Aktuelles in Kürze

Nach Entgleisung im Bahnhof Luzern: Nacharbeiten während drei Nächten. (Do, 06 Apr 2017)
Nach der Entgleisung eines Euro-City-Zuges am Mittwoch, 22. März 2017, musste der Bahnhof Luzern viereinhalb Tage lang für die umfangreichen Reparaturarbeiten gesperrt werden. Nun sind – wie nach solchen Arbeiten üblich – Nacharbeiten nötig. Diese finden ab Sonntagabend während drei Nächten statt.
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Einheitliche digitale Identität für die Schweiz: Markus Naef wird neuer CEO von SwissSign. (Do, 06 Apr 2017)
Markus Naef übernimmt ab Mitte Mai 2017 die Geschäftsführung der SwissSign AG, dem zukünftigen Joint Venture von Post und SBB. In dieser Funktion wird er in erster Linie die Entwicklung und Vermarktung der neuen einheitlichen digitalen Identität verantworten, die die Schweizerische Post und die SBB ab Herbst 2017 lancieren. Die Beteiligung der SBB an der Posttochter SwissSign AG erhielt im März 2017 grünes Licht von der Wettbewerbskommission (WEKO) und der EU-Kommission.
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Wechsel in der Führung von SBB Historic: Stefan Andermatt wird neuer Geschäftsleiter. (Mi, 05 Apr 2017)
Der Stiftungsrat der Stiftung «Historisches Erbe der SBB» (SBB Historic) hat Stefan Andermatt zum neuen Geschäftsleiter der Stiftung gewählt. Der 55-jährige Luzerner Maschineningenieur, heute Geschäftseinheitsleiter Instandhaltung der Region Mitte bei SBB Infrastruktur, wechselt am 1. Oktober 2017 zu SBB Historic. Bis zu diesem Zeitpunkt leitet Walter Hofstetter weiterhin die Geschäftsstelle.
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Unterbruch: Baden-Baden - Rastatt (Fr, 18 Aug 2017)
18.08.2017 - 26.08.2017 Zwischen Baden-Baden und Rastatt auf der Linie Basel SBB - Karlsruhe ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Die Fernverkehrszüge ICE/EC fallen zwischen Basel SBB und Rastatt/Karlsruhe/Mannheim aus. Die Züge EuroNight/NightJet EN fallen aus. Es verkehren Ersatzzüge Basel SBB (xx:13) - Baden-Baden. Es verkehren Ersatzbusse Baden-Baden - Rastatt. Bitte rechnen Sie zirka 60-90 Minuten mehr Reisezeit ein. Der Transport von Fahrrädern ist nicht möglich. Grund: Bauarbeiten ausserordentlich Dauer bis voraussichtlich 26.08.2017 . Der Online-Fahrplan www.bahn.de ist angepasst. Der Online-Fahrplan www.sbb.ch ist nicht angepasst. Bitte beachten Sie die Informationen in dieser Meldung. Bitte beachten Sie die Hinweise am Bahnhof. Bitte beachten Sie die Lautsprecherdurchsagen im Zug. Weitere Informationen erhalten Sie bei den Kundenbetreuern oder im Internet unter www.bahn.de/aktuell. Info
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Reisehinweis: Le Locle - Les Brenets (Mi, 09 Aug 2017)
30.07.2017 - 09.12.2017 23:55 Zwischen Le Locle und Les Brenets ist die Strecke für den Bahnverkehr unterbrochen. Die Regionalzüge fallen aus. Es verkehrt ein Bahnersatzbus Le Locle - Les Brenets. Bitte rechnen Sie mehr Reisezeit ein. Grund: Technische Störung am Zug Dauer der Störung unbestimmt. Der Online-Fahrplan www.sbb.ch ist angepasst.
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Reisehinweis: Lancy-Pont-Rouge - Genève - Coppet (Mi, 12 Jul 2017)
14.12.2016 - 09.12.2017 Die Regionalzüge fallen Lancy Pont Rouge - Genève - Coppet ab 21.00 Uhr aus. An folgenden Tagen: Jeweils Sonntag bis Donnerstag von 11.12.2016 bis 9.12.2017. Ersatzangebote: Lancy Pont Rouge - Genève und umgekehrt: TPG Tram 15 Palettes Nations zwischen P+R Etoile und Gare Cornavin in beiden Richtungen. Genève - Coppet und umgekehrt: SBB Ersatzbus mit eigenen Haltestellen (s.u.). Chambésy wird nicht vom SBB Ersatzbus bedient, sondern vom TPG Bus V Gare Cornavin - CS La Bécassière mit Halt in Chambésy-Place und Chambésy-Fontaine. An den Freitag- und Samstagabenden verkehren die Züge normal. Der Online-Fahrplan www.sbb.ch ist angepasst. Unten die Haltestellen und Streckenpläne SBB Ersatzbus, TPG Bus V und Tram 15. Lancy-Pont-Rouge Genève Genève-Sécheron Chambésy Les Tuileries Genthod-Bellevue Creux-de-Genthod Versoix Pont-Céard Mies Tannay Coppet
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Zum alten Eisen (Do, 10 Aug 2017)

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Neues Stellwerk für die U6 und die U7 (Mi, 09 Aug 2017)

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Bar oder mit Karte? (Fr, 04 Aug 2017)

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Une identité numérique uniforme pour la Suisse: Markus Naef est nommé directeur général de SwissSign. (Do, 06 Apr 2017)
Markus Naef reprendra à partir de la mi-mai 2017 la direction de SwissSign AG, la future co-entreprise de la Poste et des CFF. A ce titre, il sera principalement responsable du développement et de la commercialisation de la nouvelle identité numérique uniforme que la Poste et les CFF lanceront à l’automne 2017. La prise de participation des CFF dans la filiale de la Poste SwissSign AG a reçu en mars 2017 le feu vert de la Commission de la concurrence (COMCO) et de la Commission européenne.
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Inauguration du nouveau passage sous-voies de Renens (Mi, 05 Apr 2017)
Après une première amélioration concrète, le Conseil d’Etat souhaite investir 11 millions de francs pour poursuivre la métamorphose de la gare de Renens. Première amélioration concrète du programme Léman 2030, le passage sous-voies de la gare de Renens est inauguré aujourd’hui. Il permet désormais à chacun de traverser la gare plus facilement et en toute sécurité. Première étape d’une grande métamorphose en marche, c’est l’occasion pour le gouvernement vaudois de mettre sur les rails le futur ouvrage emblématique de la mobilité dans l’Ouest Lausannois: Rayon vert. En effet, le gouvernement demande au Grand Conseil d’accorder une subvention de près de 11 millions de francs pour financer la réalisation de cette vaste passerelle reliant des métros, des trains et bientôt des trams. Le nouvel ouvrage d’art de 130 mètres de long facilitera également les déplacements entre les différents quartiers des communes situées aux abords des voies CFF.
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Die Digitalisierung erreicht auch den Brems- und Fahrschalter (So, 20 Aug 2017)
Nachdem an der Innotrans 2016 der Prototyp des Fahr- und Bremsschalters mit direkter CANbus Schnittstelle vorgestellt und präsentiert wurde, ist dieser nun zur Serienreife angewachsen. Ziel war es, einen kompakten, neuen Fahr- und/oder Bremsschalter zu entwickeln, welcher mit einem einfachen oder zweifach redundanten CANopen Drehwinkel-Messumformer ausgestattet werden kann.
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Linie Basel SBB – Karlsruhe (DE): Bahnverkehr unterbrochen (So, 20 Aug 2017)
Aufgrund eines Unterbruchs zwischen Baden-Baden und Rastatt Süd (DE) ist mit mindestens 60 Minuten längerer Reisezeit zu rechnen. Die Bahnstrecke bleibt voraussichtlich bis 26. August 2017 unterbrochen. Im Güterverkehr wird mit Hochdruck an einem Umleitungskonzept via Singen (DE) gearbeitet. Die benötigten Trassen- und Ressourcenkapazitäten sind jedoch stark eingeschränkt.
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Bahnersatz zwischen Thusis und Tiefencastel (So, 20 Aug 2017)
Von Montag, 30. Oktober 2017 bis und mit Freitag, 17. November 2017 ist auf der Albulalinie die Strecke zwischen Thusis und Tiefencastel für den Bahnverkehr gesperrt. Grund dafür sind Bauarbeiten am Mistailtunnel. Zwischen Thusis und Tiefencastel verkehren in diesem Zeitraum Bahnersatzbusse.
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Haltestelle Stauffacher in Zürich: Behindertengerechter Umbau mit Erhalt von Kirschbäumen (So, 20 Aug 2017)
Der Stauffacher in Zürich wird neu gestaltet und die Haltestellen werden behindertengerecht umgebaut. Der Stadtrat hat für die Erneuerungsarbeiten gebundene Ausgaben von 18,311 Millionen Franken gutgeheissen. Zusätzlich beantragt er dem Gemeinderat einen Objektkredit von 3,973 Millionen Franken für die Neugestaltung. Entgegen dem ursprünglichen Projekt bleiben drei der fünf Kirschbäume stehen. Die Baumbilanz bleibt ausgeglichen.
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Marthalen: Auto kollidiert auf Bahnübergang mit Thurbo-GTW RABe 526 779 (So, 20 Aug 2017)
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und dem Thurbo-GTW RABe 526 779 "Sympany" ist am Sonntagnachmittag, 20. August 2017 in Marthalen erheblicher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
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Badenfahrt 2017: Mit dem öV ans Fest und wieder nach Hause (So, 20 Aug 2017)
Vom 18. bis am 27. August 2017 findet die elfte Badenfahrt statt. Während des grössten städtischen Volksfestes der Schweiz gilt ein spezieller Festfahrplan. Die SBB, die regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) und Postauto bieten während den zehn Festtagen rund 4700 zusätzliche Fahrten an, damit die Festfreudigen sicher an die Badenfahrt und wieder nach Hause kommen.
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LITRA-Verkehrszahlen 2017 (So, 20 Aug 2017)
Wie hat sich die Verkehrsleistung in der Schweiz 2016 entwickelt? Wie viele Beschäftigte, wie viele Fahrzeuge, Schienen, Strassen, Energie und Raum sind nötig, um die Schweiz mobil zu halten? Wie steht der Schweizer öffentliche Verkehr im europäischen Vergleich da? Diese und viele weitere Fragen rund um die Mobilität in der Schweiz beantwortet die neuste Ausgabe der LITRA-Verkehrszahlen.
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Bauernhof im Emmental mit Innenbeleuchtung in Spur N (So, 20 Aug 2017)
Von Kibri ist in Spur N der Bausatz "Bauernhof im Emmental" inklusive Etageninnenbeleuchtung erhältlich.
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Die Arbeiten in Givisiez verlaufen planmässig: Das zukünftige TPF-Zentrum ist an das nationale Schienennetz angebunden (So, 20 Aug 2017)
Die Arbeiten am zukünftigen Unterhalts- und Betriebszentrum der Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) laufen gut und nach dem vorgesehenen Zeitplan. Die Unterhaltswerkstätten für die Strassen- und Schienenfahrzeuge sowie die Busdepots und das Verwaltungsgebäude befinden sich bereits im Rohbau. Die ingenieurtechnischen Arbeiten an den Gleisanlagen sind ebenfalls beinahe abgeschlossen, so dass schon bald die ersten Elemente der Infrastruktur folgen können. Mit den Arbeiten an der Halle für die Versorgung und Reinigung der Strassenfahrzeuge wird schliesslich wie geplant Ende des Jahres begonnen.
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Les travaux à Givisiez se déroulent selon les prévisions: Le futur centre des TPF se raccorde au réseau ferroviaire national (So, 20 Aug 2017)
Les travaux du futur centre de maintenance et d'exploitation des Transports publics fribourgeois (TPF) vont bon train. Ils suivent leur cours selon le calendrier établi. Les ateliers de maintenance des véhicules routiers et ferroviaires ainsi que les dépôts de bus et le bâtiment administratif sont en pleine phase de réalisation du gros œuvre. En ce qui concerne le faisceau de voies ferrées, les travaux de génie civil sont en cours de finalisation et la pose des premiers éléments d'infrastructure est imminente. Pour finir, les travaux liés à la halle de ravitaillement et de nettoyage des véhicules routiers débuteront comme prévues en fin d'année.
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Archiv ausgesuchte Meldungen Juli 2016

 

 

 

 

So

31

Jul

2016

KV-Lernende übernehmen den Bahnhof Thusis

Am 2. August 2016 eröffnet die Rhätische Bahn (RhB) in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungspartner Login in Thusis den Ausbildungsbahnhof „Junior Station“. Thusis ist der erste Bahnhof in Graubünden, welcher weitgehend von Lernenden geführt wird. Sechs Lernende übernehmen die Verantwortung für den Verkauf und den Bahnhofsbetrieb. Erfahrene RhB-Mitarbeitende unterstützen die Lernenden, wenn Probleme oder Fragen auftauchen.

Ein "Hallo" für die KV-Lernenden am Bahnhof Thusis                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Am Bahnhof Thusis bedienen ab 2. August 2016 vorwiegend Lernende von Login Berufsbildung die RhB-Kundinnen und Kunden. Der Bahnhof Thusis wird in eine „Junior Station“ umgewandelt, die vor allem von KV-Lernenden (Kaufleute öffentlicher Verkehr / KVöV) geführt wird. Der RhB und Login ist es ein Anliegen, den Lernenden Kompetenzen wie Selbständigkeit, Verantwortung und Teamwork zu vermitteln. Dafür sind die Junior Stations ein bewährtes Mittel.

 

In der „Junior Station“ Thusis lernt der Nachwuchs alles, was es braucht, um eine Verkaufsstelle der RhB zu betreiben: Kundinnen und Kunden am Schalter beraten, Billette verkaufen, Sitzplatzreservationen tätigen, Geld wechseln oder Reisegepäck entgegennehmen. Gleichzeitig ist der Bahnhof auch die Tourismusinformationsstelle in Thusis. Zu den Aufgaben hinter den Kulissen zählen Dienstpläne erstellen, Kasse und Buchhaltung führen, das Prospektwerbematerial bewirtschaften oder Schaufenster gestalten.

 

„Die Vielfalt der Kundenwünsche hier in Thusis bietet den Lernenden die Möglichkeit, ihren beruflichen Rucksack mit zahlreichen, wertvollen Erfahrungen zu füllen“, ist Peter Knaus, Leiter Region Ost von Login Berufsbildung, vom Ausbildungsmodell überzeugt.

 

Die Lernenden erledigen somit das gesamte Aufgabenspektrum einer Verkaufsstelle. Sie organisieren den Tagesablauf weitgehend selbst, bringen neue Ideen in den Berufsalltag ein und übernehmen somit noch mehr Verantwortung für ihre Tätigkeit.

 

Die Lernenden werden von speziell ausgebildeten Coaches betreut. So werden künftig in Thusis sechs Lernende angestellt sein. Diese werden von einem „Chef Coach Junior Station“ und weiteren Berufsbildnern betreut und geführt.

 

„Mit der Junior Station in Thusis möchten wir die Attraktivität der RhB für Lernende weiter steigern. Mit der Junior Station Thusis wird unsere nachhaltige Berufsbildung weiter gestärkt, indem beruflich kompetente, verantwortungsbewusste und verantwortungsbereite Nachwuchsleute ausgebildet werden“, so Andreas Bass Leiter Stab / HR und Mitglied der Geschäftsleitung RhB.

 

 

Ein in der Schweiz bewährtes Konzept

 

Hinter dem Ausbildungsbahnhof steht das Konzept „Lebensunternehmer“, welches eine teamorientierte und selbstverantwortliche Lern- und Ausbildungskultur zum Ziel hat. Dadurch können für den Arbeitsmarkt verantwortungsvolle und selbstständige Mitarbeitende ausgebildet werden. In der Schweiz werden elf solche „Junior Stations“ an den Bahnhöfen Sargans, Rheinfelden, Gossau, Wetzikon, Schlieren, Bülach, Langenthal, Langnau, Vevey-Blonay, Morges und Mendrisio betrieben.

 

 

Lehrstellen bei der RhB

 

Die Ausbildung von Lernenden ist der RhB ein grosses Anliegen. Die RhB arbeitet seit 2007 in der Lernendenausbildung mit Login, dem professionellen Partner für Berufsbildung in der Welt des Verkehrs, zusammen. Lernende absolvieren Ihren Einsatz bei der RhB, sind aber bei Login angestellt. Damit profitieren Sie von einer fundierten Ausbildungsplanung zum einen, von fachlichem Know-How zum anderen. Die RhB bietet derzeit in elf Berufen 114 Lehrstellen im ganzen Kanton Graubünden an und ist damit eine der grössten Ausbildnerinnen in Graubünden.

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Sa

30

Jul

2016

Deutsche Bahn: Fahrgastrekord im Fernverkehr und steigender Konzerngewinn

Nach dem unbefriedigenden Geschäftsjahr 2015 kann die Deutsche Bahn im ersten Halbjahr 2016 wieder mit positiveren Zahlen aufwarten. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt) erhöhte sich um 117 Millionen Euro oder 13,1 Prozent auf 1,007 Milliarden Euro. Der Umsatz der Deutschen Bahn wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht um 0,2 Prozent auf 20,03 Milliarden Euro. Im Schienenpersonenfernverkehr der Deutschen Bahn erhöhten sich die Fahrgastzahlen im gleichen Zeitraum um 6,4 Millionen auf den Rekordwert von 66,7 Millionen (+10,6 Prozent).

DB: Leichtes Umsatzplus im ersten Halbjahr                                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

„Ein Jahr nachdem wir einen weitreichenden Umbau unseres Konzerns gestartet haben, können wir heute erfreulicherweise feststellen, dass sich die ersten wirtschaftlichen Erfolge einstellen“, sagte der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Rüdiger Grube.

 

Nach den Anschlägen von Würzburg und Ansbach sowie dem Amoklauf von München will die DB noch stärker als bisher in den Ausbau der Sicherheit investieren. „Wir planen, in den nächsten Jahren bei der DB Sicherheit zusätzlich mehrere hundert Mitarbeiter einzustellen sowie deren Ausbildung und Qualifizierung zu verbessern“, sagte Grube weiter. Die Sicherheitskräfte sollen in Zügen und Bahnhöfen eingesetzt werden und die Arbeit der Bundespolizei unterstützen. Schon heute sind rund 3.700 Sicherheitskräfte der Bahn und rund 5.000 Beamte der Bundespolizei im Einsatz. Zur besseren Abwehr möglicher Terroranschläge hatte die DB zusammen mit dem Bundesinnenministerium im vergangenen Jahr einen weiteren Ausbau der Videoüberwachung beschlossen und 85 Millionen Euro Investitionsmittel für die kommenden Jahre bereitgestellt.

