Aktuelles in Kürze

Nach Entgleisung im Bahnhof Luzern: Nacharbeiten während drei Nächten. (Do, 06 Apr 2017)
Nach der Entgleisung eines Euro-City-Zuges am Mittwoch, 22. März 2017, musste der Bahnhof Luzern viereinhalb Tage lang für die umfangreichen Reparaturarbeiten gesperrt werden. Nun sind – wie nach solchen Arbeiten üblich – Nacharbeiten nötig. Diese finden ab Sonntagabend während drei Nächten statt.
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Einheitliche digitale Identität für die Schweiz: Markus Naef wird neuer CEO von SwissSign. (Do, 06 Apr 2017)
Markus Naef übernimmt ab Mitte Mai 2017 die Geschäftsführung der SwissSign AG, dem zukünftigen Joint Venture von Post und SBB. In dieser Funktion wird er in erster Linie die Entwicklung und Vermarktung der neuen einheitlichen digitalen Identität verantworten, die die Schweizerische Post und die SBB ab Herbst 2017 lancieren. Die Beteiligung der SBB an der Posttochter SwissSign AG erhielt im März 2017 grünes Licht von der Wettbewerbskommission (WEKO) und der EU-Kommission.
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Wechsel in der Führung von SBB Historic: Stefan Andermatt wird neuer Geschäftsleiter. (Mi, 05 Apr 2017)
Der Stiftungsrat der Stiftung «Historisches Erbe der SBB» (SBB Historic) hat Stefan Andermatt zum neuen Geschäftsleiter der Stiftung gewählt. Der 55-jährige Luzerner Maschineningenieur, heute Geschäftseinheitsleiter Instandhaltung der Region Mitte bei SBB Infrastruktur, wechselt am 1. Oktober 2017 zu SBB Historic. Bis zu diesem Zeitpunkt leitet Walter Hofstetter weiterhin die Geschäftsstelle.
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Unterbruch: Monthey - Bouveret (Fr, 18 Aug 2017)
18.08.2017 00:00 - 21:00 Zwischen Monthey und Bouveret auf der Linie St-Maurice - St-Gingolph (Suisse) ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Die Züge R Brig - St-Gingolph (Suisse) fallen zwischen Monthey und St-Gingolph (Suisse) aus. Grund: Zug blockiert Strecke. Dauer unbestimmt.
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Unterbruch: Baden-Baden - Rastatt (Fr, 18 Aug 2017)
18.08.2017 - 26.08.2017 Zwischen Baden-Baden und Rastatt auf der Linie Basel SBB - Karlsruhe ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Die Fernverkehrszüge ICE/EC fallen zwischen Basel SBB und Rastatt/Karlsruhe/Mannheim aus. Die Züge EuroNight/NightJet EN fallen aus. Es verkehren Ersatzzüge Basel SBB (xx:13) - Baden-Baden. Es verkehren Ersatzbusse Baden-Baden - Rastatt. Bitte rechnen Sie zirka 60-90 Minuten mehr Reisezeit ein. Der Transport von Fahrrädern ist nicht möglich. Grund: Bauarbeiten ausserordentlich Dauer bis voraussichtlich 26.08.2017 . Der Online-Fahrplan www.bahn.de ist angepasst. Der Online-Fahrplan www.sbb.ch ist nicht angepasst. Bitte beachten Sie die Informationen in dieser Meldung. Bitte beachten Sie die Hinweise am Bahnhof. Bitte beachten Sie die Lautsprecherdurchsagen im Zug. Weitere Informationen erhalten Sie bei den Kundenbetreuern oder im Internet unter www.bahn.de/aktuell. Info
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Reisehinweis: Le Locle - Les Brenets (Mi, 09 Aug 2017)
30.07.2017 - 09.12.2017 23:55 Zwischen Le Locle und Les Brenets ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Die Regionalzüge fallen aus. Es verkehrt ein Bahnersatzbus Le Locle - Les Brenets. Bitte rechnen Sie mehr Reisezeit ein. Grund: Technische Störung am Zug Dauer der Störung unbestimmt. Der Online-Fahrplan www.sbb.ch ist angepasst.
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Zum alten Eisen (Do, 10 Aug 2017)

