Aktuelles in Kürze

Der erste neue Zug von Aargau Verkehr ist da (Fr, 18 Jan 2019)
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DB Cargo und Siemens Mobility schliessen Rahmenvertrag über 100 Multisystem-Lokomotiven (Fri, 18 Jan 2019)
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Stadler gewinnt Auftrag für zehn FLIRT von der weissrussischen Eisenbahn (Fri, 18 Jan 2019)
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SBB Cargo ist seit 1. Januar 2019 eine eigenständige Konzerngesellschaft (Fri, 18 Jan 2019)
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Die Bahnlinien Altstätten-Gais, Rorschach−Heiden und Rheineck−Walzenhausen werden überprüft (Thu, 17 Jan 2019)
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Dank Grosseinsatz kann PostAuto den Fahrplan ab Chur einhalten (Thu, 17 Jan 2019)
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Noah's Train: Klimabotschafter für die Welt macht Halt in Wien (Tue, 15 Jan 2019)
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In der Erfolgsspur: Stadler liefert weitere Züge nach Apulien (Mon, 14 Jan 2019)
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Mehr Zeit einplanen für Reisen auf der Strecke Berlin - Hannover (Fri, 11 Jan 2019)
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SBB ist unzufrieden mit Zuverlässigkeit der FV-Dosto von Bombardier (Thu, 10 Jan 2019)
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SBB reduziert dank Digitalisierung teure Spitzen im Bahnstromverbrauch (Tue, 08 Jan 2019)
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Erfreuliche Fahrgastzahlen für den ÖBB Nightjet (Sat, 05 Jan 2019)
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S-Bahn Berlin: Umfangreiche Arbeiten im Nord-Süd-Tunnel sowie zwischen Westkreuz - Spandau (Wed, 02 Jan 2019)
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Tschüüüüsss 2018 und gute Fahrt in's neue Jahr (Mon, 31 Dec 2018)
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Die BVG in Berlin feiert den 90. Geburtstag (Fri, 28 Dec 2018)
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Zusatzzüge für den Wintersport und Eventverkehr: 2019 wird zum Spitzenjahr für die SBB (Thu, 27 Dec 2018)
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Frohe Weihnachten - Merry Christmas - Joyeux Noël - Buon Natale (Mon, 24 Dec 2018)
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Ein Weihnachtsgeschenk für die RBS-Fahrgäste: Die erste Worbla fährt (Fri, 21 Dec 2018)
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Brawa N: SBB Gedeckter Güterwagen K2 45 621 «Maggi» und «Amerikaner»-Wagen [aktualisiert] (Sa, 19 Jan 2019)
Brawa N-Neuheiten 2019: Von den letztes Jahr als Formneuheit vorgestellten K2-Güteragen kommt eine weitere Bedruckungsvariante. Die «Amerikaner»-Wagen der SBB werden mit anderen Nummern neu aufgelegt.
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Brekina 1:87: Opel P2 Kasten «PTT» und MB O 305 Stadtbus «Postauto PTT» mit Anhänger [aktualisiert] (Sat, 19 Jan 2019)
Brekina 1:87-Neuheiten: Der Opel P2 Kasten erscheint in der Ausführung der «PTT». Das Mercedes-Benz Postauto MB O 305 mit Anhänger ist früher bereits als exklusives Schweiz-Modell erschienen und wird nun in der internationalen Brekina-Collection aufgelegt.
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Ortsdurchfahrt Teufen: Chance gemeinsam nutzen (Sat, 19 Jan 2019)
Am Donnerstagabend, 17. Januar 2019, führten die Appenzeller Bahnen (AB) zusammen mit dem Kanton Appenzell Ausserrhoden und der Gemeinde Teufen eine Informationsveranstaltung zur Ortsdurchfahrt Teufen und zur Gestaltung des Dorfzentrums durch. Die Verantwortlichen orientierten über den Stand der Arbeiten sowie die Bau- und Kostenplanung aus heutiger Sicht.
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Sabrina Huber verlässt die Appenzeller Bahnen (Sat, 19 Jan 2019)
Nach sechs Jahren bei den Appenzeller Bahnen (AB) verlässt die Leiterin Marketing und Verkauf Sabrina Huber das Transportunternehmen per Ende Juli 2019. Bis dahin steht sie für die AB noch vollumfänglich im Einsatz. Anschliessend plant sie einen mehrmonatigen Auslandaufenthalt. Die 35-jährige Tourismus- und Marketingfachfrau hat die Modernisierung der AB während der letzten Jahre eng begleitet und stark geprägt.
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SBB ist unzufrieden mit Zuverlässigkeit der FV-Dosto von Bombardier [aktualisiert] (Sat, 19 Jan 2019)
Im ersten Monat des fahrplanmässigen Betriebs kam es beim neuen Doppelstockzug für den Fernverkehr (FV-Dosto) immer wieder zu Zugsaufällen und Verspätungen. Die SBB entschuldigt sich bei ihren Kunden für die Unannehmlichkeiten und fordert vom Hersteller Bombardier Verbesserungen.
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Bahnhof des Jahres in Deutschland: Stralsund und Steinheim siegen

Nach Testreisen durch alle Regionen Deutschlands steht das Urteil der Jury fest: Stralsund Hauptbahnhof und Steinheim (Westfalen) bekommen den Titel „Bahnhof des Jahres 2016".

