Aktuelles in Kürze

Nach Entgleisung im Bahnhof Luzern: Nacharbeiten während drei Nächten. (Do, 06 Apr 2017)
Nach der Entgleisung eines Euro-City-Zuges am Mittwoch, 22. März 2017, musste der Bahnhof Luzern viereinhalb Tage lang für die umfangreichen Reparaturarbeiten gesperrt werden. Nun sind – wie nach solchen Arbeiten üblich – Nacharbeiten nötig. Diese finden ab Sonntagabend während drei Nächten statt.
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Einheitliche digitale Identität für die Schweiz: Markus Naef wird neuer CEO von SwissSign. (Do, 06 Apr 2017)
Markus Naef übernimmt ab Mitte Mai 2017 die Geschäftsführung der SwissSign AG, dem zukünftigen Joint Venture von Post und SBB. In dieser Funktion wird er in erster Linie die Entwicklung und Vermarktung der neuen einheitlichen digitalen Identität verantworten, die die Schweizerische Post und die SBB ab Herbst 2017 lancieren. Die Beteiligung der SBB an der Posttochter SwissSign AG erhielt im März 2017 grünes Licht von der Wettbewerbskommission (WEKO) und der EU-Kommission.
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Wechsel in der Führung von SBB Historic: Stefan Andermatt wird neuer Geschäftsleiter. (Mi, 05 Apr 2017)
Der Stiftungsrat der Stiftung «Historisches Erbe der SBB» (SBB Historic) hat Stefan Andermatt zum neuen Geschäftsleiter der Stiftung gewählt. Der 55-jährige Luzerner Maschineningenieur, heute Geschäftseinheitsleiter Instandhaltung der Region Mitte bei SBB Infrastruktur, wechselt am 1. Oktober 2017 zu SBB Historic. Bis zu diesem Zeitpunkt leitet Walter Hofstetter weiterhin die Geschäftsstelle.
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Einschränkung: (Trenord) (Do, 20 Jul 2017)
24.07.2017 09:00 - 17:00 Der Bahnverkehr in Italien ist nur eingeschränkt möglich. Sie müssen mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Grund: Streik in Italien Dauer am 24.07.2017 09:00 - 17:00 Der Online-Fahrplan www.sbb.ch ist nicht angepasst. Bitte beachten Sie die Informationen in dieser Meldung.
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Endmeldung: Rupperswil (Do, 20 Jul 2017)
20.07.2017 00:00 - 20:45 Die Störung im Bahnhof Rupperswil wurde behoben. Sie müssen weiterhin mit Verspätungen rechnen.
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Reisehinweis: Lancy-Pont-Rouge - Genève - Coppet (Fr, 14 Jul 2017)
16.07.2017 - 20.07.2017 Die Regionalzüge fallen Lancy Pont Rouge - Genève - Coppet ab 21.00 Uhr aus. An folgenden Tagen: Jeweils Sonntag bis Donnerstag von 11.12.2016 bis 9.12.2017. Ersatzangebote: Lancy Pont Rouge - Genève und umgekehrt: TPG Tram 15 Palettes Nations zwischen P+R Etoile und Gare Cornavin in beiden Richtungen. Genève - Coppet und umgekehrt: SBB Ersatzbus mit eigenen Haltestellen (s.u.). Chambésy wird nicht vom SBB Ersatzbus bedient, sondern vom TPG Bus V Gare Cornavin - CS La Bécassière mit Halt in Chambésy-Place und Chambésy-Fontaine. An den Freitag- und Samstagabenden verkehren die Züge normal. Der Online-Fahrplan www.sbb.ch ist angepasst. Achtung! Die Haltestellen der SBB Bahnersatzbusse in Versoix und Pont-Céard sind vom 22.Juni bis 20.Juli 2017 verlegt. Unten die Haltestellen und Streckenpläne SBB Ersatzbus, TPG Bus V und Tram 15. Lancy-Pont-Rouge Genève Genève-Sécheron Chambésy Les Tuileries Genthod-Bellevue Creux-de-Genthod Coppet Versoix Pont-Céard Mies Tannay
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Une identité numérique uniforme pour la Suisse: Markus Naef est nommé directeur général de SwissSign. (Do, 06 Apr 2017)
Markus Naef reprendra à partir de la mi-mai 2017 la direction de SwissSign AG, la future co-entreprise de la Poste et des CFF. A ce titre, il sera principalement responsable du développement et de la commercialisation de la nouvelle identité numérique uniforme que la Poste et les CFF lanceront à l’automne 2017. La prise de participation des CFF dans la filiale de la Poste SwissSign AG a reçu en mars 2017 le feu vert de la Commission de la concurrence (COMCO) et de la Commission européenne.
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Inauguration du nouveau passage sous-voies de Renens (Mi, 05 Apr 2017)
Après une première amélioration concrète, le Conseil d’Etat souhaite investir 11 millions de francs pour poursuivre la métamorphose de la gare de Renens. Première amélioration concrète du programme Léman 2030, le passage sous-voies de la gare de Renens est inauguré aujourd’hui. Il permet désormais à chacun de traverser la gare plus facilement et en toute sécurité. Première étape d’une grande métamorphose en marche, c’est l’occasion pour le gouvernement vaudois de mettre sur les rails le futur ouvrage emblématique de la mobilité dans l’Ouest Lausannois: Rayon vert. En effet, le gouvernement demande au Grand Conseil d’accorder une subvention de près de 11 millions de francs pour financer la réalisation de cette vaste passerelle reliant des métros, des trains et bientôt des trams. Le nouvel ouvrage d’art de 130 mètres de long facilitera également les déplacements entre les différents quartiers des communes situées aux abords des voies CFF.