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Neues Stellwerk für die U6 und die U7 (Mi, 09 Aug 2017)

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Bar oder mit Karte? (Fr, 04 Aug 2017)

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Une identité numérique uniforme pour la Suisse: Markus Naef est nommé directeur général de SwissSign. (Do, 06 Apr 2017)
Markus Naef reprendra à partir de la mi-mai 2017 la direction de SwissSign AG, la future co-entreprise de la Poste et des CFF. A ce titre, il sera principalement responsable du développement et de la commercialisation de la nouvelle identité numérique uniforme que la Poste et les CFF lanceront à l’automne 2017. La prise de participation des CFF dans la filiale de la Poste SwissSign AG a reçu en mars 2017 le feu vert de la Commission de la concurrence (COMCO) et de la Commission européenne.
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Inauguration du nouveau passage sous-voies de Renens (Mi, 05 Apr 2017)
Après une première amélioration concrète, le Conseil d’Etat souhaite investir 11 millions de francs pour poursuivre la métamorphose de la gare de Renens. Première amélioration concrète du programme Léman 2030, le passage sous-voies de la gare de Renens est inauguré aujourd’hui. Il permet désormais à chacun de traverser la gare plus facilement et en toute sécurité. Première étape d’une grande métamorphose en marche, c’est l’occasion pour le gouvernement vaudois de mettre sur les rails le futur ouvrage emblématique de la mobilité dans l’Ouest Lausannois: Rayon vert. En effet, le gouvernement demande au Grand Conseil d’accorder une subvention de près de 11 millions de francs pour financer la réalisation de cette vaste passerelle reliant des métros, des trains et bientôt des trams. Le nouvel ouvrage d’art de 130 mètres de long facilitera également les déplacements entre les différents quartiers des communes situées aux abords des voies CFF.
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VAP zur Sperrung der Nord-Süd-Achse in Rastatt: Integriertes Notfallszenario für alpenquerende Korridore nötig (Fr, 18 Aug 2017)
Der VAP Verband der verladenden Wirtschaft fordert neben den mit Deutschland und Italien vereinbarten Ausbauten der Zulaufstrecken zur NEAT eine rasche Verbesserung der Rahmenbedingungen für die europäischen alpenquerenden Korridore. Nötig sind insbesondere integrierte Notfallszenarios auf den betroffenen Achsen, um das System für alle Akteure wie Netzbetreiber, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Operateure und insbesondere die verladende Wirtschaft auch in solchen Krisen verfügbar zu halten.
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Linie Basel SBB – Karlsruhe (DE): Bahnverkehr unterbrochen (Fr, 18 Aug 2017)
Aufgrund eines Unterbruchs zwischen Baden-Baden und Rastatt Süd (DE) ist mit mindestens 60 Minuten längerer Reisezeit zu rechnen. Die Bahnstrecke bleibt voraussichtlich bis 26. August 2017 unterbrochen. Im Güterverkehr wird mit Hochdruck an einem Umleitungskonzept via Singen (DE) gearbeitet. Die benötigten Trassen- und Ressourcenkapazitäten sind jedoch stark eingeschränkt.
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Viaggiare con prenotazione del posto a sedere nella stessa carrozza della propria bici (Fr, 18 Aug 2017)
Nei giorni di punta, in particolare nei weekend e giorni festivi, si registra un aumento della domanda di carico in proprio di biciclette attraverso la nuova galleria di base del San Gottardo. Dato che l’offerta è limitata, le FFS hanno introdotto un obbligo di prenotazione stagionale su questa tratta. A bordo dei treni che circolano da Lugano a Zurigo e in direzione opposta, le FFS offrono una speciale zona di posti a sedere che consente ai clienti di viaggiare insieme alla propria bici.
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Velo verladen und im gleichen Wagen auf reserviertem Platz reisen (Fr, 18 Aug 2017)
