Aktuelles in Kürze

Unterbruch: Nyon (lac) - Yvoire (F) (lac) (Mi, 21 Feb 2018)
21.02.2018 - 22.02.2018 21:00 Der Betrieb der Schiffslinie N3 zwischen Nyon (lac) und Yvoire (F) (lac) ist eingestellt. Grund: Starke Winde Dauer bis 22.02.2018 20:40.
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Reisehinweis: Lombardei (Di, 13 Feb 2018)
23.02.2018 09:00 - 17:00 In der Region Lombardei ist der Bahnverkehr nur eingeschränkt möglich. Sie müssen mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Die Fernverkehrszüge verkehren planmässig. Grund: Streik in Italien Dauer am 23.02.2018 09:00 - 17:00 Der Online-Fahrplan www.sbb.ch ist nicht angepasst. Bitte beachten Sie die Informationen in dieser Meldung.
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Daniela Corboz sarà la nuova direttrice di Elvetino (Mi, 21 Feb 2018)
Il Consiglio d’amministrazione di Elvetino SA ha nominato come nuova direttrice Daniela Corboz. Attualmente la quarantaquattrenne è a capo del settore Marketing e comunicazione della divisione FFS Immobili. Assumerà la direzione di Elvetino SA il 1° aprile 2018.
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Daniela Corboz est la nouvelle directrice d’Elvetino (Mi, 21 Feb 2018)
Le Conseil d’administration d’Elvetino SA a nommé sa nouvelle directrice: il s’agit de Daniela Corboz. Âgée de 44 ans, Daniela Corboz a dirigé jusqu’à présent le service communication et marketing de la division CFF Immobilier. Elle endossera ses nouvelles fonctions à la tête d’Elvetino SA le 1er avril 2018.
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Rollout der Re 430 111 im blauen WRS-Look (Mi, 21 Feb 2018)
Die Re 430 111 präsentiert sich nun ebenfalls in neuem, blauen Look von Widmer Rail Services (WRS).
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Führerstandsmitfahrt Chur – Zürich (Mi, 21 Feb 2018)
On this trip, we're travelling in an SBB class Re 460 locomotive from Chur in the south east of Switzerland to Zürich main station.
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Bernmobil – Tramverein – Dampftram: Aus drei mach eins (Mi, 21 Feb 2018)
Seit Anfang 2018 werden die historischen Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs aus der Region Bern durch die Stiftung Bernmobil historique gepflegt.
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Es lebe der „Weissenstein Express“ (Mi, 21 Feb 2018)
Die Würfel sind gefallen, die Jury hat entschieden: Die Bahnlinie Solothurn - Moutier heisst künftig "Weissenstein Express" respektive "L’express du Weiss". Aus über 600 Einsendungen aus der Bevölkerung hat der Vorstand des Vereins Weissensteintunnel Linie 411 sich für diesen eingängigen und marketingtauglichen Namen entschieden. Weil diese Idee gleich mehrfach eingereicht wurde, wird das Los entscheiden, wer den Wettbewerb gewinnt.
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Alpenquerender Transitgüterverkehr: 2017 war Rekordjahr im Güterverkehr am Lötschberg (Mi, 21 Feb 2018)
2017 wurden über die Lötschbergachse über 35 Millionen Bruttotonnen Güter per Bahn transportiert. Dieser Allzeit-Lastenrekord unterstreicht die Wichtigkeit einer leistungsstarken Bahninfrastruktur durch die Alpen.
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Domo Swiss Express erhält Konzession für nationale Fernbusse (Mi, 21 Feb 2018)
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat dem Unternehmen "Domo Swiss Express AG" die Konzession für drei nationale Fernbus-Linien erteilt. Das Unternehmen hat alle notwendigen Bestätigungen und Nachweise zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften erbracht.
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Gotthard-Basistunnel: Jahrhundertprojekt gewinnt den European Railway Award 2018 (Mi, 21 Feb 2018)
Stellvertretend für alle Mitarbeitenden bei Bau und Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels (GBT) durften Peter Jedelhauser (SBB) und Renzo Simoni (ehemals CEO Alptransit Gotthard AG) am Abend des 20. Februars 2018 in Brüssel (BE) den European Railway Award 2018 entgegennehmen. Verliehen wird der wichtigste Preis der europäischen Bahnbranche von der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen CER und vom Verband der europäischen Eisenbahnindustrie UNIFE.
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Vermietung Bimz 264: Reisezugwagen von Heros als Verstärker für Leo Express (Mi, 21 Feb 2018)
Seit Mitte Dezember 2017 stellt Heros Rail Rent bis zu zwei Reisezugwagen für den Personenverkehr von Leo Express zwischen Stuttgart und Berlin bereit.
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Bauvertrag für U4-Verlängerung in Hamburg ist unterzeichnet

In Hamburg kann der Bau der U4-Verlängerung  beginnen. Die Verträge mit der Firmengruppe Max Bögl sind unterschrieben. Das Unternehmen hatte eine europaweite Ausschreibung gewonnen und wird den Roh- und Spezialtiefbau durchführen.

Baubeginn zur U4-Verlängerung ist im Frühjar 2014                                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Hochbahn-Vorstand Ulrich Sieg: "Wir sind sehr zufrieden, dass wir mit dem Projekt gut im Zeitplan liegen. Mit der Unternehmensgruppe Max Bögl hat ein Bauunternehmen den Zuschlag erhalten, das zahlreiche Großprojekte erfolgreich umgesetzt hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit."