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Durchstich Ruckhaldetunnel 20.7.2017 (Do, 20 Jul 2017)
Durchstich des Ruckhaldetunnels am 20.7.2017.
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Die BLS steckt Geld in die Linie Spiez-Zweisimmen (Do, 20 Jul 2017)
Der Bund: Eine neue Kreuzungsstelle vor Wimmis und renovierte Haltestellen: Die Bahnlinie durchs Simmental wird aufgewertet.
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Pickup-Points für Paketabholung auf drei weitere Bahnhöfe ausgedehnt (Do, 20 Jul 2017)
Seit April 2017 können Kunden des Online-Fachhändlers Brack.ch ihre bis 11 Uhr bestellten Pakete noch ab gleichen Tag am Abend beim Gleis 18 in Zürich HB abholen. Der Pilotversuch wird nun auf die Bahnhöfe Basel SBB, Bern und Winterthur ausgeweitet.
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Keine Preiserhöhungen im öV – Einführung der Spartageskarte für alle (Do, 20 Jul 2017)
Die öV-Branche hat entschieden, für das nächste Jahr auf eine nationale Preiserhöhung zu verzichten. Die Branche setzt damit die Absicht um, künftige Preiserhöhungen wenn möglich zu vermeiden. Obschon die Trassenpreiserhöhungen des vergangenen Jahres mit den im Dezember 2016 eingeführten Preiserhöhungen nicht vollständig kompensiert werden konnten, ist es gelungen, die Preise stabil zu halten. Die Gründe dafür sind die fortlaufenden Effizienz- und Produktivitätssteigerungen und die greifenden Kostensenkungsmassnahmen der Unternehmen. Um die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs weiter zu verbessern, führt die Branche im September eine attraktive Spartageskarte für alle Kunden ein.
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Hauptuntersuchung Combino: Zweites FCB-Drämmli für Basel (Do, 20 Jul 2017)
Die BVB hat die zweite Hauptuntersuchung eines Combino-Trams erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des Pilotprojekts wurden diverse Fahrzeugkomponenten gewartet und wenn nötig ausgewechselt, elektronische Systeme angepasst und der Innenraum aufgefrischt. Gleichzeitig wurde das Tram neu lackiert – rotblau. Mit 1,14 Mio. Kilometern gehört der Combino Nr. 306 zu den meistgefahrenen Fahrzeugen der BVB. Damit hat das
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SBB Bilanz 2016: Mehr Passagiere und Güter, zufriedenere Kunden und gestiegener Konzerngewinn (Do, 20 Jul 2017)
2016 war für die SBB ein erfolgreiches Jahr: Sie beförderte täglich 1,25 Mio. Passagiere, mehr als je zuvor. Ebenso erreichte die Güterverkehrsleistung einen Höchststand. Kundenzufriedenheit und Pünktlichkeit sind gestiegen, trotz hoher Bautätigkeit. Das Schienennetz wurde noch nie so intensiv genutzt. Die digitalen Absatzkanäle setzten ihren Aufwärtstrend fort. Das Konzernergebnis stieg dank Einmaleffekten um CHF 135 Mio. auf CHF 381 Mio., das Betriebsergebnis hingegen ist gesunken. Der Güterverkehr erreichte trotz des schwierige wirtschaftlichen Umfelds wieder ein positives Ergebnis. Für die Bahninfrastruktur investierte die SBB letztmals CHF 123 Mio. aus eigenwirtschaftlichen Mitteln. Die Entgelte der öffentlichen Hand stiegen um 7,7 Prozent, insbesondere wegen Folgekosten neuer Infrastrukturen.
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Stadler gewinnt Service-Auftrag in den Niederlanden und baut neues Depot in Hengelo (Do, 20 Jul 2017)
Am 18. Juli 2017 hat das niederländische Nahverkehrsunternehmen Syntus den Auftrag für die Instandhaltung von 16 Stadler-FLIRT an Stadler vergeben. Die Laufzeit des Service-Vertrages beträgt 15 Jahre. Stadler investiert für die Instandhaltung der Fahrzeuge in ein neues Depot in Hengelo.
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Alu auf der Schiene zwischen Sierre und Göttingen (Do, 20 Jul 2017)
Zwei Loks des Typs Siemens F4 ziehen seit Mitte Juni 2017 Züge zwischen Sierre in der Schweiz und Göttingen in Deutschland hin und her. Sie stehen für die gute Zusammenarbeit zwischen SBB Cargo, Novelis und VTG Rail Logistic.
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Grünes Licht für die Limmattalbahn: Baustart Ende August 2017 (Mi, 19 Jul 2017)
Die Baubewilligung für die 1. Etappe der Limmattalbahn ist rechtskräftig. Somit findet der Baustart im kommenden August statt. Die Bauarbeiten für das erste Teilstück dauern voraussichtlich bis Ende 2019. Dann soll die 1. Etappe der Limmattalbahn in Betrieb gehen.
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Bahnhof St. Gallen: Über Nacht tonnenweise Stahl verbaut (Mi, 19 Jul 2017)
Der Bahnhof St. Gallen hatte in der Nacht auf den 18. Juli 2017 hohen Besuch: Mit Hilfe des schweizweit grössten Mobilkrans wurden die ersten tonnenschweren Elemente für den Dachrost der neuen Ankunftshalle montiert.
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Zahlreiche Änderungen in Zürich und der Westschweiz, mehr Zug für die Ostschweiz zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015