An Spitzentagen, insbesondere am Wochenende und an Feiertagen, ist die Nachfrage für Reisen mit dem Velo durch den neuen Gotthard-Basistunnel erhöht. Aufgrund des limitierten Angebots hat die SBB deshalb auf dieser Strecke eine saisonale Reservationspflicht eingeführt. Damit die Kunden jedoch zusammen mit dem Velo reisen können, offeriert die SBB den Reisenden auf den Strecken von Zürich nach Lugano und umgekehrt einen speziellen Sitzplatzbereich im gleichen Wagen.
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Alpen-Initiative zur Sperrung der Eisenbahnstrecke in Rastatt: Die Bahnen müssen die richtigen Schlussfolgerungen ziehen (Fr, 18 Aug 2017)
Die Sperrung der Rheintalbahn bei Rastatt in Deutschland hat kurzfristig starke Auswirkungen auf die Schweiz. Für die Alpen-Initiative ist neben der unmittelbaren Bewältigung der Situation wichtig, Image-Schäden zu vermeiden und Lehren aus dem Vorfall zu ziehen.
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SEV zum Fernverkehrskonzessionsstreit zwischen SBB und BLS: Miteinander statt gegeneinander – Einigung muss her (Fr, 18 Aug 2017)
Im Streit um die Fernverkehrskonzession konnten sich die Bahnen SBB und BLS bisher nicht einigen, doch die Zeit drängt. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) ist überzeugt, dass eine Nicht-Einigung das Erfolgsmodell des öffentlichen Verkehrs gefährdet und fordert deshalb in einem Brief an die Verantwortlichen, dass "alles unternommen wird", um eine kooperative Lösung zwischen den zwei Bahnen zu finden.
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Unspunnenfest 2017 – auch die SBB muss den Stein weit werfen (Fr, 18 Aug 2017)
Vom 26. August bis 3. September 2017 findet das Unspunnenfest statt, die Olympiade der Schweizer Traditionen. Schiessen, Hornussen, Alphornblasen, Fahnenschwingen und Steinstossen stehen unter anderem auf dem Programm – und auch die SBB muss den Stein sprichwörtlich weit werfen: 35 Extrazüge mit 220 Verstärkungswagen und insgesamt rund 50‘000 zusätzlichen Sitzplätzen werden eingesetzt, um den Teilnehmern und Besuchern eine möglichst komfortable An- und Rückreise zu ermöglichen. Daneben setzen auch die BLS, die Zentralbahn und die Jungfraubahnen zusätzliche Züge ein. Wer mit dem öV und in einem der Extrazüge nach Interlaken reist, fährt also am besten, zumal vom Bahnhof Interlaken Ost das Festgelände bequem zu Fuss erreichbar ist. 27 Kundenbetreuerinnen und -Betreuer unterstützen die Reisenden in den Bahnhöfen und auf dem Perron, das SBB-Lokpersonal leistet 150 zusätzliche Einsätze.
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Bis zu 1000 neue Veloparkplätze am Bahnhof Luzern (Fr, 18 Aug 2017)
Der Stadtrat von Luzern will gemeinsam mit den SBB das Parkplatzproblem rund um den Bahnhof Luzern lösen. Im ehemaligen Posttunnel von der Zentralstrasse zur Universität Luzern sollen bis zu 1000 neue Parkplätze entstehen. Dazu beantragt der Stadtrat beim Grossen Stadtrat einen Planungskredit von 410’000 Franken.
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ASTAG zur Streckensperrung Deutschland: Schwerwiegende Folgen auch für den CH-Strassentransport – jetzt Sofortmassnahmen einleiten (Fr, 18 Aug 2017)
Der Unterbruch der Rheintal-Bahnstrecke in Deutschland stellt das Schweizer Transportgewerbe auf Schiene und Strasse vor grosse Herausforderungen. Im Kombinierten Verkehr auf der Strasse sind kostenintensive Umwegfahrten notwendig. Die ASTAG hat den Bund daher aufgefordert, rasch Massnahmen zu ergreifen.
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RhB: Moderne Interventionsfahrzeuge für den Ernstfall (Fr, 18 Aug 2017)
Die Rhätische Bahn (RhB) hat in enger Zusammenarbeit mit der Gebäudeversicherung Graubünden (GVG) ein netzweites Stützpunkt- und Rettungskonzept ausgearbeitet. Dabei werden Feuerwehren für den Einsatz auf der Bahn aus- und weitergebildet und sukzessive mit entsprechenden Fahrzeugen ausgerüstet. Am 17. August 2017 wurden diese sechs neuen Zweiweginterventionsfahrzeuge (ZWF) im Rahmen einer kleinen Feier eingeweiht.
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ÖBB Fahrplan 2016 - Neue Mobilität und kürzere Fahrzeiten