 

Vorrangiges Ziel des Vorstands bleibt es, die Qualität bei Produkten und Dienstleistungen zu verbessern. Obwohl der Wettbewerb in allen Geschäftsfeldern der DB weiter zunehme und der Preiskampf ebenfalls härter werde, so Grube, liege das operative Ergebnis über dem Vorjahr: „Wir sind daher zuversichtlich, dass wir für das Geschäftsjahr 2016 unsere ökonomischen Ziele erreichen werden.“

 

Der DB-Vorstandsvorsitzende wies darauf hin, „dass wir mit unserem Programm ‚Zukunft Bahn‘ für unsere Kunden die ersten spürbaren Verbesserungen erreicht haben.“ Dies gelte für die vier Kernthemen Pünktlichkeit, Reisenden-Information, Fahrzeug- und Bahnhofsqualität. So konnte in Sachen Pünktlichkeit beispielsweise an den wichtigsten Knotenbahnhöfen die Planmäßigkeit der Abfahrt deutlich erhöht werden, etwa in Köln, Leipzig und Stuttgart um mehr als 15 Prozentpunkte. Dies wirke sich zunehmend positiv auf die Gesamtpünktlichkeit aus.

 

Finanzvorstand Dr. Richard Lutz: „Wir investieren in Qualität, um mit besseren Produkten wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Auf diese Weise gewährleisten wir, dass wir am Kapitalmarkt ein verlässlicher Partner bleiben.“

 

Der Fahrgastrekord im Fernverkehr lässt sich unter anderem auf Angebotserweiterungen in Verbindung mit der im Dezember 2015 eröffneten Neubaustrecke VDE 8.2 Erfurt-Halle/Leipzig zurückführen. Auch die Aktions-Sparpreise haben zum Fahrgastzuwachs beigetragen. Aufgrund verlorener Ausschreibungen ging die Verkehrsleistung im Schienenverkehr von DB Regio im ersten Halbjahr um 3,3 Prozent zurück. Die Güterverkehrssparte DB Cargo wird derzeit neu ausgerichtet. Ihre Verkehrsleistung nahm um 2,2 Prozent ab.

 

Weiterhin positiv entwickelt sich die internationale Tochter DB Arriva. So erhöhten sich die Fahrgastzahlen bei Arriva im ersten Halbjahr 2016 um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, nicht zuletzt aufgrund des gewonnenen Verkehrsvertrages „Northern Rail“ in Großbritannien, der zum 1. April übernommen wurde. Insgesamt sind von Januar bis Juni mehr als

854 Millionen Fahrgäste in 14 europäischen Ländern mit DB Arriva unterwegs gewesen.

 

Der Verkehr auf dem Schienennetz in Deutschland stieg um 2,6 Prozent auf 531,4 (517,9) Millionen Trassenkilometer. Der Anteil der konzernexternen Bahnen erhöhte sich auf 29,8 (27,3) Prozent. Das beweist: Der Wettbewerb auf der Schiene funktioniert.

 

DB Schenker bietet ein überwiegend positives Bild. Beim Landverkehr per Lkw gab es einen geringfügigen Rückgang der Sendungen um 0,3 Prozent. Die Luftfracht legte um 0,9 Prozent zu. Ein Plus von 2,4 Prozent verzeichnete die Seefracht. Die Kontraktlogistik hat mit einem Umsatzplus von 7,8 Prozent wiederum einen Sprung nach vorn gemacht.

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Fr

29

Jul

2016

Goldene Zeiten bei der DB: Mit dem Rio-Rabatt 5 Euro pro Goldmedaille sparen

Goldene Zeiten für alle, die demnächst eine Zugreise mit der Deutschen Bahn (DB) planen: Für jede Goldmedaille, die die deutschen Athleten während der olympischen Spiele in Rio de Janeiro gewinnen, sparen Kunden am darauffolgenden Tag bei der Buchung eines Onlinetickets 5 Euro. Gewinnt Deutschland an einem Tag zwei Goldmedaillen, gibt es 10 Euro Rabatt, bei drei Goldmedaillen 15 Euro usw.

Mit jedem Sieg der deutschen Sportler gibt's 5 Euro Rabatt bei Buchung eines Onlinetickets

                                                                                                                                    Foto: Marcel Manhart

 

 

„Nach dem Erfolg unserer Sieger BahnCard zu der Fussball-Europameisterschaft wollen wir mit dieser Aktion die Sportbegeisterung in den Sommer hinein verlängern. Wir fiebern mit den deutschen Athleten mit und wollen mit dem Rio-Rabatt jeden Sieg gebührend feiern“, so Michael Peterson, Vorstand Marketing der DB Fernverkehr.

 

Die Aktion läuft vom 7. bis 22. August 2016. Der Rabatt kann für Reisen bis zum 21. November 2016 genutzt werden und gilt bei Buchung eines Onlinetickets für alle Produktklassen der DB.

 

Die Gewährung des Rabatts ist an einen jeweiligen Mindestfahrkartenwert gebunden:

29 Euro bei 5 Euro Rabatt, 39 Euro bei 10 Euro Rabatt usw.

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Do

28

Jul

2016

Berlin: BVG - Mehr Netz im Netz

„Surfin’ USA“, trällerten die Beach Boys im Jahr 1963. „Surfin’ BVG“ könnte es nun, 53 Jahre später, heißen, denn an immer mehr U-Bahnhöfen können Fahrgäste jetzt über das kostenlose „BVG Wi-Fi“ im Internet surfen. Nach einem erfolgreichen Test am Bahnhof Osloer Straße im Vorjahr begann vor einem Monat der WLAN-Ausbau. Am Mittwoch ging mit dem U-Bahnhof Zoologischer Garten bereits die 25. neue Station ans Netz.

Die BVG-Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb, Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, der Aufsichtsratsvorsitzende der BVG, Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, und Henner Bunde, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, stellten in dem zentralen Umsteigeknoten in der City-West die weiteren Ausbaupläne bis Ende 2016 vor.

Heute ging am U-Bahnhof Zoologischer Garten bereits die 25.  neue Station in's „Wi-Fi.Netz“                                                                                                                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

Auf insgesamt 76 Berliner U-Bahnhöfen steht das BVG Wi-Fi bis dahin zur Verfügung. 4,9 Millionen Euro investiert die BVG in diese Ausbaustufe. „Wir bieten unseren Fahrgästen damit einen echten Mehrwert“, sagte Dr. Sigrid Evelyn Nikutta. „Wer vor der Abfahrt noch schnell die beste Verbindung suchen, E-Mails checken oder die neueste Nachricht posten will, kann das jetzt an immer mehr Stationen tun. Unsere Fachleute haben die Bahnhöfe so ausgewählt, dass zwei Drittel der täglich etwa 1,5 Millionen U-Bahnfahrgäste das Angebot nutzen können.“

 

Der Zugang zum „BVG Wi-Fi“ ist unkompliziert und kommt ohne vorherige Anmeldung, Benutzernamen und Passwort aus. Auf den ausgebauten Bahnhöfen wird mindestens der größte Teil des Bahnsteigs mit schnellem Internet versorgt, zum Teil auch die Zugänge und Zwischenebenen. „Berlin ist längst auf dem Weg zur Smart City“, sagte Dr. Mattias Kollatz-Ahnen. „Der WLAN-Ausbau in den U-Bahnhöfen ist dafür ein weiterer wichtiger Mosaikstein. Die BVG bietet ihren Fahrgästen als modernes Unternehmen in einer modernen Metropole jetzt buchstäblich mehr Netz im Netz.“

 

Insbesondere Touristinnen und Touristen aus dem Ausland profitieren von dem kostenlosen Internetzugang im Untergrund. Deshalb fördert die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung den Ausbau auf sieben besonders stark touristisch genutzten Bahnhöfen mit 190.000 Euro aus der City Tax. „Gerade für die wachsende Zahl unserer Gäste ist das neue Angebot sehr attraktiv“, sagte Henner Bunde. „Wer aus dem Ausland unsere Stadt besucht und keine teuren Roaming-Gebühren bezahlen will, profitiert natürlich besonders vom WLAN in den U-Bahnhöfen.“

 

Wer das „BVG Wi-Fi“ nutzen möchte, muss auf seinem mobilen Gerät einfach den WLAN-Empfang aktivieren, das Netz „BVG Wi-Fi“ auswählen und eine beliebige Webseite im Browser öffnen. Es erfolgt eine automatische Weiterleitung auf die Seite mit den Nutzungsbedingungen. Bei modernen Geräten funktioniert das bereits ohne Öffnen des Browsers. Nach Bestätigung der Nutzungsbedingungen ist das Gerät des Nutzers für den Dienst freigeschaltet. Erst nach mehr als siebentägiger Nutzungspause müssen sie erneut akzeptiert und das Gerät so wieder für den Dienst registriert werden.

 

Ebenfalls am heutigen Mittwoch startete die BVG einen weiteren Testlauf zum Thema öffentliches WLAN. In ca. 30 Bussen wird die Technik in den kommenden Tagen und Wochen eingebaut. Den Anfang machen die E-Busse auf der Linie 204. Der Test des BVG Wi-Fi in den Bussen ist vorerst bis Ende des Jahres angesetzt.

 

Alle Bahnhöfe der ersten Ausbaustufe des „BVG Wi-Fi“:

 

 

fett: Stand 27.07.2016 bereits „online“

 

 

normal: Ausbau bis Ende 2016

 

 

*: Förderung aus City Tax

 

 

 

1.    Adenauerplatz

 

2.    Alexanderplatz*

 

3.    Alt-Mariendorf

 

4.    Alt-Tegel

 

5.    Alt-Tempelhof

 

6.    Amrumer Straße

 

7.    Bayerischer Platz

 

8.    Berliner Straße

 

9.    Bismarckstraße

 

10.  Brandenburger Tor

 

11.  Bülowstraße

 

12.  Bundesplatz

 

13.  Deutsche Oper

 

14.  Ernst-Reuter-Platz

 

15.  Fehrbelliner Platz

 

16.  Frankfurter Allee

 

17.  Franz-Neumann-Platz

 

18.  Friedrichstraße

 

19.  Gesundbrunnen

 

20.  Gleisdreieck

 

21.  Hallesches Tor

 

22.  Hauptbahnhof

 

23.  Hausvogteiplatz

 

24.  Heidelberger Platz

 

25.  Hermannplatz

 

26.  Hermannstraße

 

27.  Innsbrucker Platz

 

28.  Jakob-Kaiser-Platz*

 

29.  Jannowitzbrücke

 

30.  Johannisthaler Chaussee

 

31.  Jungfernheide

 

32.  Kaiserdamm*

 

33.  Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik

 

34.  Kleistpark

 

35.  Kochstraße*

 

36.  Kottbusser Tor

 

37.  Kurfürstendamm

 

38.  Kurt-Schumacher-Platz

 

39.  Leopoldplatz

 

40.  Lichtenberg

 

41.  Lipschitzallee

 

42.  Mehringdamm

 

43.  Möckernbrücke

 

44.  Naturkundemuseum

 

45.  Neue Grottkauer Straße

 

46.  Neukölln

 

47.  Nollendorfplatz

 

48.  Oranienburger Tor*

 

49.  Osloer Straße

 

50.  Pankow

 

51.  Paracelsus-Bad

 

52.  Potsdamer Platz

 

53.  Rathaus Reinickendorf

 

54.  Rathaus Spandau

 

55.  Rathaus Steglitz

 

56.  Rosa-Luxemburg-Platz

 

57.  Rosenthaler Platz

 

58.  Rudow

 

59.  Schloßstraße

 

60.  Seestraße

 

61.  Spichernstraße

 

62.  Stadtmitte*

 

63.  Tempelhof

 

64.  Theodor-Heuss-Platz

 

65.  Tierpark

 

66.  Turmstraße

 

67.  Uhlandstraße

 

68.  Walther-Schreiber-Platz

 

69.  Wedding

 

70.  Weinmeisterstraße

 

71.  Westhafen

 

72.  Wilmersdorfer Straße

 

73.  Wittenau

 

74.  Wittenbergplatz*

 

75.  Yorckstraße

76. Zoologischer Garten

 

Übersicht „BVG Wi-Fi“ - Stand 27.07.2016
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Mi

27

Jul

2016

SOB-Streckenunterbruch nach Unwetter bis mindestens Freitag

Der Streckenunterbruch bei der SOB zwischen Samstagern und Biberbrugg wegen des gestrigen Unwetters dauert bis zum Betriebsschluss am Freitagabend. Der Voralpen-Express St. Gallen–Luzern sowie die S-Bahnen Wädenswil–Einsiedeln und Rapperswil–Einsiedeln werden zwischen Pfäffikon SZ bzw. Samstagern und Biberbrugg durch Busse ersetzt. Anschlüsse in Samstagern, Pfäffikon SZ und Biberbrugg können nicht gewährleistet werden. Daher ist für die Reise rund 30 Minuten mehr Zeit einzuplanen.

Stellwerk in Schindellegi, so wie es SOB-Mitarbeitende gestern Morgen vorfanden    Foto: SOB

 

 

Das heftige Unwetter in der Nacht von Montag auf Dienstag hat schwerwiegende Folgen auf den Bahnbetrieb der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB). Das Stellwerk-Gebäude in Schindellegi SZ auf der SOB-Strecke Rapperswil–Arth-Goldau stand gut einen Meter unter Wasser.

 

Die Schäden an den gesamten Installationen sind enorm. Es müssen sämtliche Relais bzw. Signal-/Barrierensteuerungen, die im Wasser standen, ausgetauscht werden. Inzwischen ist absehbar, dass die Strecke Samstagern–Biberbrugg bis mindestens Freitagabend unterbrochen sein wird.

 

 

Anschlussbrüche in Biberbrugg und Samstagern

 

Alle S-Bahnen wenden in Samstagern und Biberbrugg und verkehren nach Fahrplan. So können beispielsweise für Reisende mit der S13 ab Samstagern oder Burghalden die Anschlüsse in Wädenswil Richtung Zürich sichergestellt werden. Dagegen können Anschlüsse der Ersatzbusse nicht abgewartet werden.

 

Die SOB empfiehlt ihren Reisenden ab Einsiedeln (Richtung Zürich), bis Biberbrugg die rund 15 Minuten früher verkehrende S40 zu benutzen. Damit kann der Zeitverlust auf eine Viertelstunde begrenzt werden.

 

Reisenden ab Einsiedeln (Richtung Rapperswil) wird empfohlen, bis Biberbrugg die rund 15 Minuten früher verkehrende S13 zu benutzen.

 

 

Anschlussbrüche in Arth-Goldau

 

Der Voralpen-Express wendet in Pfäffikon SZ und Biberbrugg. Er wartet die Anschlüsse der Ersatzbusse ab, verspätet sich dadurch indes um rund sieben Minuten. Dies kann dazu führen, dass in Arth-Goldau die Anschlüsse Richtung Tessin verpasst werden. Für Reisende ab St. Gallen Richtung Tessin empfiehlt die SOB die Reise via Zürich. Die SOB arbeitet mit Hochdruck daran, die Strecke so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen.

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Di

26

Jul

2016

Streckenunterbruch zwischen Samstagern und Biberbrugg nach Unwetter

Nach heftigen Gewittern in der Nacht auf Dienstag ist die SOB-Strecke zwischen Samstagern und Biberbrugg unterbrochen. Der Voralpen-Express St. Gallen–Luzern sowie die S-Bahnen Wädenswil–Einsiedeln und Rapperswil–Einsiedeln werden zwischen Pfäffikon SZ bzw. Samstagern und Biberbrugg durch Busse ersetzt. Anschlüsse in Wädenswil, Pfäffikon SZ und Biberbrugg können nicht gewährleistet werden. Daher ist für die Reise mehr Zeit einzuplanen.

Auch für Reisende des VAE heisst es in Pfäffikon SZ umsteigen                 Foto: Marcel Manhart

 

 

In der Nacht von Montag auf Dienstag gab es in der Region Zürichsee heftige Gewitter. Das Stellwerk-Gebäude in Schindellegi SZ auf der SOB-Strecke Rapperswil–Arth-Goldau stand gut einen Meter unter Wasser und fällt für unbestimmte Zeit aus. Daher ist die Strecke Samstagern–Biberbrugg bis auf weiteres unterbrochen. Die Züge werden seit den frühen Morgenstunden durch Busse ersetzt.

 

Alle S-Bahnen wenden in Samstagern und Biberbrugg, der Voralpen-Express in Pfäffikon SZ und Biberbrugg. Die Anschlüsse in Wädenswil, Pfäffikon SZ und Biberbrugg können nicht gewährleistet werden. Für durchgehende Reisen zwischen Arth-Goldau und St. Gallen verlängert sich die Reisezeit um 30 bis 60 Minuten.

 

Wegen der grossen Schäden am Stellwerk wird der Streckenunterbruch möglicherweise mehrere Tage dauern. Die SOB arbeitet mit Hochdruck daran, das Stellwerk und damit die Strecke so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen. Sobald dazu Details vorliegen, wird die SOB wieder informieren.

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Mo

25

Jul

2016

Stadler zeigt sich auf der InnoTrans

Stadler zeigt sich auf der InnoTrans 2016 in Berlin erneut mit zukunftsweisenden Schienenfahrzeugkonzepten. Moderne und individuelle Fahrzeugkonzepte stehen im Mittelpunkt der Präsentationen am Stand 103 in der Halle 2.2 sowie auf dem Aussengelände. Sie zeichnen sich durch technische Innovation, hohe Leistungsfähigkeit und Umweltfreundlichkeit aus. Stadler Service stellt seine Dienstleistungen auf dem Aussengelände am Stand 238 vor: Instandhaltungen, Ersatzteilversorgung, Reparaturen und Modernisierungen von Schienenfahrzeugen. Am Career-Point in der Halle 7.1 c gibt Stadler Auskunft zum Thema Ausbildung, Studium und Praktika.

SBB Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug EC250                                                   Foto: Stadler

 

 

Der weltweit erste serienmässige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug EC250, der ab 2019 durch den neu eröffneten Gotthard-Basistunnel fahren wird, ist Höhepunkt unter den Präsentationen von Neuprodukten. Zu den weiteren Innovationen, die vom 20. bis zum 23. September 2016 auf dem Aussengelände präsentiert werden, gehören der FLIRT für die Niederlande, die diesel-elektrische Lokomotive EURODUAL für UK, die VARIOBAHN für Aarhus/Dänemark, der Tram-Train CITYLINK Chemnitz/Deutschland sowie der Schlafwagen für Aserbaidschan. Am Stand wird Stadler erstmals ein Modell der S-Bahn Berlin im Massstab von 1:25 ausstellen.