Am 13. Dezember 2015 ist Fahrplanwechsel. Die grössten Veränderungen finden im Grossraum Zürich und in der Westschweiz statt:  Mit der Inbetriebnahme der Durchmesserlinie für den Fernverkehr, der Inbetriebnahme der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn (zweite Etappe) und dem Start der Bauarbeiten im Rahmen von «Léman 2030» profitieren die Reisenden von mehr Verbindungen, müssen aber zum Teil ihre Gewohnheiten ändern.

Sich rechtzeitig über den neuen Fahrplan informieren lohnt sich                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Wer am 13. Dezember Zug fährt, wirft mit Vorteil vor Reisebeginn einen Blick auf den Fahrplan: Gerade im Grossraum Zürich und in der Westschweiz wechseln häufig die gewohnten Perrons und Abfahrtszeiten. Über die grössten Änderungen in den einzelnen Regionen werden die Reisenden mit Flyern und Durchsagen informiert. In den ersten Tagen nach dem Fahrplanwechsel sind verteilt über die ganze Schweiz rund 350 Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer an den Bahnhöfen im Einsatz. An einigen Orten finden zudem im Vorfeld Standaktionen statt, um über die Änderungen zu informieren.

 

Die wichtigsten Änderungen sind auf einer interaktiven Karte ersichtlich unter: sbb.ch/fahrplanwechsel.

 

Auf der Seite sind auch die Anpassungen für die Westschweiz und das Tessin markiert.