Am 13. Dezember 2015 tritt europaweit der neue Fahrplan in Kraft. ÖBB Kunden profitieren von neuen Reisemöglichkeiten und kürzeren Fahrzeiten. Wichtigste Neuerung im Fahrplan 2016:

Ab Fahrplanwechsel fahren auch die ÖBB Fernverkehrszüge der Weststrecke über Wien Meidling zum Wiener Hauptbahnhof. Durch die Verknüpfung der West-, Süd-, Ost- und Nordstrecke in Wien Hauptbahnhof und Wien Meidling entsteht eine regionale, nationale und internationale Verkehrsdrehscheibe mit direkter Anbindung an alle österreichischen Landeshauptstädte und den Star-Alliance-Hub am Flughafen Wien.

Neue Verkehrsdrehscheibe Wien Hauptbahnhof                                                   Foto: Marcel Manhart

 


 

Neue Züge, besseres WLAN & Onboard-Unterhaltung

 

Gleichzeitig mit dem Fahrplanwechsel werden auch neue Züge eingesetzt: Die ersten beiden Cityjet-Garnituren sind ab 13. Dezember 2015 auf dem Netz der Wiener S-Bahn unterwegs. Im nächsten Jahr werden 32 weitere Züge übernommen: 16 Züge werden für die Pendler in Wien und Niederösterreich im Einsatz sein, 9 Züge in Oberösterreich und 9 weitere Züge in der Steiermark. Bis Jänner 2018 werden alle 101 Garnituren ausgeliefert sein.

 

Auch im ÖBB Fernverkehr arbeiten die ÖBB an Verbesserungen: Bis Ende 2015 werden alle ÖBB Railjets mit einem neuen, leistungsfähigeren WLAN-System ausgestattet, das Fahrgästen eine wesentlich bessere Surf-Performance sowie Reiseinformationen in Form eines Kundenportals bieten wird: Es beinhaltet verschiedene Informationen zur Fahrt und zum Zug. Zusätzlich werden die ÖBB in Kooperation mit einem großen Medienpartner auf dem Portal auch Multimediainhalte für Jung und Alt zum Ansehen bereitstellen. Das Angebot wird News-Sendungen, Unterhaltungssendungen und ein Kinderangebot beinhalten.

 

Die ÖBB planen, im Laufe des Jahres 2016 die WLAN-Performance weiter erheblich zu verbessern und ihren Fahrgästen ausgewählte Live-Sendungen auch bei 230 km/h unterbrechungsfrei anbieten zu können.

 

Ab Dezember 2016 ersetzen die ÖBB alle Intercity-Züge auf der Weststrecke und einzelne Züge auf der Tauernstrecke durch neue Railjets – das Intercity-Haltemuster wird beibehalten. Ab diesem Zeitpunkt profitieren dann auch Fahrgäste aus dem Tullnerfeld, Amstetten, St. Valentin, Wels, Attnang-Puchheim und Vöcklabruck vom Premium-Komfort der ÖBB Railjets.

 

 

In Wien verkehren ab Fahrplanwechsel alle ÖBB Fernzüge ab bzw. bis Hauptbahnhof

 

Alle ÖBB Fernverkehrszüge fahren ab 13. Dezember 2015 in Wien zum Hauptbahnhof und halten auch in Wien Meidling. Damit fahren in Wien alle Fernzüge der ÖBB zum Wiener Hauptbahnhof. Ein Bahnhof für Bahnfahrten in alle Himmelsrichtungen: Fast jedes Fernverkehrs-Reiseziel der ÖBB ist damit über die Verkehrsdrehscheibe Wien Hauptbahnhof / Wien Meidling mit maximal einmal umsteigen erreichbar. Das bedeutet für die Fahrgäste: bessere Verbindungen, kürzere Fahrzeiten und noch mehr Reisekomfort.