 

 

Auf dem Aussengelände der InnoTrans präsentiert Stadler folgende sechs Fahrzeuge:

 

 

Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug EC250 für SBB, Schweiz

 

Die absolute Produktneuheit – der allererste Hochgeschwindigkeitstriebzug aus dem Hause Stadler – stellt das Highlight der diesjährigen InnoTrans dar. Der Hochgeschwindigkeitszug wird für die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gebaut und ist Sinnbild für die Innovationskraft des Unternehmens.Die SSB hat im Oktober 2014 bei Stadler 29 elfteilige Hochgeschwindigkeitszüge des Typs EC250 bestellt. Keine zwei Jahre später werden die ersten Wagen bereits an der InnoTrans ausgestellt! Der elektrische Mehrsystem-Triebzug erreicht Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h und wird nach der TSI-Highspeed zugelassen. Stufenfreie, niederflurige Einstiege, klimatisierte Fahrgasträume, Multifunktions- und Fahrradabteile sowie moderne WC-Systeme – nutzerfreundlich für Familien, Senioren und mobilitätsbeschränkte Personen – sorgen für ein komfortables Reiseerlebnis. Die Fahrzeuge verfügen jeweils über 403 Sitzplätze, davon 117 in der ersten und 286 in der zweiten Klasse, sowie über 17 Speisewagenplätze. Die grosszügige Komfortausstattung und das transparent und offen gestaltete Innendesign tragen zur Aufenthaltsqualität in den Zügen bei. Die Züge verbinden ab 2019 in Rekordzeit Zürich mit Mailand und später Frankfurt mit Mailand. Sie eignen sich für den Einsatz sowohl auf konventionellen als auch auf Hochgeschwindigkeitsstrecken. Bewährte Technologien werden mit den betrieblichen Anforderungen des neuen alpenquerenden Basistunnels kombiniert. Entsprechend wird der von der SBB „Giruno“ getaufte Zug neben der Schweiz auch für Deutschland, Österreich und Italien zugelassen.

 

 

FLIRT für NS Reizigers, Niederlande

 

Die Niederländische Eisenbahngesellschaft NS bestellt im April 2015 bei Stadler 58 drei- und vierteilige Niederflurtriebzüge des Typs FLIRT. Die Züge werden durch NS Reizigers betrieben, verkehren auf regionalen Strecken und sind für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Der FLIRT der neusten Generation erfüllt die technischen Spezifikationen für Interoperabilität TSI PRM sowie die Standards für Crashanforderungen nach DIN EN 15227. Die luftgefederten Züge überzeugen mit hohem Komfort: 158 bis 214 Fahrgäste (je nach Zuglänge) finden einen einladenden Sitzplatz in klimatisierten, farbenfrohen Innenräumen. Für die Unterbringung von Fahrrädern, Kinderwagen oder Rollstühlen ist gesorgt.

 

 

EURODUAL Lokomotive, UK

 

Um auf Sekundärfrachtrouten einsetzbar zu sein, müssen Lokomotiven unter Umständen auch ohne Elektrifizierung fahren können. Dafür wurde die Dual-Mode-Lokomotive entwickelt. Sie kann sowohl elektrifiziert als auch mit einem Diesel-Antrieb fahren. Die Hybrid-Loks bieten die notwendige betriebliche Flexibilität und reduzieren Transportkosten, indem dieselbe Lok auf allen Strecken eingesetzt werden kann. Bei der EURODUAL handelt es sich um eine sehr vielseitige Lokomotive mit starker elektrischer Leistung. Mit bis zu 7000 kW können auch sehr schwere Züge auf stark befahrenen Strecken mit angemessener Geschwindigkeit transportiert werden. Die leistungsstarke 6-Achs-Lokomotive erreicht eine Zugkraft von 500 kN.

 

 

VARIOBAHN für Aarhus, Dänemark

 

Für das neu entstehende Strassenbahnsystem in Aarhus liefert Stadler neben 12 Fahrzeugen des Typs TANGO auch 14 niederflurige Strassenbahnen des Typs VARIOBAHN. Die Zweirichtungsfahrzeuge bieten bei einer Fussbodenhöhe von 385 mm einen ebenen Einstieg (100% Niederflur). Die VARIOBAHN ist eine moderne und modular aufgebaute Strassenbahn mit einem hohen Mass an Flexibilität bezüglich der Länge, der Breite, der Spurweite sowie der Fahrdrahtspannung. Die Strassenbahnen für Aarhus sind mit einer Klimaanlage und einem modernen Fahrgastinformationssystem ausgestattet. Darüber hinaus verfügen sie über moderne LED-Beleuchtung, deren Helligkeit sich automatisch dem Tageslicht anpasst, sowie WLAN für die Fahrgäste und Steckdosen in den Sitzbereichen.

 

 

CITYLINK für Chemnitz, Deutschland

 

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen plant den Einsatz von acht Hybrid-Stadtbahnen. Die Fahrzeuge sind sowohl für den Betrieb im Stadtbahnverkehr als auch auf dem Streckennetz der Vollbahnen vorgesehen. Die Tram-Trains erreichen eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h. Die Zweirichtungsfahrzeuge sind aus diesem Grund nach BOStrab und EBO ausgelegt und sind sowohl in der Lage auf 600V/750V DC Zusatzspannung als auch auf dem Strassenbahnnetz per Dieselantrieb zu operieren. Die Fahrzeuge sind zusätzlich für unterschiedliche Bahnsteighöhen ausgelegt und verfügen über Toiletten und Gepäckablagen. Das modulare, barrierefreie und niederflurige Stadtbahnsystem bietet seinen Fahrgästen ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort – nicht zuletzt durch das Fahrgastinformationssystem und den leisen Betrieb.

 

 

Schlafwagen für Aserbaidschan

 

Für die Aserbaidschanische Staatsbahnen (ADY) baut Stadler 30 Schlafwagen. Sie sind für den internationalen Einsatz auf der Strecke von Baku (Aserbaidschan) über Tiflis (Georgien) bis nach Kars (Türkei) und weiter nach Istanbul vorgesehen. Damit die Wagen sowohl auf der in Aserbaidschan und Georgien üblichen russischen Breitspur als auch auf der in der Türkei (und somit in Mitteleuropa) üblichen Normalspur verkehren können, erhalten die Wagen eigens dafür von Stadler entwickelte Drehgestelle mit Spurwechselradsätzen. Die Betriebsgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Jeder Wagen ist mit einer Notstromgruppe ausgerüstet, die es erlaubt, die Wagen 24 Stunden lang auch ohne eine von der Lokomotive gespeiste Zugsammelschiene zu nutzen. Ausgestattet sind die Schlafwagen mit Vakuum-Toiletten und Duschen (in der ersten Klasse für jedes Abteil). Das Behindertenabteil ist mit Rollstuhlliften und einem Zugchefabteil ausgerüstet. Die Wagen erfüllen die GOST- und UIC-Vorschriften.

 

Präsentationen von Stadler auf der InnoTrans 2016 in Berlin:


20.09.2016 11:00-12:00
Gleis 9/40, Position 1
Präsentation des FLIRT (für NS, Niederlande)

20.09.2016 14:00-15:00
Gleis 8/43, Position 2
Präsentation der diesel-elektrischen EURODUAL (für Beacon Rail Leasing Limited (BRLL), United Kingdom)

21.09.2016 11:00-12:00
Gleis 4/15, Position 5
Präsentation der Variobahn (für Aarhus Letbanen I/S, Dänemark)

21.09.2016 14:00-15:00
Gleis 8/40, Position 1
Präsentation des EC250/Giruno (für die SBB, Schweiz)

22.09.2016 11:00-12:00
Gleis 4/29, Position 16
Präsentation des Tram-Train CITYLINK Chemnitz (für den Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS), Deutschland)

22.09.2016 14:00-15:00
Gleis 9/42, Position 2
Präsentation Schlafwagen (für Azarbycan Damir Yollari (ADY), Aserbaidschan)

Hier finden Sie Stadler auf der InnoTrans 2016 in Berlin:


Halle 2.2/ Stand 103 – Hauptstand
Aussengelände O / Stand 238 – Stadler Service
Halle 7.1c/ Career Point Stand 201i
Freigelände:

- T9/40
- T8/40
- T9/42
- T4/15
- T4/29
- T8/43

 

 

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So

24

Jul

2016

Arbeiten an der Ausbaustrecke Oberhausen - Emmerich: ICE nach Amsterdam werden über Mönchengladbach - Venlo umgeleitet

Die Arbeiten an Brücken, Lärmschutzwänden und Oberleitungsanlagen an der Ausbaustrecke Oberhausen - Emmerich  werden vom 25. Juli 2016 bis 5. September 2016 weitergeführt. Die ICE International-Züge von Basel SBB bzw. Frankfurt (Main) über Köln, Duisburg, nach Holland werden in der Richtung Amsterdam ab Köln über Venlo mit Halt in Mönchengladbach Hbf umgeleitet und fahren die Bahnhöfe Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnhem nicht an. Durch die Umleitung verlängern sich die Fahrzeiten um bis zu einer Stunde. In der Gegenrichtung von Amsterdam nach Frankfurt/Main verkehren die Züge planmässig. Am Wochenende 27./28. August 2016 müssen die ICE-Züge wegen Bauarbeiten in Holland in beiden Richtungen über Venlo umgeleitet werden.

ICE International mit Halt in Mönchengladbach Hbf                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Arbeiten an Brücken, Lärmschutzwänden und Oberleitungsanlagen werden vom 25. Juli 2016 ab 4 Uhr, bis 5. September 2016 um 4.30 Uhr, weitergeführt. Für den Zugverkehr zwischen Wesel und Emmerich sowie weiter in Richtung niederländische Grenze stehen daher nicht alle Gleise zur Verfügung.

 

 

Fahrplanänderungen

 

Vom 25. Juli 2016 ab 4 Uhr, bis 5. September 2016 um, 4.30 Uhr, fallen die Züge der Linie RE 5 (Emmerich – Koblenz) zwischen Emmerich und Empel-Rees in beiden Richtungen aus. Als Ersatz verkehren Busse im Schienenersatzverkehr zur Verfügung. Die Busse fahren ab Emmerich bereits bis zu 40 Minuten vor der planmäßigen Zugfahrt ab und kommen bis zu 30 Minuten später in Emmerich an.

Die Züge der Linie RB 35 (Duisburg - Wesel – Emmerich)  fallen zwischen Wesel und Emmerich in beiden Richtungen aus. Auch hier stehen als Ersatz Busse im SEV zur Verfügung.

 

Die ICE International-Züge von Basel SBB bzw.  Frankfurt/Main über Köln, Duisburg, nach Holland werden in der Richtung Amsterdam ab Köln über Venlo mit Halt in Mönchengladbach Hbf umgeleitet und fahren die Bahnhöfe Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnhem nicht an. Durch die Umleitung verlängern sich die Fahrzeiten um bis zu einer Stunde. In der Gegenrichtung von Amsterdam nach Frankfurt/Main verkehren die Züge planmässig. Am Wochenende 27./28. August 2016 müssen die ICE-Züge wegen Bauarbeiten in Holland in beiden Richtungen über Venlo umgeleitet werden.

 

Im Güterverkehr finden die Umleitungen über alternative Grenzübergänge zu und von den Niederlanden statt.

 

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben.

 

Ausserdem sind die Fahrpläne unter bahn.bauarbeiten.de/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für frei wählbare Streckenabschnitte oder Linien abonniert werden.

 

Weitere Informationen gibt es zum Regionalverkehr unter der

Hotline 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a. d. Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf)

und unter der kostenfreien Baustellenhotline 0800 5 99 66 55.

                                                                                          Baustelleninformation: Deutsche Bahn AG

 

 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Reisenden werden für die Erschwernisse im Reisezugverkehr um Verständnis gebeten.

 

Bereits seit dem 17. April 2016 und noch bis 17. Oktober 2016 werden die Arbeiten für den Wechsel des Stromsystems zwischen Emmerich und der niederländischen Grenze weitergeführt. Den Fern- und Güterzügen steht daher zwischen Emmerich und Grenze Niederlande nur ein Gleis zur Verfügung. Hier kann es zu einzelnen Verspätungen kommen.

 

 

Meilenstein am vergangenen Donnerstag

 

Die Arbeiten an der neuen Stromsystemwechselstelle zwischen Emmerich und der Grenze zu den Niederlanden sind für das Gleis aus den Niederlanden nach Deutschland kurz vor dem Abschluss. Am Donnerstag, 21. Juli 2016 wurde die Oberleitung nach Beendigung der Arbeiten in diesem Bereich wieder unter Strom gesetzt. Bisher führte die Oberleitung zwischen dem Bahnhof Emmerich und der Grenze zu den Niederlanden das niederländische Stromsystem (1.500 Volt Gleichstrom). Seit  Donnerstag wird die Oberleitung mit mindestens 15.000 Volt unter Spannung gesetzt.

 

Diese technische Änderung hat für den Verkehr an den Bahnübergängen eine wichtige Veränderung zur Folge. Durch die höhere Spannung muss ein grösserer Sicherheitsabstand gewährleistet werden. Hierdurch ändert sich die Durchfahrtshöhe an allen Bahnübergängen zwischen dem Bahnhof Emmerich und der Grenze zu den Niederlanden auf vier Meter. Eine Ausnahme bildet hierbei der Bahnübergang „Borgheeser Weg“, für den eine Höhenbegrenzung von 3,90 Meter gilt.

 

Zum Hintergrund: Bisher befand sich die Systemwechselstelle für die Änderung des Stromsystemwechsels im Bahnhof Emmerich. Hierdurch mussten die Züge von der Betuwe-Route kommend zweimal das Stromsystem wechseln. Die Betuwe-Route hat 25.000 Volt Wechselstrom, dann folgte ein Streckenabschnitt mit 1.500 Volt Gleichstrom (allgemeines niederländisches System) und dann die Umstellung auf das deutsche System mit 15.000 Volt Wechselstrom. Durch die Verlagerung auf die freie Strecke ist nun ein Stromsystemwechsel von 25.000 auf 15.000 Volt Wechselstrom ausreichend.

Bis 2019 investiert die Deutsche Bahn 35 Milliarden Euro in ihre Gleise, Bahnhöfe, Energieanlagen, Brücken und Tunnel. Allein dieses Jahr fliessen fast 7 Milliarden Euro in Deutschlands Bahninfrastruktur. Durch die größte Infrastruktur-Modernisierung in der Bahngeschichte sowie das Unternehmensprogramm „Zukunft Bahn“ ist der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren gewaltig. Deshalb stellt die DB allein 2016 rund 600 weitere Ingenieure ein. Insgesamt arbeiten etwa 10.000 Ingenieure bei der DB

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Sa

23

Jul

2016

DB-Tochter DB Schenker bringt die „Silberpfeile“ nach Hockenheim

Wenn die „Silberpfeile“ am Sonntag, 31. Juli 2016, beim Grossen Preis von Deutschland über den Hockenheimring heizen, dann halten auch die Mitarbeiter von DB Schenker vor Ort den Atem an. Die Transportexperten haben eine ganz besondere Beziehung zu den WM-Führenden Lewis Hamilton und Nico Rosberg – das Unternehmen DB Schenker ist verantwortlich für die europaweite Logistik des MERCEDES AMG PETRONAS FORMULA ONE™ Teams – und sorgt für einen reibungslosen Ablauf vor, während und nach den Rennen. Auch bei allen Tests und Werbeveranstaltungen in Europa unterstützt DB Schenker den Formel-1-Rennstall mit seinem logistischen Knowhow.

Fünf silberfarbene Race Trucks und eine Flotte Mercedes-Benz ACTROS-Sattelzüge von DB Schenker transportieren die beiden Silberpfeile                                              Foto: DB Schenker

 

 

Das Kernteam, mehr als 30 Fahrer, Handwerker und Projektmanager, sorgt dafür, dass auf allen europäischen Rennstrecken das Equipment pünktlich an das MERCEDES AMG PETRONAS FORMULA ONE™ Team übergeben wird. Bereits Monate im Voraus werden die Transporte minutiös geplant.

 

Der Grosse Preis von Deutschland ist dabei eine besondere Herausforderung für die Logistiker. Zwischen den Rennen in Hockenheim und Ungarn liegen statt der üblichen 14 nur sieben Tage. In drei Tagen muss das Equipment in Budapest abgebaut, 1.000 Kilometer nach Hockenheim transportiert und dort wieder aufgebaut werden. Um diesen straffen Zeitplan einhalten zu können, wird beim Personal deutlich aufgestockt, sowohl für den Ab- und Aufbau als auch bei den Fahrern der Trucks. Insgesamt 60 Mitarbeiter sind während der entscheidenden drei Tage im Einsatz.

 

Fünf silberfarbene Race Trucks und eine Flotte weisser Mercedes-Benz ACTROS-Sattelzüge im DB Schenker Design transportieren die beiden Rennfahrzeuge Mercedes F1 W07 Hybrid sowie Ersatzteile, die Ausstattung für die Box, das Ingenieursbüro und die Module für das Motorhome. Vor Ort an den Rennstrecken erfolgt der Aufbau durch die Logistik-Spezialisten.

 

So entsteht beispielweise aus silberfarbenen und schwarzen Containern ein zweigeschossiges Gebäude mit Dachterrasse inklusive Kochstation – das Motorhome für die Bewirtung von VIP-Gästen. Für die komplette Ausstattung, von der Kabelverlegung bis hin zur Bereitstellung der Tische, sorgt ebenfalls DB Schenker. Der Aufbau der Ingenieursbüros ist Millimeterarbeit: Zwei Trailer müssen millimetergenau nebeneinander abgestellt werden, damit die komplizierte Technik darin platziert und entsprechend verbunden werden kann.

 

Normalerweise hat das DB Schenker-Team insgesamt fünf Tage Zeit, an einem Rennort das MERCEDES AMG PETRONAS Motorhome sowie die Ausstattung für das Rennen zu installieren. In Hockenheim bleiben dafür genau 28 Stunden.

 

Die Zusammenarbeit zwischen DB Schenker und MERCEDES AMG PETRONAS läuft bis Ende 2018, in diesem Jahr betreut die DB-Logistiktochter die acht Rennen auf dem europäischen Kontinent zwischen Mai (Spanien) und September (Italien).

