Aktuelles in Kürze

Nach Entgleisung im Bahnhof Luzern: Nacharbeiten während drei Nächten. (Do, 06 Apr 2017)
Nach der Entgleisung eines Euro-City-Zuges am Mittwoch, 22. März 2017, musste der Bahnhof Luzern viereinhalb Tage lang für die umfangreichen Reparaturarbeiten gesperrt werden. Nun sind – wie nach solchen Arbeiten üblich – Nacharbeiten nötig. Diese finden ab Sonntagabend während drei Nächten statt.
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Einheitliche digitale Identität für die Schweiz: Markus Naef wird neuer CEO von SwissSign. (Do, 06 Apr 2017)
Markus Naef übernimmt ab Mitte Mai 2017 die Geschäftsführung der SwissSign AG, dem zukünftigen Joint Venture von Post und SBB. In dieser Funktion wird er in erster Linie die Entwicklung und Vermarktung der neuen einheitlichen digitalen Identität verantworten, die die Schweizerische Post und die SBB ab Herbst 2017 lancieren. Die Beteiligung der SBB an der Posttochter SwissSign AG erhielt im März 2017 grünes Licht von der Wettbewerbskommission (WEKO) und der EU-Kommission.
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Wechsel in der Führung von SBB Historic: Stefan Andermatt wird neuer Geschäftsleiter. (Mi, 05 Apr 2017)
Der Stiftungsrat der Stiftung «Historisches Erbe der SBB» (SBB Historic) hat Stefan Andermatt zum neuen Geschäftsleiter der Stiftung gewählt. Der 55-jährige Luzerner Maschineningenieur, heute Geschäftseinheitsleiter Instandhaltung der Region Mitte bei SBB Infrastruktur, wechselt am 1. Oktober 2017 zu SBB Historic. Bis zu diesem Zeitpunkt leitet Walter Hofstetter weiterhin die Geschäftsstelle.
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Unterbruch: Haut-de-Caux - Rochers-de-Naye (Di, 16 Jan 2018)
16.01.2018 - 17.01.2018 17:00 Zwischen Haut-de-Caux und Rochers-de-Naye auf der Linie Montreux - Rochers-de-Naye ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Die Züge fallen zwischen Haut-de-Caux und Rochers-de-Naye aus. Grund: Starke Winde Dauer am 17.01.2018
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Unterbruch: Le Sépey - Les Aviolats (Fr, 12 Jan 2018)
07.01.2018 - 18.01.2018 23:30 Zwischen Le Sépey und Les Aviolats auf der Linie Aigle - Les Diablerets ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Die Regionalzüge Aigle - Le Sépey - Les Diablerets fallen zwischen Le Sépey und Les Aviolats aus. Es verkehren Ersatzbusse Le Sépey - Les Diablerets. Die Haltestellen Les Echenards + Sur-le-Buis werden nicht bedient. Es verkehren Ersatzzüge Les Diablerets - Les Aviolats. Grund: Unwetterschäden Dauer des Unterbruchs bis voraussichtlich 18.01.2018 .
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Reisehinweis: (Mo, 15 Jan 2018)
16.01.2018 08:00 - 19.01.2018 17:00 Die Haltestelle Winikon Post ist vom 16.01.2018, 08:00 bis zum 19.01.2018,17:00 um 100 Meter Richtung Kreuz verschoben.
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Une identité numérique uniforme pour la Suisse: Markus Naef est nommé directeur général de SwissSign. (Do, 06 Apr 2017)
Markus Naef reprendra à partir de la mi-mai 2017 la direction de SwissSign AG, la future co-entreprise de la Poste et des CFF. A ce titre, il sera principalement responsable du développement et de la commercialisation de la nouvelle identité numérique uniforme que la Poste et les CFF lanceront à l’automne 2017. La prise de participation des CFF dans la filiale de la Poste SwissSign AG a reçu en mars 2017 le feu vert de la Commission de la concurrence (COMCO) et de la Commission européenne.
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Inauguration du nouveau passage sous-voies de Renens (Mi, 05 Apr 2017)
Après une première amélioration concrète, le Conseil d’Etat souhaite investir 11 millions de francs pour poursuivre la métamorphose de la gare de Renens. Première amélioration concrète du programme Léman 2030, le passage sous-voies de la gare de Renens est inauguré aujourd’hui. Il permet désormais à chacun de traverser la gare plus facilement et en toute sécurité. Première étape d’une grande métamorphose en marche, c’est l’occasion pour le gouvernement vaudois de mettre sur les rails le futur ouvrage emblématique de la mobilité dans l’Ouest Lausannois: Rayon vert. En effet, le gouvernement demande au Grand Conseil d’accorder une subvention de près de 11 millions de francs pour financer la réalisation de cette vaste passerelle reliant des métros, des trains et bientôt des trams. Le nouvel ouvrage d’art de 130 mètres de long facilitera également les déplacements entre les différents quartiers des communes situées aux abords des voies CFF.