 

 

Salzburg – Wien Meidling ab 2h 15min

 

Die Fahrzeit des ÖBB Railjet von Salzburg nach Wien Meidling beträgt ab dem Fahrplanwechsel ab 2h 15min. Von Salzburg nach Wien Hauptbahnhof geht es mit dem Railjet in ab 2h 22min und damit gleich schnell wie bisher zum Wiener Westbahnhof. Damit erreicht man mit dem Railjet aus Salzburg kommend Wien um bis zu 7 Minuten schneller als bisher. Ins Wiener Stadtzentrum, dem Stephansplatz, sind es von Wien Hauptbahnhof nur 3 U-Bahn Stationen.

 

 

Railjet-Stundentakt zum Flughafen


Ab 13. Dezember 2015 fahren tagsüber zweimal pro Stunde Fernzüge der ÖBB – also ÖBB Intercity-Züge und Railjets – u.a. von Salzburg, Linz oder St. Pölten über Wien Meidling und Wien Hauptbahnhof zum Flughafen Wien. Die ÖBB binden mit Bregenz, Innsbruck, Salzburg, Linz und St. Pölten gleich fünf Landeshauptstädte direkt an den Wiener Flughafen an. Die Fahrzeit zwischen Linz und dem Flughafen Wien wird mit dem Railjet nochmals um 4 Minuten auf bis zu 1h 43min verkürzt. Auch von Salzburg (ab 2h 49min) und Innsbruck (ab 4h 35min) rückt der Wiener Flughafen näher. Attnang-Puchheim, Vöcklabruck, Wels, St. Valentin, Amstetten und Tullnerfeld werden tagsüber beinahe stündlich mit den ÖBB Intercitys an den Flughafen Wien angebunden. Insgesamt bieten die ÖBB dann zwischen Salzburg und dem Flughafen Wien ca. 26 Railjet- und 25 ÖBB Intercity-Verbindungen an.

 

 

Aus dem Süden mit einmal umsteigen zum Wiener Airport


Auf der Südstrecke werden ebenfalls attraktive Fahrzeiten zum Flughafen Wien angeboten: Fahrgäste steigen - oft am gleichen Bahnsteig - bequem am Wiener Hauptbahnhof in den ÖBB Intercity oder den ÖBB Railjet um und fahren so von Mödling (ab 48min), Baden (ab 55min), Wiener Neustadt (ab 52min), Graz (ab 3h 02min) und Klagenfurt (ab 4h 18min) zum Flughafen Wien. Für Reisende aus Graz gibt es tagsüber zusätzlich zum stündlichen Anschluss auch einen täglichen Zug, der direkt zum Flughafen Wien und wieder zurück fährt (RJ 656, RJ 755). Fahrgäste aus Kärnten werden vom verbesserten Angebot ebenfalls profitieren: Sie können am Wiener Hauptbahnhof tagsüber alle zwei Stunden vom Railjet aus Villach in den Railjet vom Westen zum Flughafen Wien umsteigen.

 

 

Aus der ganzen Stadt: Mit den Vienna Airportlines zum Flughafen

 

Da von Wien Meidling zukünftig zweimal pro Stunde ÖBB Fernverkehrszüge zum Flughafen fahren, wird der Stopp der Vienna Airport Lines an diesem Bahnhof obsolet. Stattdessen wird die am Westbahnhof startende Linie 1187 künftig beim Volkstheater, beim Rathaus und beim Schottentor (Liechtensteinstraße) stoppen. Damit erhalten diese Stadtteile erstmals eine direkte öffentliche Anbindung an den Flughafen Wien. Die in Kagran startende Linie 1183 erhält einen neuen Stopp an der Haltestelle Krieau. Sämtliche neue Haltestellen verfügen über eine U-Bahn Anbindung. Das Angebot vom/zum Schwedenplatz/Morzinplatz (Linie 1185) bleibt unverändert. An weiteren Angebotsausweitungen und Qualitätsverbesserungen wird gearbeitet. Durch die neue Linienführung werden zusätzliche Hotels direkt an den Wiener Airport angebunden.