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Fr

22

Jul

2016

Schlechtwetter-Aktion für Feriengäste in Graubünden

Die Rhätische Bahn (RhB) und weitere Transportpartner machen Graubünden für Feriengäste auch bei regnerischem Wetter zum attraktiven Ausflugsziel. Mit der „Schlechtwetter-Aktion“, welche am 1. August 2016 startet, profitieren Bündner Feriengäste bei einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von 70% oder mehr von einem attraktiven Spezialangebot. Die RhB vertieft damit die Partnerschaft mit der Bündner Hotellerie.

Aktion "Graubünden bei Regen entdecken"                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

„Mit dieser Aktion möchten wir unseren Partnern der Hotellerie und Parahotellerie Hand bieten und den Feriengästen Graubündens – falls das Wetter einmal nass sein sollte – eine attraktive Ausflugsmöglichkeit bieten“, sagt Piotr Caviezel, Leiter Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung RhB. „Präsentiert sich Graubünden wirklich mal in Grau, bedeutet dies nicht Langeweile. Im Gegenteil: Auch bei Regen lassen sich schöne Seiten des Kantons entdecken“, so Caviezel.

 

Die Schlechtwetter-Gutscheine werden den Feriengästen in Graubünden in ihrem Hotel oder ihrer Ferienwohnung bei Ankunft verteilt.

 

 

Und so funktioniert‘s:

 

Mit der Schlechtwetter-Aktion reisen Feriengäste in Graubünden vom 1. August bis 25. September 2016 günstig einen Tag lang durch den Kanton. Hotel- und Ferienwohnungsgäste erhalten bei ihrer Ankunft einen Gutschein.

 

Wenn auf dem offiziellen Graubünden Wetter-Portal  www.wetter-graubuenden.ch  in der jeweiligen Destination eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 70% oder mehr prognostiziert wird, sind die Gutscheine gültig. Für CHF 79.00 erhalten Sie beispielsweise den Graubündenpass „alle Zonen“. Zwei Erwachsene mit bis zu fünf Kindern (bis 16 Jahre) reisen damit einen Tag lang in der zweiten Klasse durch ganz Graubünden, bei allen dem Graubündenpass angeschlossenen Transportpartnern.

 

 

Top 5 Ausflüge bei schlechtem Wetter

 

-   Bahnmuseum Albula, Bergün

 

-   Bündner Kunstmuseum, Chur

 

-   Engadin Bad Scuol

 

-   Casa Tomé und Casa Console, Poschiavo

 

-   Bernina Express

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Do

21

Jul

2016

Umfangreiche Gleiserneuerung zwischen Haltern am See und Marl-Sinsen

Kurz vor Halbzeit der Sommerferien werden von Montag, 25. Juli 2016 ab 1 Uhr, durchgehend bis Donnerstag, 4. August 2016 um 4 Uhr, zwischen Haltern am See und Marl-Sinsen die Gleise auf einer Länge von über fünf Kilometern erneuert. Über 8.000 Schwellen und über 17.000 Tonnen Schotter werden ausgetauscht. Zum Einsatz kommen Grossbaumaschinen, unter anderem ein Schienenumbauzug. Mit diesen Arbeiten werden die Voraussetzungen für einen schnellen, zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr geschaffen. Die Deutsche Bahn investiert in diese Baumassnahme rund 3,5 Millionen Euro.

Ein Zug der Linie RE 2 Düsseldorf - Münster in Haltern am See                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Von Montag, 25. Juli 2016 ab 1 Uhr werden durchgehend bis Donnerstag, 4. August 2016 um 4 Uhr, zwischen Haltern am See und Marl-Sinsen die Gleise auf einer Länge von über fünf Kilometern erneuert. Es werden über 8.000 Schwellen und über 17.000 Tonnen Schotter ausgetauscht.

 

 

Fahrplanänderungen

 

Vom 25. Juli 2016, 1 Uhr, durchgehend bis 4. August 2016, 4 Uhr, sind die Gleise zwischen Haltern am See und Marl-Sinsen komplett gesperrt.

 

Die Züge des Fernverkehrs (IC und EC) werden in dieser Zeit zwischen Münster und Gelsenkirchen in beiden Richtungen über Dortmund (ohne Halt) umgeleitet. Für diese Züge fällt der Halt in Recklinghausen aus. Durch die Umleitung verlängert sich die Fahrzeit um bis zu 15 Minuten. Einzelne Züge fahren daher bereits bis zu 15 Minuten vor der planmässigen Abfahrtszeit vom Startbahnhof (Köln und Münster) ab.

 

Im Regional- und S-Bahnverkehr fallen die Züge der Linien RE 2 (Münster – Düsseldorf) und RB 42 (Essen – Münster) jeweils in beiden Richtungen zwischen Haltern am See und Marl-Sinsen aus. Die S-Bahnen der Linie S 9 beginnen und enden in Gladbeck-West statt in Haltern am See. Somit gibt es einen Ausfall zwischen Gladbeck-West – Gelsenkirchen-Buer Nord und Haltern am See.

 

Für alle ausfallenden Züge verkehren Ersatzweise Busse im Schienenersatzverkehr (SEV).

 

Die Reisenden werden durch die Online-Auskunftssysteme und besondere Fahrplanaushänge über die Änderungen im Zugverkehr informiert.

 

Weitere Informationen gibt es auch unter der Hotline 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a d Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) oder im Internet unter bauarbeiten.bahn.de/nrw. Besitzer von Mobiltelefonen stehen Informationen auch unter bauarbeiten.bahn.de/mobile zur Verfügung.

 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Mass beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Reisenden werden für die Erschwernisse im Reisezugverkehr um Verständnis gebeten.

Fahrplandownload S 9
S9_2507-04082016_fahrplan.pdf
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Fahrplandownload RE 2 & RB 48
RE2_RB42_2507-04082016_fahrplan.pdf
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Mi

20

Jul

2016

Keolis und Abellio fahren ab Dezember 2019 die S-Bahn Rhein-Ruhr

Der Vergabeausschuss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat beschlossen die Betriebsleistungen der S-Bahn-Linien an Rhein und Ruhr ab Dezember 2019 durch Keolis und Abellio durchführen zu lassen. Die beiden Unternehmen konnten sich im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbsverfahrens gegen die Konkurrenz durchsetzen. Gegenstand des Verfahrens waren der Betrieb auf den Linien  S1, S2, S3, S4 S9, RB3, RB40 und RB41.  Diese Vergabeentscheidung wurde am 07. Juli 2016 auch von der Verbandsversammlung des Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) bestätigt, der wegen der Betriebsanteile an der S4 an diesem Verfahren beteiligt ist.

 Neuer S-Bahn-FLIRT von Stadler                                                            Foto: Stadler Pankow GmbH

 

 

Der Vergabeausschuss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat beschlossen die Betriebsleistungen der S-Bahn-Linien an Rhein und Ruhr ab Dezember 2019 durch Keolis (Los A) und Abellio (Los B) durchführen zu lassen. Die beiden Unternehmen konnten sich im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbsverfahrens gegen die Konkurrenz durchsetzen. Gegenstand des Verfahrens waren der Betrieb auf den S-Bahn-Linien S1 und S4 (Los A) mit circa 4,8 Millionen Zugkilometern und die Linien S2, S3, S9, RB3, RB40 und RB41 (Los B) mit circa 7,1 Millionen Zugkilometern. Insgesamt umfasst das Leistungsvolumen auf den Linien rund 11,9 Millionen Zugkilometer pro Jahr.

 

Diese Vergabeentscheidung wurde am 07. Juli 2016 auch von der Verbandsversammlung des Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) bestätigt, der wegen der Betriebsanteile an der S4 an diesem Verfahren beteiligt ist. Nach der Entscheidung der zuständigen Gremien muss jetzt noch eine zehntägige Einspruchsfrist eingehalten werden. Erst nach Ablauf dieser Frist werden die beiden Verkehrsverträge mit einer Laufzeit von zwölf Jahren (Los A) und 15 Jahren (Los B) abgeschlossen. Zur perspektivischen Harmonisierung der Vertragslaufzeiten aller S-Bahn-Linien wird der bestehende Vertrag mit der DB Regio NRW für den Betrieb der Linien S6 und S11 in Abstimmung mit dem Nahverkehr Rheinland bis 2023 verlängert.

 

VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann zur heutigen Vergabeentscheidung: „Erneut haben sich im Wettbewerbsverfahren erfreulicherweise Anbieter mit wirtschaftlichen und verlässlichen Angeboten durchgesetzt. In Verbindung mit den modernen Fahrzeugen und einer nachfrageorientierten Taktung ist dies ein weiterer Schritt hin zu einem qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten S-Bahn-Verkehr in der Region. Den möglichen Personalwechsel werden wir als Aufgabenträger zielgerichtet unterstützen. Auch ohne vertragliche Verpflichtungen werden die Eisenbahnunternehmen die den Zuschlag erhalten, mit dem bisher tätigen Unternehmen über die Übernahmen des Personals verhandeln. Dies haben wir in den Verträgen festgeschrieben und wie auch bereits bei früheren Betreiberwechseln begleitet der VRR den Prozess zwischen den alten und neuen Betreibern.“

 

Bereits beschlossen ist die Beschaffung der S-Bahnfahrzeuge, die den künftigen Betreibern der Linien Keolis und Abellio für den Betrieb bereitgestellt werden. Analog wie beim Rhein-Ruhr-Express (RRX) hat der VRR die Wettbewerbsverfahren zur Beschaffung und Instandhaltung der S-Bahn-Fahrzeuge getrennt von denen zum Betrieb der jeweiligen Linien durchgeführt.

 

So kommen auf den Linien S1 und S4 ab Dezember 2019 Züge vom Typ ET 422 zum Einsatz. Bereits Ende des letzten Jahres fiel die Entscheidung, 48 Fahrzeuge von der DB Regio AG zu kaufen, die derzeit auf den heutigen S-Bahn-Linien verkehren und sich in der Praxis bewährt haben. Die DB Regio AG übernimmt bis mindestens 2034 die Wartung und Instandhaltung der Züge und garantiert deren tägliche Verfügbarkeit.

 

Auf den Linien S 2, S 3, S 9, S 28, RB 3, RB 40 und RB 41 kommen Neufahrzeuge des Unternehmens Stadler Pankow GmbH zum Einsatz.

 

 

Neue S-Bahn-Fahrzeuge von Stadler

 

Bereits im März 2016 ist die Entscheidung gefallen, dass die Stadler Pankow GmbH die Neufahrzeuge für den Einsatz auf den Linien S 2, S 3, S 9, S 28, RB 3, RB 40 und RB 41 liefern und über 30 Jahre instand halten wird. Die Stadler Pankow GmbH setzte sich mit dem wirtschaftlichsten Angebot gegen drei Konkurrenten durch. Der Fahrzeughersteller wird die neuen, speziell auf die Bedürfnisse eines Ballungsraumes zugeschnittenen Züge vom Typ Flirt3XL konstruieren, produzieren und sie über den gesamten Lebenszyklus von mindestens 30 Jahren verfügbar halten.

 

Die Einstiegsbereiche der neuen Züge sind etwa 80 Zentimeter über Schienenoberkante. Nach aktuellen Planungen sollen nach und nach alle Bahnsteige im VRR auf eine einheitliche Höhe von 76 Zentimetern gebracht werden, um den Fahrgästen mittel- bis langfristig einen niveaugleichen Einstieg in die Nahverkehrszüge zu ermöglichen. Mit den neuen Fahrzeugen leistet der VRR somit einen wichtigen Beitrag zur barrierefreien Gestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs.

 

Die Fahrzeuge werden in zwei unterschiedlichen Größen im S-Bahn-Netz zum Einsatz kommen. Der Kurztyp mit 180 Sitzplätzen wird auf den Linien S 2 und S 28 verkehren, der Langtyp mit 296 Sitzplätzen auf den Linien S 3, S 9, RB 3, RB 40 und RB 41. Im Vergleich zu den heutigen S-Bahn-Zügen stellen die neuen Stadler-Fahrzeuge eine deutliche Weiterentwicklung dar: Sie verfügen über bequemere Sitze – überwiegend in 4er-Sitzgruppen mit Vis-à-vis-Anordnung –, Toiletten sowie Steckdosen zum Aufladen von Smartphones, Tablets oder Rechnern. Zudem verfügen die Fahrzeuge künftig über einen kostenlosen WLAN Zugang sowie über Vorrichtungen, die den Mobilfunkempfang verbessern.

 

Die Züge sind videoüberwacht und bieten großzügige Einstiegs- und Mehrzweckbereiche, die insbesondere mobilitätseingeschränkten Personen zugutekommen. Die speziell für den Einsatz auf dem Netz angepassten Fahrzeuge verfügen über große Türen mit einer Breite von 1.800 mm sowie einer Höhe von 2.160 mm, insbesondere für einen schnellen Fahrgastwechsel. Die Fahrzeuge werden so konzipiert, dass Rollstuhlstellplätze von Fahrradstellplätzen getrennt sind. Zudem verfügt der Fahrradbereich zukünftig über gepolsterte Stehhilfen mit einem kurzen Rückenpolster und nicht – wie in den heutigen Fahrzeugen – über Klappsitze. Damit entspricht der VRR Anregungen aus dem letzten Online-Dialog zur Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV. Neben den qualitativen Vorzügen für die Fahrgäste wurden durch Stadler auch innovative Verbesserungen im Bereich der Drehgestelle, der Traktionsausrüstung und der Fahrzeugaufteilung vorgenommen. Alle Optimierungen führen einerseits zu einem effizienten und wirtschaftlichen Betrieb, anderseits zu spürbaren Verbesserungen bei der Instandhaltung.

 

 

Takt und Design

 

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 werden sowohl die Gebrauchtfahrzeuge auf den Linien S1 und S4 als auch die Neufahrzeuge in einem weitgehend unternehmensneutralen, eigens entwickelten Design zum Einsatz kommen. Parallel dazu wird der bisherige Takt auf einen stärker nachfrageorientierten 15/30-Minuten-Takt umgestellt, um die Betriebsqualität im S-Bahn-Netz zu verbessern. Auf vielen S-Bahn-Relationen wird in der Hauptverkehrszeit ein 15-Minuten-Takt etabliert, der in der Nebenverkehrszeit sowie auf nachfrageschwächeren Abschnitten auf einen 30-Minuten-Takt ausgedünnt wird.

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Di

19

Jul

2016

412 Eisenbahnunternehmen fahren auf dem deutschen Schienennetz

Die Nachfrage nach Schienenverkehrs-leistungen in Deutschland ist ungebrochen: 2015 legte die Schiene im Personen- und im Güterverkehr zu. So wuchs der Personenverkehr gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent, der Güterverkehr um 3,6 Prozent. Weil der Verkehr auf der Straße jedoch stärker zulegte, verharrte der Marktanteil der Schiene im Personenverkehr bei rund 8 Prozent (2014: 8,1 Prozent). Der Güterverkehr auf der Schiene steigerte dagegen 2015 seinen Anteil auf 17,5 Prozent am Transportmarkt in Deutschland (2014: 17,2 Prozent). Fakten und Hintergründe zu dieser Entwicklung sind im „DB-Wettbewerbsbericht 2016“ aufgearbeitet, den die Deutsche Bahn am 12. Juli in Brüssel vorgestellt hat.

Unternehmensvielfalt auch im Güterverkehr, wie hier in Krefeld Hbf          Foto: Marcel Manhart

 

 

„Wir teilen mit der gesamten Branche die Überzeugung, dass die Eisenbahn gerade im digitalen Zeitalter enorme Wachstumschancen hat. Wir müssen gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene weiter erhöhen und strukturelle Vorteile wie ihre Umweltfreundlichkeit weiter ausbauen“, so DB-Vorstand Ronald Pofalla.

 

Der Wettbewerb auf der Schiene hat sich in Deutschland dynamisch entwickelt, und die Nutzung des Schienennetzes nimmt stetig zu: 2015 waren 412 Unternehmen auf dem Netz unterwegs, elf mehr als im Vorjahr. Mit 1,05 Milliarden Trassenkilometern wurde ein neuer Höchststand bei der Betriebsleistung erreicht.

 

2015 hatte die Deutsche Bahn im Nahverkehr einen Marktanteil von 70,8 Prozent (2014: 72,8 Prozent). Boden gutmachen konnte die DB im Fernverkehr und zählte mit 132 Millionen Reisenden insgesamt 2,2 Prozent mehr Fahrgäste als 2014.

 

Das Leistungsniveau des Schienengüterverkehrsmarktes ist um 3,6 Prozent auf 116,6 Milliarden Tonnenkilometer gestiegen und lag damit erstmals wieder bei Werten von vor der Wirtschaftskrise Ende des vergangenen Jahrzehnts. Insbesondere die Wettbewerber von DB Cargo konnten profitieren. Ihr Marktanteil stieg auf 39,1 Prozent.

 

Ein Wettbewerbsfaktor mit zunehmender Bedeutung ist die Digitalisierung. Die Digitalisierung verändert den gesamten Mobilitäts- und Transportmarkt. Sie bringt im Schienenverkehr viele Verbesserungen für Kunden und Betrieb, stellt die Branche insgesamt aber auch vor Herausforderungen.

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Mo

18

Jul

2016

Deutsche Bahn baut attraktive Ticket-Angebote weiter aus

Die Deutsche Bahn (DB) beförderte von Januar bis Mai 2016 so viel Passagiere in ihren ICE und IC wie noch nie in diesem Zeitraum. „Diese erfreuliche Entwicklung haben wir unter anderem der Preissenkung bei unseren Sparpreisen um ca. acht Prozent zu verdanken“, sagt Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr. Die Sparpreise ab 19 Euro werden bis 12. September 2016 verlängert und neu gibt es auch für Inhaber von BahnCard50 eine Ermässigung von 25 Prozent auf Sparpreise, weiters gibt es neue Testangebote.

Mehr Reisende in ICE und IC                                                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Deutsche Bahn (DB) beförderte von Januar bis Mai 2016 mit 54,7 Mio. Reisenden so viel Passagiere in ihren ICE und IC wie noch nie. Damit verzeichnet der DB-Fernverkehr einen Fahrgastzuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 10 Prozentpunkte und steuert auf einen neuen Fahrgastrekord zu.