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Abmontiert – Wohin in Basel? Im Bahnhof SBB zeigt eine zwölf Meter lange Anzeigetafel künftig Infos statt Werbung (Di, 16 Jan 2018)
BZ Basel: Im Bahnhof SBB wird die grosse Werbetafel durch eine Anzeigetafel ersetzt. Damit soll insbesondere weniger ortskundigen Reisenden geholfen werden, einfacher vom Bahnhof zu Bus, Tram, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungsorten zu gelangen.
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Zug mit Bremsproblem: Passagiere müssen auf offener Strecke umsteigen (Di, 16 Jan 2018)
20 Minuten: Bei einem Zug sind zwischen Neuenburg und Biel Probleme mit den Bremsen aufgetreten. Die Reisenden mussten aussteigen.
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Sie drücken und drücken – doch die Zugtür bleibt zu (Di, 16 Jan 2018)
Tages Anzeiger: Es kommt häufiger vor, als man denkt: Fahrgäste verwechseln in der Zürcher S-Bahn den Türöffner mit einem ganz anderen Knopf.
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SO: Regierungsrat fordert mehr Projekte und Mittel für Bahninfrastruktur (Di, 16 Jan 2018)
Mit dem Strategischen Entwicklungsprogramm Bahninfrastruktur "STEP" will der Bund die Bahninfrastruktur bis 2035 für die Zukunft fit machen. Der Regierungsrat des Kanton Solothurn steht grundsätzlich hinter diesen Plänen, er fordert jedoch den Einbezug zusätzlicher Projekte und eine Erhöhung der vorgesehenen Mittel.
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Südostbahn – „Vom E-Zigi-Dampf im Zug wurde mir kotzübel“ (Di, 16 Jan 2018)
20 Minuten: Eine Leser-Reporterin ärgerte sich kürzlich in der Südostbahn über einen Mann, der eine E-Zigarette rauchte. Theoretisch kann es dafür eine Busse geben.
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Baden: Überraschende Kehrtwende: Alle Badener Grossräte fordern neues Projekt für Mellingerstrasse (Di, 16 Jan 2018)
Aargauer Zeitung: Die Sanierung der Eisenbahnbrücke und der Bau eines Kreisels beim Schadenmühlenstich sind längst beschlossen. Doch nun verlangen alle Badener Grossräte – egal welcher Couleur – eine kostengünstigere Variante.
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KVF-N äussert sich zur Weiterentwicklung von SBB Cargo, Organisation der Bahninfrastruktur und weiteren Themen (Di, 16 Jan 2018)
Ein weiteres Mal hat sich die Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF-N) mit dem Bericht des Bundesrates zur "Evaluation der Weiterentwicklungsmöglichkeiten von SBB Cargo" (15.3496) befasst. Sie hat im vergangenen November die Verwaltung beauftragt, einzelne Varianten, namentlich die direkte Ansiedlung von SBB Cargo beim Bund, zu vertiefen. Die Kommission hat den Zusatzbericht diskutiert und ist sich mit dem Bundesrat einig, dass die Stärkung des Güterverkehrs auf der Schiene ein wichtiges Ziel ist. Dieses Ziel soll gemäss Vorschlag des Bundesrates innerhalb des SBB Konzerns, aber mit einem gestärkten eigenen Verwaltungsrat erreicht werden. Die Kommission unterstützt dieses Vorgehen und betont ihrerseits die Wichtigkeit, die Branche nicht nur über Fachwissen, sondern auch über ein möglichst nachhaltiges Engagement zu integrieren.
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Modellbahn-Neuheiten 2018 im Überblick (Di, 16 Jan 2018)
Eine Übersicht über angekündigte Modellbahn-Neuheiten 2018. Dazu folgen ab der 69. Spielwarenmesse in Nürnberg auch Verweise zu Messeberichten.
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Ed’s Garten Bahn IIm/G: Bernina Bahn/RhB Ge 4/4 181 (Di, 16 Jan 2018)
Ed's Garten Bahn IIm/G-Neuheit 2018: Angekündigt wurde das noch nie in dieser Spurweite realisierte Modell der Bernina Bahn/RhB Ge 4/4 181.
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Piko Pressekonferenz zur Spielwarenmesse 2018 in Sonneberg (Di, 16 Jan 2018)
Im Rahmen der alljährlichen Pressekonferenz im Vorfeld der vom 31. Januar bis zum 04. Februar 2018 in Nürnberg stattfindenden Internationalen Spielwarenmesse berichtete die Geschäftsleitung des Sonneberger Modellbahnherstellers Piko über die Umsatzentwicklung des abgelaufenen Jahres und stellte den anwesenden Medienvertretern das umfangreiche Neuheiten Programm sowie die Planung für das Jahr 2018 vor.
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SBB eröffnet den neuen Hauptsitz in Bern Wankdorf