 

 

Schneller in die City: 5 Minuten zum Stephansplatz


Der Wiener Hauptbahnhof und Wien Meidling sind bestens an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Beide Bahnhöfe liegen direkt an der am meisten befahrenen Nahverkehrsstrecke Österreichs, der S-Bahn-Stammstrecke, sowie an je einer U-Bahnlinie (Wien Hauptbahnhof: U1 / Wien Meidling: U6). Zusätzlich sind die beiden Bahnhöfe mit 4 Straßenbahnlinien, 9 Buslinien, den Wiener Lokalbahnen (Badner Bahn) und zahlreichen Regionalbussen erschlossen. Durch diese hochwertige Anbindung an den öffentlichen Schnellverkehr ist die Verkehrsdrehscheibe Wien Hauptbahnhof / Wien Meidling von allen Haltestellen der U-Bahn und Schnellbahn in Wien in weniger als 30 Minuten erreichbar.


 

Wiener Westbahnhof wichtiger Regionalverkehrsbahnhof


Der Wiener Westbahnhof bleibt weiterhin ein wichtiger Nah- und Regionalverkehrsbahnhof der ÖBB. Die bei Pendlern sehr beliebten, schnellen Regionalzüge REX200 fahren weiterhin zwischen Amstetten und Wien Westbahnhof. Durch den Halt aller ÖBB Fernverkehrszüge ab/bis Wien in Wien Meidling ist das kleinräumige Gebiet rund um den Westbahnhof ab Meidling innerhalb von 6 Minuten mit der U6 erreichbar. Für andere Grätzel Wiens bleibt die Fahrzeit nach Westen im neuen Fahrplan über Wien Meidling mindestens gleich schnell oder deutlich schneller (Quelle: ÖIR, Studie 2014).

 


Nah- und Regionalverkehr

 

In den Bundesländern wird das Zugangebot des ÖBB Nah- und Regionalverkehrs weiter optimiert und verdichtet. Die Highlights im Überblick:
 

  • Wien, NÖ, Burgenland: Neue Verbindung zwischen Stockerau und Tullnerfeld; halbstündliches REX-Angebot Wien Westbahnhof – St. Pölten via Neulengbach mit einheitlichem Haltemuster und gleichen Fahrzeiten; einheitlicher Stundentakt Krems – St. Pölten, REX 200 fährt in geänderter Zeitlage; das nordöstliche Niederösterreich (z.B. Gänsendorf, Mistelbach) hat durch die S-Bahn künftig eine direkte Verbindung zum ÖBB Fernverkehr in Wien Hauptbahnhof; stündliches REX-Angebot (in Hauptverkehrszeiten halbstündlich) von Sigmundsherberg bis Wien FJB.
  • Salzburg: REX 5099 wird bis Freilassing verlängert.
  • Tirol: Fünf neue Nightliner-S-Bahn-Späterverbindung an Wochenenden und Feiertagen auf der Strecke Innsbruck – Kufstein; zusätzlicher Halt in Brixlegg bei REX 5371; Verbesserung Fern-/Nahverkehrsanschlüsse in Wörgl mit Fahrzeitverkürzung von Kitzbühel nach Innsbruck Hbf; neue schnelle REX-Verbindungen von Innsbruck nach Hochfilzen.
  • Vorarlberg: zusätzlicher täglicher Frühzug von Bludenz nach Bregenz Hafen; Ausweitung des REX-Halbstundentaktes Bregenz – Feldkirch – Bludenz.
  • Kärnten: Stundentakt in den Zeiten von 05:00 – 08:00 Uhr zwischen Hermagor und Villach und von 13:00 – 18:00 Uhr von Villach nach Hermagor; Verlängerung der S1 von Spittal-Millstätter See nach Lienz; Neue Haltestelle Klagenfurt Süd.
  • Steiermark: Die Züge R4542 und R 4544 ab Unzmarkt sowie REX 1991 ab Stainach-Irdning fahren früher ab, um in St. Michael den Anschluss für Reisende aus Selzthal kommend und in Bruck/Mur den Anschluss an den Railjet 550 Richtung Wien Hbf zu gewährleisten.