Zum 13. Mal in Folge ehrt die Allianz pro Schiene damit die kundenfreundlichsten Bahnhöfe Deutschlands. Das mecklenburg-vorpommersche Stralsund überzeugte die Jury mit seiner „typisch norddeutschen Lebensart, für die das Solide mehr zählt als Prunk und Protz". Auf ihrer Route durch Nordrhein-Westfalen stießen die Bahnhofstester am Rande des Weserberglandes auf den S-Bahnhof Steinheim, der sich beim Incognito-Test „als voll ausgestattetes Prachtstück" erwies.

Stralsund überzeugte mit seiner „typisch norddeutschen Lebensart"       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Die Jury ist sich einig: Die Bahnhöfe Stralsund und Steinheim (Westfalen) sind die Bahnhöfe des Jahres 2016. Zahlreiche Vorschläge haben die  "Allianz pro Schiene"  auch in diesem Jahr erreicht und ihre Jury prüfte sorgfältig, besichtigte die vielversprechendsten Kandidaten und fällte schliesslich die schwierige Entscheidung. Zum dreizehnten Mal ehrt die Allianz pro Schiene tolle Bahnhöfe für ihre vorbildliche Kundenfreundlichkeit.

 

 

Bahnhof Stralsund; das Tor zur Ostsee

 

Auch auf Reisen gibt es diese typisch norddeutsche Lebensart: Das Solide zählt mehr als Protz und Prunk, dafür ist alles wirklich gut gemacht. Zum Glück ist der Bahnhof Stralsund voll von diesem pommersch herben Geist: Ein wenig zurückgenommen, dabei selbstbewusst im allerbesten Sinne, erfüllt von einer ganz bestimmten Gelassenheit, die Ortsfremde als Vorboten der nahen Ostsee wahrnehmen. Spätestens in der Bahnhofshalle mit ihrem hölzernen Deckengebälk und dem raumgreifenden Wandgemälde, fühlt sich der Reisende auch optisch auf Meer und Urlaubsfreuden eingestimmt. Rügen-Reisenden, Pendlern, aber auch Stadtbewohnern bereitet der Bahnhof Stralsund einen würdigen Empfang.

 

Von außen zeigt sich der Bahnhof Stralsund in roter Ziegelstein-Gotik. Die Außenmauern aus Backstein schmücken Anspielungen an die Region: ein Metallkreuz in der Form des Stadtwappens passt diesen Bahnhof auch im Detail in seine Umgebung ein und sorgt für die gewisse Patina, die Stralsund jedem aalglatten Neubau voraus hat. Das Nebengebäude, in dem früher die alte Bahnpost untergebracht war, beherbergt heute eine Vorzeige-Gastronomie: Mit hellen Holzmöbeln und gemütlichen Küchensofas genügt die Stralsunder Bio-Insel sogar den Anforderungen vegan lebender Hauptstädter. Mit täglich wechselnder vegetarischer Küche und einer großen Auswahl an regionalen Sanddornspezialitäten gehört das Bistro des Bahnhofs Stralsund auch kulinarisch zu den besten Deutschlands.

 

Der sehr beengte Vorplatz ist ein Musterbeispiel für planerisches Können: Auch wenn die Fahrradabstellplätze demnächst an ihre Grenze stoßen und nur wenige Taxis zugleich in der Schlange halten können, haben die Macher aus der Enge des Raums das Optimum rausgeholt: Zusätzliche Taxis warten in unmittelbarer Nähe und fahren bei Bedarf vor. Nur der Weg zum Bus könnte ein zusätzliches Schild zur Orientierung vertragen.

Höflichkeit wird im Bahnhof Stralsund groß geschrieben

 

Eine hohe Aufenthaltsqualität weist die tageslichtdurchflutete Bahnsteighalle auf. Wettergeschützt, aber doch dem Himmel schon nah kann der Reisende dort auch mal eine Weile des Wartens auf Anschlüsse leicht verschmerzen. Das freundliche Personal im Bahnhof Stralsund ist ein weiterer Pluspunkt: Sicherheitsleute stehen immer am Gleis, wenn ein Regionalexpress einfährt. So fühlt sich der Fahrgast wahrgenommen und beobachtet im positiven Sinn. Ein Fahrradfahrer, der radelnd den Bahnhof durchquert, wird aufgefordert abzusteigen, doch das „Bitte“ vergessen die Servicekräfte ebenfalls nicht. Im Reisezentrum ziert ein echtes Signal den Raum: Details, die nicht nur den Kenner der Eisenbahn entzücken. Überall zeigt sich, dass im Bahnhof Stralsund Menschen arbeiten, die sich kümmern. Um ihren Bahnhof, um ihre Kunden, um den Menschen, der ankommt. Genauso muss es sein im Bahnhof des Jahres 2016.

