Aktuelles in Kürze

Schnell erledigt (Fr, 13 Jul 2018)

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Komm’ Se rin, könn’ Se rausfahren (Fr, 13 Jul 2018)

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Bäderbus 312 fährt wieder (Do, 12 Jul 2018)

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Concession grandes lignes: des clarifications juridiques s’imposent (Mo, 16 Jul 2018)
En attribuant la concession, l’OFT a entériné un changement de paradigme. Les bases juridiques et les conséquences pour les clients, les cantons et la Confédération ne sont pas claires. Afin de garantir la sécurité juridique, les CFF ont déposé un recours auprès du Tribunal administratif fédéral.
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La concessione traffico a lunga percorrenza va chiarita giuridicamente (Mo, 16 Jul 2018)
Frammentando la concessione traffico a lunga percorrenza, l’UFT ha fatto un cambio di sistema. Basi legali e ricadute a lungo termine per clienti, Cantoni e Confederazione non sono chiare. Per garantire la certezza del diritto, le FFS hanno presentato ricorso al Tribunale amministrativo federale.
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Höllenkrach in Luzern: Wenn die SBB auf den Helikopter setzen (Mo, 16 Jul 2018)
Zentralplus: Transporte per Helikopter über der Stadt Luzern sind selten. Das hat seine guten Gründe. Denn sie machen einen Höllenlärm und sind nicht ungefährlich. Für die SBB war deren Einsatz am Montag aber fast unumgänglich. Und es war nicht das letzte Mal, dass sie in Luzern auf diese Weise unterwegs sind.
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RhB Ge 2/2 161 mit Scherenstromabnehmer (Mo, 16 Jul 2018)
Für den grossen Einsatz im September 2018 bei der Museumsbahn Blonay-Chamby zum Mega Bernina Festival erhält die RhB Ge 2/2 161 der ehemaligen Berninabahn von 1911 ein neues Outfit durch die RhB.
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Neues vom Triebwagen BDe 3/4 43 der Eurovapor (Mo, 16 Jul 2018)
Leider kann der BDe 3/4 43 (Möhl) der Eurovapor nicht wie geplant ab 1. Mai 2018 wieder eingesetzt werden. Das Ausmessen des kompletten Trafos durch ein Spezialistenteam ist zur Sicherheit notwendig und das Hochspannungskabel vom Hauptschalter zur Trafoeinführung benötigt eine genaue Prüfung.
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FV-Dosto: Neuer Doppelstockzug der SBB zwischen Zürich und Chur unterwegs (Mo, 16 Jul 2018)
Seit Ende Februar verkehrt der neue SBB Fernverkehrs-Doppelstockzug (FV-Dosto) von Bombardier im regulären Einsatz mit Kunden. Bisher fuhr er als Interregio IR17 (Zürich HB – Olten – Bern). Seit Montag, 7. Mai 2018, fährt der FV-Dosto zudem auch zwischen Zürich und dem Bündnerland.
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Erste Stadler-Strassenbahn im Werk Siedlce in Polen produziert (Mo, 16 Jul 2018)
Im Stadler Rail-Werk Siedlce in Polen wurde erstmals ein Tram gebaut, es ist für die tschechische Stadt Ostrava bestimmt. Die Lieferung umfasst 30 Strassenbahnen mit einer Option über weitere 10 Fahrzeuge.
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«10 Jahre UNESCO Welterbe RhB» – Erfolgreiches RhB-Bahnfestival und neuer RhB Club (Mo, 16 Jul 2018)
Anlässlich des Jubiläums «10 Jahre UNESCO Welterbe RhB» lud die Rhätische Bahn (RhB) letztes Wochenende in Samedan und Pontresina zum ersten Bahnfestival. Als Teil der Schweizerischen Welterbetage zog es viel Publikum an, das sich die Attraktionen rund um die RhB nicht entgehen lassen wollte und vom Anlass durchwegs begeistert war. Sehr beliebt waren die historischen Shuttle-Züge, die zwischen Pontresina und Samedan verkehrten, der Parcours der Train Games in Samedan sowie das Kinderunterhaltungsprogramm in Pontresina. Am meisten Zuschauerinnen und Zuschauer versammelten sich am Samstagabend, als in Pontresina bei der grössten Zugpara-de, die die RhB jemals auf die Beine gestellt hat, Rollmaterial aus fast jeder Bahnepoche gezeigt wurde. Präsentiert wurde die Zugparade von RhB-Direktor Renato Fasciati. Am Bahnfestival wurde auch der neue RhB Club lanciert.
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Gasleck am Bahnhof Zürich Seebach erfordert vier Einsätze der Berufsfeuerwehr (Mo, 16 Jul 2018)
Seit Freitagabend, 13. Juli 2018 ist die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich vier Mal wegen eines Gaslecks beim Bahnhof Zürich Seebach ausgerückt. Am Montag, 16. Juli 2018 konnte das Leck an einem unterirdischen Gastank der SBB geortet und das ausströmende Flüssigpropangas gestoppt werden. Der Einsatz ist unterdessen erfolgreich abgeschlossen. Die Anwohnerschaft war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
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Neue Schliessfächer im Hauptbahnhof Zürich (Mo, 16 Jul 2018)
Am 5. Juli 2018 eröffnete die SBB die neue Schliessfachanlage im Hauptbahnhof Zürich. Die Fächer weisen fünf verschiedene Grössen auf und können elektronisch geöffnet werden.
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Die RhB präsentiert den neuen Albula-Gliederzug