 

„Diese erfreuliche Entwicklung haben wir unter anderem der Preissenkung bei unseren Sparpreisen um ca. acht Prozent zu verdanken“, sagt Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr. „Trotz dieser Preissenkung konnten wir im ersten Halbjahr 2016 auch unsere Umsätze steigern, wenn auch nicht so stark wie geplant. Jetzt gilt es, die neuen Kunden mit besserer Reisequalität, mehr Komfort und weiterhin attraktiven Preisangeboten dauerhaft an uns zu binden. Zudem wollen wir mit kleineren Anpassungen unserer Angebote und Preise den individuellen Kundenbedürfnissen stärker als bisher Rechnung tragen und darüber hinaus natürlich auch die Wirtschaftlichkeit des Fernverkehrs nachhaltig sichern.“

 

 

Sparpreise

 

Unverändert günstig bleibt der Einstiegspreis für ICE und IC: Die laufende Aktion mit Sparpreisen ab 19 Euro wird nochmals bis 12. September 2016 verlängert. Bereits über fünf Millionen Tickets für 19 Euro wurden verkauft. Durch die Ausweitung der Vorkaufsfrist von 90 auf 180 Tage im personenbedienten Verkauf konnten 120.000 Kunden hinzugewonnen werden. Bis Ende des Jahres wird es auch online möglich sein, Tickets bereits sechs Monate im Voraus zu erwerben.

 

Änderungen gibt es beim Thema Umtausch: In Zukunft entfällt die Möglichkeit, Sparpreis-Tickets noch am Reisetag zurückzugeben. Dafür können Reisende bereits seit Juni 2016 auch ihre 2. Klasse-Reservierungen einmalig kostenlos umtauschen.

 

 

BahnCards

 

Grund zur Freude gibt es für Inhaber der BahnCard 50: Sie erhalten ab 1. August  2016 dauerhaft 25 Prozent BahnCard-Rabatt auf Sparpreise im Fernverkehr. Auch die bei jungen Menschen bis einschliesslich 26 Jahren äusserst beliebte „My BahnCard“ zum ermässigten Preis wird ab dem 1. September 2016 als Dauer­angebot eingeführt. Die My BahnCard 25 ist dann in der 2. Klasse für 39 Euro und in der 1. Klasse für 81 Euro zu haben, die My BahnCard 50 kostet in der 2. Klasse 69 Euro und 252 Euro in der 1. Klasse. „Mit der My BahnCard senken wir den Preis der BahnCard 50 um die Hälfte und schaffen damit gerade zu Semesterbeginn ein attraktives Angebot für reiseaffine junge Erwachsene“, so Bohle weiter.

 

Eine weitere Preisreduktion gibt es auch für Senioren: Vom 1. August bis 30. September bietet die DB eine neue BahnCard 50 für Reisende ab 60 Jahren an. Das Testangebot mit einjähriger Laufzeit wird zum Preis von 99 Euro für die 2. und 149 Euro für die 1. Klasse angeboten. Das bedeutet im Vergleich zur ermäßigten BahnCard 50 eine Preissenkung um 103 Euro in der 1. Klasse und 28 Euro in der 2. Klasse.

 

Für alle Bahnreisenden gibt es vom 1. August bis 10. Dezember ein weiteres Aktionsangebot: Beim Kauf der neuen Probe BahnCard „für mich“ erhält der Kunde einen Gutschein für eine zweite kostenlose Probe BahnCard „für dich" dazu. Beide Karten haben eine Laufzeit von drei Monaten, die kostenlose Zweitkarte läuft ohne Anschluss-Abo aus. Die Probe BahnCard 25 „für mich“ kostet in der 2. Klasse 19 Euro und in der 1. Klasse 39 Euro. Die Probe BahnCard 50 „für mich“ ist für 79 bzw. 159 Euro (2. bzw. 1. Klasse) erhältlich.

 

Bordpreise/Reservierungen

 

Ab 1. August 2016 steigt der Bordzuschlag im Fernverkehr von derzeit 7,50 Euro auf 12,50 Euro. „Mit dem DB Navigator ist es einfach wie nie, bis kurz vor Abfahrt einen Zug zu buchen. Daher wollen wir den Absatz von Mobile-Tickets stärken. Das schafft Freiräume für mehr Service an Bord“, sagt Birgit Bohle.

 

Die Anhebung des Preises für eine Reservierung ohne Ticketkauf in der 1. Klas­se von 4,50 auf 5,90 Euro zielt auf eine verbesserte Sitzplatzverfügbarkeit. Der Preis von Familienreservierungen steigt in der 1. Klasse von 9 Euro auf 11,80 Euro. Da bei den 1. Klasse-Tickets bereits seit Ende 2014 eine kosten­lose Reservierung inkludiert ist, soll der Anreiz für mehrfach vorgenommene und dann nicht genutzte Reservierungen sinken. BahnCard-100-First-Kunden sind von diesen Änderungen ebenfalls nicht unmittelbar betroffen: Sie haben bereits seit Juni 100 Reservierungen pro Jahr frei.

 

 

Weitere Testangebote

 

Neben den Testangeboten der günstigen BahnCard für Reisende ab 60 und der neuen Probe BahnCard „für mich“ testet die Bahn ab August 2016 auch weitere Preis­stufen bei den Sparpreisen sowie zeitlich befristete Veränderungen bei den Flexpreisen auf den Strecken München–Nürnberg und Frankfurt–Köln. Bohle: „Markttests sind bei uns mittlerweile zum Standard geworden. In diesem Pilotprojekt untersuchen wir, ob durch unterschiedliche Preishöhen im Flex-preis mehr Nachfrage und Umsatz generiert werden kann.“ Für ausgewählte Reisetage auf diesen zwei Strecken senkt die Bahn daher zwischen 1. August und 30. September 2016 die Preise um ca. fünf Prozent. Gleichzeitig werden die Preise an einzelnen Tagen in der Woche um den gleichen Wert angehoben.

 

 

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So

17

Jul

2016

Deutsche Bahn bedankt sich bei kleinen Künstlern

Der Stolz ist den kleinen Künstlern förmlich anzusehen, als sie zum ersten Mal die von ihnen selbst gestalteten Kinderfahrscheine der Deutschen Bahn in Händen halten. Ihre Motive sind es, die ausgewählt wurden, um künftig die Kinderfahrkarten in ganz Bayern zu zieren – und so strahlten die Kinder bei der feierlichen Übergabe am Bahnhof Landshut mit der Sonne um die Wette.

Einen spannenden Vormittag erlebten die Kinder des Kindergartens St. Margaret bei der Dankeschön-Fahrt mit DB Regio Oberbayern.                              Foto: DB Regio Oberbayern

 

 

Motive von 15 Kindern aus Landshut zieren die neuen Kinderfahrscheine der Bahn

 

Entstanden sind die Motive im Rahmen einer gemeinsamen Aktion von DB Regio Oberbayern und dem Landshuter Kindergarten St. Margaret. So übernahmen zum ersten Mal Kinder aus Bayern die Gestaltung der Kinderfahrkarten, die Zugbegleiter bayernweit an kleine Reisende verteilen. Ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten die rund 60 Kinder bei einer großen Malaktion im April – herauskamen bunt gemischte Motive im Din A4-Format, von roten Zügen in malerischer Landschaft bis hin zu Detailaufnahmen von Lokomotiven. Anschließend wählte die Bahn 15 Motive aus, die künftig die scheckkartengroßen Kinderfahrscheine in ganz Bayern zieren.

 

 

Blick hinter die Kulissen einer Zugfahrt

 

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei euch Kindern, dass ihr euch so viel Mühe gegeben habt. Ich bin sicher, dass die neuen Kinderfahrscheine sehr gut ankommen werden“, sagte Simon Bayerle von DB Regio Oberbayern bei der Übergabe der ersten gedruckten Exemplare. Für die 15 Künstler, deren Bilder es auf die Fahrscheine geschafft haben, ging es anschließend gemeinsam mit den Eltern und Mitarbeitern des Kindergartens zu einer Dankeschön-Zugfahrt von Landshut nach Freising und wieder zurück. Dabei konnten die Kinder unter anderem dem Lokführer über die Schultern schauen und im Zug Ansagen machen – der Höhepunkt eines ereignisreichen Vormittags.

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Sa

16

Jul

2016

Der erste neue Zug für Limburg rollt in die Stadler-Werkstatt

Der erste unter Lizenz für das öffentliche Verkehrsnetz der Provinz Limburg gebaute Zug ist am 15. Juli 2016 in der Stadler-Werkstatt Blerick eingetroffen. Das spektakuläre Ereignis, ein Meilenstein in der Zusammenarbeit von Arriva und Stadler, wurde von rund 150 Gästen verfolgt. Sie konnten als Erste einen der neuen Züge besichtigen, die voraussichtlich am 11. Dezember dieses Jahres in der Provinz Limburg in Betrieb genommen werden. Es wurden allerdings nicht nur die neuen Züge präsentiert, sondern auch der neue Wartungsvertrag wurde unterzeichnet. In den kommenden 15 Jahren wird die Stadler-Werkstatt Blerick für die Wartung, Instandhaltung und Reinigung der neuen Züge zuständig sein.

Arriva und Stadler unterzeichnen Wartungsvertrag                                                  Bild: Stadler Rail

 

 

Anne Hettinga, Director Northern Europe bei Arriva, sagte: «Ich bin unheimlich stolz. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die dafür sorgen, dass diese brandneuen Züge ab dem 11. Dezember 2016 in Limburg auf den Gleisen stehen. Wir freuen uns wirklich sehr darauf. Mit der Ankunft der Züge in der Werkstatt können wir sowohl unseren Auftraggebern als auch unseren Kunden beweisen, dass wir exakt im Zeitplan liegen. Zudem können sie sich nun persönlich davon überzeugen, dass die Züge nicht nur alle gesetzlichen Vorschriften erfüllen, sondern auch zusätzliche Ausstattungsmerkmale aufweisen.»

 

 

Mehr Beinfreiheit und breitere Türen

 

Während des Events erhielten die Gäste eine Führung durch die Stadler-Werkstatt und konnten den neuen Zug besichtigen. Die neue Flotte umfasst 36 Züge vom Typ FLIRT: 15 Einheiten, bestehend aus 2 Schienenfahrzeugen mit 4 Türen; 13 Einheiten, bestehend aus 3 Schienenfahrzeugen mit 5 Türen (ab Dezember 2017), und weitere 8 Einheiten, bestehend aus 3 Schienenfahrzeugen mit 3 Türen (ab 2020). Zu den besonderen Ausstattungsmerkmalen der Züge gehören: grosszügige Beinfreiheit, breite Türen, geschlossenes Toilettensystem, Lederpolsterung in den Erste-Klasse-Abteilen und Steckdosen.

 

 

Wartungsvertrag

 

Bei der Veranstaltung wurde zudem der Wartungsvertrag unterzeichnet. Hein van der Schoot von Stadler Netherlands und Anne Hettinga von Arriva Netherlands unterschrieben die Vereinbarung, deren Laufzeit 15 Jahre beträgt. Die gesamte Arriva-Flotte wird in der Werkstatt Blerick von einem erfahrenen Team von Stadler-Mitarbeitenden gewartet. Hein Van der Schoot: «Wir freuen uns sehr, dass wir die Wartung unserer neuen Züge für Arriva und damit den Service für die gesamte Zugflotte im Rahmen der Limburger Lizenz übernehmen können. Die Teams von Arriva und Stadler haben bereits bewiesen, dass sie hervorragend zusammenarbeiten und tolle Arbeit leisten. Der Zeitplan von Arriva sowie die Planung von Stadler werden genau aufeinander abgestimmt. Mit unserem erstklassigen Service können wir Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit garantieren.»

 

 

Über Arriva Netherlands

 

Ab dem 11. Dezember 2016 wird Arriva Netherlands für einen Zeitraum von 15 Jahren für den Betrieb des öffentlichen Bus- und Bahnverkehrs in der Provinz Limburg verantwortlich sein. Arriva Netherlands ist Teil der Arriva Group, die zur Deutschen Bahn gehört. Arriva ist ein führendes Unternehmen im öffentlichen Strassen- und Schienentransport und in 14 europäischen Ländern aktiv. Arriva ist in den niederländischen Provinzen Drente, Flevoland, Friesland, Gelderland, Groningen, Nordbrabant, Südholland und Limburg sowie in Südostfriesland und auf den Friesischen Inseln mit insgesamt mehr als 6000 Mitarbeitenden vertreten. Neben dem Bus- und Bahnverkehr betreibt Arriva zusammen mit Koninklijke Doesken den «Wasserbus» in Südholland und ist als Arriva Touring in der niederländischen Reisebusbranche tätig.

 

 

Über Stadler

 

Stadler baut seit 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, Niederlanden, Weissrussland, Algerien, Australien und USA arbeiten gegen 7000 Mitarbeitende produktiv zusammen. Stadler bietet eine umfassende Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs an: Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reisezugwagen her. Darunter befindet sich auch Europas stärkste diesel-elektrische Lok. Nach wie vor ist Stadler der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen. Stadler Service hält zudem 16 Fahrzeugflotten mit über 300 Fahrzeugen mit einer jährlichen Laufleistung von 72 Millionen Kilometern instand.

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Fr

15

Jul

2016

Bauarbeiten zwischen Kloten und Bassersdorf erfordern Bahnersatzbusse

Aufgrund von Bauarbeiten verkehren am kommenden Wochenende sowie an einzelnen Tagen im September anstelle der S-Bahnen der Linie S7 jeweils Bahnersatzbusse zwischen Zürich Oerlikon und Bassersdorf. Die Züge der S7 werden dann jeweils via Zürich Flughafen umgeleitet und halten nicht in Opfikon, Kloten Balsberg und Kloten. Der SBB Online-Fahrplan ist angepasst.

Achtung, an diesen Tagen verkehrt die S7 nicht via Opfikon                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Aufgrund von Bauarbeiten verkehren an folgenden Daten anstelle der S-Bahnen jeweils Bahnersatzbusse zwischen Zürich Oerlikon und Bassersdorf, die Züge werden via Zürich Flughafen umgeleitet:

 

  • Samstag, 16. Juli 2016, 4:20 Uhr bis Betriebsschluss am Sonntag, 17. Juli 2016
  • Sonntag, 4. September 2016, 21:06 Uhr jeweils am Abend / Nacht bis Betriebsschluss am Donnerstag, 8. September 2016
  • Montag, 12. September 2016, 21:06 Uhr jeweils am Abend / Nacht bis Betriebsschluss am Mittwoch, 14. September 2016

 

 

Betroffen sind die Züge der S7 (Rapperswil – Meilen – Zürich – Kloten – Winterthur) sowie der Nacht S-Bahn SN7 (Stäfa – Zürich – Bassersdorf) im Abschnitt zwischen Zürich Oerlikon – Bassersdorf. Die Züge der S7 und SN7 werden zwischen Zürich Oerlikon – Bassersdorf via Zürich Flughafen umgeleitet, wo sie ausserordentlich halten.

 

Die Bahnhöfe Opfikon, Kloten Balsberg und Kloten werden von den Zügen der S7 und der SN7 nicht bedient. Stattdessen haben Reisende die Möglichkeit, auf Bahnersatzbusse auszuweichen. Diese verkehren ab Zürich Oerlikon (Bushaltestelle Bahnhof Nord) und halten in Opfikon, Kloten Balsberg und Kloten jeweils am Bahnhof beziehungsweise Bahnhofplatz. Die Reisezeit wird sich dadurch um 20 bis 30 Minuten verlängern. Die Züge des Fernverkehres sind von den Einschränkungen nicht betroffen.

 

Der Online-Fahrplan und die SBB-Mobile-App sind aktualisiert. Telefonische Auskünfte erteilt zudem der RailService via Telefon 0900 300 300 (1.19 CHF/Min. ab Schweizer Festnetz).

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Do

14

Jul

2016

Startschuss für den Andreasturm beim Bahnhof Zürich Oerlikon

Beim Bahnhof Zürich Oerlikon fand am 13. Juli 2016 der Spatenstich für den 80 Meter hohen Andreasturm statt. Bis Mitte 2018 entstehen an der Andreasstrasse attraktive Büro- und Dienstleistungsflächen – nachhaltig gebaut und an bester Lage.

Spatenstich für den Andreasturm in Oerlikon                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Nach vierjähriger Entwicklungs- und Planungsphase fand am 13. Juli 2016 der Spatenstich für den Andreasturm statt. Bis Mitte 2018 entstehen an der Andreasstrasse auf 19 800 Quadratmetern Büroflächen, die im Erdgeschoss durch 800 Quadratmeter Retail- und Gastronomieflächen ergänzt werden. Der 80 Meter hohe Andreasturm ist über die neue Personenunterführung Ost und dem Direktzugang zum Perron 2/3 optimal mit dem Bahnhof Zürich Oerlikon verbunden. So erhalten Mieter, Passanten und Kunden einen bequemen Zugang.

 

Zusammen mit dem geplanten Franklinturm wird der Andreasturm das Erscheinungsbild von Zürich Oerlikon massgeblich prägen. Es entsteht ein markantes städtebauliches Bindeglied zwischen dem Bahnhof und dem Gebiet Leutschenbach. Der durch Bäume gegliederte Aussenbereich im Südwesten des 22-stöckigen Gebäudes dient als Terrasse des Restaurants im Erdgeschoss. Die Treppenanlage vor dem Haupteingang lädt ebenfalls zum Verweilen ein.

 

 

Mehrheit der Etagen ist bereits vermietet

 

Als Ankermieterin konnte für die Etagen 1 bis 12 die Amstein + Walthert AG gewonnen werden. Für die restlichen Büroflächen gibt es weitere Interessenten. Es wird erwartet, dass vor der Fertigstellung des Andreasturms alle Flächen vermietet sind. Die Retail- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss werden ab Frühjahr 2017 aktiv vermarktet.

 

Der Grundstein für den Andreasturm wurde 2012/2013 in einem mehrstufigen Generalplanerwettbewerb gelegt, aus dem das Team um Gigon/Guyer Architekten aus Zürich als Sieger hervorging. Mit der baulichen Ausführung hat die SBB im März 2016 die Implenia Schweiz AG als Totalunternehmerin beauftragt.

 

Mit dem Andreasturm trägt die SBB auch der Nachhaltigkeit Rechnung. Das Büro- und Dienstleistungsgebäude wird nach dem DNGB Platin-Standard der Schweizer Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI) erstellt. Die SBB investiert über 100 Millionen Schweizer Franken in den Bau des Andreasturms.