 

Die grössten Änderungen in Kürze

 

Deutschschweiz:

  • Reisende zwischen Genf und St. Gallen profitieren stündlich von einem neuen, schnellen Zug ab Zürich, der über die Durchmesserlinie fährt und ohne Halt zwischen Winterthur und St. Gallen verkehrt (Reisezeit 62 Minuten). Gossau und Wil werden weiterhin zwei Mal pro Stunde, Flawil und Uzwil stündlich ab Zürich bedient. Der Interregio Konstanz – Zürich – Biel/Bienne endet künftig in Zürich HB.
  • Der so genannte «Flugzug» verkehrt ab Basel SBB neu via Zürich HB nach Zürich Flughafen, wodurch sich ein halbstündliches Angebot aus dem Fricktal nach Zürich HB ergibt. Die Fahrzeit zum Flughafen verlängert sich um bis zu 11 Minuten ab den einzelnen Halteorten.
  • Der Interregio Basel – Aarau – Zürich verkehrt neu überwiegend weiter via Zürich Flughafen nach St. Gallen mit Halt in Winterthur, Wil SG und Gossau. Zwischen Zofingen und Lenzburg verkehren die Züge neu im Halbstundentakt.
  • Die heute jeweils zweistündlich verkehrenden Züge Basel SBB – Lausanne bzw. Basel SBB – Genève Aéroport verkehren neu stündlich zwischen Basel SBB und Biel. In Biel/Bienne besteht ein perrongleicher Anschluss nach Genève Aéroport. Die Verbindung Basel SBB – Lausanne ist halbstündlich über Olten (via Bern oder Biel) sichergestellt.
  • Die Südostschweiz erhält von Montag bis Freitag eine zusätzliche InterCity-Verbindung zwischen Chur und Zürich HB, welche für Pendler äusserst attraktiv ist. In den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag verkehrt eine zusätzliche Spätverbindung als RE von Zürich HB nach Chur.
  • Ein neuer Regio-Express verbindet täglich fünf Mal die Agglomeration Kreuzlingen/Konstanz mit St. Gallen und dem Fürstenland: Fernverkehr und Thurbo
  • realisieren zwischen Konstanz und Zürich neue Früh- und Spätverbindungen. Gewisse Verbindungen sind neu Züge des SBB Fernverkehrs, andere Verbindungen von Thurbo.
  • Zwischen Weinfelden und Zürich gibt es einen durchgehenden Halbstundentakt. Ausserdem wird der Fernverkehr zwischen Konstanz/Kreuzlingen und Zürich mit einer neuen Frühverbindung und zusätzlichen Spätverbindungen ausgebaut. Zwischen Weinfelden und Zürich entsteht dadurch ein durchgehender, lückenloser Halbstundentakt.
  • Auch zwischen St. Gallen und Zürich gibt es zwei neue Spätverbindungen (Thurbo-Züge), die zu einem integralen Taktfahrplan führen: Mit zwei neuen Spätverbindungen von St. Gallen (ab 22.12 Uhr) nach Zürich und Zürich (ab 23.38 Uhr) nach St. Gallen werden die letzten Lücken im durchgehenden Halbstundentakt gefüllt.

 

Zürcher S-Bahn:

  • Im Regionalverkehr führen die SBB und der ZVV unter anderem die S19 zwischen Dietikon und Effretikon sowie die S21 zwischen Regensdorf und Zürich HB ein. Diverse weitere Linien werden verlängert oder neu verknüpft. Ausserdem werden die Fahrzeiten verschiedener Verbindungen angepasst. Damit sollen die Zuverlässigkeit und die Pünktlichkeit der Züge verbessert werden, so dass die Fahrpläne und insbesondere die Anschlüsse auch in den Hauptverkehrszeiten besser eingehalten werden können. Dies führt auf gewissen Strecken zu leicht längeren Fahrzeiten. Der Online-Fahrplan des ZVV ist seit heute aufgeschaltet.
  •  Weitere Informationen zum ZVV-Gebiet weiter unten auf dieser Seite.