Anlässlich der Jahresmedienkonferenz der Rhätischen Bahn (RhB) am 14. Dezember 2015  in Landquart haben Verwaltungsratspräsident Stefan Engler, der Stellvertredende Direktor Christian Flurin und der Leiter Rollmaterial Ivo Hutter den ersten neuen Albula-Gliederzug präsentiert. Der komfortable, behindertengerecht ausgebaute Zug wird künftig auf der Linie Chur – St. Moritz verkehren und das Reiseerlebnis durch das UNESCO Welterbe RhB aufwerten. Der Geschäftsverlauf 2015 ist geprägt von der weiterhin angespannten Situation im Tourismus. Trotzdem erwartet die RhB ein kleines positives Ergebnis.

Neue, attraktive Gliederzüge für die Albulalinie                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Vor wenigen Tagen wurde von Stadler Altenrhein die erste Komposition des neuen Albula-Gliederzuges (AGZ) bei der RhB-Hauptwerkstätte in Landquart angeliefert. Im Rahmen der Strategie 2020 und des darin enthaltenen Flottenkonzeptes beschafft die RhB insgesamt sechs siebenteilige Züge, bestehend aus jeweils sechs kurzgekuppelten Wagen (Komposition) und einem Steuerwagen. In einem ersten Schritt werden die Wagen ausgeliefert. Nach Durchlaufen der sogenannten dynamischen Inbetriebsetzung in den nächsten Wochen, wird der erste Albula-Gliederzug ab Frühjahr 2016 zu Testzwecken eingesetzt und voraussichtlich ab August 2016 fahrplanmässig verkehren. Bis zur alpinen Ski WM im Februar 2017 sollen vier und bis im Sommer 2017 alle sechs Kompositionen lokbespannt auf der Albulalinie im Einsatz sein.

 

 

Nächster Schritt: Verpendelung zur Effizienzsteigerung

 

Im Anschluss an die Auslieferung der Albula-Gliederzüge erhält die RhB sechs dazugehörige Steuerwagen Ait 578, mit welchen auf der Strecke Chur – St. Moritz der Pendelbetrieb aufgenommen werden kann. Das heisst, der Zug wird mit einer Lokomotive von Chur nach St. Moritz gezogen und anschliessend in derselben Formation wieder zurück nach Chur geschoben. Das Rangieren in St. Moritz entfällt, wodurch die Produktivität auf der Albulalinie erhöht wird.

 

 

Behindertengerecht, mit Kinderspielecke und Fotoabteil

 

Der Albula-Gliederzug erfüllt die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) und verfügt über sehr breite Einstiegstüren und niedrige Trittstufen. Der klimatisierte Zug verbindet das moderne, komfortable Reisen mit touristischem Mehrwert und ist ein richtiges Multitalent: In den grosszügig bemessenen 1. Klasse-Wagen findet der Reisende viel Platz und Komfort. Jeder Sitzplatz ist mit einer Leselampe und elektrisch verstellbaren Sonnenrollos ausgestattet.