Die SBB hat am Donnerstag ihren neuen Hauptsitz in Bern Wankdorf eingeweiht. Die modernen Arbeitsplätze an dem mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossenen Standort unterstreichen die Rolle der SBB als modernes Unternehmen und attraktive Arbeitgeberin. Statt wie bisher an sechs dezentralen Standorten, arbeiten neu 1800 Mitarbeitende aus der Konzernzentrale und den Divisionen erstmals unter einem Dach. Die offene Arbeitsumgebung ermöglicht eine effizientere Zusammenarbeit, was auch den Kunden zugutekommt. Zudem können die Kosten pro Arbeitsplatz gesenkt werden.

SBB CEO  Andreas Meyer  und  Bernes Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät vor der Enthüllung der Bahnhofsuhr                                                                                                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Am Donnerstag hat SBB CEO Andreas Meyer gemeinsam mit dem Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät und zahlreichen geladenen Gästen den neuen SBB Hauptsitz in Bern Wankdorf eröffnet. Gleichzeitig wurde die grosse SBB Bahnhofsuhr als typisches Erkennungsmerkmal des Unternehmens SBB eingeweiht. In den beiden Gebäuden auf dem Areal WankdorfCity konzentriert die SBB sechs ehemalige Bürostandorte im Raum Bern (Mittelstrasse, Brückfeldstrasse, Hochschulstrasse, Parkterrasse, Poststrasse, Effingerstrasse). Mitte September wird der Umzug vollständig abgeschlossen sein. Dann werden rund 1800 Mitarbeitende aus den Konzernbereichen und den Divisionen Infrastruktur und Immobilien in Bern Wankdorf im neuen SBB Hauptsitz arbeiten. Im Raum Zürich sind bereits seit November 2013 sechs dezentrale Standorte im Gebäude Westlink in Zürich Altstetten konzentriert.

 

 

Effizientere Zusammenarbeit und Entlastung der Hauptverkehrszeiten

 

Moderne angeordnete Arbeitsplätze fördern die Zusammenarbeit und ermöglichen Synergien über Bereiche und Hierarchien. Die SBB wird dadurch moderner in der Arbeitsweise und rückt näher zusammen. Um die Auslastung der Arbeitsplätze zu optimieren, hat die SBB im neuen Hauptsitz deshalb das sogenannte «Desksharing» eingeführt: Die meisten Mitarbeitenden verfügen über keinen fixen Arbeitsplatz mehr. In der Regel teilen sich 12 Mitarbeitende 10 Arbeitsplätze. Desksharing sowie das offene Raumkonzept «Multispace» ermöglichen eine flexiblere und effizientere Raumnutzung, die Flächen werden optimal ausgelastet. Einzelbüros hingegen gibt es nicht mehr – auch nicht für Mitglieder der Konzernleitung. Dies fördert Offenheit und Transparenz innerhalb der SBB.