 

Westschweiz und Tessin:

  • Für die Westschweiz wird der Fahrplanwechsel sowohl im Regional- als auch im Fernverkehr sehr viele Veränderungen bringen. Grund dafür ist das Projekt «Léman 2030», in welchem zwischen Lausanne und Genf bis 2025 dringend notwendige Bahnausbauten im Umfang von rund 3 Milliarden realisiert werden. Damit ist es das grösste Bauprojekt der SBB im kommenden Jahrzehnt.
  • Den Regionalverkehr im Tessin baut die SBB auf der Linie Stabio – Lugano/Bellinzona weiter aus.


Internationaler Verkehr:

  • Auf der Nord-Süd-Achse werden gewisse, stark frequentierte EuroCity-Züge der Lötschberg- bzw. Simplon-Achse (bis Brig, teilweise bis Domodossola) künftig mit zwei Kompositionen geführt. Am Gotthard ersetzt Trenitalia ihre Neigezüge des Typs ETR 470 durch moderne ETR 610. Zudem wird das Zugpaar Luzern – Milano ebenfalls mit ETR 610-Zügen gefahren.
  • Die internationalen Verbindungen Zürich HB – Schaffhausen – Stuttgart Hbf erhalten durch neue Abfahrtszeiten und knapp zehn Minuten schnellere Fahrzeiten bessere Anschlüsse in Stuttgart Hbf. Ausserdem bietet die SBB neu ICE-Verbindungen ab Chur via Basel nach Frankfurt bzw. Hamburg an. Damit kann auch die Anzahl Direktverbindungen zwischen Basel und Chur erhöht werden.
  • Im TGV-Verkehr kommt es zu einigen Veränderungen: So verkehrt der Direktzug von Genève nach Marseille und zurück im Sommer 2016 nicht mehr. Der TGV von Genève nach Nice über Marseille verkehrt weiterhin täglich. Der TGV 9767 (Paris ab 6.11 Uhr) nach Genève verkehrt nicht mehr. Wegen zu geringer Nachfrage verkehren die direkten TGV zwischen Genève und Lille ebenfalls nicht mehr. Wegen Bauarbeiten am Eppenbergtunnel verkehrt der TGV 9215 von Paris ab 14.23 Uhr nach Zürich HB neu erst vom 3. April bis 31. Juni und vom 28. August bis 10. Dezember 2016 und nur bis Basel SBB (an 17.26 Uhr). Aus demselben Grund verkehrt der TGV 9230 von Zürich HB nach Paris (an 21.37 Uhr) neu erst ab Basel SBB (ab 18.34 Uhr). Ab April 2016 kommt es zu weiteren grösseren Fahrplanverbesserungen: Mit der Verlängerung der Neubaustrecke zwischen Strasbourg und Paris im April 2016 reduziert sich die Fahrzeit von Strasbourg nach Paris um etwa 30 Minuten. Reisende von/nach Luxembourg profitieren neu von einer attraktiven täglichen Verbindung mit TGV-Anschluss via Mulhouse. Selbstverständlich sind diese Änderung im Online-Fahrplan hinterlegt.


Fahrplanwechsel mit Ausbauten im Fern- und Regionalverkehr


Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 wird der anspruchsvollste seit Einführung der «Bahn 2000» im Jahr 2004. Das liegt einerseits an der Inbetriebnahme der Durchmesserlinie für den Fernverkehr und der Inbetriebnahme der 4.Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn, 2. Etappe. Andererseits starten zwischen Renens und Lausanne umfangreiche Bauarbeiten im Rahmen des Projekts «Léman 2030». Diese Arbeiten auf der West-Ost-Achse, der Hauptschlagader des Schweizer Bahnnetzes, sind nicht ohne Auswirkungen auf den Fahrplan möglich. Deshalb ändert die SBB schweizweit die Linienführung verschiedener Fernverkehrsverbindungen auf der West-Ost-Achse. Um die Fahrplanstabilität möglichst hoch zu halten, hat die SBB alle bestehenden Fahrplanreserven ausgeschöpft. Die Verbindungen Nord-Süd erfahren gegenüber dem aktuellen Fahrplan keine wesentlichen Änderungen.


Insgesamt wird das Angebot im Fernverkehr um 660 000 Zugkilometer oder rund ein Prozent ausgebaut, im Regionalverkehr gar um 2,7 Millionen oder 3,3 Prozent.