 

Die Arbeiten zur 1,3 Kilometer langen Verlängerung der U4 bis an die Elbbrücken in der Hafencity sollen im kommenden Frühjahr starten. 2018 sollen die ersten Züge rollen. Die Hochbahn rechnet mit mindestens 18.000 Fahrgästen am Tag.

 

Die Kosten für den neuen Bauabschnitt liegen inklusive der neuen Endhaltestelle Elbbrücken, für die es noch keinen Bauauftrag gibt, bei rund 140 Millionen Euro. Dazu kommen noch einmal weitere 38 Millionen für eine bereits im Bau befindliche unterirdische Abstellanlage hinter der derzeitigen Endhaltestelle "HafenCity Universität".

 

Der Bund fördert die U4-Verlängerung mit 71 Millionen Euro mit Mitteln aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG).

 

 

So soll die neue U-Bahn-Strecke verlaufen

 

Hinter der heutigen Endhaltestelle "HafenCity Universität" soll zunächst eine zweigleisige und ca. 230 Meter lange Abstellanlage gebaut werden. Sie ist bereits im Zuge des ersten U4-Abschnitts planfestgestellt worden.

 

Danach folgt die wirkliche U4-Verlängerung in Form eines 712 Meter langen Tunnels, der in offener Bauweise zwischen der jetzigen Versmannstraße und den Fernbahngleisen der Bahn gebaut werden soll. Die Bauarbeiten sollen von Ost nach West vorangehen. Nach Fertigstellung soll die Versmannstraße über dem Tunnel neu angelegt werden.

 

Der Tunnel liegt direkt hinter der Abstellanlage noch tief unter der Erde – die Tunneldecke soll 6,2 Meter unter dem späteren Geländeniveau (8,3 Meter über NN) liegen. Im weiteren Verlauf steigt der Tunnel so weit an, dass er an der Mündung nur noch wenige Zentimeter unter der Erde liegt. Kurz vor der heutigen Freihafen-Zollstation biegt der U-Bahn-Tunnel in einem großen Bogen Richtung Süden und endet direkt unter der heutigen Kreuzung Versmannstraße/Baakenwerder Straße, die verlegt werden soll.

 

Nach Ende des Tunnels steigen die Gleise auf einer Länge von rund 215 Metern mit einer Neigung von 4 Prozent stark an – von sechs Meter unter dem späteren Geländeniveau auf rund 1,70 Meter über Gelände. In diesem Steigungsbereich, der immer noch in einer langgezogenen Rechtskurve liegt, ist eine doppelte Weichenverbindung geplant, damit die Züge vor der Endhaltestelle die Gleise wechseln können. Direkt hinter dem Weichenfeld beginnt die Endhaltestelle "Elbbrücken", die parallel zu den Norderelbbrücken liegt.

 

Die beiden 130 Meter langen Seitenbahnsteige liegen am Nordende auf einer Länge von 26 Metern noch im Kurvenbereich, danach führen die Gleise geradeaus Richtung Süden durch die Haltestelle und enden kurz hinter dem Bahnsteigende an einem Prellbock direkt über dem Elbufer auf einem Betonpfeiler.

 

Falls die U4 später verlängert wird, soll dieser Pfeiler als Widerlager für eine U-Bahn-Elbbrücke genutzt werden. In diesem Fall sollen die Bahnsteige dann um 13 Meter Richtung Süden verschoben werden, damit sie am Nordende nicht mehr so weit im Kurvenbereich liegen. Zurzeit ist das wegen der nötigen Sicherheitsabstände zwischen der Halteposition der Züge am Bahnsteig und dem Streckenende noch nicht möglich.

 

So soll die neue U-Bahn-Station Elbbrücken aussehen

 

Der neue U-Bahnhof "Elbbrücken", der direkt auf einer Brücke über der Zweibrückenstraße liegt, soll vier Eingänge bekommen. Der westliche Bahnsteig bekommt einen Nord- und einen Südeingang. Da der Höhenunterschied zwischen Gelände und U-Bahnsteig nur ca. 2,3 Meter beträgt, sind nur kurze Treppen nötig. Am Südeingang ist eine zusätzliche Rampe geplant, am Nordeingang soll es einen Aufzug geben. Der Ostbahnsteig soll von der Straße Freihafenelbbrücke angebunden werden. Auch hier sind zwei Eingänge geplant – jeweils nördlich und südlich der überbrückten Zweibrückenstraße.

 

In der Bahnhofshalle soll eine Fußgängerbrücke über die Gleise führen, damit Fahrgäste die Bahnsteige wechseln können. Diese Fußgängerbrücke wird über feste Treppen, Rolltreppen und Aufzüge angebunden. Sollte der ebenfalls geplante S-Bahnhof an den Elbbrücken tatsächlich gebaut werden, kann die Fußgängerbrücke von der U-Bahn über die Straße Freihafenelbbrücke und die Fernbahngleise bis zum künftigen S-Bahnsteig verlängert werden.

 

Bevor die neue U-Bahn-Endhaltestelle "Elbbrücken" gebaut werden kann, muss der Bereich rund um den Bahnhof völlig umgestaltet werden. Die Zweibrückenstraße und die Baakenwerder Straße werden verlegt, außerdem müssen ein Bunker und das Gelände des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie, auf dem mehrere Gebäude stehen, abgerissen, bzw. geräumt werden.

 

Siehe auch Beitrag vom 29. Oktober 2013

 

Bauarbeiten für Kehr- und Abstellanlage liegen im Plan

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