 

Verbindliche Arbeitsplatzstandards garantieren attraktive, zeitgemässe und einheitliche Arbeitsräume, Einrichtungsformen und Arbeitsplätze. Dazu gehören nebst offenen Bürostrukturen auch Rückzugs-, Ruhe- und Projekträume sowie Konferenz- und Pausenzonen sowie zwei Personalrestaurants oder Garderobeanlagen und Duschen für die Mitarbeitenden.

 

 

Mitarbeitende für die Veränderungen vorbereitet

 

Mit mobilen Arbeitsmitteln und flexiblen Arbeitszeiten motiviert die SBB ihre Mitarbeitenden, unterwegs oder von zu Hause aus zu arbeiten. So leisten sie aktiv einen Beitrag zur Entlastung der Hauptverkehrszeiten, wodurch den Kundinnen und Kunden mehr Sitzplätze zur Verfügung stehen. Telefon- und Videokonferenzen ersetzen zunehmend die klassischen Sitzungen. Sind diese unabdingbar, werden sie wann immer möglich an Randzeiten angesetzt. Die Mitarbeitenden wurden während über zwei Jahren für den Umzug und die damit verbundenen Änderungen vorbereitet. Dies beinhaltete unter anderem die Einführung neuer Arbeitstechniken, die Schulung, eine regelmässige Kommunikation sowie Workshops, Ausmisttage oder verschiedene Veranstaltungen wie dem Tag der Baustelle. Die Mitarbeitenden wurden zudem so weit als möglich – beispielsweise bei der Bestimmung der Einrichtung in den Multispace-Büros – direkt und aktiv integriert.

 

 

Ökologische Nachhaltigkeit und Steigerung der Produktivität

 

Die Zusammenführung der Standorte und die Modernisierung der Arbeitsumgebungen optimieren Gebäudeunterhalt, Facility Management und Energiekosten. So werden beispielsweise die Mietkosten um rund 25 Prozent reduziert. Damit ist die SBB künftig wirtschaftlicher, effizienter, produktiver und nachhaltiger unterwegs – auch zum Nutzen der Kundinnen und Kunden.

 

Die ökologische Nachhaltigkeit ist eines der SBB Konzernziele – dies hatte auch auf den Bau des neuen SBB Hauptsitzes massgeblichen Einfluss. Die beweglichen farbigen Glaslamellen der Gebäudefassade sind ein intelligentes, regulierbares Fassadensystem, das auf den Sonnenstand reagiert.

 

Der SBB Hauptsitz entspricht dem Minergie-P-Standard. Diesen erreicht er auch dank einer thermisch überdurchschnittlich guten Gebäudehülle, die unter anderem eine hohe solare Wärmegewinnung sicherstellt .

Projektbeschrieb

 

 

Der Neubau des SBB Hauptsitzes in Bern Wankdorf resultiert aus einem Gesamtleistungswettbewerb, den Lussi+Halter Architekten, Luzern zusammen mit dem Totalunternehmer Anliker AG Generalunternehmung, Emmenbrücke, 2009 gewonnen haben. Nach 4 1/2 Jahren Planungs- und Bauzeit werden die Büroräumlichkeiten für ca. 1’800 Mitarbeitende im Sommer 2014 von den Divisionen Immobilien und Infrastruktur sowie den Konzernbereichen bezogen.

 

Städtebaulich spannen die beiden Gebäude Atrium- und Längsbau entlang der Hilfikerstrasse einen Raum zwischen der Eisenbahnlinie und Autobahn auf. Die Haupteingänge orientieren sich zum neuen Rosalia-Wenger- Platz hin. Die Mobilität, als zentrales Thema des Projektes, wird bildlich an den Fassaden durch bewegliche farbige Glaslamellen umgesetzt und bietet einen hohen Erkennungswert für den neuen SBB Hauptsitz. Die Nachhaltigkeit der Bauten wird mit der Zertifizierung Minergie P erreicht – dies aufgrund des intelligenten Fassadensystems in Kombination mit einer optimalen Haustechnik.