Spatenstich Andreasturm am 13. Juli 2016 in Zürich Oerlikon

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Mi

13

Jul

2016

Stadler baut weitere 27 U-Bahnen für die Berliner Verkehrsbetriebe

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bestellen bei Stadler weitere 27 U-Bahnen. Die Lieferung der ersten Fahrzeuge erfolgt voraussichtlich im April 2018. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 140 Millionen Euro. Die Produktion erfolgt im Werk in Berlin-Pankow.

U-Bahn vom Typ IK für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe hat Ende Juni entschieden, bei der Stadler Pankow GmbH die Option für 27 weitere Fahrzeuge der U-Bahn vom Typ IK einzulösen. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 140 Millionen Euro. Ab Mitte 2017 beginnt im Werk in Berlin-Pankow die Serienproduktion, welche sich damit nahtlos an die Produktion der Vorserie anschliesst.

 

Die beiden Prototypen, welche die BVG inzwischen auf den Namen „Icke“ getauft hat, befinden sich bereits im Fahrgastbetrieb. Die elf Vorserien-Fahrzeuge aus der ersten Bestellung der BVG werden zurzeit gebaut. Bis Mitte des Jahres 2019 soll die gesamte Flotte von 38 Zügen einsatzbereit sein.

 

„Wir freuen uns über das uns entgegengebrachte Vertrauen der BVG. Mit der Optionseinlösung erhält Berlin weitere hochmoderne U-Bahnen“, sagt Ulf Braker, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. “Die Produktion der Vorserie startet dieser Tage.“

 

Die vierteiligen Zweirichtungsfahrzeuge sind mit hellen, freundlichen Fahrgasträumen ausgestattet. Durch eine leichte Wölbung der Wagenwände nach aussen – die so genannte Bombierung – verfügen sie über eine Breite von 2,4 Metern. Pro U-Bahn-Zug stehen rund 80 Sitz- und 250 Stehplätze zur Verfügung.

 

Durchgängige Barrierefreiheit und vergrösserte Mehrzweckbereiche schaffen Komfort für mobilitätseingeschränkte Personen. Auch sperriges Gepäck, Kinderwagen und Fahrräder lassen sich so gut transportieren. Darüber hinaus werden die Züge über eine energiesparende Beleuchtungs- und Signaltechnik sowie Informations-Monitore im Fahrgastbereich verfügen. Das von Stadler gemeinsam mit den Berliner Kreativen von büro+staubach GmbH entwickelte Fahrzeugdesign hat den renommierten iF DESIGN AWARD 2015 in der Kategorie „Product“ erhalten.

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Di

12

Jul

2016

ÖBB Fernbus „Hellö" fährt am 14. Juli los

Die ÖBB haben unter der Marke „Hellö" ihr Fernbussortiment erweitert und schicken ab 14. Juli 2016 ihre Hellö Fernbusse durch Europa. Das neue Angebot bietet den Kunden 11 internationalen Verbindungen aus und durch Österreich an. Einsteiger- Aktionstickets für Fahrten von 14. Juli bis 30. September 2016 sind zum Fixpreis von nur 15 Euro* unter helloe.com oder über die Hellö-App für iOS und Android erhältlich.

Die neuen Hellö Fernbusse starten am Donnerstag                                              Foto: ÖBB / Knopp

 

 

Das Warten hat ein Ende: Die ÖBB schicken ab 14. Juli 2016 ihre Hellö Fernbusse durch Europa. Die ÖBB haben unter der Marke „Hellö" ihr Fernbussortiment erweitert. Das neue Angebot bietet den Kunden 11 internationalen Verbindungen aus und durch Österreich an. Einsteiger- Aktionstickets für Fahrten von 14. Juli bis 30. September 2016 sind zum Fixpreis von nur 15 Euro* unter helloe.com oder über die Hellö-App für iOS und Android erhältlich. Zusätzlich können die Tickets in den ÖBB Reisebüros und in den Hellö-Bussen erworben werden.

 

Die Präsentation von Hellö am heimischen Markt verlief sehr erfolgreich. Sowohl die Marke selbst als auch das Hellö Angebot wird von den Kunden positiv aufgenommen. Das zielgruppenorientierte Marketing, die Nutzung von digitalen und Social Media Kanälen sowie die Interaktion mit Hellö Kunden unterstützte eine wohl platzierte Markteinführung. Das Feedback spricht für sich: So sind zum Beispiel einige Fahrten auf der Linie von Wien nach Venedig am ersten Betriebswochenende bereits fast komplett ausgebucht.

 

Tobias Hann, Geschäftsführer ÖBB- Fernbus: „Wir freuen uns ausgesprochen darüber, dass das Hellö Angebot von unseren Kunden so positiv angenommen wird. Gerade unsere Verbindungen in den Süden sind jetzt im Sommer sehr gefragt und wir können es kaum erwarten, unsere Kunden nun auf die Reise zu schicken."

 

 

Nach Zeiten der Vorfreude startet nun die Reisezeit

 

Als besonderes Zusatzangebot gilt im Aktionszeitraum das Hellö-Ticket am gewählten Reisetag zusätzlich auch als ÖBB VORTEILSCARD Classic**. Damit sind Hellö-Kunden am Reisetag auch mit ÖBB Zügen um bis zu 50% günstiger unterwegs und können das integrierte Mobilitätsangebot der ÖBB voll nutzen. Tickets zum Einsteigerfixpreis sind unter helloe.com oder über die Hellö-App für iOS und Android erhältlich. Zusätzlich können die Tickets in den ÖBB Reisebüros und in den Hellö-Bussen erworben werden. Mit dem Hellö-Fernbusangebot wollen die ÖBB ihr Mobilitätsangebot weiter ausbauen und neue Kundengruppen ansprechen. Hellö kooperiert auch mit dem deutschen Fernbusbetreiber BerlinLinienBus, um zukünftig noch mehr attraktive Destinationen anbieten zu können.

 

 

Mit Hellö bequem reisen

 

Ab 14. Juli 2016 sind 28 moderne Hellö-Busse mit barrierefreien Einstiegen unterwegs. Ab dann geht es mit Hellö etwa von Wien nach Straßburg oder von Graz nach Venedig – und das ab nur 15 Euro* inklusive Wunschsitzplatz. Die Mercedes-Busse bieten den Fahrgästen besonders hohen Komfort: Ausziehbare Kopfstützen und Tische, Strom- und USB-Steckdosen, leistungsstarkes WLAN sowie ein Getränke- und Snackautomat sorgen für eine entspannte Fahrt. Für RollstuhlfahrerInnen sind 1 bis 2 Plätze vorgesehen. Die neuen Hellö-Linien im Überblick:

 

Ankunft und Abfahrt mit grossem Hellö

 

Zentraler Hellö-Busbahnhof ist der internationale Busterminal am Wiener Hauptbahnhof. Dort kommen alle Busse in Wien an und fahren auch dort ab. Erreichbar ist der Busterminal mit der U1, zahlreichen Bus- und Straßenbahnlinien (13A, 69A, 18, D, O) sowie den S-Bahnlinien S1, S2, S3, S60 und S80. In den europäischen Destinationen ist das Reiseziel jeweils ein großer Verkehrsknotenpunkt, damit die Fahrgäste schnell und einfach weiterfahren können bzw. leicht zur Abfahrtshaltestelle kommen.

 

 

Ziel: 1 Million Fahrgäste bis 2020

 

Mit Hellö wollen die ÖBB bis 2020 eine Million Fahrgäste zusätzlich in ihren Zügen und Bussen transportieren. Die von den ÖBB neu gegründete ÖBB-Fernbus GmbH ist eine Tochtergesellschaft der ÖBB-Personenverkehr AG (90%) und der ÖBB-Postbus GmbH (10%). Die ÖBB sind im Nah- und Regionalverkehr mit dem ÖBB-Postbus schon jetzt größter Busanbieter in Österreich und haben mit den Intercity-Bussen Graz-Klagenfurt und Klagenfurt-Venedig auch im Fernverkehrsmarkt bereits Linien etabliert. Rund die Hälfte der ÖBB Fahrgäste sind schon heute in Bussen unterwegs.

 

 

*Der angegebene Fixpreis gilt pro Person und Richtung. Kontingentiertes und busgebundenes Angebot. Gilt für Fahrten im Zeitraum 14.07.2016 bis inkl. 30.09.2016. Stornierung und Erstattung ausgeschlossen. Es gelten die Tarifbestimmungen der ÖBB-Fernbus GmbH. Weitere Informationen unter helloe.com

 

** Gültig für den Kauf eines ermäßigten ÖBB Standard-Einzeltickets (Vorteilscard Classic) am Anreise- bzw. Ankunftstag im Aktionszeitraum für Bahnfahrten innerhalb Österreichs (exkl. Aktionstickets). Enthält keine Zusatzangebote wie RAILPLUS oder Carsharing. Einmalig nutzbar/nicht übertragbar. Im Zug ist zum Bahn-Ticket das Hellö-Ticket und ein Lichtbildausweis vorzuweisen.

 

UPDATE:

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Mo

11

Jul

2016

Fussball-EM 2016: Deutsche Bahn gratuliert Portugal und allen Kunden, die richtig getippt haben

Die Deutsche Bahn (DB) gratuliert der portugiesischen Nationalmannschaft zum Sieg bei der Fussball-Europameisterschaft 2016. Nicht nur die Portugal-Fans haben Grund zur Freude, sondern auch die 1.392 DB-Kunden, die beim Kauf ihrer Sieger BahnCard auf Portugal getippt haben und nun im August kostenlos die Fernverkehrszüge der DB nutzen können.

1.392  Sieger  Bahn Card-Käufer  können  im  August  gratis  quer  durch  Deutschland  reisen,

Marcel Manhart leider nicht, er hat falsch getippt...

 

 

„Die letzten Wochen war Deutschland im Fussballfieber – auch unsere Kunden und unsere Mitarbeiter. Wir freuen uns mit den portugiesischen Fans, danken aber auch allen anderen und besonders der deutschen Mannschaft, die uns mit ihren Spielen bewegt und begeistert hat“, so Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende der DB Fernverkehr AG. „Und wir gratulieren unseren Sieger BahnCard-Gewinnern, die sich nun auf einen Monat kostenfreies Reisen in unseren Fernverkehrszügen freuen können.“

 

Dabei war die Siegermannschaft beim BahnCard–Orakel eher ein Geheimtipp: Lediglich rund 0,75 Prozent der 185.000 Sieger BahnCard-Käufer haben auf Portugal getippt. Der Favorit war mit 73,4 Prozent die deutsche Nationalelf, gefolgt vom Finalisten Frankreich mit 9,5 Prozent. 8 Prozent der Sieger BahnCard-Käufer sahen Spanien vorn, 2,6 Prozent tippten auf Italien und 2 Prozent auf England.

 

Die Sieger BahnCard war bis zum 11. Juni 2016 erhältlich und bot den Käufern ein besonderes Extra: Beim Kauf der Sieger BahnCard 25 oder der Sieger BahnCard 50 gab es nicht nur die gewohnten Rabatte auf die Flexpreise und Sparpreise, sondern auch die Chance auf kostenfreie Fahrten im Fernverkehr der DB.

 

Beim Kauf der Sieger BahnCard tippte der Käufer auf die Gewinnermannschaft der EM. Er erhielt eine BahnCard, auf der die Flagge des ausgewählten Landes aufgedruckt war. Wer richtig auf Portugal tippte, reist nun im August kostenlos quer durch Deutschland in den Fernverkehrszügen der DB. Dabei gilt die Sieger BahnCard im Zug als Legitimation: Die Kunden brauchen nur ihre Sieger BahnCard mit Portugal-Flagge bei der Fahrscheinprüfung vorzuzeigen.

...und es lohnt sich, das Video bis zum Schluss zu schauen...

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So

10

Jul

2016

Eröffnung Wechselausstellung „Bergbahnen der Schweiz“  im Bahnmuseum Albula in Bergün

Am 08. Juli 2016 wurde im Bahnmuseum Albula in Bergün die neue Wechselausstellung "Bergbahnen der Schweiz" eröffnet. Zahlreiche Originalobjekte aus vergangenen Epochen, welche in der ganzen Schweiz in Betieb waren, werden in den kommenden fünfzehn Monaten im Albulatal ausgestellt.

Wechselausstellung "Bergbahnen der Schweiz"                                  Foto: Bahnmuseum Albula

 

 

Vor über 100 Jahren wurden die Schweizer Alpen durch zahlreiche Eisenbahnprojekte erschlossen und für den Tourismus mit einer akzeptablen Reisezeit zugänglich gemacht. Schon bald kamen die Wünsche auf, nicht nur in die Täler sondern bis auf die Bergspitzen mit einfachen Reisemitteln zu gelangen. Zahlreiche Projekte in der ganzen Schweiz wurden ausgearbeitet und teilweise auch realisiert.

 

Die neue Wechselausstellung im Bahnmuseum Albula erzählt von den ersten Pionieren dieser verwirklichten Projekte und bringt diese mit Animationen, original Filmen, Ausstellungsstücken oder Modellen dem Besucher näher. Neben Bahnprojekten wie die Zahnradbahn auf den Pilatus, die Standseilbahn auf Braunwald oder die Drahtseilbahn Gütsch werden auch Luftseilbahnen oder Gondelbahnen, Bügellifte und Sesselbahnen und viele Exoten thematisiert.

 

 

Der erste Schweizer Bügellift zu Gast in Bergün

 

Ende der zwanziger Jahre hatte eine Studie der Davoser Skischule gezeigt, dass Skischüler pro Unterrichtsstunde nur gerade sechs Minuten mit Skifahren verbrachten. Den Rest der Zeit benötigten sie für den Aufstieg zum Start. Diesem Problem wollte der Zürcher Ingenieur Ernst Gustav Constam Abhilfe schaffen. Der passionierte Skifahrer entwickete in der Folge eine Schleppseil-Anlage mit Förderseil. Am 24. Dezember 1934 wurde der Bolgenlift schliesslich in Betrieb genommen. Besucher des Bahnmuseum können die wage Konstruktion des ersten Bügelllifts an einem Original begutachten und sich in die 30er Jahre zurückversetzen.

 

 

Luftseilbahn Corvatsch

 

Bereits 1902 kamen die ersten Wünsche auf, den St. Moritzer Sportberg zu erschliessen. Nach sechs gescheiterten Versuchen konnten 1963 endlich die beiden Pendelbahn Sektionen in Betrieb genommen werden.

 

 

Gondelbahn Känzeli - Brambrüesch

 

Mit den Brambrüeschbahnen erreichen Ausflügler und Wintersportler das aussichtreiche Gebiet des Dreibündensteins.

 

Die ursprünglich geplante Gondelbahn in zwei Sektionen von Chur über das Känzeli nach Brambrüesch konnte so nicht verwirklicht werden. Da die Steigung im ersten Abschnitt mit 93% deutlich über den maximal erlaubten 80% lag, musste dieser Teil mit einer Pendelbahn erschlossen und nur der zweite Teil konnte mit der Gondelbahn erbaut werden. Die Firma Giovanola Frères aus Monthey erstellte diese Anlage und ergänzte die normalen zweiplätzigen Kabinen mit zusätzlichen, offenen Sommergondeln, welche nun in der Ausstellung zu sehen ist.

 

 

 

Stehkorb „Télébenne“

 

Es handelt sich hier um den einzigen jemals in der Schweiz gebauten und eidg. konzessionierten Stehkorblift mit fest am Förderseil geklemmten Gondeln. Das Ein- und Aus­steigen erfolgte in der Regel während der Fahrt von hin­ten und verlangte daher von den Fahrgästen grösste Kon­zentration und Gewandtheit. Der Betrieb wurde 1992 eingestellt und die Anlage im 2002 demontiert.

 

 

Modell Bahnhof Ospizio-Bernina

 

In einer Vitrine sehen wir einen Teil dieses eindrücklichen Dioramas. Die Station auf dem Berninapass „Ospizio-Bernina“, mit originalem Rollmaterial, das zwischen 1960 und 1973 in einer öffentlichen Ausstellung von vielen tausenden Besuchern fasziniert bewundert wurde.

 

 

Aussenobjekte

 

Als Bijou und absoluter Blickfang ziert für die nächsten eineinhalb Jahr der Wagen der Standseilbahn Engelberg das Dorfbild von Bergün. Dies ist einer der zahlreichen Aussenobjekte, welche anlässlich der neuen Wechselausstellung nach Bergün gebracht wurden.

 

 

Über das Bahnmuseum Albula

 

Das Bahnmuseum Albula steht für die einmaligen kulturellen und historischen Werte der wohl spektakulärsten Alpenbahn Europas. Natur, Kultur, Architektur und Museum haben ein enormes gemeinsames Potenzial, das wir sinnstiftend und öffentlichkeitswirksam nutzen wollen – mit direktem Einbezug der täglich erfahrbaren, zum UNESCO Welterbe RhB zählenden Landschaft Albula / Bernina, der tüchtigen Bevölkerung und des aktiven Tourismus. Das Museum verleiht dem UNESCO Welterbe RhB einen weiteren Akzent: Es erzählt und vertieft Geschichten und Fakten, die auf der UNESCO Welterbe RhB Weitwanderung mit inhaltlichen Inszenierungen und örtlichen Informationsstelen angesprochen werden und schafft damit einen zusätzlichen Attraktionspunkt. Der inszenierte Bahn-Erlebnisweg zwischen Bergün und Preda bildet quasi den Aussenraum des Museums: Themen, die im Museum vermittelt werden, können in natura erfahren werden. Bahnlehrpfad und UNESCO Welterbe RhB Weitwanderung münden auf den Platz der Bahnfreunde und laden gemeinsam zum Museumsbesuch ein.

 

 

Öffnungszeiten Bahnmuseum

 

DI-FR 10-17, SA&SO 10-18 Uhr geöffnet.

 

Weitere Infos: www.bahnmuseum-albula.ch

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Sa

09

Jul

2016

Die neuen Stadler-Züge der WESTbahn: Erste Garnitur ist bereits auf Schienen

Die österreichische WESTbahn vergrössert im Jahr 2017 ihre Flotte um zehn neue Züge des Schweizer Unternehmens Stadler. Die erste Garnitur der neuen Serie steht schon auf Schienen. 10 neue KISS-Züge werden das WESTbahn Angebot mehr als verdoppeln. Der Aufsichtsrat der WESTbahn-Konzernmutter Rail Holding AG unter der Leitung von Dr. Benedikt Weibel, ehemals CEO der SBB, konnte den Baufortschritt der 2. Serie der WESTbahn Doppelstockzüge im Doppelstock-Kompetenzzentrum in Altenrhein im Kanton St. Gallen besichtigen.