 

Hobbyfotografen werden am Fotoabteil ihre helle Freude haben: Hier punktet der neue Zug mit senkbaren vertikalen Panoramafenstern. Diese reichen fast bis auf Fussbodenhöhe, so dass beispielsweise vom weltbekannten Landwasserviadukt Fotos aus ganz neuer Perspektive entstehen. Familien werden das Freizeitabteil mit Kinderspielecke mit eingebauter Rutschbahn zu schätzen wissen. Zudem sind im Freizeitabteil die WCs mit Wickeltischen ausgerüstet. Für Velos und Gepäck ist genügend Platz vorhanden, und fast an allen Sitzplätzen sind Steckdosen verfügbar. Die energieeffiziente LED-Innenbeleuchtung überrascht mit verschiedenen Lichteffekten und die Fahrzeuge sind klimatisiert.

 

 

Grossprojekte sind auf Kurs


Der Neubau des Albulatunnels kommt planmässig voran: Die Tunnelvortriebe stehen bei rund 210 Meter in Preda und rund 80 Meter in Spinas. Ab Mitte Dezember wird die Baustelle, bis auf die Arbeiten in der Kaverne des bestehenden Tunnels, für drei Monate in die Winterpause gehen. Die Kaverne bei Tunnelmeter 1300 wurde auf die doppelte Grösse ausgeweitet, um näher an die geologische Störzone „Rauwacke“ zu gelangen und die Bauhilfsmassnahmen zur Vereisung der Störzone optimal aufzubauen. Gegen April 2016 soll mit dem eigentlichen Gefrieren des Fels begonnen werden. Durch diese Vorgehensweise erhofft man sich eine erfolgreiche Durchörterung der Störzone. Auf erfreulich grosses Interesse stiess die Ende Juni eröffnete Infoarena, welche das Grossprojekt dokumentiert und auf informative und spielerische Weise Fakten und Hintergrundinformationen zum Projekt vermittelt: In den ersten vier Monaten nahmen mehr als 1400 Personen an den Baustellenführungen teil.


Ebenfalls auf Kurs befindet sich die Sanierung des Glatscherastunnels: Dieser wird bis Ende nächsten Jahres, als erster Tunnel auf dem Netz der RhB überhaupt, nach dem neuen Konzept „Normalbauweise Tunnel“ saniert. Analog dem seit einigen Jahren laufenden normierten Sanierungsprogramm für Viadukte, hat die RhB ein System für die Tunnelsanierung erarbeitet. Dieses ermöglicht es, die Tunnels langfristig kostengünstiger und unter Betrieb zu sanieren. Das Pilotprojekt mit Gesamtkosten von ca. 17 Millionen Franken stösst auf grosse Resonanz: Bereits haben andere, auch internationale Bahnunternehmen Interesse bekundet am neuen Verfahren.


Auch der Umbau Bahnhof St. Moritz verläuft nach Plan: Das 67-Millionen-Franken-Projekt ist termin- und kostenmässig auf Kurs. Dieses Jahr konnte das neue Berninaperron mit Dach fertiggestellt werden. Richtung See wurden die Gleisanlagen sowie die Carvorfahrt entlang der Via Grevas, mit einem Busperron für vier Fahrzeuge, erstellt. Weiter wurde die neue Sicherungsanlage gebaut und Ende Oktober in Betrieb genommen. Der Umbau des Bahnhofs St. Moritz soll bis zur alpinen Ski WM 2017 abgeschlossen sein.

Auch der RhB machen der starke Franken und der konjunkturelle Rückgang im Tourismus zu schaffen. Aufgrund der Ergebnisse bis Ende Oktober rechnet die RhB für das Geschäftsjahr 2015 im Personenverkehr mit einem Ertragsrückgang von 3 bis 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das sind rund 3 Millionen Franken. Dank frühzeitig eingeleiteten Massnahmen zur Kosteneinsparung dürfte es gelingen, dies aufzufangen, so dass ein leicht positives Ergebnis resultiert. Beim Güterverkehr zeichnet sich ein leichtes Ertragswachstum ab (14 Millionen Franken gegenüber 13,5 Millionen Franken im Jahr 2014). Beim Autoverlad sollten die Vorjahreszahlen (14,7 Millionen Franken) erreicht werden.

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