 

Der Atriumbau ist ein mittels Lichthöfen konzipiertes Gebäude. Das Erdgeschoss mit Empfang, Café und dem grossen Restaurant ist öffentlich zugänglich. Über eine Treppe erreicht man das Niveau des oberen Foyers, wo sich die Konferenzräume befinden. In den weiteren Geschossen liegen die Arbeitszonen. In den Bereichen zwischen den beiden Lichthöfen sind gemeinsame Sitzungsräume und Aufenthaltszonen vorhanden. Die Arbeitszonen befinden sich umlaufend entlang den Fassaden und können entsprechend segmentiert werden. Den Längsbau betritt man über die doppelgeschossige Eingangshalle, von welcher aus man das zweite öffentliche Personalrestaurant und die grosszügige Foyer- sowie Kommunikationszone erreicht. Die Eingangshalle erschliesst vier Treppenhäuser, über welche die Mitarbeitenden direkt an ihren Arbeitsplatz gelangen. Drei doppelgeschossige Aufenthaltsbereiche sind im Gebäude verteilt. Sie dienen als Kommunikationszonen und gemeinsame Pausenräume. Diese verbinden räumlich jeweils zwei Arbeitsebenen und sind zugleich Orientierungs- sowie Identifikationsorte. Ihnen vorgelagert sind loggienartige Aussenräume, die den Mitarbeitenden zur Verfügung stehen.

 

 

Situation / Erschliessung

 

Das Baugrundstück ist direkt an einer der wichtigsten Verkehrsadern der Schweiz positioniert. Eingebettet zwischen Eisenbahnlinie und Autobahn wird Mobilität zum zentralen Thema für das Projekt. Der Atriumbau ist folgerichtig in paralleler Ausrichtung, direkt den Bahngeleisen entlang, konzipiert. Anders verhält es sich mit dem Gebäude auf dem Baubereich Nord. Der Längsbau orientiert sich quer zur Wankdorf-Allee entlang der Hilfikerstrasse. So wird ein Aussenraum erzeugt, welcher einen stimmungsvollen Garten zum offenen Erdgeschoss bildet. Das Gebäudeensemble tritt dabei als Ganzes in seiner Funktion, Visualität und Massstäblichkeit, in einen konzeptionellen Dialog mit den Vorbeifahrenden. Präzision, Sicherheit, Freundlichkeit, Transparenz, technologische Innovation, Effizienz und Tradition bilden die massgeblichen unternehmerischen Kernkompetenzen und Ziele der Schweizerischen Bundesbahnen im 21. Jahrhundert. Der neue SBB Hauptsitz im Berner Wankdorfquartier soll durch seine architektonische Konzeption und Haltung diese Inhalte nach Innen und Aussen hin widerspiegeln.

 

Der Standort ist optimal mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen: Bahn, Tram und Bus stellen die Nah- und Fernerschliessungen sicher. Über die Personenüberführung der S-Bahn-Station Bern Wankdorf können Fussgänger zum Rosalia-Wenger-Platz direkt vor den SBB Hauptsitz gelangen.

 

 

Gebäudetypologie

 