Ein WESTbahn KISS im Bahnhof Wien Hütteldorf                                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Die 10 neuen KISS-Züge werden das WESTbahn Angebot mehr als verdoppeln und noch mehr Kunden die Möglichkeit geben, die Bahn zu nutzen.

 

Das Grundkonzept der WESTbahn, das vor allem wegen des Service der Stewardessen und Stewards und ihrer hohen Dienstleistungskompetenz von den Kunden geschätzt wird, bleibt auch beim neuen Flottenteil erhalten. Zusätzlich nutzt die WESTbahn die Chance, Neuerungen umzusetzen und dabei die Erfahrungen der vergangenen fünf Jahre einfließen zu lassen.

 

Eine wichtige technische Innovation bei den neuen KISS-Garnituren gibt es im Bereich der einflügeligen Türöffnung und der grundlegenden Neuerung, den Zug druckdicht zu machen. Darüber bietet ein neues Drehgestell noch mehr Reisekomfort. Das Ergebnis der Präsentation des ersten Zugs der neuen Flotte, die sich auch der Eigentümer und Group CEO von Stadler, Peter Spuhler, nicht entgehen ließ: Begeisterung bei den Shareholdern und dem Management der WESTbahn über die Innovationen und vor allem die Geschwindigkeit, mit der Stadler bereits nach weniger als 18 Monaten nach Vertragsabschluss den ersten Zug gefertigt und somit vor dem Teststart stehen hat.

 

Dr. Weibel, Aufsichtsratsvorsitzender der WESTbahn, hält seine Eindrücke von der Besichtigung der neuen Garnituren folgend fest: „Die sehr gute und kooperative Zusammenarbeit von WESTbahn und Stadler bringt zwei Unternehmen zusammen, die an einem Strang ziehen: Auf der einen Seite einen jungen Eisenbahnbetrieb, der sich in den vergangenen fünf Jahren breite Anerkennung und seinen soliden Platz in der Landschaft des öffentlichen Verkehrs in Österreich erarbeitet hat und auf der anderen Seite einen traditionsbewussten Schweizer Rollmaterialhersteller, der mit der KISS-Plattform, die für die WESTbahn für den Fernverkehr adaptiert wurde, seine Reihe erfolgreicher Produktlinien mit einem weiteren Qualitätsprodukt konsequent fortsetzt. Die „Swissness“ des Zuges trifft auf österreichische Dienstleistungskompetenz, heraus kommt das Beste für den Reisenden.“

 

Auch auf Seiten des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers zeigt man sich angetan von der Zusammenarbeit mit der WESTbahn: „Wir sind sehr stolz darauf, dass die WESTbahn die Partnerschaft mit uns fortsetzt und zehn neue Doppelstocktriebzüge bei uns bestellt. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen ist vorbildlich und für alle Beteiligten eine Freude. Für die Fahrgäste der WESTbahn wird sich die Investition besonders auszahlen. Die neuen Züge wurden hinsichtlich Komfort und Wohlbefinden noch einmal verbessert. Auch bezüglich Wartung und Energieeffizienz sind die Fahrzeuge State of the Art. Mit ihrem Entscheid für unser Produkt ist die WESTbahn in guter Gesellschaft: Wir haben unseren Doppelstocktriebzug inzwischen 242 Mal in sieben Ländern – Schweiz, Österreich, Deutschland, Schweden, Russland, Georgien, Aserbaidschan – verkauft“, sagt Group CEO Peter Spuhler.

 

Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, merkt bei der Verabschiedung des ersten neuen Zuges Richtung Testfahrten und Zulassung in den kommenden Monaten an: „Wenn alles nach den Vorgaben der EU läuft, dann gibt es Chancen, dass wir uns künftig bei wettbewerblichen Ausschreibungen im Vorarlberger Nah- und Regionalverkehr beteiligen können. Gewinner wären die Kunden: Diese könnten den WESTbahn Spirit und die Qualität, die wir auf die Schiene bringen, auch im Westen Österreichs nutzen.“

 

Innovationen für die Kunden sind bei der WESTbahn stets groß geschrieben: Der neue KISS 2 von Stadler begeistert mit neuen WESTcafés, der verbesserten WESTbahn PLUS, optimierten WIFI Lösungen und nicht zuletzt einer noch stärkeren Beschleunigung, um mit den Zügen – wenn der Fahrplan dafür fixiert werden kann – in 2 Stunden und 10 min zwischen Salzburg und Wien zu reisen.

 

Die Fahrzeuge stehen bald startbereit in den Hallen bei Stadler: In den kommenden Monaten werden laufend die Folgezüge gefertigt, sie sollen beginnend ab Sommer 2017 für die Kunden bereit stehen.

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Fr

08

Jul

2016

ÖBB: Mit dem Zug bequem zum neuen Rapid-Stadion

Rapid Wien- und Fussballfans aufgepasst: Bis zur Wiedereröffnung der U4 im September bieten die ÖBB in Kooperation mit dem SK Rapid Wien an den Spieltagen im neuen Allianz Stadion zahlreiche Sonderzüge, damit die Fans bequem zum Stadion und auch wieder nach Hause kommen: Vor und nach den Spielen führen die ÖBB zahlreiche zusätzliche Schnellbahnen zwischen dem Westbahnhof und Hütteldorf.

Es führen viele Wege nach Hütteldorf                                                                 Foto: Marcel Manhart

 

Bis zur Wiedereröffnung der U4 im September bieten die ÖBB in Kooperation mit dem SK Rapid Wien an den Spieltagen im neuen Allianz Stadion zahlreiche Sonderzüge, damit die Fans bequem zum Stadion und auch wieder nach Hause kommen: Vor und nach den Spielen führen die ÖBB zahlreiche zusätzliche Schnellbahnen zwischen dem Westbahnhof und Hütteldorf.

 

Die An- und Abreise der bis zu 28.000 Fans ist eine große Herausforderung, zumal die U4 wegen der Modernisierung nicht wie gewohnt „vor die Haustür“ fährt, sondern in Schönbrunn endet. Somit haben alleine durch diese ÖBB-Züge bis zu 17.000 Fans die Möglichkeit, direkt und ohne mühsame Parkplatzsuche zum Rapid-Match an- und wieder abzureisen. Fans aus Niederösterreich können Schnellzüge aus Amstetten nach Wien und wieder zurück nutzen, die Züge halten auch in Ybbs, Pöchlarn, Melk, St. Pölten und Tullnerfeld. Dieses attraktive Angebot wurde gemeinsam vom SK Rapid und den ÖBB entwickelt. In allen Zügen gelten die üblichen Tarife der ÖBB und des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR).

 

 

Alle Züge fahren nach Hütteldorf

 

Fans, die in Wien wohnen, haben mehrere Möglichkeiten, um zum Allianz Stadion und wieder zurück zu fahren:

 

Der Wiener Westbahnhof ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U3, U6, …) gut erreichbar, von dort fahren zusätzliche Schnellbahnen nach Hütteldorf. Auch die Vororte-Linie S45 fährt wie gewohnt, mit der U3 geht’s nach Ottakring und von dort bequem mit der S45 in nur acht Minuten nach Hütteldorf. Fans aus Tulln und Klosterneuburg können mit der der Franz-Josefs-Bahn nach Heiligenstadt und von dort mit der S45 in 20 Minuten zum Stadion fahren. Für Fans westlich von Wien stehen Schnellzüge aus Amstetten zur Verfügung: Diese fahren in 75 Minuten von Amstetten über Ybbs, Pöchlarn, Melk, St. Pölten und Tullnerfeld nach Hütteldorf; nach dem Spiel geht es wieder zurück. Pro Zug gibt es Platz für mehr als 500 Fahrgäste.

 

Die Straßenbahnlinien 49 und 52 werden ebenfalls verstärkt. Außerdem wurde in der Linzer Straße eine neue Straßenbahn-Haltestelle errichtet: Der 49er hält nun wenige Schritte vom Stadion entfernt in der Haltestelle „Deutschordenstraße“. Er wird an Spieltagen in allerkürzesten Abständen geführt. Nach dem Spiel wird ein ganzer Konvoi an Straßenbahnen bereit stehen, um die Fans zurück in die Stadt zu bringen; bei der Hütteldorfer Straße können sie in die U3, bei der Burggasse in die U6 umsteigen. Ebenfalls ganz in der Nähe, bei der Haltestelle Baumgarten, hält der 52er. Er fährt direkt zum Westbahnhof (U3, U6) und wird ebenfalls verstärkt. Auch der Zusatzbus U4z wird verstärkt, ist aber für die An- und Abreise ins Stadion nicht empfehlenswert, weil er dem allgemeinen Verkehrsaufkommen unterliegt. Allgemein empfehlen ÖBB und Wiener Linien, für eine entspannte An- und Abreise mehr Zeit einzuplanen.

 

 

ÖBB Sonderzug-Fahrpläne an Spieltagen

 

Die konkreten Fahrzeiten sind abhängig von der Terminfestsetzung der Österreichischen Bundesliga. Daher werden die genauen Abfahrtszeiten erst einige Tage vor dem jeweiligen Spielbeginn fixiert. Die Informationen sind dann unverzüglich telefonisch beim ÖBB Kundenservice unter 05 1717, auf oebb.at und in der ÖBB-Fahrplanauskunft SCOTTY erhältlich.

 

Wer ganz auf eigene Faust oder einfach „sportlich“ anreisen will, hat natürlich auch die Möglichkeit, das schöne Sommerwetter für eine Fahrt auf dem gut ausgebauten Wiental-Radweg oder einen Spaziergang durch den 14. Bezirk zu nutzen.

 

 

Die ersten Termine stehen bereits fest:

 

·        Samstag 9. Juli, 17 Uhr: Stadion Pre-Opening für Rapid-Mitglieder

 

o  Züge zwischen Westbahnhof und Hütteldorf

 

ab Wien West: 14:28, 14:54, 14:58, 15:28; 15:46, 15:54; 15:58, 16:28, 16:32 und 16:54 Uhr

 

ab Wien Hütteldorf: 18:54, 19:00, 19:24, 19:46, 19:54, 19:59; 20:17, 20:24 und 20:54 Uhr

 

 

 

·        Samstag 16. Juli, 18 Uhr: Eröffnungsspiel gegen Chelsea

 

o  Züge zwischen Westbahnhof und Hütteldorf

 

ab Wien West: 14.46, 14:54, 14:58, 15:02, 15:16, 15:28, 15:32, 15:46, 15:54, 15:58, 16:12, 16:28, 16:32, 16:46, 16:54, 16:58, 17:16 und 17:28 Uhr
ab Wien Hütteldorf: 19:54, 19:59, 20:03, 20:17, 20:21, 20:24, 20:33, 20:46, 20:50, 20:54, 21:00, 21:03, 21:17 und 21:24 Uhr

 

 

 

o  2 Sonderzüge Amstetten – Hütteldorf und retour

 

Zugtickets

 

Für Fahrten innerhalb Wiens gilt: Rapid-Jahreskartenbesitzer können diese Züge kostenlos benutzen, das gilt auch für alle Fahrgäste mit einer Jahreskarte (z. B. Zone 100) oder einem Fahrschein des Verkehrsverbunds Ost-Region. An den Rapid-Spieltagen ist auch die Tageskarte für das jeweilige Match als Ticket in der Zone 100 gültig.

 

 

Der Sonderzug aus Amstetten kann mit einem gültigen ÖBB-Ticket oder einem Ticket des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR) benützt werden.

 

Alle Tickets müssen vor dem Fahrtantritt gelöst werden, beispielsweise in der ÖBB App, im Internet unter tickets.oebb.at oder an den Automaten am Bahnhof.

 

 

 

SK Rapid Wien auf W24 - Das Stadtfernsehen

 

 

Wer für 16. Juli keine Tickets mehr ergattern konnte, kann die gesamte Stadioneröffnung auf PULS 4 verfolgen - Übertragungsbeginn ab 15.30 Uhr!

 

Hier der Trailer zur Sendung!

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Do

07

Jul

2016

Gotthard und Ostschweiz: Neue Korridor-Konzepte der SOB

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) legt im Hinblick auf die Ende 2017 anstehende Erneuerung der Fernverkehrskonzession zwei Alternativkonzepte für einen wirtschaftlichen Betrieb der beiden Korridore „Gotthard“ und „Ostschweiz“ vor. Die Umsetzung dieser Konzepte durch die SOB sowie der Betrieb des Voralpen-Express (VAE) ermöglichen Effizienzsteigerungen bis zu 25 Mio. Franken pro Jahr.

 

Die Visualisierung zeigt einen FLIRT 3 der SOB auf der Gotthard-Südrampe

Quelle: Sandro Hartmeier, Bearbeitung: SOB/Nose, Originalfoto: M. Huber

 

 

Vor gut zwei Jahren hat die SOB mit dem innovativen Konzept „Treno Gottardo“ die Diskussion um den Betrieb der Gotthardbergstrecke angestossen. Das Konzept sah eine stündliche Zugverbindung zwischen Arth-Goldau und Lugano vor und war als Teil des Regionalen Personenverkehrs geplant. Die Positionierung als abgeltungsberechtigter Verkehr und die fehlende Direktanbindung aus der Deutschschweiz wurden damals der SOB angekreidet, die Grundidee jedoch nicht. Für eine Fortsetzung dieser konzeptionellen Arbeiten sprachen die zahlreichen Rückmeldungen – insbesondere auch aus der Tourismusbranche – und Ermunterungen zur Weiterentwicklung. Die anstehende Reform für den Regionalen Personenverkehr und die damit verbundenen Abgrenzungsfragen sowie Überlegungen zur Netzentwicklung kamen hinzu.

 

 

Direkte Verbindungen – weniger Kosten

 

Nun liegen zwei Angebotskonzepte der SOB für die beiden Korridore „Gotthard“ und „Ostschweiz“ vor. „Sie fügen sich Schritt um Schritt in unsere Wachstumsstrategie ein“ ,hält SOB Verwaltungsratspräsident Hans Altherr fest.

 

Dass die beiden geschärften Konzepte eigenwirtschaftlich und kundenorientiert realisierbar sind, freut SOB-CEO Thomas Küchler besonders. SOB-CEO Thomas Küchler konstatiert: „Die SOB will mit diesen Konzepten, die nennenswerte Verbesserungen wie zum Beispiel direkte Verbindungen mit gleichzeitiger Kostenreduktion ausweisen, für die qualitative Entwicklung des öV Schweiz einen Beitrag leisten.“

 

 

Der Korridor gen Süden

 

Der „Korridor Gotthard“ umfasst die eigentliche Gotthardbergstrecke Lugano – Arth-Goldau sowie die beiden Zulaufstrecken nach Zug – Zürich und Luzern – Olten – Basel. Verknüpft werden der Interregio Basel – Erstfeld bzw. Zürich – Erstfeld und der TILO-Regionalzug Erstfeld – Lugano. Dies schafft wieder Direktverbindungen zum Beispiel von Basel in die Leventina. Vorgesehen ist, dass der SOB-Zug von Norden her bis Arth-Goldau alle zwei Stunden alternierend mit dem Basistunnel-IC der SBB verkehren soll.

 

Ein Stundentakt ist auf der Strecke Arth-Goldau – Lugano via Gotthardbergstrecke und Ceneri-Basistunnel vorgesehen. Die verknüpfte Linienführung ermöglicht Direktverbindungen aus der Deutschschweiz und lässt die touristische Vermarktung des Gotthardgebietes zu. Die SOB verfügt über jahrelange Vermarktung des Erfolgsproduktes Voralpen-Express und ist überzeugt, mit diesem bewährten Vermarkungskonzept auch am Gotthard erfolgreich zu sein und vor allem dem lokalen Tourismus einen echten Mehrwert zu bringen.

 

 

Korridor Ostschweiz

 

Hier sollen stündlich der Rheintal-Express (REX) mit einem Interregio zwischen Zürich und St. Gallen verknüpft werden. Er ersetzt den langsamen Interregio von Zürich – Winterthur – St. Gallen mit Halten in den Regionalzentren des Fürstenlandes sowie den REX mit Halten in den Regionalzentren des Rheintals.

 

„Direkte und umsteigefreie Verbindungen zwischen der Agglomeration Zürich und dem St. Galler Rheintal“ , so CEO Thomas Küchler, „bieten das Potenzial, den ‚Korridor Ostschweiz‘ als eigenwirtschaftliches Angebot zu positionieren.“

 

 

Effizienzsteigerungen im Visier

 

Mit der Tandem-Konfiguration „Gotthard“ und „Ostschweiz“, ergänzt mit dem zwischen St. Gallen und Luzern verkehrenden Voralpen-Express, ist gegenüber dem heute vorgesehenen Angebotskonzept AS 2025 eine Effizienzsteigerung von ca. 25. Mio. Franken möglich. Diese Effizienzsteigerung kommt direkt den öffentlichen Kassen von Bund und Kantonen zugute, die um diesen Betrag bei der Finanzierung des Regionalen Personenverkehrs entlastet werden. Aus Sicht der Fahrgäste werden mehr umsteigefreie Direktverbindungen zwischen den nationalen und regionalen Zentren der Deutsch- und Südschweiz ermöglicht. Zusätzlich profitieren die Fahrgäste von den komfortablen neuen SOB-Zügen.

Korridor Gotthard Korridor Ostschweiz
Praesentation-Neue-Korridor-Konzepte_Sch
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Mi

06

Jul

2016

Start des neuen VOR-Tarifsystems: Ostregion wächst noch enger zusammen

Heute tritt die neue Tarifregelung des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) in Kraft. Damit erhalten die drei Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland mit insgesamt mehr als einer Milliarde jährlicher Fahrgäste ein einheitliches System, das im Vergleich zu den bisherigen Regelungen einfacher, umfassender und fairer ist. Die Zonen wurden abgeschafft, der neue Tarif errechnet sich durch die Eingabe von Start und Ziel. Weitere Vorteile: Erstmals gelten gleiche Preise für Bus und Bahn. Stadtverkehre sind im Ticketpreis ab 6. Juli 2016 inkludiert. Stichstrecken, Überlappungsbereiche und andere Ausnahmeregelungen (von denen manche Fahrgastgruppen profitieren konnten) fallen weg. Insgesamt ist die Umstellung für den Verkehrsverbund einkommensneutral – das Preisniveau bleibt also unterm Strich gleich.