Spezielle Hinweise vom ZVV für die Region Zürich


Am 13. Dezember 2015 wechseln die Fahrpläne des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV). Die vollständige Inbetriebnahme der Durchmesserlinie und die Fertigstellung der 2. Etappe der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn ermöglichen einen Angebotsausbau auf dem Schienennetz. Dadurch werden einige der dringendsten Kapazitätsengpässe auf dem S-Bahn-Netz entschärft. Ergänzend ändern auch die Fahrpläne der meisten Buslinien im ZVV. Zusammen ergeben sich zuverlässige Verbindungen und Anschlüsse. Den Fahrgästen wird empfohlen, sich frühzeitig im Online-Fahrplan über ihre neuen Verbindungen zu erkundigen.


Der diesjährige Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 ist der umfangreichste seit der Gründung des ZVV vor 25 Jahren. Es werden neue Linien eingeführt oder bestehende neu verknüpft. Die grundlegenden Anpassungen und Ausbauten sind nötig, weil inzwischen mehr als dreimal so viele Fahrgäste mit der S-Bahn unterwegs sind als 1990. Dank der Durchmesserlinie und den 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn können ab Dezember vielerorts spürbar mehr Kapazitäten auf dem S-Bahn-Netz angeboten werden. Nebst den Ausbauten zielen die Veränderungen aber auch auf stabilere Verbindungen und Anschlüsse zwischen S-Bahn und Bus ab. Dadurch erhöht sich die Qualität des öffentlichen Verkehrs in der Region Zürich.


Neue S-Bahn-Linien…


Das Liniennetz der Zürcher S-Bahn wächst im Dezember um zwei neue Linien an:

  • Die S19 fährt halbstündlich zwischen Dietikon und Effretikon, in den Hauptverkehrszeiten sogar bis Pfäffikon ZH bzw. Koblenz. Damit verbindet die Linie die wichtigen Wohn- und Arbeitsplatzgebiete Limmattal und Zürich Nord/Glattal miteinander. Gleichzeitig bietet sie dank der Durchmesserlinie eine schnelle und umsteigefreie Direktverbindung quer durch die Stadt zwischen Altstetten und Oerlikon.
  • Die S21 entlastet in den Hauptverkehrszeiten die stark benutzte S6 zwischen Regensdorf und Zürich HB. Damit erhält das Furttal in diesen Zeiten neu einen Viertelstundentakt.
  • Die Einführung der S20 zur Entlastung am rechten Zürichseeufer ist aufgrund eines hängigen Rechtsmittelverfahrens weiterhin verzögert.


…verdichteter Takt und längere Züge

  • Einen neuen Viertelstundentakt erhalten auch die Fahrgäste zwischen Zürich HB und Oberglatt ZH. Dies dank der S9, die neu über Bülach nach Rafz und Schaffhausen fährt, und dank der S15, die neu das Wehntal mit dem Oberland verbindet.
  • Die S24 wird von Oerlikon weiter bis nach Winterthur und von dort stündlich bis Schaffhausen und Thayngen geführt. Zürich Wipkingen erhält mit dieser Verlängerung ebenfalls wieder einen direkten Anschluss an den Flughafen.
  • Zusätzliche Kapazitäten werden letztlich auch durch längere Züge ermöglicht. So können auf der S5 in den Spitzenzeiten künftig durchgehend 300 Meter lange Züge eingesetzt werden. Ebenfalls mehr Platz bietet die S23 zwischen Zürich und Winterthur, die nun komplett mit Doppelstock-Wagen geführt werden kann.


Neue Verbindungen frühzeitig im Online-Fahrplan prüfen


Sämtliche Änderungen, die ab dem 13. Dezember in Kraft treten, sind ab sofort im Online-Fahrplan auf www.zvv.ch und in der ZVV-App hinterlegt. Die Fahrgäste können damit schnell und unkompliziert überprüfen, ob sich auf ihren Reiserouten Änderungen ergeben. Am 5. bzw. 6. Dezember sind zudem Vertreter von SBB, Postauto und ZVV an den Bahnhöfen Bülach und Affoltern am Albis vor Ort und beantworten Fragen von Pendlerinnen und Pendlern.

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