Der Atriumbau ist ein mittels Lichthöfen konzipiertes Gebäude. Das Erdgeschoss mit Empfang, Café und dem grossen Restaurant ist öffentlich zugänglich. Über eine Treppe erreicht man das Niveau des oberen Foyers, wo sich die Konferenzräume befinden. In den weiteren Geschossen liegen die Arbeitszonen. In den Bereichen zwischen den beiden Lichthöfen sind gemeinsame Sitzungsräume und Aufenthaltszonen vorhanden. Die Arbeitszonen befinden sich umlaufend entlang den Fassaden und können entsprechend segmentiert werden. Den Längsbau betritt man über die doppelgeschossige Eingangshalle, von welcher aus man das zweite öffentliche Restaurant und die grosszügige Foyer- und Kommunikationszone erreicht. Diese erschliesst die vier Treppenhäuser, über welche die Mitarbeitenden direkt an ihren Arbeitsplatz gelangen. Auch hier befinden sich die Arbeitszonen umlaufend entlang den Fassaden und können entsprechend segmentiert werden. So entstehen Arbeitszonen, welche den gewünschten Gruppengrössen entsprechen. Drei doppelgeschossige Aufenthaltsbereiche sind im Gebäude verteilt und dienen als Kommunikationszonen sowie gemeinsame Pausenräume. Diese verbinden räumlich jeweils zwei Arbeitsebenen und sind Orientierungs- sowie Identifikationsorte. Ihnen vorgelagert sind loggienartige Aussenräume, die den Mitarbeitenden zur Verfügung stehen.

 

 

Bürolayout

 

Im Multispace-Konzept werden verschiedene Bürofunktionen miteinander im gleichen Raum kombiniert. Die offene Bürofläche ist in Zonen und Bereiche gegliedert, die eine breite Spanne an Tätigkeiten ermöglichen beziehungsweise unterstützen: Arbeiten alleine oder im Team, kommunizieren, nachdenken sowie erholen. Dazu steht den Mitarbeitenden ein entsprechend vielfältiges Angebot zur Verfügung: Neben den eigentlichen Arbeitsflächen beinhaltet das Multispace-Büro Besprechungs- und Rückzugsräume, Sitzecken und Stehkonferenzzonen sowie Service- und Verpflegungsinseln. Die Struktur (Gebäuderaster von ca. 1.25m) bietet eine maximale Flexibilität in der Raumgliederung. Aufgrund des Innenhofes im Atrium- und der geringen Gebäudetiefe im Längsbau ist in den Bürozonen für ein angenehmes, helles Arbeitsklima nahe der Fassade gesorgt.

 

 

Fassade

 

Gleich den Blüten einer Sonnenblume reagieren die farbigen Glaslamellen auf den Sonnenstand. Die auf allen Fassadenseiten beweglichen Lamellen ermöglichen ein intelligentes, regulierbares Fassadensystem mittels einer bewährten Technik. Einlaminiert in Verbundglas der Glaslamellen reflektiert das einseitig beschichtete Gewebe die Sonnenstrahlen und gewährt die Durchsicht von innen nach aussen. Diese Glaslamellen bieten auch in grossen Höhen einen windtauglichen, aktiven Sonnenschutz. Ähnlich einem fahrenden Schnellzug mäandrieren fünf verschiedene ‚metallische Farbklänge‘ auf allen Stockwerken, um die einzelnen Gebäude herum. Abwechselnd werden die ‚intensiveren‘ mit den ‚neutraleren‘ Farben aneinandergereiht und um alle vier Gebäudeseiten herum appliziert. Die einzelnen ‚Stockwerk-Farbbänder‘ sind jeweils zueinander versetzt und die Farben sind so verknüpft, dass kein offensichtlicher Farbraster erkennbar ist. Die farbigen Gebäude wirken leicht und verspielt. Sie erzeugen eine unverwechselbare Identität für den neuen SBB Hauptsitz. Das Farbkonzept der Glaslamellen und des Atriums wurden in Zusammenarbeit mit dem Künstler Mayo Bucher aus Zürich gestaltet.

 

 

Umgebung

 