ÖBB Cityjet am Wiener Hauptbahnhof                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

Umfassende und einkommensneutrale Systemumstellung mit über 40 VOR-Partnern

 

„Natürlich hat eine Systemumstellung in diesem Ausmaß Auswirkungen auf alle unsere Fahrgäste. Während mehr als 90 Prozent vom neuen Tarifsystem profitieren, gibt es auch Fahrgäste, bei denen eine Verteuerung der Ticketpreise zu verzeichnen ist. Zumeist ist dies der Fall, wenn von den aktuellen Ausnahmeregelungen wie z.B. den Überlappungsbereichen in der Vergangenheit überproportional profitiert wurde", so VOR-Geschäftsführer Mag. Wolfgang Schroll, der auch ein oft kommuniziertes Missverständnis aufklärt: "Freilich kann es bei ähnlichen Streckenlängen zu unterschiedlichen Tarifen kommen – denn diese berechnen sich nicht nach der Kilometeranzahl, sondern nach der Verkehrsüblichkeit, das heißt je nachdem welcher Weg aus zeittechnischer sowie ökonomischer Sicht am logischsten und einfachsten ist.

 

Als zweiten Faktor orientiert sich das System an den Gemeindegrenzen." VOR-Geschäftsführer Thomas Bohrn, MBA, zur Kritik am neuen System: "Es ist uns und unseren Partnern bewusst, dass eine Systemumstellung in diesem Ausmaß – immerhin geht es um fast 900 Linien, mehr als 18.000 km Netzlänge, 23.500 km2 Fläche und fast 3,8 Millionen EinwohnerInnen - nicht hundertprozentige Zustimmung erfahren kann. Natürlich treten in der Anfangsphase viele Fragen auf, daher haben wir auch unsere Kommunikationsaktivitäten verstärkt, um den Übergang für unsere KundInnen so reibungslos wie möglich zu gestalten. Wir nehmen alle Rückmeldungen sehr ernst - das System wird vor allem in der Anfangsphase genauestens beobachtet und evaluiert; für besondere Härtefälle wurden zudem in Abstimmung mit den Bundesländern Abfederungsmaßnahmen vorgesehen“.

 

Ziel des VOR sei es, so die Geschäftsführer, den Öffentlichen Verkehr in der Ostregion Österreichs noch attraktiver zu gestalten. Gemeinsam mit über 40 Partnern wurde in den letzten Monaten mit Hochdruck an der Umstellung des Tarifsystems gearbeitet. Am 6. Juli kann der VOR mit einem Tarifsystem starten, das optimale Voraussetzungen für die hohen Ansprüche der Fahrgäste bietet. „Wir arbeiten ab 6. Juli mit einem Tarifsystem, das allen unseren Partnern gerecht wird, das höchste technische Standards erfüllt und mit dem unsere Fahrgäste ihren Tarif einfach von A nach B berechnen können,“ so Wolfgang Schroll und Thomas Bohrn.

 

 

Über das neue Tarifsystem des VOR

 

Am 6. Juli 2016 tritt in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ein neues Tarifsystem in Kraft: Ein einfacher Streckentarif ersetzt die bisherigen Zonen im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) bzw. die Tarifgruppen im umliegenden System des Verkehrsverbundes NÖ-BGLD. Damit gilt erstmals im gesamten Mobilitätsraum Wien, Niederösterreich und Burgenland ein einheitlicher Öffi-Tarif. Nicht betroffen von den Änderungen sind Fahrten, die ausschließlich in der Kernzone Wien stattfinden. Bestehende Zeitkarten (Wochen-, Monats- und Jahreskarten) bleiben bis zu ihrem Ablaufdatum gültig. Geltungsbereiche und Preise für den neuen VOR-Tarif sind in der neuen Online-Preisauskunft auf www.vor.at ersichtlich.

Das neue VOR-Tarifsystem - in 90 Sekunden erklärt

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Di

05

Jul

2016

DB und Georgische Eisenbahn vereinbaren Kooperation

Am 01. Juli 2016 haben die Deutsche Bahn und die Georgische Eisenbahn in Tiflis eine Vertiefung der strategischen Zusammenarbeit vereinbart. Das am Rande der Reise von Außenminister Frank-Walter Steinmeier nach Georgien gezeichnete Memorandum of Understanding (MoU) beinhaltet die Kooperation im internationalen Schienengüterverkehr und Beratungsleistungen bei diversen Verkehrsprojekten in den kommenden fünf Jahren. Vereinbart haben die Partnerschaft Mamuka Bakhtadze, Vorstandsvorsitzender der Georgischen Staatsbahn, und Niko Warbanoff, Leiter Internationale Geschäftsbeziehungen bei der Deutschen Bahn AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Engineering & Consulting GmbH.

Infografik Transeurasische Landbrücke                                                          Quelle: Deutsche Bahn

 

 

Die DB will gemeinsam mit der Georgischen Eisenbahn eine neue Eisenbahnverbindung von China über Zentralasien und Georgien nach Europa entwickeln und den Kunden so perspektivisch einen weiteren Schienenkorridor zu eröffnen.

 

Ronald Pofalla, Vorstand Wirtschaft, Recht und Regulierung der DB: „Wir sind stolz, als DB an der Renaissance und Modernisierung der alten Transitwege zwischen den Kontinenten mitwirken zu dürfen. Georgien – mit seiner Eisenbahn-Tradition seit 1871 – wird dabei eine wichtige Rolle spielen.“

 

Die DB hatte bereits im März 2016 mit China Railways entsprechende Vereinbarungen zum Ausbau der Eisenbahnverkehre zwischen Europa und China getroffen. China hat die Seidenstraßen-Initiative „One Belt–One Road“ angestoßen, die ein ganzes Netz von Infrastrukturmaßnahmen vorsieht und insgesamt 65 Länder umfasst.

 

Niko Warbanoff: „Wir freuen uns, an der Umsetzung der Seidenstraßen-Initiative mitzuwirken und damit den Verkehrsträger Schiene grenzüberschreitend zu fördern. Das eröffnet uns den Zugang zum großen Wachstumsmarkt in Asien.“

 

Darüber hinaus planen die DB und die Georgische Eisenbahn die Entwicklung von Schienengüterverkehren von Europa über Georgien in den Iran mit einer perspektivischen Verlängerung bis Indien. Außerdem unterstützen die Experten von DB E&C die Georgier bei der Produktion und Organisation, bei der Reform des Bahnsystems insgesamt sowie bei der Modernisierung und Instandhaltung von Eisenbahntechnologie inklusive der Fahrzeug-Flotte.

 

Die DB-Tochter hat die georgische Bahn in der Vergangenheit bereits bei der Entwicklung des kombinierten Verkehrs in der Kaukasus-Region und bei der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen für Züge beraten und war als Bauüberwacher im Tbilissi-Bypass-Projekt tätig.

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Mo

04

Jul

2016

Züri Fäscht: SBB, VBZ und ZVV ziehen positive Bilanz

Das Züri Fäscht vom vergangenen Wochenende erforderte einen Sondereffort von Bahn, Tram und Bus. Die erste Bilanz im öffentlichen Verkehr ist positiv. Mehrere Hunderttausend Reisende konnten sicher und mehrheitlich pünktlich an ihr Ziel gebracht werden. Ein spezielles Augenmerk wurde auf die Sicherheit gelegt.

Nachmittags in Zürich HB;  viele Gruppenreservationen in den Zügen        Foto: Marcel Manhart

 

 

Die sorgfältigen Vorbereitungsarbeiten im Bereich der Sicherheit haben sich ausbezahlt: Es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen am diesjährigen Züri Fäscht. Die Transportpolizei der SBB und der Sicherheitsdienst des ZVV standen mit Vollaufgebot rund um die Uhr im Einsatz. Auch die enge Zusammenarbeit mit den Sicherheitsdiensten des Veranstalters sowie mit der Kantons- und Stadtpolizei Zürich trugen zur positiven Bilanz bei.

 

 

Reibungsloser Grosseinsatz des öffentlichen Verkehrs

 

Das Züri Fäscht lockte gemäss Veranstalter rund zwei Millionen Besucher in die Limmatstadt. Bahn, Tram und Bus waren im Dauereinsatz. Im Fernverkehr fuhren in beiden Nächten zahlreiche Extrazüge bis 3 Uhr morgens in alle Richtungen.

 

Im ZVV waren ca. 450 Extra-S-Bahnen und über 1000 Trams und Busse im Einsatz. Insgesamt waren vor Ort mehr als 300 zusätzliche Mitarbeitende im Einsatz, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen. Die erste Bilanz von SBB, VBZ und ZVV fällt positiv aus. Die Reisenden erreichten ihr Ziel trotz des grossen Besucheraufkommens mehrheitlich pünktlich oder nur mit wenig Verspätung. Die Verkehrsunternehmen unterstrichen damit ihre Funktion als zuverlässige Partner bei Grossanlässen.

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So

03

Jul

2016

Bericht Verkehrszukunft Schweiz -  Hochgeschwindigkeits-Bahnnetz statt Doppelstockautobahnen

Im Strassenverkehr kündigen sich wahre Revolutionen an: Die Elektromobilität wird die Schadstoff erzeugenden und klimaschädlichen Motorfahrzeuge zunehmend ersetzen. Selbstfahrende Elektro-PW und -LKW werden das gesamte Verkehrswesen auf den Kopf stellen und konkurrenzlos günstige Transportdienste anbieten können. Damit werden sie für einen Teil des Schienenverkehrs zur existenziellen Bedrohung: Das Schweizer Schienennetz könnte in ferner Zukunft lediglich noch aus ein paar Hauptlinien, einigen S-Bahnen und wenigen Touristenstrecken bestehen.

 

Ein Beitrag von Daniel Cattin,  Raumplaner NDS/HTL

Die (immer noch) in den Swiss-Express Farben verkehrende SBB Re 4/4 II 11108 und ein Intercity Neigezug (ICN)  in Zürich HB                                                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Damit das Schweizer Schienennetz in ferner Zukunft nicht nur noch aus ein paar Hauptlinien, einigen S-Bahnen und wenigen Touristenstrecken besteht, gibt es die Möglichkeit, eine ganz andere Richtung einzuschlagen, wie Daniel Cattin Raumplaner NDS/HTL schreibt: Der Bahn verbleibt nämlich ein einziger, allerdings grosser potenzieller Trumpf, welcher dem Strassenverkehr verwehrt bleibt: Die Hochgeschwindigkeit!

Die Schweiz muss ein Bahn-Hochgeschwindigkeitsnetzes (HGV) erstellen, soll der Bahn-ÖV nicht in eine Negativspirale geraten. Unser Land steht bei der Gestaltung der Zukunft vor der Wahl: Massivausbau des Strassen- und Autobahnnetzes oder die Errichtung eines hochleistungsfähigen HGV-Netzes, welches einer zukunftsgerichteten Schweiz in vielerlei Hinsicht dienlicher ist.

 

Den Teilbericht III Hochgeschwindigkeits-Bahnnetz statt Doppelstockautobahnen von Daniel Cattin finden Sie nachfolgend zum Download.

Teilbericht III Hochgeschwindigkeits-Bahnnetz statt Doppelstockautobahnen
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Sa

02

Jul

2016

InnoTrans 2016: Bus Display feiert Premiere

Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 133.595 Fachbesucher aus 146 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 2.761 Ausstellern aus 55 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. Zu den fünf Messesegmenten der InnoTrans zählen Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin, die 11. InnoTrans findet vom 20. bis 23. September 2016 auf dem Berliner Messegelände statt.

Die 11. InnoTrans findet vom 20. - 23. September 2016 statt                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Mit einem völlig neuen Konzept wird die kommende InnoTrans vom 20. bis 23. September 2016 im Freigelände erstmals eine eigene Ausstellungsfläche für Busse präsentieren – das so genannte ‚Bus Display‘. Internationale Bushersteller und die Zulieferindustrie werden im zentral gelegenen ‚Sommergarten‘ des Berliner Messegeländes ihre neuesten Fahrzeuge und Ladeinfrastruktursysteme Fachbesuchern aus aller Welt demonstrieren.

 

Neben einem Static Display beinhaltet das Bus Display auch einen Demonstration Course – ein 500 Meter langer Rundlauf, mit dem sich das Fachpublikum einen Eindruck von den Fahrzeugen im fahrenden Betrieb machen kann.

 

Die InnoTrans 2016 erschließt mit dem Sommergarten die letzte für Ausstellungszwecke bisher noch ungenutzte Fläche des Berliner Messegeländes – und ist somit bis auf den letzten Quadratmeter ausgebucht. Zudem erfährt der Bereich Public Transport – drittgrößtes Segment der InnoTrans – mit der Präsentationsbühne für Busse eine sinnvolle und ganzheitliche Abrundung.

 

 

Debüt mit Solaris, Siemens, VDL, Belkommunmash, Sileo usw.

 

Internationale Bushersteller aus Ländern wie Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Deutschland sowie Weißrussland und China haben ihre Teilnahme am Debüt des Bus Displays bereits angemeldet. Im Fokus der Aussteller steht das Thema Elektromobilität für einen umweltfreundlichen Öffentlichen Nahverkehr.

 

„Wir präsentieren in diesem Jahr unsere neueste Entwicklung – einen elektrisch betriebenen Bus, der per Stromabnehmer, Induktionssystem oder Plug-in aufgeladen werden kann“, so PR Director Mateusz Figaszewski von Solaris Bus & Coach S.A. aus Polen. In Kooperation mit Solaris zeigt die Division Mobility der Siemens AG die dazu passende Ladeinfrastruktur in Gestalt einer mobilen Ladestation. VDL Bus & Coach bv aus den Niederlanden wird den vollelektrischen Gelenkbus ‚Citea SLFA Electric‘ demonstrieren.

 

 

Ziel: Schnellere Aufladung und lange Reichweiten

 

Kürzere Ladezeiten aufgrund spezieller Energiespeicher und Superkondensatoren verspricht der Elektrobus, den der weißrussische Hersteller OJSC Managing holding company Belkommunmash gemeinsam mit seiner chinesischen Partnerfirma XINZHU Corporation Chengdu Xinzhu Road & Bridge Machinery präsentieren wird. „Dank der günstigen Lage des Bus Displays können wir eine Höchstmenge an Fachbesuchern erreichen“, so Svetlana Rusak von Belkommunmash. Die Sileo GmbH aus Salzgitter wird den Batteriegelenkbus ‚S18‘ vorstellen. Dieser erreiche bei einer Übernachtladung eine garantierte Reichweite von 250 Kilometern.

 

 

Bimodalität von Lohr

 

Als Ergänzung zum Bus Display wird die französische Firma SA Lohr Industrie an ihrem Freigelände-Stand über das neuartige Nahverkehrssystem ‚Cristal‘ informieren. „Es ist 100 Prozent elektrisch, sparsam, digital und bimodal. Es verfügt sowohl über einen Selbstfahr-Modus für den individuellen Transport als auch einen Shuttle-Modus mit zwei bis vier aneinander gekoppelten Fahrzeugen für den kollektiven Transport“, so Laura Korth von Lohr über die Besonderheit von Cristal.

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Fr

01

Jul

2016

Taufe der BLS-Lokomotive Re 465 008 auf den Namen „Allegra“

Nationalratspräsidentin Christa Markwalder und alt Bundesrat Dr. Hans-Rudolf Merz tauften heute an einer kleinen Feier mit grossem Gästeaufmarsch im Zürcher Hauptbahnhof, die BLS-Lokomotive Re 465 008-1 auf den Namen „Allegra“. Die Lokomotive mit Patenschaft-Sujet macht die Tätigkeit der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden weithin sichtbar.

„Allegra“-Taufe in Zürich HB                                                                                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Rund 130 Gönnerinnen und Gönner der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden und zahlreiche Medienvertreter erlebten am Gleis 4 im Zürcher Hauptbahnhof die feierliche Taufe der Re 465 008-1 auf den klingenden Namen „Allegra“. Das Design der Lokomotive symbolisiert die Vielfalt der Bergwelt und schlägt eine Brücke zwischen den Menschen der Berg- und Unterlandregionen. Die Taufpatin, Nationalratspräsidentin Christa Markwalder, wünschte dem Täufling alles Gute und erinnerte daran, dass die Bergregionen neben vielem mehr auch Raum bieten für Besinnung und geistige Erholung. Eine gute Verbindung schaffe auch die Voraussetzung für einen fruchtbaren Austausch zwischen Unterland und Berggebiet.

 

„Die Solidarität mit den Berggemeinden ist wichtig für den Zusammenhalt der Schweiz. Die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden ist hier ein verlässlicher Vermittler zwischen Berg und Tal und trägt dazu bei, dass unsere Bergwelten weiterhin gepflegt werden, bewohnbar bleiben und ihren wichtigen Beitrag an unsere Nation leisten können“,so Christa Markwalder.

 

 

Partnerschaft mit der BLS

 

Auch der Präsident der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden, alt Bundesrat Dr. Hans-Rudolf Merz, gab der Lokomotive als Pate die besten Wünsche mit auf die Schienen. Er bedankte sich bei der BLS für ihr Engagement zugunsten der Bergregionen und für die neue Partnerschaft mit der Patenschaft.

 

Merz erinnerte daran, dass sich die Patenschaft für Berggemeinden mit ihren Gönnerinnen und Gönnern seit bald 76 Jahren in den Dienst der Bergbevölkerung stellt: „Neben den vielen Aufgaben der Berggemeinden, für die wir uns einsetzen, spielt auch die Bahninfrastruktur eine wichtige Rolle für die Attraktivität der Bergregionen.“

 

 

Beitrag an die Lebensqualität in den Bergen

 

Die Re 465 008 wird während mindestens fünf Jahren hauptsächlich im sogenannten Alpinisten-Einsatz sein, das heisst im BLS-Güterverkehr auf dem Schweizer Schienennetz. Sie kommt aber auch für die neue Regio Express-Direktverbindung zwischen Bern und La Chaux-de-Fonds im Neuenburger Jura und auf weiteren Strecken zum Einsatz.

 

Andreas Willich, Leiter Personenverkehr BLS, stellte fest, dass die BLS mit ihrem Ursprung auf der Bahnstrecke Bern–Lötschberg–Simplon zu den Pionieren im Erschliessen und Überbrücken der Alpen gehört:

 

„Wir verbinden seit jeher Berg- und Talgemeinden. Die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden fördert dieselbe Verbindung mit ihren Mitteln. Gemeinsam tragen wir viel zur Lebensqualität und zur Attraktivität unserer Berggemeinden bei.“

Einfahrt der BLS Re 465 008-1 in Zürich HB

Ansprache von Dr. Hans-Rudolf Merz

Loktaufe der BLS Re 465 008-1

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