 

 

Weitere Änderungen im Fernverkehr:

 

  • Die Fahrzeit des Nachtreisezugs Wien – Hamburg wird bei gleichbleibendem Haltemuster um bis zu 45min verkürzt.
  • Der ÖBB Intercity 823 von Linz nach Wien wird beschleunigt, um in Wien Hbf Anschlüsse zum Flughafen Wien und nach Budapest zu erreichen. Dadurch entfallen die Halte in St. Valentin und Tullnerfeld.
  • Der Intercity 316 von Budapest nach Graz fährt zwei Stunden später um 18:10 Uhr in Budapest ab und ist um bis zu 53min schneller in Graz (an: 23:00 Uhr).
  • Der Nachtreisezug EN 246 Wien – Bregenz hält künftig auch am Bahnhof Tullnerfeld, damit gibt es eine weitere Spätverbindung von Wien (ab Wien Hbf 22:55 Uhr, ab Wien Meidling 23:03 Uhr) nach Tullnerfeld.

 

 

Fitnessprogramm für Wien Meidling

 

Sämtliche ÖBB Service-Einrichtungen am Bahnhof Meidling werden bis zum Fahrplanwechsel erweitert und auf einen deutlich größeren Kundenzustrom ausgerichtet. Das Reisezentrum für Ticketkauf und Beratung wird vergrößert sowie mit einer Self Service Zone und einem Wartebereich ausgestattet. Auch die Lounge für 1. Klasse Reisende wird entsprechend der bestehenden Lounge am Hauptbahnhof erweitert und neu ausgestattet. Zusätzlich wird der Infopoint der ÖBB Infrastruktur ausgebaut, um Kunden mit Beratung und Unterstützung zur Seite zu stehen.



Preisanpassungen per 13. Dezember 2015


Gleichzeitig mit den Verbesserungen zum Fahrplanwechsel  passen die ÖBB ihren Tarif moderat um durchschnittlich 1,1 Prozent in Höhe der Inflation an. Die Preise der ÖSTERREICHCARD werden angepasst und bleiben mit Ausnahme der ÖSTERREICHCARD Senior 1. Klasse unter dem Preisniveau vor dem 1. Juli 2012. Das Einfach-Raus-Ticket für bis zu 5 Personen wird für Kleingruppen mit 2 Personen um rd. 8 % günstiger und kostet künftig € 33 statt € 36 – für jede weitere Person sind € 4 mehr zu bezahlen.

 

Die neuen Preise gelten für Tickets, die ab 13. Dezember 2015 gekauft werden – bis dahin sind ÖBB Tickets 6 Monate im Voraus weiterhin zu den aktuellen Preisen erhältlich. Für Pendler wichtig: Verkehrsverbundtickets sind von dieser Preisanpassung nicht betroffen. Ebenso sind Frühbucher weiterhin günstig auf der Schiene unterwegs: Die Preise für die Sparschiene und die VORTEILSCARD bleiben unverändert.

 

 

Einfach-Raus-Ticket: Günstiger für 2 Personen

 

Der Preis des Einfach-Raus-Tickets und des Einfach-Raus-Radtickets wird ab 13. Dezember nach der Anzahl der Reisenden gestaffelt. Günstiger wird es für 2er-Gruppen, die für das Einfach-Raus-Ticket ab 13. Dezember nur € 33,- (bisher € 36,-) bzw. für das Einfach-Raus-Radticket nur € 42,- (bisher € 45,-) bezahlen. Pro weiteren Reisenden sind je 4,- Euro mehr zu bezahlen. Maximal können 5 Personen mit dem Ticket unterwegs sein, das einen ganzen Tag für beliebig viele Fahrten im Nah- und Regionalverkehr der ÖBB und der Raaberbahn genutzt werden kann (Mo-Fr ab 9:00 Uhr bis 3 Uhr des Folgetags und Sa, So und Feiertag ganztägig bis 3 Uhr des Folgetags).