Der öffentliche Aussenraum wird durch die Stadt Bern bearbeitet, geplant und realisiert. Die städtebauliche Lösung eines schmalen Baukörpers im Baubereich Nord ermöglicht einen attraktiven, SBB eigenen Gartenraum. Wege und Flächen mit Aufenthaltsqualität sind Bestandteil des Gartens und bilden einzelne Aussenräume für das Personalrestaurant und das Arbeiten im Freien. Die Pflanzen differenzieren in der Höhe gegenüber der Wankdorfallee. Ein ‚grünes Dach’ mit malerischen Solitärsträuchern auf einem Gräser-, Stauden- oder Wiesenteppich bildet das charakteristische Element. Der Kronenansatz bleibt dabei über Blickhöhe, sodass die Transparenz und Durchlässigkeit gewährleistet sind. Einzelbäume durchstossen den Grünkörper und integrieren gleichzeitig die Veloüberdachung in das Baumkonzept. Die Velos sind unter einem mit Oberlichtöffnungen versehenen Dach mit extensiver Begrünung zusammengefasst und in Gebäudenähe platziert. Von den 470 Veloabstellplätzen sind ca. 330 gesichert und abgeschlossen; alle sind gedeckt. Für Besucher sind im öffentlichen Aussenraum Veloabstellplätze vorhanden. Die Anlieferungsfläche ist Teil des umlaufenden Belages.

 

 

Bahhnhofsuhr als Symbol der Werte der SBB

 

Vor dem Eingang des neuen SBB Hauptsitzes an der Hilfikerstrasse 1 steht eine grosse SBB Bahnhofsuhr. Sie soll den Hauptsitz zusätzlich erkennbar machen und alle Mitarbeitenden daran erinnern, dass wir tagtäglich für unsere Kundinnen und Kunden im Einsatz stehen – sie steht als Symbol für die Werte der SBB wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Es handelt sich um die weltweit zweitgrösste originale SBB-Uhr mit rotem Zeiger. Die 1944 vom SBB Ingenieur und Gestalter Hans Hilfiker für die SBB entworfene Bahnhofsuhr zeigt gleichzeitig die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der SBB.

 

Das Zifferblatt der Bahnhofsuhr mit sieben Metern Durchmesser ist auch für im Zug vorbeifahrende Kundinnen und Kunden gut erkennbar. Die Uhr kann jedoch noch viel mehr als nur die Zeit anzeigen: Unter www.sbb.ch/mitderzeitspielen können Kunden sofort selber «mit der Zeit spielen». Sie können eigene Zeitbilder kreieren, die dann über Social Media geteilt und mit etwas Glück auf der grossen Bahnhofsuhr vor dem SBB Hauptsitz eingespielt werden. Die kreativsten Zeitbilder werden zu einem späteren Zeitpunkt prämiert. Die Uhr ist seit Jahrzehnten etabliert und bei der Bevölkerung als das Merkmal der SBB verankert. Sie verbindet den modernen Neubau des SBB Hauptsitzes mit einem traditionellen Symbol der SBB.

 

 

Bauphysik

 

Ein wichtiges Kriterium zur Erlangung des Labels ‚MINERGIE-P’ ist eine thermisch überdurchschnittlich gute Gebäudehülle. Der Heizwärmebedarf muss mindestens 40% geringer sein als bei Bauten, die nur das Energiegesetz erfüllen. Dank der geschickten Wahl der Gebäudehülle mit beweglichen Glaslamellen, Reduktion der Transmissionswärmeverluste (Bauteile und Bauteilübergänge) und möglichst hoher solarer Wärmegewinnung bei den offenen Glaslamellen können diese hohen Anforderungen erfüllt werden. Die thermisch robuste Gebäudehülle bietet die Voraussetzung, um auch bezüglich der energiegewichteten Energiekennzahl die erforderlichen Kennwerte zu erfüllen.

 

Dem sommerlichen Wärmeschutz wurde besondere Beachtung geschenkt. Daher wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern mittels Gebäudesimulation die Gewährleistung der Arbeitsplatzqualität im Sommer optimiert. Die dynamischen Simulationen zeigten, dass die Glaslamellen für die Verschattung effizient sind und im Vergleich mit herkömmlichen Systemen (Stoffstoren, Rafflamellenstoren u.ä.) gut abschneiden. Die Behaglichkeit kann auch im Sommer mit den drehbaren Glaslamellen gewährleistet werden. Zudem stellt die Fassade hinsichtlich der Primärenergie-Betrachtung (Wärme, Kälte, Luft und Licht) ein ideales Konzept dar.

