteig angeboten werden, da 2 Züge aus einer Richtung auf einem Bahnsteig zeitgleich einfahren können.

 

 

Dezember 2015: Gesamter ÖBB Fernverkehr am Wiener Hauptbahnhof

 

Die ÖBB werden ihren gesamten Fernverkehr ab/bis Wien über das Bahnhofsystem Wien Hauptbahnhof / Wien Meidling führen.Die beiden Bahnhöfe arbeiten betrieblich als zusammenhängende, Einheit, die Züge halten an beiden Stationen. Durch die gute Anbindung an den öffentlichen Schnellverkehr sind alle Haltestellen der U-Bahn und Schnellbahn in Wien in weniger als 30 Minuten erreichbar. Durch dieses neue Fahrplankonzept mit vielen neuen Verbindungen werden die Menschen in der Ostregion durchschnittlich um 3,05 Millionen Stunden kürzer unterwegs sein. [1]

 

Mit diesem Schritt überwinden die ÖBB ein Erbe der Monarchie: Die drei Kopfbahnhöfe in Wien, haben einen zeitgemäßen, modernen Bahnbetrieb im Herzen Europas erschwert.Wien Hauptbahnhof ist als moderner Durchgangsbahnhof konzipiert, der die Verkehrswege nach Norden, Süden, Osten und Westen bündelt und eine leistungsstarke Drehscheibe mit großem Kundennutzen und Benützungskomfort darstellt. Die große Stärke des Bahnhofs entsteht gerade durch die Verbindungen, die neu geschaffen werden und durch die Vernetzung Fernverkehrszug zu Fernverkehrszug, und auch von Nahverkehrszügen als Zubringer zum Fernverkehrszug. Natürlich werden auch weiterhin Züge am Wiener Hauptbahnhof beginnen oder auch enden.

 

Der Wiener Hauptbahnhof wird ab der Vollinbetriebnahme im Dezember 2015 zusätzlich die Funktion als Taktknoten übernehmen. Fernverkehrszüge werden dann zur vollen und halben Stunde mit Anschlüssen zwischen den Achsen West-Ost und Nord-Süd sowie zum/vom Flughafen Wien fahren. Für die Fahrgäste bedeutet das bessere Verbindungen, kürzere Umsteigezeiten und damit mehr Reisekomfort und Lebensqualität.

 

 

Mehr Effizienz im Bahnbetrieb

 

Auch für die ÖBB selbst hat der Wiener Hauptbahnhof positive Effekte. Die bisherigen drei Kopfbahnhöfe Wien Westbahnhof, Wien Südbahnhof und Wien Südbahnhof (Ost) haben das Mobilitätsbedürfnis der Menschen nur teilweise abgedeckt. Das Verkehrsmittel Bahn konnte viele Wege nicht kundengerecht – oder nur mit überlangen Fahrzeiten - anbieten. Durch die räumliche Trennung mussten im Raum Wien drei vollwertige Produktions- und Technikstandorte betrieben werden – in Zukunft werden diese Arbeiten von den Technischen Services der ÖBB am Matzleinsdorfer Platz erledigt. Größere Arbeiten werden nach wie vor im Werk in Wien –Simmering erledigt, das vom Hauptbahnhof aus sehr schnell erreichbar ist. Lange Überstellfahrten für den Fernverkehr wie etwa von Wien Westbahnhof durch das gesamte Stadtgebiet entfallen in Zukunft. Wien Hauptbahnhof ist der leistungsfähigste Bahnhof Österreichs: Aufgrund seiner Konzeption als Durchgangsbahnhof werden auf weniger Gleisen als am ehemaligen Südbahnhof viel mehr Züge fahren und deutlich mehr Menschen unterwegs sein.

 

 

Stadtentwicklungsgebiet Wien Hauptbahnhof

 

Vom Produktivitätszuwachs, der mit der Gesamtanlage Wien Hauptbahnhof erzielt wird, profitiert die gesamte Stadt: Statt früher 109 Hektar zu belegen, benötigt die neue Bahnverkehrsfläche nur noch rund 50 Hektar, also weniger als 50 Prozent der ursprünglichen Fläche. Die anderen 59 Hektar kommen der Stadt und den Menschen, die in ihr wohnen zugute. Auf dem Areal werden 550.000m² Bürofläche, 20.000 Arbeitsplätze, 5.000 Wohneinheiten für rund 13.000 Menschen errichtet. Dazu gibt es auch den Bildungscampus Sonnwendviertel, die ersten Mieter sind bereits in Wohnungen entlang der Sonnwendgasse eingezogen.

 

 

[1] Quelle: Studie: ÖIR Österr. Institut für Raumplanung, Verkehrsmodell Wien-Ostregion, 2

Kommentar schreiben

Kommentare: 0