 

Eine Stadt, ein Bahnhof, ein Preis

 

Am 13. Dezember 2015 nimmt der Wiener Hauptbahnhof seinen vollen Betrieb auf. Ab diesem Zeitpunkt fahren in Wien auch alle ÖBB Fernverkehrszüge der Weststrecke über Wien Meidling zum Wiener Hauptbahnhof. Am Wiener Westbahnhof gibt es ein sehr dichtes Angebot mit ÖBB Nah- und Regionalverkehrszügen. In dieser neuen Situation bringt die ÖBB Stadtverkehrsregelung volle Flexibilität für die Fahrgäste: Reisende mit einem ÖBB Standard-Einzelticket ab/bis Wien, können von jedem beliebigen ÖBB Bahnhof in Wien mit dem Zug abfahren bzw. jeden beliebigen ÖBB Bahnhof in Wien ansteuern. Das bedeutet: Wer zum Beispiel mit den ÖBB von Linz nach Wien fährt, kann sich aussuchen, ob er in Wien Meidling oder Wien Hauptbahnhof oder in Wien Floridsdorf aussteigt oder etwa in St. Pölten auf einen ÖBB Zug zum Westbahnhof umsteigt. So lange der Fahrgast durchgängig mit den ÖBB unterwegs ist, bleibt der ÖBB Preis immer gleich.

 

Diese Stadtverkehrsregelung gilt für alle Landeshauptstädte, die mehr als 50.000 Einwohner haben. In Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und Graz gilt daher: eine Stadt, ein Bahnhof ein Preis. Alle ÖBB Bahnhöfe in einer dieser Städte bilden einen Stadtverkehrsbahnhof. Das heißt: Beim Kauf eines ÖBB Standard-Einzeltickets muss nur der Name der Stadt angegeben werden und man kann mit ÖBB Zügen zu jedem ÖBB Bahnhof in der Stadt fahren.

 

 

Massgeschneiderte Kombi-Angebote mit ÖBB plus

 

Mit dem Zug ein Ausflugsziel besuchen oder sich mit den Skiern auf die Piste schwingen? Das geht ab 13. Dezember 2015 noch einfacher: Beim Kauf eines ÖBB Einzeltickets kann der Eintritt zu einer von zahlreichen Sehenswürdigkeiten oder etwa ein Skipass zum ermäßigten Preis als Extra dazu gebucht werden. Die ermäßigten Extras gibt es auch in Kombination mit Verkehrsverbund-Einzeltickets, der ÖBB Sparschiene, ÖBB Komforttickets und Einfach-Raus-Tickets.

 

 

Weitere Preisanpassungen

 

Nach der deutlichen Preisreduktion der ÖSTERREICHCARD im Juli 2012 um rund 8 Prozent werden die Preise moderat erhöht – bleiben aber mit Ausnahme der ÖSTERREICHCARD Senior 1. Klasse weiterhin unter dem Preisniveau vor dem 1. Juli 2011. Die Preise der ÖSTERREICHCARD 2. Klasse werden um rund 2,5 Prozent und jene der ÖSTERREICHCARD 1. Klasse um rund 5 Prozent erhöht. Erwachsene fahren mit einer ÖSTERREICHCARD Classic 2. Klasse um rund € 4,80 pro Tag und für alle unter 26 Jahren gibt es die ÖSTERREICHCARD Jugend 2. Klasse um weniger als € 2,90 pro Tag. Erwachsene, die beispielsweise 13 Mal im Jahr Wien – Innsbruck – Wien fahren, sind mit der ÖSTERREICHCARD Classic bereits billiger unterwegs – mit der ÖSTERREICHCARD Jugend bereits beim 8. Mal.

Pressekonferenz vom 13. November 2015
Präsentation anlässlich der Pressekonferenz vom 13. November 2015
20151113_PK_Fahrplan.pdf
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