 

 

Sicherheit

 

Die Gebäude werden mit einem Zutrittssystem geschützt. Die SBB Räumlichkeiten sind von den öffentlichen Zonen her nur über dieses Zutrittssystem begehbar. Jeder Treppenkern kann von aussen mittels eines Lesers betreten werden. Innerhalb der Bürogeschosse gibt es keine zusätzlichen Abtrennungen. Die Gebäude und Räumlichkeiten werden in verschiedene Schutzzonen und Widerstandsklassen unterteilt.

 

 

Brandschutz

 

Aufgrund der Gebäudehöhe musste der Brandschutz bei beiden Gebäuden nach den Hochhausvorschriften realisiert werden. Dies bedeutet, dass die Treppenhauskerne (Sicherheitstreppenanlagen mit Schleusen) über das Dach geführt und mit einer RDA-Überdruckanlage versehen wurden.

 

Das Atriumgebäude ist mit einer Vollschutz-Sprinkleranlage ausgestattet. Im Erdgeschoss des Gastrobereiches und in den Verkehrswegen in den Obergeschossen wurden zusätzliche Brandmelder zur Teilüberwachung mit reduziertem Überwachungsumfang installiert. Die Atrien sind mechanisch entrauchbar und mit linearen Brandmeldern überwacht. Der auf eine Belegung von 200 Personen ausgelegte Konferenzraum verfügt über eine eigene RWA-Anlage. Der Längsbau ist mit einer Brandmelde-Vollüberwachung ausgestattet. Im inneren Erschliessungsbereich des Erdgeschosses entlang der Ostfassade sind die gesicherten Ausgangsmöglichkeiten durch brandmeldegesteuerte Brandschutztore sichergestellt.

 

Die Einstellhalle ist mit einer Vollschutz-Sprinkleranlage ausgestattet. Für die Ansteuerung der mechanischen Entrauchungsanlage wurde zusätzlich eine Brandmeldeanlage mit reduziertem Überwachungsumfang installiert. Beide Geschosse sind mittels einer separaten RWA-Anlage mechanisch entrauchbar.

 

 

Tragkonstruktion

 

Beide Gebäude weisen eine gut ablesbare und einfache Tragstruktur auf, welche sowohl im normalen Nutzungszustand als auch im aussergewöhnlichen Lastfall eines Erdbebens eine optimale Lastabtragung sicherstellt. Die Gebäude sind als Skelettbauten konzipiert, welche über Kerne stabilisiert werden. Die horizontalen Elemente der Tragkonstruktion sind im Wesentlichen Stahlbeton-Flachdecken die monolithisch erstellt wurden. Die vertikale Lastabtragung erfolgt über die Stützen, die Erschliessungskerne sowie die Tragwände. Die Stützen wurden vorfabriziert und weisen einen quadratischen Querschnitt auf. Die zwischen den Randstützen liegenden Brüstungen haben eine Stärke von 20cm, wurden als vorfabrizierte Elemente in die Schalung gelegt und stützen im Endzustand den Deckenrand zur Fassade. Bei beiden Gebäuden sind die Auskragungen über dem Eingangsbereich mit Hilfe von Stahlbetonscheiben abgefangen. Die beiden Lichthöfe des Atriumbaus sind mit einer Betontragwerkskonstruktion überspannt. Die leicht geneigte Horizontalverglasung ist in einer Stahl-/Glaskonstruktion ausgebildet. Sämtliche Lasten der Tragkonstruktion werden mit Hilfe von Pfählen auf die tragfähige Moräne übergeben. Die unterirdische Gebäudehülle befindet sich im Grundwasser und wurde im System der ‚Weissen Wanne’ ausgeführt.

 

 

Parkierung

 

- 219 Autoparkplätze davon 6 Invalidenparkplätze

- 14 Motorradabstellplätze

- 470 Veloabstellplätze davon 30 für Elektrovelos

 

 

Arbeitsplätze (Stand Juni 2014)

 

- Atrium- und Längsbau rund 1'550 Arbeitsplätze für ca. 1’800 Mitarbeitende (Desksharing)

- 129 eingebaute Raummodule (kleine und grosse Fokusräume, Servicepoints)

- 33 Pausenzonen und Küchen (offen/geschlossen)

 

 

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