 

 

Bahnhof Steinheim (Westfalen) - Königin der S-Bahnhöfe

 

Wo bitte? Bahnhof Steinheim? Mit Verlaub: Steinheim Westfalen. Hier steht er nämlich, der König der S-Bahnhöfe, der sich mit Charme und Erfindungsgeist ins Herz eines jeden Bahnreisenden eingräbt. Der sich wie ein gastfreundlicher Gutshof ins sanfte Hügelland duckt und dem müden Weserbergland-Wanderer seine Pforten öffnet. Aber Halt, fangen wir am besten ganz von vorne an: Ein Fahrgast, der von Steinheim noch nie gehört hat und der vielleicht aus Zufall dort aussteigt, was dürfte ein solcher Fahrgast wohl erwarten? Ganz klar Standard: Einen Bahnsteig, die notorische Unterführung, zwei zugige Warthäuschen. Eine S-Bahnstation also, deren Anblick wir schon vergessen haben, während wir noch auf Anschluss warten. Doch nichts dergleichen geschieht in Steinheim (Westfalen). Hier stoßen wir zu unserem größten Erstaunen auf ein voll ausgestattetes Prachtstück. Ach, könnte das Bahnfahren doch jeden Tag so sein: Wir erwarten nichts und bekommen alles.

 

Reisende, die von Hannover, Hameln, Bad Pyrmont über die Ländergrenze nach Nordrhein-Westfalen fahren, landen in Steinheim auf dem Bahnhofs-abgewandten Gleis. Eine sanft absteigende Rampe führt in Serpentinen auf eine Unterführung. Auf der anderen Seite holt ein Aufzug die Reisenden für den Aufstieg ab. Bereits dieses Ensemble zeugt davon, dass sich Stadt und Bahn einige kluge Gedanken gemacht haben, wie die Reisenden trotz Steigung und Enge geführt werden wollen. Neugierig betritt der Besucher dann vom Gleis aus den frisch renovierten Banhof Steinheim. Er findet darin alles Nötige und noch mehr auf kleinstem Raum beisammen: Ein Hotel, das bei Tag und Nacht einen Rund um die Uhr-Check-in bietet, einen kleinen Laden, der Reisebedarf verkauft und als Café zugleich das Frühstücksbuffet für die Hotelgäste bereitstellt.

 

 

Der Bahnhof Steinheim hält eine Überraschung parat

 

Bei so viel gut durchdachtem Nebeneinander wundert es nicht, dass der Fahrkartenschalter zugleich auch die Fahrdienstleitung beherbergt. Dass darin ein Stelltisch, genauer: ein Spurplandrucktastenstellwerk den Betrieb regelt, wissen natürlich nur die regelmäßigen Besucher dieses kleinen Bahnhofswunders. Zum Anziehungspunkt für alle Kundengruppen taugt das überraschend große griechische Restaurant, das in diesem erstaunlichen Bahnhof untergekommen ist. Dieses Lokal öffnet sich ins Freie hinaus zu einem freundlichen Biergarten, der nicht nur Pendler und Touristen, sondern auch Einheimische anlockt.

 

Ausflügler, die mit dem Rad die Steinheimer Börde erkunden, finden neben frisch hergerichteten Hotelzimmern einen Fahrradkeller mit Ladestation und Trockenraum für die durchgeschwitzten Trikots. Pendler nutzen den Park&Ride-Platz oder die nahegelegene tüchtige kleine Bushaltestelle, die gut ausgeschildert ist. Vielleicht gehen sie auch vom Bahnhof Steinheim gleich zu Fuß ins Zentrum. So ist das Büro des Bürgermeisters, der zusammen mit vielen Steinheimer Lokalgrößen maßgeblich am neuen Glanz für seinen Bahnhof mitgewirkt hat, zu Fuß und barrierefrei in 400 Metern zu erreichen.

 

Die geniale Struktur der phantasievoll genutzten Anlage sorgt dafür, dass der Bahnhof Steinheim immer belebt ist: Personal am Gleis, am Fahrkartenschalter, im Restaurant und Café. Immer sind Menschen da, niemals ist die Station verwaist. So ist dieser Bahnhof aus dem Off ein Bekenntnis zur Ankommenskultur. Sein erstaunlich breites Angebot, das alle denkbaren Kundengruppen ins Auge fasst, ist aller Achtung wert. Applaus für den Bahnhof des Jahres 2016.

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Kommentare: 2
  • #1

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